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Private Rentenversicherung

Eine private Rentenversicherung ist eine durchaus sinnvolle Sache, vor allem für alleinstehende Menschen. Sie ist eine tolle Ergänzung zu der gesetzlichen Rentenversicherung, vor allem, wenn man im Alter den gewohnten Lebensstandard aufrechterhalten möchte, bzw. wenn man diesen Standard etwas verbessern will. Zu dem wohl größten Vorteil gehört die gesundheitliche Unabhängigkeit. Soll heißen, für eine private Rentenversicherung benötigt man keine gesundheitliche Voruntersuchung, wie zum Beispiel bei einer Kapitallebensversicherung. Die PRV ist also auch hier eine clevere Alternative. In der Welt der privaten Rentenversicherungen gibt es natürlich Unterschiede. Es gibt verschiedene Formen der PRV. Welche für wen am besten passt muss man gründlich abwägen. Leistungen und Kosten müssen unbedingt miteinander verglichen werden. Eine private Rentenversicherung hat im Grunde genommen nur Vorteile. Die versicherten Personen können sich aussuchen, ob sie ihre Beiträge monatlich, vierteljährlich, halbjährlich, oder jährlich bezahlen möchten. Die klassische Form der privaten Rentenversicherung ist für viele Menschen die ideale Lösung. Hierbei handelt es sich um eine Rentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlung. Bei dieser Form der privaten Rentenversicherung wird das Kapital mit laufenden Beiträgen angespart. Am Ende der Vertragslaufzeit hat der Versicherte ein so genanntes Kapitalwahlrecht. Wieder darf er zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen, wie ihm seine Rente ausbezahlt wird. Es stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Zum ersten kann der Versicherte eine lebenslange, monatliche Rente beziehen, zum Zweiten hat er die Möglichkeit, nach Ablauf der Vertragszeit eine hohe Summe ausbezahlt zu bekommen. Entscheidet man sich für die Kapitalabfindung, muss diese bei der Versicherungsgesellschaft drei Monate vor Ablauf der Vertragszeit schriftlich beantragt werden. Ein weiterer Vorteil, den eine private Rentenversicherung bringt ist, dass auch Angehörige mitversorgt werden können. Ein Beispiel für diese Möglichkeit: Die Rentenzahlung endet im Regelfall mit dem Tod des Versicherten. Mit einigen Varianten der privaten Rentenversicherung ist es möglich, dass die Angehörigen des Verstorbenen auch nach dessen Tod weiterhin versorgt werden. Hierzu wird einfach bei Vertragsabschluss eine Rentengarantiezeit vereinbart. Stirbt der Versicherte nach Beginn der Rentenzahlung, wird die Rente an die Hinterbliebenen weiterhin ausgezahlt. Die Private Rentenversicherung bietet aber auch die Möglichkeit einer Witwenrente. Hierbei wird der Partner, bzw. die Partnerin mitversichert. Stirbt der Versicherte nach Beginn der Rentenzahlung, wird für den Witwer bzw. für die Witwe die Rente lebenslang weiterhin ausbezahlt. Weiterhin ist es sinnvoll, die private Krankenversicherung mit einer Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung zu ergänzen. Diese Zusatzversicherung garantiert dem Versicherten zumindest die Beitragsfreistellung seiner Privaten Rentenversicherung, im dem Fall, wenn der Versicherte berufsunfähig wird. Hinzu kommt die Vereinbarung einer Rentenzahlung für die Zeit der Berufsunfähigkeit, maximal für die Dauer der Vertragslaufzeit. Die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung sorgt somit dafür, dass der gewohnte persönliche Lebensstandard aufrechterhalten werden kann. Zwar ist es nicht auszuschließen, dass die Laufzeit der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung von der Hauptversicherung etwas abweicht, doch die Regel zeigt, dass hier an sich keine kürzeren Laufzeiten vereinbart werden. Beliebteste Formen der privaten Rentenversicherungen sind die Riester-Rente, die Fondsgebundene Rentenversicherung und gerade bei Selbständigen sehr beliebt ist die Rürup-Rente. Die Rürup-Rente ist auch für die "Großverdiener" eine interessante und optimale Lösung. Nicht zu der privaten Rentenversicherung gehört die Betriebliche Altersvorsorge, ist jedoch trotzdem eine interessante Lösung für Arbeitnehmer. Seit 2002 hat jeder Arbeitnehmer das Recht auf eine betriebliche Altervorsorge. Hierbei wird ein Teil des Brutto-, oder Nettogehalts angespart. Diese Altervorsorge wird vom Arbeitgeber organisiert. Diese Zahlungen nennt man, Entgeltumwandlung. Weiterer Vorteil einer privaten Rentenversicherung ist, dass dieser steuerlich gefördert wird. Mit kleinen, oder größeren monatlichen Beiträgen hat man also die Chance, den gewohnten Lebensstandard auch im Alter beizubehalten. Diese Investitionen lohnen sich, egal, ob man wenig, oder viel verdient. Die gesetzliche Basisrente reicht leider in der Regel nicht für eine Altersversorgung aus. Die Kosten, bzw. die monatlichen Beiträge sind von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich. Auch die Leistungen weichen etwas ab. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass man private Rentenversicherungen miteinander vergleicht, damit man immer die optimale Variante für sich entdecken kann. Banken, Versicherungsgesellschaften stehen hier ihren Kunden gerne zur Seite. Man erhält eine umfassende Beratung. Dem Kunden werden in der Regel unterschiedliche Modelle vorgestellt. Bei der Vorstellung dieser Modelle wird immer alles Wissenswerte vor Augen geführt. Es ist auf jeden Fall ratsam, sich vorher schon Gedanken darüber zu machen, wie man im Alter vorsorgen möchte. Fragen, die schon bei der Überlegung aufkommen, sollten notiert werden. Diese Fragen kann man bei einem Beratungsgespräch in das Gespräch mit einbringen. Vor Ort erhält man schneller eine Antwort auf alle Fragen, als wenn man nur im Internet, oder in Broschüren recherchiert, auf der Suche nach der passenden Altersvorsorge.

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