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Indianernessel – Pflege, Vermehrung, Überwintern, Verwendung

ELZA / pixelio.de

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Hierzulande noch nicht allzu bekannt, aber wegen ihres hübschen Aussehens, ihres angenehmen Dufts und der vielseitigen Verwendung bei Kennern geschätzt, ist die Indianernessel. Die urspünglich aus dem nördlichen Amerika stammende Pflanze, die zur Familie der Lippenblütengewächse zählt, wurde bereits von den Indianern als Heilpflanze geschätzt. Insbesondere bei Bronchial- und Erkältungskrankheiten soll die Indianernessel helfen. Beliebt ist insbesondere die Zubereitung als Tee. Die Indianernessel, die hierzulande vor allem in Form von Hybridenzüchtungen angeboten wird, ist in rosa, rosa, violett, aber auch in weiß erhältlich. Sehr beliebt sind auch rot blühende Indianernesseln.

Pflege der Indianernessel

Prinzipiell ist die Monarda, so der Fachausdruck der Indianernessel, eine sehr anspruchslose Pflanze. Sonnige bis halbschattige Plätze sind jedoch ideal zum Pflanzen der Indianernessel, die durchaus eine Höhe von 1,40 m erreichen kann. Ein besonders üppiges Wachstum lässt sich jedoch bei gut durchlässigen und sandigen, nährstoffreichen Boden erzielen. Auch sollte der Boden nicht allzu trocken sein. Regelmäßiges Gießen ist wichtig, jedoch sollte darauf geachtet werden, dass die Indianernessel nicht zu nass steht. Düngergaben im Frühjahr – beispielsweise in Form Kompost – sind empfehlenswert. Einzelne Zwergsorten – unter anderem die Petite Delight – werden jedoch auch nur maximal 40 cm hoch. Beste Pflanzzeit ist im Frühjahr. Ein Rückschnitt der Staude erfolgt im Herbst.

Vermehrung   der Indianernessel

Die Indianernessel lässt sich gut durch Teilung vermehren. Im Frühjahr, noch vor dem Austrieb der Pflanze, können große Horste geteilt werden. Auch das später im Frühjahr mögliche Gewinnen von Stecklingen ist eine gute Option. Zudem sind auch Samen im Handel erhältlich. Ab ca. März ist ein Vorziehen in nicht allzu warmen Räumen (idealerweise sollten Temperaturen zwischen 15 bis 20 ° C herrschen) möglich.

Monardapflanzen überwintern

Es handelt sich bei der Indianernessel um eine winterharte Staude. Insofern gestaltet sich die œberwinterung prinzipiell unkompliziert.

Verwendung der Indianernessel

Besonders hübsch machen sich die zwischen Juni und September blühenden Indianernesseln in Beeten und Rabatten. Verblühtes sollte regelmäßig entfernt werden. Sowohl einzeln als auch in Gruppen gepflanzt, ist die Indianernessel eine beliebte Gartenpflanze. Hübsch wirken Monarda-Pflanzen auch in Kombination mit Sonnenbraut oder Sonnenhut. Auch als Schnittblume ist die Indianernessel begehrt. Als Tee zubereitet, sind die Blätter einzelner Indianernesselsorten sehr gefragt. Zum Würzen sollen sich überdies bestimmte Sorten eignen. Informieren Sie sich jedoch vor Verwendung über die Unbedenklichkeit!   Auch in dekorativer Hinsicht ist die Indianernessel gefragt. Aus jeder Sorte lässt sich hübsches Potpourri zaubern.

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