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Einbruchschutz für Fenster

Bei einem Neubau wird in der Regel gleich auf einbruchsichere Fenster geachtet, da sie den Langfingern keine Gelegenheit

bieten, in das Innere einzudringen.

ImageAber auch bei einem Umbau sollte man nicht auf die geprüften einbruchhemmenden Fenster verzichten.

Allerdings sollte man bei einem Umbau ebenso nicht die Fenstertüren außer Acht lassen, wie die Terrassen- oder Balkontüren.

Guter Einbruchschutz nach DIN Einteilung

Die einbruchhemmenden Fenster und Fenstertüren nach DIN V ENV 1627 sind mindestens mit der Widerstandsklasse zwei gefertigt und bieten einen guten Schutz vor Einbrüchen. Diese Fenster werden einer so genannten Einbruchprüfung unterzogen, die sehr an der Praxis von Einbrüchen orientiert ist.

Bei der Prüfung wird sichergestellt, dass es keine Schwachpunkte bei den Fenstern gibt, die meistens bei der Verglasung, dem Beschlag und dem Rahmen zu suchen sind. Diese Fensterelemente werden sozusagen

aus einem Guss gefertigt und weisen somit keine Schwachpunkte mehr auf.

In sechs unterschiedliche Widerstandsklassen werden die einbruchhemmenden Fenster unterteilt, die hier näher erläutert werden sollen.

Die Widerstandsklassen

Die einbruchhemmenden Fenster werden in sechs Widerstandsklassen unterteilt, die von WK 1 bis WK 6 reichen. Die Fenster aus der Widerstandsklasse WK 6 sind die sichersten Fenster, die den besten Einbruchschutz gewährleisten.

Die Experten empfehlen bei einem Neubau oder auch bei Umbauten die Fenster ab der Widerstandsklasse WK 2 zu wählen. Mit den gleichen Standards der neuen Fenster sind diese nach der sozusagen alten gültigen DIN Norm geprüft wurden. Bis zum April 1999 war die DIN V 18054 die gültige Norm.

Die Fenster der Widerstandsklasse WK 2 nach der neuen DIN V ENV 1627 sind gleichzusetzen mit den Fenstern nach der alten DIN V 18054, die im Handel mit der Bezeichnung EF 0 / EF 1 angeboten werden. Bei der neuen DIN Norm sind die Produkte mit der Widerstandsklasse WK 3, mit denen der alten DIN Norm EF 2 zu vergleichen.

Diese beiden Varianten sind in der Regel für den privaten Einsatz ausreichend, dies bestätigen auch die Beratungsstellen für Einbruchschutz der Polizei.

Nach

der neuen DIN Norm gibt es die Widerstandsklasse WK 4, die vergleichbar ist mit der alten DIN Norm EF 3. Nach den neuesten Standards gibt es noch die Widerstandsklassen WK 5 und WK 6, die einen noch höheren Einbruchschutz bieten.

Die Sicherstellung der hervorragenden Qualität der Fenster

Bei der Herstellung der einbruchhemmenden Fenster ist eine äußerst hohe Genauigkeit in der Verarbeitung erforderlich, damit sie auch den notwendigen Einbruchschutz gewährleisten können. Zur Sicherstellung der Fertigung für die geprüften Musterfenster sollte die Produktion mit regelmäßigen Prüfungen zur Kontrolle von einer Fremdüberwachung unterstellt sein.

Werden die Fenster einer laufenden Fremdüberwachung unterzogen, so sind sie mit einer Kennzeichnung versehen und werden somit einer neutralen Qualitätsüberwachung unterzogen.

Allerdings sind die einbruchhemmenden Fenster nur insofern wirklich sicher, wenn sie fachgerecht eingebaut werden. Die fachgerechte Montage ist nach der Anleitung des Herstellers durchzuführen und sollte stets von einem Profi vorgenommen werden. Das Aushändigen der Montageanleitung für die Fenster ist für die seriösen Hersteller eine Selbstverständlichkeit.

Ein Herstellerverzeichnis von zertifizierten und geprüften Fenstern mit Einbruchschutz kann man bei den diesbezüglichen Beratungsstellen der Polizei erhalten. Für diese Arbeiten sollte man sich einen Fachmann zu Hilfe holen und nicht mit seinen hobbymäßigen Fähigkeiten die Montage selbst vornehmen.