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Rasenunkraut im Überblick
Rasen Wiese - Die richtige Pflege für den Rasen

Rasenunkraut im Überblick

entlarvt so manches Heilkraut

Unter Rasenunkraut versteht man Wildkräuter, die sich auf dem Rasen ansiedeln, ohne dort erwünscht zu sein. Zu diesen Unkräutern zählt man vor allem die Samenunkräuter. Wenn man den Rasen gewissenhaft pflegt und regelmäßig mäht, sollte es möglich sein, das Rasenunkraut weitestgehend zu verdrängen und zu bekämpfen. Auch das Wässern sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen. In der Regel lassen sich die Rasenunkräuter auch recht schonend mit einem Unkrautstecher entfernen.

ImageDas bekannteste Rasenunkraut ist wohl das Gänseblümchen, welches auch unter vielen anderen Namen bekannt ist. Das Gänseblümchen lässt sich anhand der weißen Blütenblätter recht gut identifizieren. Da es sich über den Wind verbreitet, ist es sehr schwer auszurotten. Da sich das Gänseblümchen mittels Wind nur über wenige Meter verbreitet, wird es auch als Windstreuer bezeichnet. Allerdings kann es als Futterpflanze für Schafe, Ziegen und Kaninchen und auch als Heilpflanze und selbst im Salat verwendet werden.

Auch sehr gut bekannt ist der Löwenzahn. Anhand seiner gelben Blüten und charakteristischen Blätter, ist er sehr leicht zu erkennen. Im Volksmund wird er häufig als Butterblume und später als Pusteblume bezeichnet. Was Kindern viel Spaß macht, ist dem Hobbygärtner ein Dorn im Auge. So schön diese Fallschirme auch fliegen, so schnell verbreitet sich der Löwenzahn auch, sodass es sehr schwer ist, dieses unliebsame Unkraut wieder loszuwerden. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass der Löwenzahn vielen Bienen zur Honigproduktion dient. Selbst wenn die jungen Pflänzchen als Salat serviert werden, sind sie zum einen sehr schmackhaft und zum anderen durchaus gesund.

ImageAuch der Hirtentäschel ist ein Rasenunkraut und blüht in derselben Farbe wie das Gänseblümchen. Er weist auf einen Nährstoffmangel im Rasen hin. Er gehört zu den Kreuzblütengewächsen und verfügt über eine Pfahlwurzel. Wird er als Heilpflanze verwendet, kann man ihm eine blutstillende Wirkung nachweisen. Nach Geburten ist es möglich, Hirtentäscheltee zu trinken, um die Nachblutungen zu stoppen.

Auch der Breitwegerich gehört zu dem Unkraut, das im Rasen wuchert. Er ist anhand der flachen großen Blätter sehr einfach zu erkennen. Seine Blüten sind unscheinbar und von grün-gelblicher Farbe. Auch er ist ein Wildkraut mit medizinischer Wirkung. So findet er Anwendung bei Problemen im Magen-Darm-Bereich und auch bei Harnwegsblutungen. Er ist eine robuste Pflanze und ein Anzeichen dafür, dass diese Stellen oft begangen wurden.

Hat man im Rasen ein Problem mit Staunässe, ist dort der kriechende Hahnenfuß zu finden. Er hat kugelförmige gelb-fettige Blätter. Er treibt Ausläufer nach allen Richtungen, die später Wurzeln treiben und somit zu neuen Unkrautpflanzen heranwachsen. Er lässt sich im Frühjahr mit Kalkstickstoff bekämpfen.
Wenn man stolzer Besitzer eines Rasens ist, hat man ebenso Probleme mit Weißklee. Auch mit ihm ist nicht zu spaßen. Er scheint jeden Rasenbesitzer an der Nase herumzuführen. Je ordentlicher man ihn aussticht, desto besser wächst er nach. Er wächst vor allem auf lehmigem Boden und weist auf akuten Stickstoffmangel und sehr sauren Boden hin.

Andere Unkräuter, die dem Gärtner das Leben schwer machen, sind Franzosenkraut, Knöterich, Rote Taubnessel, Ackersenf, Vogelmiere, Rispengras, kleine Brennnessel und auch die Melde. Sie gehören zu den Samenunkräutern und verbreiten sich schon beim bloßen Ausrupfen oder durch einen Windstoß. Eben das macht sie für den Gärtner so unberechenbar.
 


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