Komposthaufen, Laubhaufen und Totholz – Lebensraum für viele Insekten

Komposthaufen, Laubhaufen und Totholz – Lebensraum für viele Insekten

Für viele Gartenbesitzer ist es selbstverständlich, Gartenabfälle zu kompostieren. Zum einen lässt sich so vielerlei Gartenmaterial bestmöglich unterbringen, zum anderen kann die durch Kompostierung gewonnene Erde auch ideal zur Auffüllung von Beeten genutzt werden. Der eigene Komposthaufen bildet damit nicht zuletzt einen ganz eigenen natürlichen Kreislauf, der wichtig ist. Gärtnern im Einklang mit der Natur schließt nicht zuletzt auch die Verwertung eigener Gartenabfälle ein. Nur am Rande wahrgenommen wird teils jedoch, dass der eigene Komposthaufen auch Lebensraum vieler Insekten ist.

Kompost: Lebensraum für

Kompostkäfer und Rosenkäfer


kompost4_flKompostkäfer, aber auch Larven
des Rosenkäfers fühlen sich auf dem Komposthaufen wohl. Darüber hinaus ist der Kompost nicht selten auch Lebensraum für weitere Tiere, etwa Blindschleichen. Achten Sie beim Kompostwenden darauf, dass sie keine Tiere mit der Mistgabel verletzten.

Laubhaufen liegen lassen

Wer keinen Kompost nutzt, sollte zumindest einige Laubhaufen liegen lassen, um Insekten, aber auch anderen Tiere Lebensräume und Winterquartiere zu schaffen. Asseln und Spinnen finden inmitten von zusammen gerechten Holz ebenso einen sicheren Unterschlupf wie Hummeln (Königin).

Totholz

Auch alte oder abgestorbene Bäume dienen als Lebensraum für Insekten. Wildbienen nutzen Totholz insbesondere gern, um ein Nest zu schaffen.

Bedenken Sie bei aller Ordnungsliebe generell, dass ein allzu penibel aufgeräumtes Grundstück aus ökologischer Sicht nicht unbedingt vorteilhaft ist. Dies heißt selbstverständlich nicht, dass Ihr Grundstück sich selbst überlassen bleiben sollte, einige naturbelassene Ecken sind jedoch wichtig, um Insekten, aber auch andere Gartentiere zu unterstützen. Ein Stück Wiese, was nicht regelmäßig kurz gehalten wird, ist beispielsweise eine gute Idee.