Weihnachtsgeschenk - das eigene Buch schreiben
Dieses Buch ist ein Unikat, es entspringt Ihrer Kreativität. Das Format, der Umfang und das Thema richten sich ganz nach dem Empfänger. Günstig ist, wenn Sie den nächsten Copyshop aufsuchen und sich erkundigen welche technischen Möglichkeiten bezüglich Konfektionierung, Binden und Buchdeckel, zur Verfügung stehen. Gegebenenfalls bekommen Sie da auch das geeignete Papier, falls es Ihnen daran mangelt. Denken Sie ruhig erst mal eine Zeit über das Projekt, das Sie da in Angriff nehmen wollen nach. Das lohnt sich meist und erspart Änderungen.
Sie überlegen sich was Sie machen wollen und für wen. Ein Kochbuch zu Antiasto, ein Pilzkochbuch, ein politisches Witzbuch, ein Witzbuch mit Schottenwitzen, ein Malbuch zu einem bestimmten Thema oder bunt alles durcheinander, ein Märchenbuch indem Sie sich selbst ein Märchen ausdenken oder indem Sie bekannte Märchen miteinander vermischen. Ist das klar, suchen Sie sich im Internet die geeigneten Quellen. Geben Sie bei den Suchmaschinen die Suchwörter ein. Halten Sie die Quellen in einer Art Linkverzeichnis oder Quellendatei fest.
Wählen Sie eine geeignete, nette, nicht zu verspielte, gut lesbare Schrift. Verwenden Sie ganz professionell Kopf- und Fußzeile. Bringen Sie alle Quellen in eine gemeinsame Form, das sieht einfach besser aus. Schreiben Sie eine kurze Widmung, indem Sie für den vorgesehenen Empfänger ein paar nette Worte finden. Legen Sie ein Inhaltsverzeichnis an. Achten Sie beim Ausdruck darauf, dass Sie rechts / links, also Vorder- und Rückseite drucken. Benutzen Sie einen qualitativ guten Drucker, bei Bildern möglichst einen Fotodrucker. Das Papier sollte nicht durchschlagen, also nicht zu dünn sein. Die Konfektionierung lassen Sie im Copyshop machen.
Rechtlicher Hinweis - bitte sehr ernst nehmen.
Was Sie zu ihrem persönlichen Gebrauch, auch wenn Sie dieses eine Exemplar dann verschenken, aus dem Internet "stibitzen" ist nur mit Erlaubnis des Urhebers bzw. mit Quellenangabe erlaubt. Es ist daher sinnvoll immer die Quelle anzugeben. Dann kann man später immer mal wieder da nachschauen und es ist auch bei privater Verwendung dem Autor gegenüber fair. Kritisch wird die Sache, wenn Sie die Produktion aufnehmen, das Ergebnis veröffentlichen bzw. anderweitig kommerziell verwerten würden. Dann verletzen Sie Urheberrechte. Auf der sicheren Seite sind Sie immer, wenn Sie Quellen verwenden, die Ihre Inhalte ausdrücklich zur Benutzung freigegeben haben.
von Peter Morgenroth