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Brandschutz - vorbeugender Brandschutz - Brandbekämpfung - Brand und Feuer bekämpfen / löschen

Wasserlöscher

Wasserlöscher sind die gebräuchlichsten Feuerlöscher in Büros und Wohnungen, wenngleich sie nur für bestimmte Brände benutzt werden können. Generell sind Wasserlöscher ausschließlich für die Brandklasse A geeignet. Hierunter versteht man ausschließlich feste Stoffe, die beim Brand glutbildend sind, also Holz, Papier, Stroh, Textilen und Kohle. Aufgrund der zu löschenden Materialien sind sie hauptsächlich in Büros installiert. Wasserlöscher werden in den Größen 6l und 9l angeboten, die jeweils noch in der Klassifizierung mit bzw. ohne Frostsicherheit bis -30°C angeboten werden. Die meisten Wasserlöscher, die im Handel erhältlich sind, werden mit Tensiden angereichert. Dies soll, durch die veränderte Oberflächenspannung, für eine bessere ...
Löscheigenschaft sorgen.

Löschprinzip:
ImageDer Wasserlöscher kühlt die brennenden Stoffe. Wasser hat die Eigenschaft, Wärme binden zu können, zudem erhitzt es sich meist weniger, als die meisten brennbaren Stoffe, die man mit Wasser löschen kann. Durch diese Wärmebindung werden die Brennmaterialien gekühlt und so das Feuer gelöscht. Hierzu muss sich das Wasser mit dem zu löschenden Stoff (zum Beispiel Papier oder Stroh) verbinden können. Aus diesem Grund ist Wasser als Löschmittel nicht geeignet, wenn beispielsweise Flüssigkeiten gelöscht werden müssen. Dies gilt vor allem bei Bränden von Öl und Benzin: hier findet keine Vermischung von Öl und Wasser statt, das Wasser kann daher das Öl nicht kühlen und verdampft explosionsartig.

Vorteile und Nachteile:
ie Wasserlöscher beinhalten ein rückstandsfreies Löschmittel, das unschädlich für Lebewesen und relativ ungiftig ist. Darüber hinaus sind Wasserlöscher kostengünstiger als viele andere handelsübliche Löscher. Schlussendlich sind Wasserlöscher im Handel leicht erhältlich, da sie keine schädlichen Stoffe enthalten.

Nur die wenigsten Brände können mit einem Wasserlöscher gelöscht werden. Vor allem bei Bränden in der Küche, wenn also Speiseöl brennt, sollte man auf gar keinen Fall einen Wasserlöscher benutzen. In Verbindung mit Metall kann beispielsweise der Wasserstoff explodieren. Auch bei Bränden von elektrischen Anlagen ist Wasser, aufgrund seiner guten elektrischen Leitfähigkeit, nicht zum Löschen geeignet. Das Löschwasser muss, wegen der verbrannten Stoffe, aufgefangen werden.

Handhabung:
Vor allem sollte man Wasserlöscher immer nur für die vorgesehenen Brände benutzen. Die Brandklassen sind auf dem Löscher gut sichtbar notiert. Bei den meisten Wasserlöschern muss man den Sicherheitsstift abziehen und die Drucktaste am Kopf des Löschers drücken. Falls es sich um eine Flasche mit externer Druckpatrone handelt, muss das entsprechende Rad gedreht und die Patrone aktiviert werden. Der Löschvorgang mit dem Wasserlöscher wird immer stoßweise durchgeführt, wobei die Glut und nicht die Flamme anvisiert werden sollte.

Preise:
Im Handel sind Wasserlöscher mit 6l Volumen schon ab rund 70€, mit einem Volumen von 9l ab ca. 80€ erhältlich. Bei frostsicheren Wasserlöschern sollte man einen Mindestpreis von ca. 90€ einkalkulieren.
 
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