Rasen richtig düngen - wann und wie oft?

Rasen mittels Düngerwagen düngenRasen gibt es in verschiedenen Arten, unsere Geschmäcker sind ja auch verschieden. Aber, eben weil es verschiedene Arten gibt, gibt es auch unterschiedliche Pflegemittel für den Rasen. Düngemittel gehören zu den wichtigsten Dingen was die Rasenpflege angeht, hierbei ist es völlig egal, um welche Art von Rasen es sich handelt.

Beliebte Dünger

Ein bekanntes Düngemittel zum Beispiel ist Kalium. Kalium wird immer angewendet, wenn der Rasen gegen Krankheiten, Trockenheit und Kälte geschützt werden soll. Phosphor dagegen

fördert das Wurzelwachstum. Eisen und Magnesium gehen gegen eine Gelbfärbung des Rasens vor und Stickstoff sorgt für ein wunderschönes Grün des Rasens und ist wichtig für das Wachstum.

Anwendung - Häufigkeit und Menge

Jetzt kommt es auf das richtige Anwenden und die richtige Mischung speziell für die betreffende Rasenfläche an. Spezielle Rasendünger, die man in jedem Baumarkt oder auch im Fachhandel erwerben kann, enthalten viel Stickstoff, weniger Phosphor und noch weniger Kalium, also genau das, was die Gräser benötigen. Die Mischung ist hier recht gut vorgegeben. Am besten ist es, den Dünger im Frühjahr nach dem Vertikutieren und dann noch einmal im Juli/August auszubringen, pro Jahr benötigt 1qm Rasen etwa 10-25g Dünger.

Bei stark strapaziertem Rasen oder Rasenflächen mit vielen Problemen ist es sinnvoll, eine Herbstdüngung mit einem speziellen Herbst-Rasendünger zusätzlich vorzunehmen. Dieser ist stickstoffarm und stärkt die Wurzeln, damit sie besser über den Winter kommen. Bei allen Düngungen aber ist es wichtig, dass der Dünger gleichmäßig auf der gesamten Rasenfläche verteilt wird. Das kann man mit der Hand machen oder aber auch mit einem speziellen Düngewagen.

Tipps zur Düngung

junger Rasen wird zunächst nicht gedüngt Übrigens, wer das abgeschnittene Gras im Frühjahr erst einmal liegen lässt, kann sich den Dünger zunächst ganz sparen. Die Nährstoffe aus dem
Schnittgut gelangen mit Hilfe von Würmern und anderem Getier in den Boden und bieten dem Rasen alles, was er braucht. Zu einem Problem könnte es werden, wenn nicht genug Tiere im Boden leben, denn dann bleibt das Schnittgut liegen und der Rasen kann verfilzen.

Auch feiner Kompost kann den Dünger ersetzen, wenn er im Frühjahr über die Rasenfläche gestreut wird. Aber Vorsicht! Bitte nicht zuviel, denn sonst erstickt der Rasen.

Jeder sollte seiner Rasenfläche hin und wieder etwas Gutes tun und ein wenig Dünger zum Einsatz bringen, denn dann erhält man eine schöne, satt-grüne Fläche, die zum Entspannen und Verweilen einlädt.

Zeitpunkt und Häufigkeit

Um einen schönen und belastbaren Rasen zu erhalten, ist es notwendig, ihn regelmäßig und vor allem richtig zu düngen. Jeder Gartenbesitzer möchte einen schönen gesunden Rasen besitzen.

Um zu düngen wie ein Profi müssen verschiedene Dinge beachtet werden: der Zeitpunkt des Düngens, die Häufigkeit sowie auch die Art des Düngers.

Nährstoffmangel macht sich bei Rasen sehr schnell bemerkbar. Er wird dann hellgrün bis Gelblich und bekommt Lücken. Wer dem vorbeugen möchte, kann auch vor dem Düngen oder Bearbeiten der Fläche eine Bodenuntersuchung machen.

Rasen kalkenGrundnährstoffe

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Die wichtigsten Grundnährstoffe für einen schönen Rasen sind Stickstoff, Phosphor und Kalium. Der Stickstoff ist gut für das Wachstum und eine satte Grünfärbung des Rasens, Phosphor sorgt für ein gutes Wurzelwachstum und ist ein sogenannter Energieträger und Kalium stärkt die Belastbarkeit und sorgt dafür, dass der Rasen resistenter gegen Krankheiten, Kälte und Trockenheit wird. Aber auch Unkraut und Moos macht sich auf dem Rasen breit, wenn nicht genug Nährstoffe im Boden sind. Daher sollte auch immer regelmäßig vertikutiert werden.

So wird das Moos sowie das Unkraut regelmäßig entfernt und der Rasen kann gut wachsen.
Durch jeden Rasenschnitt werden auch Nährstoffe vom Rasen entfernt. Daher sollte man den Rasen regelmäßig düngen.

Die optimale Zusammensetzung findet sich in Langzeitrasendünger, der beim Profi käuflich zu erwerben ist. Wichtig ist nur, dass die Anwendungshinweise des Herstellers zu beachten sind, damit der Rasen nicht noch Schaden wegen Überdosierung davonträgt.

Bei Zierrasen wird am besten in der ersten Frühlingszeit mit dem Düngen begonnen, also im März oder April, je nach Wetterlage. Während der eigentlichen Vegetationsperiode im Sommer sollte dann auch noch mal gedüngt werden, dafür gibt es dann auch speziellen Sommerdünger bzw. Spätsommerdünger, da hier im Zeitraum vom Juni bis August gedüngt werden kann. Auch sollte am Ende der Wachstumsperiode im Oktober noch mal mit Herbstdünger (sehr kaliumhaltig) abschließend gedüngt werden.

Das wären die optimalen Düngearten und -zeiten, generell reicht es aber auch aus, den Rasen zweimal pro Jahr mit Langzeitdünger zu versorgen.