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Rasenunkrautvernichter gegen Rasenunkraut |
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Rasen Wiese -
Die richtige Pflege für den Rasen
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RasenunkrautvernichterUnkraut im Rasen ist in der Tat ein oftmals recht unansehnliches Ärgernis für den Gartenbesitzer. Unkräuter wie Hirtentäschelkraut, Ackerschachtelhalm, Gänseblümchen, Löwenzahn, Klee, Moose etc. können zudem überaus widerstandsfähig und sehr hartnäckig sein, so dass das alleinige Benetzen des Rasens mit Unkrautvernichtungsmitteln nur selten effektiv – und somit von dauerhaftem Erfolg sein wird.
Rasenunkrautvernichter vor dem Gebrauch: Der Boden muss zunächst erst einmal aufgelockert und so für die weitere Behandlung bereit gemacht werden. „Vertikutieren“ heißt diesbezüglich das Zauberwort. Fakt ist jedoch, dass das Vertikutieren von Rasen- und Grünflächen immer auch eine Strapaze für Grasböden darstellt, denn
die ohnehin bedingt durch den Nährstoffmangel geschwächten Wurzeln werden dadurch in zweifacher Hinsicht belastet.
Ein starker Moos- und Unkrautbefall in Grün- und Rasenflächen ist übrigens in den meisten Fällen ein eindeutiges Indiz für eine bereits länger anhaltende, ungenügende Versorgung des Rasens mit wichtigen Nährstoffen!
Aus vorgenannten Gründen kann der folgende Tipp demnach recht hilfreich (wenn auch ein wenig umständlich und zeitaufwändig) sein, um einerseits den Boden zu schonen und andererseits, um die Wirkungsweise vom Rasenunkrautvernichter zu verstärken: das Unkrautzupfen mit der Hand erweist sich ab und an als sehr effektiv…. Ist dieser Arbeitsschritt der Bodenauflockerung erfolgreich bewältigt, so kann die Nährstoffzugabe erfolgen. Denn der Rasen muss in jedem Falle wieder gekräftigt (siehe Rasen düngen, Rasendünger) werden, um sich auf diese Weise erfolgreich gegen einen eventuellen Unkrautneubefall zur Wehr setzen zu können. Erst dann sollte das Unkrautvernichtungsmittel - ein hochwertiger biologischer oder chemischer Rasenunkrautvernichter - zugeführt werden.
Tipp: viele Gartencenter bieten effektive und gleichzeitig schonende Kombinationsprodukte aus Rasenunkrautvernichtern und nährstoffhaltigen Substraten an. Bei der Verwendung derartiger Produkte lässt sich während der Rasenpflege gar ein ganzer Arbeitsschritt einsparen. Übrigens wird dadurch auch eine Überdüngung bzw. ein Austrocknen des Grüns verhindert.
Bei der Verwendung klassischer Rasenunkrautvernichter sollte der Gartenbesitzer darauf achten, ein möglichst umweltgerechtes Produkt einzusetzen. Denn nur so kann das Grundwasser von zusätzlichen Giften verschont und gleichzeitig auch die nützlichen Insekten geschützt werden. Gängigste Anwendungsarten von Rasenunkrautvernichtern sind auf der einen Seite das so genannte Gießverfahren sowie das Spritzverfahren.
Als Faustregel gilt bei ersterer Variante, 5 – 6 ml des Mittels mit 10 l Wasser zu vermengen und mit einer Gießkanne zu verteilen. Beim Spritzverfahren hingegen werden 50 – 60 ml mit 10 l Wasser vermengt und mit dem Schlauch auf die Rasenfläche gespritzt. Dies ist jedoch von Rasenunkrautvernichter zu Rasenunkrautvernichter anders, weshalb man unbedingt die Anwendungsbeschreibung beachten sollte.
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