Maulwurf bekämpfen

Maulwurf bekämpfen

Um einen Maulwurf zu bekämpfen, muss man nur einiges über ihn wissen. Dann kann man sich die passende Strategie zurechtlegen und den kleinen Störenfried bekämpfen.

Jagen, Fangen und Töten darf man den Maulwurf nicht, denn er steht unter Naturschutz. Man kann ihn aber vergraulen.

Am besten bekämpft man den Maulwurf, indem man Angriffe auf seinen Geruchssinn und auf sein Gehör startet. Diese beiden Sinne sind sehr gut entwickelt. Deshalb reagiert der Maulwurf auf Lärm und Gestank sehr empfindlich und sucht meist schnell das Weite. Nun sind einige Tiere

scheinbar unanfälliger als andere und man muss sich hin und wieder einiges einfallen lassen, um Ruhe in seinem Garten zu haben.

Am besten wirkt immer noch Lärm

Spielende und lärmende Kinder im Garten vertreiben einen Maulwurf sehr schnell. Das Geräusch, das sie beim Rennen und Ballspielen erzeugen, mag der Buddelflink nicht. Da sucht er sich lieber ein ruhigeres Plätzchen. Auch ein häufig im Garten laufender größerer Hund hat diesen Effekt. In vielen Fällen helfen auch Eisenstangen, die in den Boden geschlagen werden. Gegen diese muss dann regelmäßig geklopft oder geschlagen werden. Der Ton breitet sich unterirdisch aus und wird ebenfalls als störend empfunden. Man kann Flaschen eingraben, mit den
Hälsen nach oben. Mancher Maulwurf mag die Töne nicht, die durch den Wind erzeugt werden. Manch einer hat auch schon einen Lautsprecher in einer Metallbox verbaut und diese mit einem Radio verbunden. Wenn man die Box vergräbt, wird der Maulwurf mit Musik beschallt. Man kann nur hoffen, dass er kein Musikliebhaber ist. Die Methode hilft nur, wenn man die Box nah am Hauptlager vergräbt, wo er sich häufiger aufhält.

Geruch

Das beste Mittel ist wohl Wühlmaus- und Maulwurfstopp von NaturGut. Das Granulat aus Tonerde enthält ein Gemisch aus Nelkenöl, Patchouliöl, Knoblauchöl und Alkohol. Dieser Geruch ist für den Maulwurf so intensiv und störend, dass er sich lieber woanders ein neues Revier sucht. Das Mittel ist ganz natürlich und baut sich über Monate in der Erde ab. Es hinterlässt keine Rückstände.

Ansonsten kann man versuchen, den Maulwurf mit allerlei unangenehmen Gerüchen zu bekämpfen. Jeder Hobbygärtner hat da seine eigene Methode. Manch einer steckt Fischköpfe in die Erdhäufen, andere versuchen es mit Pflanzenjauche, gegorener Milch, Hunde- oder Katzenkot oder anderen unangenehm riechenden Dingen. Man darf natürlich nicht vergessen, dass man selbst auch eine recht empfindliche Nase hat. Man riecht diesen Gestank auch.

Bloß nicht!

Was man nicht versuchen sollte, den Maulwurf mit Wasser zu vertreiben. Zwar mag er nasses Erdreich nicht so, aber den Gartenschlauch in seine Gänge zu halten, bringt meist nichts. Er hat zu viele Ausweichmöglichkeiten. Bei derartigen Aktionen ist schon so mancher Nachbarkeller geflutet wurden.
Es gibt kein ultimatives Mittel, um einen Maulwurf zu bekämpfen. Oft hilft nur ausprobieren und viel, viel Geduld.