Rauchmelder mit Funk

Rauchmelder retten Leben. Das ist eine bekannte Tatsache, denn bei den rund 200.000 Bränden, die jedes Jahr bundesweit

Wohnungen und Privathäuser zerstören, hätten einige der 600 Brandopfer überleben können, wenn sie rechtzeitig vor dem Brand gewarnt worden wären.

Rauchmelder nehmen schon kleinste Rauchpartikel in der Luft war und lösen sofort einen unüberhörbaren Alarmton aus. Mindeststandard ist ein Rauchmelder im Flur, idealerweise sollte aber jedes Zimmer im Haus über einen Alarmgeber verfügen, da auch jedes Zimmer andere Risiken birgt.

Über eine Funkverbindung ist es möglich, die einzelnen Rauchmelder, auch Brandmelder oder Feuermelder genannt, miteinander zu verbinden. Dann schlägt nicht nur der eine, der den Rauch entdeckte, am Ort des Brandes Alarm, sondern auch alle anderen. Das ist besonders in größeren Häusern mit mehreren Etagen oder besonders schalldichten Bauweisen wichtig, wenn die Gefahr besteht, dass man im Erdgeschoss den Alarm im zweiten Stock oder

unter dem Dach möglicherweise nicht hören würde.

Die durch Funk vernetzten Rauchmelder geben das Signal im Alarmfall untereinander weiter und können so das gesamte Haus und alle Hausbewohner warnen. Wichtig ist allerdings, dass sie alle der gleichen Meldergruppe angehören; so zu sagen die gleiche Sprache sprechen. Dann können sie entweder als Funkkette untereinander verbunden werden oder über eine zentrale Funkstation, die das Signal weitergibt.

Dennoch ist die Installation kinderleicht und die Rauchmelder sind sofort betriebsbereit, ohne dass Kabel verlegt werden müssten. Weiterer Vorteil: Nicht nur Feuermelder können so vernetzt und über ein zentrales Alarmgerät gesteuert werden, sondern auch Wasser-, Gas- oder Temperaturmelder, wie sie vor allem in der Küche eingesetzt werden. Die Reichweiten der mit Funk vernetzten Geräte sind je nach Modell und Signalstärke unterschiedlich. Müssen sie keine Wände oder Decken überwinden, erreichen sich die Alarmgeber über eine Distanz von 200 Metern.

Das genügt beispielsweise, um auch die Garage oder das Gartenhaus zu sichern. In geschlossenen Räumen können in der Regel zwischen 30 und 50 Meter oder auch zwei Betondecken zwischen ihnen stehen. Qualitativ hochwertige Rauchmelder sind bereits mit einer Schnittstelle ausgestattet, um nachträglich mit anderen Funkempfängern verbunden werden zu können.

Auch

bei durch mit Funk verbundenen Rauchmeldern sollte es möglich sein, einzelne Meldegeräte zeitweise auszuschalten, wenn beispielsweise eine Feier in kleinen Räumen stattfindet, bei der viel geraucht wird.
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