Rasenkante - Stahl, Beton oder Granit?

Rasenkante aus FormsteinenBeim Rasenkante setzen gibt es verschiedene Möglichkeiten, welche sich vor allem an der Wahl des Materials orientieren. Es stellt sich die Frage, ob eine Rasenkante aus Stahl, Beton oder Granit sinnvoller und vor allem langlebiger ist. Auch der optische Anspruch wirkt auf die Entscheidung und lässt den Hobbygärtner überlegen, vergleichen und sich nach adäquaten Angeboten umsehen.

Welche Rasenkante sich am besten eignet

Oftmals werden Rasenkanten aus Stahl gewählt. Diese sind besonders einfach und viel schneller als vergleichsweise Produkte aus Beton

oder Granit, in den Boden eingebracht und auch im Preis günstiger. Doch ist bei Rasenkanten aus Stahl darauf zu achten, dass diese nicht rosten und so den Rasen schädigen können, in dem der Rost in den Bodengrund eindringt. Stahl ist nicht rostfrei und benötigt eine umfassende Pflege, um die Bildung von Rost zu vermeiden. Auch aus ästhetischer Sicht, abgesehen von der Schädigung durch eintretenden Rost in den Boden, liefert eine Rasenkante aus Stahl bei minderer Pflege und Wartung nicht den Effekt, den der Hobbygärtner wünscht.

Kostengünstig und am häufigsten zu finden sind Rasenkanten aus Beton. Um die 30 bis 40 Zentimeter großen Steine als Rasenkante einzubringen, muss der Boden rund um die Rasenfläche ausgeschachtet werden. Nach der Einbringung schaut der Beton nur 5 bis 10 Zentimeter aus der Erde, der Rest der Rasenkante ist direkt im Boden eingebracht. Beton ist ein günstige Alternative zu Stahl und kann in unterschiedlichen Farben gewählt werden. Nicht nur im bekannten und typischen Grau, sondern auch in anderen Nuancen ist die Rasenkante aus Beton verfügbar und lässt sich so dem Haus und dem eigenen Geschmack optimal anpassen.

Beton hat keinen großen Pflegeaufwand und hält allen Witterungen stand. Auch wenn die Einbringung im Boden sehr arbeitsaufwändig und somit langfristiger als bei Stahl ist, überzeugt die Rasenkante aus Beton mit einem weitaus geringeren Zeitaufwand zur Pflege und Instandhaltung. Beton ist auch nach vielen Jahren noch optisch ansprechend und zeigt keine Zeichen der Alterung.

Elegant und stilvoll - die Rasenkante aus Granit

Im edlen Garten findet eine neue Form der Materialverarbeitung bei Rasenkanten immer häufiger Anwendung. Granit ist vor allem durch seine positiven Produkteigenschaften, aber auch durch seine Nachhaltigkeit und optisch anspruchsvolle Präsentation beliebt. Zahlreiche Vorteile lassen sich finden, wie zum Beispiel:
  • maximale Stabilität und Witterungsbeständigkeit
  • kein Pflegeaufwand nach Anbringung
  • erfüllt
    hohe Ansprüche im Design und der Nachhaltigkeit
  • optimales Preis-Leistungs-Verhältnis
  • in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich
Wer sich für Rasenkanten aus Granit entscheidet, muss für die Realisierung seines Vorhabens ein wenig tiefer in die Tasche greifen, als vergleichsweise für Rasenkanten aus Beton. Doch entscheidet sich der Hobbygärtner in diesem Fall für eine sehr langlebige und ansprechende Rasenkante, die auch nach vielen Jahren noch ebenso schön ist wie zum Zeitpunkt, als sie in den Boden eingebracht wurde.

Mit Betonplatten kann man Rasenflächen begrenzen - das Material hat aber auch NachteileDie Rasenkante ist wichtig, damit sich der Rasen nur dort ausbreiten kann, wo er im Garten gewünscht ist. Egal für welches Material man sich entscheidet, einen Überstand von mindestens 3 Zentimetern, optimal aber 5 bis 10 Zentimeter über dem Erdboden sollte

man einhalten und so die wilde Aussaat, sowie das Überwuchern der Rasenkante durch das Gras vermeiden.

Für alle Ansprüche die passende Idee

Aufgrund unterschiedlicher Materialien in ganz verschiedenen Preisgruppen findet jeder Hobbygärtner die Rasenkante, die zu seinen Vorstellungen und seinem Budget passt. Um mit seiner Auswahl zufrieden zu sein ist es ratsam, sich über die einzelnen Materialien, ihren Pflegeaufwand und ihre Einbringung zu informieren. Nicht ratsam ist eine Entscheidung, die sich allein auf den Preis beim Kauf bezieht. Günstig und haltbar wäre Beton, weniger witterungsbeständig Stahl und von Vorteilen behaftet, präsentiert sich die Rasenkante aus Granit. Die Entscheidung sollte anhand des bevorzugten Designs und den Produkteigenschaften getroffen werden.

Wissenswertes zu Rasenkanten in Kürze
  • Rasenkanten gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. Besonders oft findet man in den Gärten niedrige Kunststoffelemente, die ganz einfach in den Boden gesteckt werden. Sie sind in den unterschiedlichsten Farben erhältlich, wobei weiß, grün und schwarz am häufigsten verwendet werden.
  • Etwas haltbarer sind jedoch Rasenkanten aus Stahl, Beton oder Granit. Granit ist hierbei eine sehr edle Ausführung, was sich auch im Preis niederschlägt. Allerdings hat Granit eine sehr lange Lebensdauer und muss nicht besonders gepflegt werden.
  • Eine weitere Variante sind Palisaden, die es aus Stein, Kunststoff oder auch aus Holz gibt. Hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen, denn Palisaden lassen sich unterschiedlich tief in die Erde einbringen, sodass man besondere Ecken im Garten auch besonders hervorheben kann. Palisaden sind jedoch aufwändiger in der Verlegung und auch der Preis bringt viele zum Schwitzen.
  • In der Regel findet man in den Gärten jedoch Rasenkantensteine aus Beton, die zwischen 30 und 40 Zentimeter hoch sind und soweit in den Boden eingebracht werden, dass nur noch fünf bis zehn Zentimeter heraus schauen. Diese Steine müssen jedoch nicht unbedingt grau sein, sondern sind inzwischen in vielen weiteren Farben erhältlich. Allerdings kann man auch andere Materialien verwenden, als die bekannten grauen Rasenkantensteine.
  • Kalk-Sand-Steine oder auch gebrannte Tonvollsteine lassen eine Rasenbegrenzung ebenso gut zur Geltung kommen. Letztere kann man schräg oder auch senkrecht verlegen, sodass der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Wohnt man in der Nähe von alten Kaltsandsteinbrüchen, kommt man sehr günstig an alte Tonziegel an, von denen immer ein ganz besonderer Charakter ausgeht.