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Rauchwarnmelder - Kosten und Haltbarkeit

Der Gesetzgeber hat die Wichtigkeit des Rauchwarnmelders erkannt und bereits in vielen Bundesländern die Installation der

Lebensretter in Neubauten vorgeschrieben. Durch genormten Sicherheitsstandard soll dabei vor billigen Plagiaten aus Fernost und funktionsuntüchtigen Rauchwarnmeldern geschützt werden.

Deshalb dürfen seit August 2008 nur noch geprüfte Rauchwarnmelder nach der DIN EN 14604 verkauft werden, die den VdS-Standard erfüllen. Das VdS-Siegel steht für geprüfte Qualität nach genormten Kriterien. In der DIN sind wichtige Punkte festgelegt, die ein Rauchwarnmelder erfüllen muss. So muss der Alarmton mindestens 85 Dezibel laut sein, damit er die Bewohner des Hauses auch aus dem Schlaf wecken kann und im Brandfall genügend Zeit bleibt, um zu flüchten.

Damit eine schwache oder leere Batterie nicht im Notfall Leben kostet, muss das Gerät mindestens 30 Tage bevor die Batterie zu schwach ist, ein Warnsignal senden. Es ist wesentlich leiser als der Signalton, der bei Feuer

ertönt, aber dennoch gut zu hören und vor allem ein Signal, dass erst stoppt, wenn eine frische Batterie in das Gerät eingelegt wird.

Das Gerät muss zudem einen Testknopf haben, mit dem man die Funktionsfähigkeit des Rauchwarnmelders einfach überprüfen kann. Wichtig ist zudem, dass der Rauch von allen Seiten in die Messkammer eindringen kann. Um dies zu gewährleisten, sollte der Käufer das Gerät nicht mit Farbe streichen oder gar bekleben. Dadurch könnten die Luftschlitze verstopft werden. Zudem sollte man darauf achten, dass Staub und Flusen die Schlitze nicht verstopfen.

Ein Gerät, das zuverlässig geprüft wurde und allen Standards genügt, ist meist schon für unter 25 Euro zu haben. Billiggeräte für wenige Euro, die noch vor einigen Jahren in manchen Baumärkten und Discountern zu finden waren, sind durch untaugliche Plagiate in Misskredit geraten. Kauft man seinen Rauchwarnmelder dagegen im Fachhandel, kann man zudem eine qualifizierte Beratung in Anspruch nehmen, die über spezielle Gerätetypen, wie etwa den Hitzemelder in der Küche, die Vernetzung per Funk oder Sprachgesteuerte Meldesysteme für das Kinderzimmer informiert.

Rauchwarnmelder sollten nach etwa zehn Jahren ausgetauscht werden, damit das benutzte optische oder photoelektrische System weiterhin einwandfrei funktioniert. Experten empfehlen den Einsatz von Lithium-Batterien,

denn diese versprechen eine besonders lange Lebensdauer von rund zehn Jahren – sie weisen daher automatisch auf den Wechsel des Rauchwarnmelders hin.