Ackerhellerkraut bekämpfen -. Unkrautentfernung

Ackerhellerkraut bekämpfen

Auch das Ackerhellerkraut ist eine Kräuterpflanze, die zu einer Plage im Garten werden kann. Die Pflanze wächst vor allem auf lockeren Lehmböden, vor allem auf Äckern, doch auch auf Wiesen und in Gärten, die einen lehmhaltigen Boden haben. Das Ackerhellerkraut gehört zu den mehrjährigen Pflanzen. Wenn es nicht entfernt wird, wächst es nicht nur an gleicher Stelle im nächsten Jahr erneut, sondern breitet sich auch noch unkontrolliert aus. Das Ackerhellerkraut gehört zu den Samenunkräutern, d. h. sie vermehren sich ausschließlich durch die Verbreitung von Samen. Dies unterscheidet sie insofern von den so genannten Wurzelunkräutern,

die über all anwachsen können, solange die Wurzeln nicht abgestorben sind. Dies gilt auch für im Boden verbleibende Wurzeln bei der Vernichtung.

Insofern kann man das Ackerhellerkraut problemlos bekämpfen und entfernen, indem man es aus der Erde heraushackt. Dies sollte vorzugsweise vor der Blüte geschehen, damit sich keine Samen bilden können. Die Blütezeit des Ackerhellerkrauts ist zwischen April bis Juli, so dass man im Frühjahr das Unkraut aus der Erde reißen sollte. Entfernt man das Ackerhellerkraut später, so muss man damit rechnen, dass sich die gebildeten Samen verbreiten und man im darauffolgenden Jahr an anderer Stelle Pflanzen
entfernen muss.

Das Ackerhellerkraut hat, wie andere Unkräuter, die Angewohnheit, sich so stark auszubreiten, dass es den eigentlichen Nutzpflanzen kaum noch Platz lässt, um sich entfalten zu können. Daher ist es wichtig, dass dieses Unkraut sofort und so früh wie möglich aus der Erde entfernt wird. Sollte diese Unterkrautentfernung während der Blüte passieren, so muss man die Pflanze zunächst einmal Abtöten. Dies geht sehr problemlos mit den vielen Unkrautbekämpfungsmitteln, die man im Fachhandel erhalten kann.

Die Entsorgung ist, zumindest, wenn man die Pflanze mechanisch, also durch Heraushacken, entfernt hat, ganz leicht. Da sich die Pflanze nur durch Samen verbreitet, kann man sie unbedenklich auf dem Kompost entsorgen. Dies geht selbstverständlich nicht mehr, wenn man industrielle, chemische Unkrautvernichter verwendet hat. Im Handel sind jedoch auch zahlreiche ökologische Unkrautvernichter zu erhalten, die die Nutzpflanzen nicht belasten. Dies ist im Falle des Ackerhellerkrauts besonders wichtig, denn die Pflanze siedelt sich ja vornehmlich in der Nähe von Äckern und zwischen Nutzpflanzen an. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, eine Unkrautvernichtung zu wählen, die die Nutzpflanzen nicht angreift. Daher ist, wie bei allen Unkräutern, die mechanische Entfernung des Ackerhellerkrauts sicherlich vorzuziehen. Doch besonders bei großen Flächen kann man dies oft nicht realisieren, dann sollte man auf ökologisch verträgliche Unkrautvernichter zurückgreifen, um die Feldfrüchte noch bedenkenlos genießen zu können.