Rasen Mähen - wann, wie und wie oft?
Aus ästhetischen Gründen ist das Mähen unerlässlich, doch darf man auch die Gesundheit des Rasens nicht aus den Augen verlieren, die Graspflanzen müssen Zeit haben, sich immer wieder regenerieren zu können./>Die Schnitthäufigkeit richtet sich nach dem Wachstum.
Während vom Spätfrühling bis Frühsommer zwei- bis dreimal pro Woche gemäht werden sollte, genügt außerhalb der Haupwachstumsperiode ein Schnitt pro Woche. Gemäht wird in der Regel vom zeitigen Frühjahr bis Mitte Herbst. In Ausnahmefällen kann auch in milden Wintern aufgrund eines späten oder verfrühten Wachstumsschubs ein leichter Schnitt erforderlich werden. Zu seltenes Mähen schwächt das Gras, das nach starkem, unkontrolliertem Wuchs auf einen rigrosen Schnitt negativ reagiert und sich gegen Wildkräuter nicht mehr durchsetzen kann.
Extrem nasser Rasen sollte nicht gemäht werden, da der Mäher im Boden Spuren hinterlassen würde und abgeschnittenes Gras und feuchte Erde den Rasenmäher blockieren könnten. Mit Rädern versehene Mäher dürfen nur eingesetzt werden, wenn die oberste Bodenschicht so stark abgetrocknet ist, dass die Räder nicht einsinken und den Rasen somit schädigen können. Auch aus Sicherheitsgründen darf ein elektrischer Rasenmäher auf extrem nassem Gras nicht benutzt werden.
/>Vor dem Mähen werden von Regenwürmern aufgeworfene Erdhäufchen mit einem Reisigbesen beseitigt. Andernfalls, und die Erde setzt sich im Mäher fest. Auch abgefallenes Laub und dergleichen sollten entfernt werden.
Die ideale Höhe eines Zierrasens beträgt etwa 12 mm, die eines Nutzrasens 2 - 2,5 cm. Neuerdings empfehlen Rasenexperten eine Schnitthöhe von ungefähr 4 cm. Bei starker Trockenheit und außerhalb der Hauptwachstumsperiode lässt man das Gras länger stehen.
Gemäht wird in parallelen Bahnen, wobei man abwechselnd einmal quer und einmal längst mäht. Der Mäher wird mit gleich bleibender Geschwindigkeit und ohne anzuhalten über die gesamte Bahn geschoben. Vor- und Rückwärtsbewegungen mit einem Spindelmäher führen zu Unebenheiten.
Bei einem elektrischen Rasenmäher ist darauf zu achten, dass das Kabel nicht vom Messer erfasst wird. Kinder und Haustiere sind während des Mähens vom Rasen fernzuhalten. Gewöhnen Sie es sich an, den Elektromäher von der Netzversorgung zu trennen und benzinbetriebene Mäher abzuschalten, wenn Sie die Arbeit für längere Zeit unterbrechen oder den Arbeitsplatz verblassen.
Auf unebenem Grund ist bei Luftkissenmähern besondere Vorsicht geboten. Auch darf man mit ihnen nicht die Rasenkante überfahren, da sonst das tragende Luftkissen zusammenbricht und das Gras stark geschädigt wird. Böschungen werden nicht von oben nach unten gemäht, sondern horizontal in weit ausholenden Bögen von einer Seite zur anderen.
n Trockenperioden lässt man den Grasschnitt liegen, um die Verdunstung einzudämmen. Allerdings setzt diese Maßnahme einen Rasen voraus, der frei von Wildkräutern ist. Ansonsten wird das Schnittgut im Grasfangbehälter gesammelt oder zusammengerecht, da es durch seinen Feuchtigkeitsgehalt Krankheitsbefall fördert. Bei Sichelmähern ist zusätzlich - besonders bei feuchtem Gras - darauf zu achten, dass die Auswurföffnung nicht verstopft. Jeder Mäher muss abgeschaltet werden, bevor man die Hände in Messernähe bringt.
Grundsätzlich sollten Sie nach der Arbeit aller Arten von Rasenmähern mit einem Lappen oder einer Bürste säubern und abtrocknen. Zuletzt werden alle blanken Metallteile und insbesondere die Messer mit einem in Öl getränkten Lappen abgewischt. Außerdem müssen alle beweglichen Teile regelmäßig geölt werden. Diese Reinigungs- und Wartungsarbeiten nehmen zwar einige Zeit in Anspruch, doch kosten sie weit weniger Mühe funktionierender Mäher verursacht. Spindelmäher müssen hinsichtlich ihrer Schnittqualität mehrmals jährlich überprüft werden, wobei die Messer nötigenfalls zu schleifen oder zu ersetzen sind. Stumpfe oder schlecht eingestellte Messer schneiden das Gras nicht, sondern schlagen es ab, was sich bald nach dem Mähen in Form von unansehnlichen braunen Spitzen bemerkbar macht.
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