Rauchmelder - Funktionen kurz erklärt
Jedes Jahr brennen in Deutschland 200.000 Wohnungen. Dabei sterben knapp sechshundert Menschen, meist an einer Rauchvergiftung.
Die Rauchmelder schlagen Alarm, bevor das Feuer über Treppenhaus und Ausgänge Besitz ergreift, nämlich sobald die ersten Anzeichen von Rauch spürbar sind. Sie funktionieren nach einem einfachen, aber wirkungsvollen Prinzip. Im Inneren des etwa Kaffeetassen großen Rauchmelders wird ein Lichtstrahl produziert. Dringen nun Rauchpartikel in das durchlässige Gehäuse ein, wird der Lichtstrahl gestreut und fällt als Reflektion auf einen Sensor. Trifft das Licht auf diesen empfindlichen Lichtmesser, das Photoelement, wird der automatische Alarm ausgelöst: Ein schrilles Alarmpfeifen, das auch nachts alle Bewohner des Hauses weckt und so vor der Gefahr warnt. Zigarettenrauch in der Wohnung löst den
Dagegen reagieren die Rauchmelder dieser Bauart vor allem empfindlich auf den kalten Rauch, der bereits beim Entstehen des Feuers im Schwelbrand entsteht. Rauchmelder mit Leuchtdioden und mit Laser funktionieren nach diesem Prinzip. Allerdings sind moderne Rauchmelder mit Laserlicht wesentlich sensibler und erkennen bereits geringe Rauchpartikel besser als herkömmlich, mit Leuchtdioden betriebene Geräte.
Dieser photo-optische Mechanismus kann mit einer regulären 9-Volt-Batterie betrieben werden. Dadurch können Rauchmelder ohne großen Installationsaufwand oder Kabelverlegung einfach an der Decke verschraubt werden. Durch den Batteriebetrieb sind sie stromunabhängig. Wird die Batterie schwach und ist ein zuverlässiger Schutz wohlmöglich nicht mehr gegeben, sendet das Geräusch einen Signalton und zeigt meist auch durch optische Signale wir einem roten Blinken an, dass die Batterie gewechselt werden muss.
Experten empfehlen den Einsatz von Lithium-Batterien, denn diese versprechen eine besonders lange Lebensdauer. Nach etwa zehn Jahren sind sie aufgebraucht und dann sollte auch der Rauchmelder gegen ein neueres Modell ausgetauscht werden.
Die in den Vereinigten Staaten gebräuchlichen Ionisationsrauchmelder dürfen in europäischen Privathaushalten übrigens nicht eingesetzt werden, da sie zur Funktion ein schwach radioaktives Präparat benutzen und somit der
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