| Optischer Rauchmelder |
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Prinzip des optischen RauchmeldersDie meisten Rauchmelder, die in deutschen Haushalten derzeit eingesetzt werden, basieren auf dem gleichen Prinzip. Der Sensor arbeitet optisch, beziehungsweise photoelektrisch. Dabei macht sich der Rauchmelder den Streulichteffekt (auch Tyndall-Effekt genannt) zu Nutze.Er basiert auf dem Phänomen, dass Rauchpartikel in der Luft Licht reflektieren, reine Luft dagegen nicht. Um dies zur Raucherkennung zu nutzen, wird im Gehäuse des Rauchmelders eine Lichtquelle erzeugt, entweder mit Infrarot-LED oder Laser. Trifft der Strahl auf reine Luft, fällt er in der optischen Kammer auf ein Labyrinth, dass Lichteinfall von außen verhindert. Der Alarm bleibt ruhig. Befindet ...
sich dagegen Rauch und Russpartikel in der Kammer, der von außen durch Schlitze in das Gehäuse dringt, wird das Licht gestreut und reflektiert. Dabei fallen die abgelenkten Lichtstrahlen auf einen empfindlichen Sensor, der im Normalfall nicht vom Lichtstrahl erfasst wird. Dieser Sensor löst den Alarm aus, der sich durch einen lauten, unüberhörbaren Signalton bemerkbar macht. Mit Laser betriebene Rauchmelder sind etwas empfindlicher als LED-Rauchmelder, da sie schneller auf Rauchpartikel reagieren. Solche optischen Rauchmelder sind besonders geeignet, um Schwelbrände früh zu entdecken. Da bei schwelenden Bränden, etwa durch eine Zigarette im Papierkorb oder elektrische defekte, meist zunächst kein Feuer, sondern ein Glimmen mit kaltem Rauch entsteht, werden sie durch optische Rauchmelder früher entdeckt als mit hitzeempfindlichen Alarmgeräten. Dennoch wird der Einsatz verschiedener Rauchmelder (Feuermelder) empfohlen, die sich ergänzen. So bietet sich in der Küche ein Temperaturmesser an, während sich in anderen Räumen des Hauses eher ein Wasser- oder Gasmelder eignet. Zudem kann ein Rauchmelder einen Raum nur bis 60 Quadratmeter Größe abdecken und hat auch nur eine begrenzte Reichweite, ist er beispielsweise per Funk mit anderen Meldern verbunden. Optische Rauchmelder sollten allerdings vor allem im Kinderzimmer eingesetzt werden, da dort zum einen eine besondere Gefahr durch unerlaubtes Zündeln ausgeht und zu anderen festgestellt wurde, dass Kinder während des Schlafs auf den Signalton eines weiter entfernten Rauchmelders nur schlecht reagieren. Es ist also wichtig, in der Nähe des Kindes einen Rauchmelder zu installieren, der laut genug ist, mindestens 85 Dezibel. Für Kinderzimmer gibt es aus diesem Grund auch spezielle Rauchmelder, bei denen nicht ein greller Signalton, sondern ein Alramruf der Eltern abgespielt werden kann. Er wird zuvor als Stimmaufnahme aufgenommen und kann dem Kind beispielsweise zurufen, was es im Alarmfall tun soll. |
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