Maulwurfplage 2013?

Maulwurfplage 2013?

Maulwürfe - wann werden sie zur Plage?Jedes Jahr wieder stören sich Gartenbesitzer an Maulwurfshügeln. Das wird auch im Jahr 2013 nicht anders werden.

Es ist schon ärgerlich, wenn man im Frühjahr den Garten fertig hat, alles gut aussieht und dann erscheinen überall die typischen Erdhügel und stören das Bild.

Es spricht nichts dafür, dass es im nächsten Jahr besser oder schlimmer wird. Wer dieses Jahr einen Maulwurf im Garten hatte, der wird ihn auch im kommenden Jahr noch haben, wenn er nicht versucht, ihn zu

vertreiben.

Maulwurf ist nützlich

Maulwürfe sind nützliche Gartenbewohner. Sie fressen zwar auch Regenwürmer, lieben aber vor allem Gartenschädlinge wie Engerlinge, Schnakenlarven und
dergleichen und fressen auch schon mal die Jungen von Wühlmäusen. Eigentlich sollte man froh sein, so einen grabwütigen kleinen Gesellen im Garten zu haben, denn sie lockern auch noch den Boden auf, so dass mehr Luft und Sauerstoff an die Pflanzenwurzeln kommen. Die Erde der Haufen ist auch noch eine sehr gute Anzuchterde und kann auch sonst überall im Garten verteilt werden. Der Maulwurf vergreift sich auch grundsätzlich nicht an Pflanzenwurzeln und Knollen, wie das die Wühlmaus tut. Er ist absolut nützlich, wenn nur die Maulwurfshügel nicht wären.

Vertreiben?

Der Maulwurf steht unter Naturschutz. Er darf nicht gejagt, gefangen oder gar getötet werden. Vertreiben ist die einzige Option. Am besten funktioniert das mit Lärm, möglichst oft und lang anhaltend oder penetrantem Gestank. Natürlich muss man das so regeln, dass man die Nachbarn nicht stört, denn die haben auch Nasen und Ohren. Es gibt viele Mittel, die Hobbygärtner empfehlen. Man muss oft mehrere ausprobieren, bis etwas wirkt. Auch kann es passieren, dass der Maulwurf nach einer Zeit wiederkommt. Er hatte sich den Garten schließlich ausgesucht, weil es ihm dort so gut gefallen hat. Ein gleichartiges neues Revier zu finden, ist für den Maulwurf auch nicht leicht.

Also, keine Angst vor einer Maulwurfplage.