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Rotspitzigkeit im Rasen

Eine besonders häufige Krankheit beim Rasen ist die Rotspitzigkeit, lateinisch auch Corticium genannt. Vor allen Dingen in den Sommermonaten tritt diese Krankheit gehäuft auf, die ihren Namen wohl auch von den auftretenden Symptomen erhalten hat.

Erkennen ...



kann man diese Krankheit an einem rosafarbenen Myzel, welches fast schon watteähnlich anmutet. Inmitten dieses rot gefärbten Rasenbereichs können dabei aber auch noch völlig gesunde Halme zu finden sein.

Die Ursache für die Bildung von Rotspitzigkeit liegt dabei häufig in einer zu großen Feuchtigkeit des Rasens. Diese kann aufgrund von Dauerbewässerung auftreten, aber auch durch starke Regenfälle und Tau.

Ebenfalls ist es möglich, dass sich die Rotspitzigkeit bei Stickstoffmangel oder zu geringen Rasendüngung bildet. Eine unzureichende Belüftung des Rasens oder auch extreme Trockenperioden sind außerdem Gründe, die hierfür verantwortlich sein können.

Um der Rotspitzigkeit entgegen zu wirken, bzw. sie zumindest einzudämmen, empfiehlt es sich, den Rasen mit einem stickstoffbetonten Rasendünger zu versorgen. Außerdem sollte man die automatische Rasenberegnung evtl. anders einstellen. Natürlich kann auch das Vertikutieren helfen, dieses sollte aber erst im folgenden Frühjahr durchgeführt werden.

Vor allen Dingen ist dabei zu beachten, ...



dass es reicht, den Rasen einmal im Frühjahr zu vertikutieren, und dies auch nur dann, wenn er entsprechend verfilzt ist. Schnittreste vom letzten Mähen, Laub u. ä. sollten generell vom Rasen abgelesen werden.

Die Schnitthöhe beim Mähen selbst darf nicht zu kurz gewählt werden, um der Rotspitzigkeit vorzubeugen. Auch das Düngen mit besonders viel Stickstoff im Frühjahr kann im nächsten Jahr vor der Rotspitzigkeit schützen.

Die Rotspitzigkeit, die eine Art Pilz darstellt, kann dabei in einem Jahr deutlich vermehrt auftreten, während sie im nächsten Jahr überhaupt nicht zu finden ist. Auch hierbei findet sich der Grund in den jeweiligen Witterungsbedingungen.

So ist es aber generell zu empfehlen, die oben genannten Vorkehrungen zu treffen, um den Rasen optimal vor dieser Krankheit zu schützen. Auch wenn sie ihm keinen großen Schaden zufügen kann, so sorgt sie doch für ein völlig entstelltes Aussehen des Rasens, was seine Besitzer sicher nicht gerade glücklich stimmen wird.



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