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    Gartenbewässerung

    #1
    Hallo Liebes Forum,
    nach langem mitlesen und Ideen sammel, melde ich mich nun auch mal an mit ein paar Fragen.
    Vorab schonmal ein riesen Dank an alle Wissenden die hier bereitwillig Fragen beantworten und so auch nur den "Mitlesern" helfen.
    Wir habe nun unser neues Domizil in Mahlow, Brandenburg, bezogen. Nach ein wenig hin und her möchten wir in dem Garten eine Bewässerungsanlage benutzen.
    Es geht um eine größere Rasenfläche ca 150m²(19x8m) + 2 kleine 25m²(5x5m) Flächen sowie ein Beet.
    Die Rasenflächen sind als Spielrasen gedacht und mit 3 Kindern wirds auch nicht besser
    Meine erste überlegung war dies mit den Rechteckregnern OS140 zu realisieren. Davon bin ich aber relativ schnell abgekommen, da diese doch sehr groß in der mitte der Fläche stören würden und nach Bewertungen im Netz doch regelmäßig probleme machen.
    Nach viel Recherche bin ich nun bei einem Mix von Hunter und Rainbird gelandet. Nach ein paar Test mit einigen Versenkregnern hab ich glaub ich für mich ein gutes System gefunden.

    Nun ein wenig genauer.

    Ich habe keinen Brunnen und es wird auch keiner geplant.

    Wir haben eine Regenwasser-Zisterne(4000l), ja ich war mir schon vor dem Einbau im klaren das dies nicht die Optimale/von vielen bevorzugte Lösung ist.
    Wenn diese Leer ist, soll der Außenwasserhahn genutzt werden.Leider ist dieser relativ klein dimensioniert.
    Der Hahn bringt ca 1,1m³ bi eingestellten 2Bar. Warum 2 Bar? weil dies momentan die Leistung der Tauchpumpe in der Zisterne ist. Gut die könnte relativ schnell getauscht werden, aber muss ja nicht.
    Mit diesen Werten bin ich nun auf die Suche gegangen und bin auf ein Mix von Hunter PGP 04 Ultra mit MP Rotary 2000 Düsen sowie auf PSU-04 Getrieberegner mit Kurzdistanzdüsen gekommen. Gedanke dahinter, wenn ich durch Druckverluste usw nicht die gewünsche Wurfweite erhalte, kann ich das bei den PSU einfach durch andere Düsen ausgleichen, bei nahzu gleicher Niederschlagsmenge.
    Die Geringe niederschlagsmenge Stört mich nicht, da wir ein relativ lehmigen Boden haben welcher so das Wasser ja besser aufnehemen kann.
    Gesteuert werden soll mit der Rainbird RZX8i (dort gefällt mir die möglichkeit der Aufrüstung mit W-Lan) sowie mit Hunter PGV 101g Ventilen. Das ganze auf momentan 4 Kreise ( 2x Große Fläche+1kl. Fläche ; 1x kleine Fläche ; 1x Beet (Microdip). Alles wird mit 32mm Verlegerohr und Swing Joints gebaut.

    Nun zur eigentlichen Frage:

    Wenn ich vor den Ventilen mit einem Y-Stück beide Zuläufe ( Hahn und Tauchpumpe) als Einspeisung verbinde, habe ich ja Theoretisch unterschiedliche Drücke/Durchlauf = unterschiedliche Wurfweite, je nachdem welchen ich betreibe. Kann ich dies über die Durchflussregelung der Ventile ausgagsseitig auf das gleiche bringen, oder regeln dies den Durchfluss nur durch "x" runter?

    Ich hoffe ich habe nicht vergessen und alles einergemaßen beachtet.
    Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung

    Vielen Dank im Voraus
    Grüße Mario


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    AW: Gartenbewässerung

    #2
    Ich nochmal.
    Hier mal eine kleine Übersicht wie ich mir das gesacht habe.
    Die Farben sind die verschiedenen Kreise.
    Die regner werden wie gesagt durch andere ersetzt.
    Oben das große viereck ist nur ein Spielplatz mit Umrandung, kann also Nass werden, genauso die Terrasse und und Auffahrt srören ein paar trofen nicht.
    Im Bereich lila sind wir noch nicht sicher wo noch ein gewächshaus hinkommt, deswegen leg ich da nur schonmal vor...
    Danke und -garten1.png
    Grüße


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    AW: Gartenbewässerung

    #3
    Hallo DerKaiser und Herzlich Wilkommen,
    deine Planung sieht auf jeden Fall schonmal nach etwas Recherche aus.

