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Rasen Wiese -
Welche Rasenarten gibt es?
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LandschaftsrasenIn Deutschland ist der Rasen beliebt wie nie zuvor. Besonders viele Menschen wollen ihre Vorgärten hübsch gestalten, wobei meist englischer Rasen zum Einsatz kommt.
Wer es natürlicher mag, der greift vermutlich eher auf den Landschaftsrasen zurück. Dieser wird hauptsächlich durch seine wenig einheitliche Farbe gekennzeichnet. Für den Vorgarten schönheitsliebender Menschen wohl weniger geeignet, stellt der Landschaftsrasen jedoch für große Flächen das Ideal dar, zumal er einen besonders geringen Nährstoffbedarf aufweist.
Wer also ein großes Feld sein Eigen nennt, dieses aber nicht bewirtschaften kann oder will, der kann
hierauf auch Landschaftsrasen ansetzen, damit das Feld zumindest nicht verwildert.
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Als günstigste Zeit für das Anlegen von Rasenflächen haben sich das Frühjahr oder der Spätsommer etabliert. In beiden Fällen herrscht meist mildes Wetter mit gelegentlichen Regenfällen vor, was für die Saat besonders günstig ist. Doch im Grunde kann man Rasen das ganze Jahr über anlegen, nur die starke Trockenheit im Sommer macht den Rasensamen zu schaffen. Frost dagegen übersteht er problemlos. Dieser verzögert das Auskeimen zwar, aber er verhindert es zumindest nicht.
Beim Anlegen von Landschaftsrasen ist dabei darauf zu achten, welchen Boden man vorfindet. Bei lehmigen und schweren Böden sollte man z. B. Sand mit in diesen einarbeiten. Eine Auflockerung des Bodens mit dem Spaten ist ebenfalls nötig. Auch wenn der Rasen nur bis zu einer Tiefe von etwa 10 cm Wurzeln schlägt, sollte doch zumindest bis zur Tiefe des Spatens gelockert werden. Denn so kann auch Staunässe vermieden werden, die den Rasen von unten her faulen lassen könnte.
Weiterhin müssen Äste und Steine vom Boden entfernt werden. Nach dem Auflockern und Ablesen von Unrat muss der Boden gefräst und danach feinplaniert werden. Anschließend folgen das eigentliche Säen des Rasens sowie das Düngen. Mit einer Walze muss der komplette Boden dann nochmals gewalzt werden, damit die Rasensamen in den Boden gedrückt werden können.
Bei kleineren Flächen, für die der Landschaftsrasen aber ohnehin kaum eingesetzt wird, reicht es auch aus, die Samen mit einem Rechen einzuarbeiten.
Während der ersten Wachstumsphase ist es dann besonders wichtig, den Rasen regelmäßig zu wässern, um eine verbesserte Keimung zu gewährleisten. Am besten betritt man den Rasen während dieser Zeit auch nicht, um die jungen Gräser nicht zu verletzen. Während dieser Zeit zeigen sich evtl. hier und da noch ein paar kahle Stellen, die aber noch mit einer Nachsaat ausgebessert werden können.
Ist das Gras dann etwas 6 bis 8 cm hoch, kann man den Landschaftsrasen schon das erste Mal kürzen. Der Schnitt sollte bis auf 4 cm erfolgen, jedoch noch nicht mit dem Rasenmäher ausgeführt werden. Dieser ist erst ab dem zweiten Grasschnitt einzusetzen, also etwa ab der Zeit, ab der der Rasen dann auch begehbar ist.
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