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Kostenloses Girokonto

Ein kostenloses Girokonto ist ähnlich dem kostenpflichtigen Girokonto. Der Unterschied besteht darin, dass Sie keine Gebühren bezahlen müssen und somit Geld sparen.

Infos

Kostenloses Girokonto

Ein Girokonto muss im Jahre 2006 nichts mehr kosten. Das beweisen die vielen Angebote für ein kostenloses Girokonto. Ein gutes Angebot ist zum Beispiel ein kostenloses Girokonto der DKB oder bei Comdirekt.

Ein Girokonto dienen zur Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und wurde erstmals 1906 in der Schweiz angeboten. Durchsetzen konnten sich Girokonten allerdings erst mit der Weiterentwicklung der elektronischen Datenverarbeitung. Bis in die 50er Jahre wurden fast alle Geschäfte mit Bargeld abgewickelt. Am Monatsende gab es die gute alte Lohntüte, aus der dann direkt die Miete oder die Autoversicherung bar bezahlt wurde. Nachdem die Banken die meisten Unternehmen von den Vorteilen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs überzeugt hatten, war fast jeder Arbeitnehmer gezwungen sich auch ein Konto anzulegen.

Jedes Girokonto wird von einem Kreditinstitut geführt. Abbuchung und Eingänge werden direkt mit dem Girokonto verbucht. Girokonten sind grundsätzlich Kontokorrentkonten. Das heißt, dass das Konto einen täglichen Saldo aufweist. Berechnet werden die Kontostände in laufender Rechnung nach §355 des Handelsgesetzbuches.

Kostenloses Girokonto

Heute setzen sich immer mehr Angebote für ein kostenloses Girokonto verschiedener Anbieter durch, die teilweise auch das vorhandene Guthaben attraktiv verzinsen. Die Wege über sein Geld zu verfügen sind dabei weit gestreut. Die meisten kostenlosen Girokonten werden mit einer EC-Karte angeboten, die einem die Abhebung von Bargeld an den Geldautomaten erlaubt, aber auch das Bargeldlose bezahlen im Supermarkt oder an der Tankstelle. Sie ist gleichzeitig Zugangsberechtigung zu den so genannten Selbstbedienungsterminals über die man Daueraufträge einrichten oder Überweisungen tätigen kann. Die meisten Banken bieten das so genannte Lastschriftverfahren an, mit dem zum Beispiel jährlich Zahlungen an die Versicherung automatisch von dieser eingezogen werden können. Vielfach wird das Lastschriftverfahren auch zur Begleichung monatlich laufender Rechnungen mit verbrauchsabhängigen Rechnungssummen verwendet. Ein Beispiel hierfür ist die Telefonrechnung. Neben den oben genannten Methoden bieten viele Banken auch kostenlos Online-Banking und Telefonbanking an, mit deren Hilfe man bequem von zu Hause aus über sein kostenloses Girokonto verfügen kann.

Jetzt wechseln- Vergleich lohnt

Wer heute noch monatliche Kontoführungsgebühren zahlt, sollte über einen Wechsel zu einer anderen Bank ernsthaft nachdenken. Im Zeitalter des digitalisierten Zahlungsverkehr muss eigentliche keine Bank mehr Gebühren für das führen eines Girokontos erheben. Darüber hinaus ist bei vielen kostenpflichtigen Girokonten die Verzinsung von Guthaben nicht oder nur zu einem sehr geringen Zinssatz vorgesehen. Meisten ebenfalls ungünstiger gestaltet sich die Sollverzinsung für den Dispositionskredit. Ein Beispiel zu diesem Thema:

Eine Landesbank verlangt für ihr Girokonto 108 Euro im Jahr und für die Überziehung des Kontos 12,25% Zinsen. Das Guthaben wird nicht verzinst. Im Vergleich dazu das Beispiel einer günstigen Bank, die ein kostenloses Girokonto anbietet. Wie der Name schon sagt, zahlt man hier keine Kontoführungsgebühren von über 100 Euro im Jahr. Auch der Zinssatz für eine Kontoüberziehung ist mit 7,9% deutlich günstiger. Zusätzlich darf sich der Girokonteninhaber über eine Guthabenverzinsung von über 2,5% freuen.

von Oliver Holz

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