    Zu deinen Vorraussetzungen:

    150m² + 2*25m² = 200m² zu bewässernde Rasenfläche.
    Um diese sinnvoll und ausreichend zu bewässern benötigst du rund 25mm Niederschlag pro Woche (In einem Sommer wie diesem eher knapp 40mm damit es satt grün bleibt)
    200m² * 25L = 5000L oder 5m³
    200m² * 35L = 7000L oder 7m³
    Pro WOCHE.

    WENN du einen Gartenwasserzähler hast und dementsprechend keine Abwassergebühr bezahlst liegst du bei etwa 20 Bewässerungwochen (Habe mal geelesen das dies in Deutschland im Schnitt hinkäme) bei 100m³ - 140m³ * 2,50€/m³ (ohne Abwasser) = 250-350€ / Jahr Trinkwasser.

    Da kann sich ein Brunnen schon lohnen kommt auf die Gegebenheiten an und was ein brunnernbauer veranschlagt. Ich persönlich hätte ein Problem damit soviel aufbereitetes Trinkwasser auf den Rasen zu kippen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

    Gut weiterhin hast du wenn die Zisterne nach 2mal beregnen schon leer ist nur den Trinkwasserhahn mit 1100L/h zur Verfügung. Das ist wahrlich nicht viel und du brauchst mehrere Stränge.

    ACHTUNG: Ein direkter Anschluss von Zisternen und Leitungswasser an eine Bewässerungsanlage ist in Deutschland nicht erlaubt.
    Du musst eine Aufwändige Systemtrennung vornehmen damit niemals nie verunreinigtes Wasser aus der Bewässerungsanlage ins Trinkwassernetz kommen kann.

    Unter diesen Vorrausetzungen empfehle ich dir von einem Klemptner eine automatische Zisternen Trinkwassernachspeisung einbauen zu lassen und dir für die Zisterne einen guten Hauswasserautomat oder eine Kreiselpumpe mit Druckwächter zuzulegen.

    Warum?
    Ganz einfach durch den Hauswasserautomat oder eine Kreiselpumpe mit Druckwächter hast du statt 1.1m³ plötzlich 3.5m³ - 5.5m³ bei ~4Bar Druck zur Verfügung. Damit kannst du deine Rasenflächen alle gleichzeitig Bewässern, sparst Zeit und auch Geld weil du weniger Magnetventile und eine kleinere Steuerung brauchst.

    Durch die größere Durchflussmenge kannst du größere düsen nehmen oder mehr Regner gleichzeitig betreiben.
    Durch den höheren Druck hast du eine höhere Reichweite der Düsen und eine gleichmäßigere Bewässerung ohne hin und her umschalten oder umklemmen zu müssen.

    Kreiselpumpe mit Druckwächter ~150€
    professionelle Trinkwassernachspeisungen kosten so etwa 300€
    einfache etw 150-200€ z.b. sowas hier: https://www.ebay.de/itm/Elektrische-...UAAOSwQQBbIPYL

    Damit hast du erst einmal eine sinnvolle und zugelassen Grundversorgung für dein System hergestellt.

    Wer schon viel Geld für eine automatische Bewässerungsanlage investiert und viel Arbeit in den perfekten Garten stecken will der sollte
    von Anfang eine ausreichende Versorgung gewährleisten.

    Falls du dich dafür entscheiden kannst würde ich mir nochmal die GetriebeRegner anschauen. Diese schaffen die 8m breite deine Rasenfläche spielend und du kannst mit den beiliegenden Düsen wunderbar die Niederschlagmengen anpassen. (180° größere düse, 90° Ecke kleinere Düse) Du bekommst eine ordentliche Kopf zu Kopfbewässerung aus dem Lehrbuch hin.
    mit 4 Regnern pro Seite sogar mit leichter Überlappung was oft empfohlen wird.

    Hier mal ein Bild der Niederschlagsverteilung meiner Rainbird [5004-PC-Pl-SAM-PRS-SS] Regner:
    -img_1569.jpg

    Lieben Gruß
    Torsten


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    AW: Gartenbewässerung

    #4
    Hallo Torsten,

    vielen Dank für die schnelle und vorallem wichtige Antwort.
    Das mit dem zusammenschluss der leitungen war mir so nicht bewusst. Wollte dies über ein Kugelhahn mit L-Bohrung lösen, aber warscheinlich reicht das in Deutschland nicht aus
    Dann werd ich mich mal in richtung einer NAchspeisung weiter kundig machen.
    Ja mit mehr Druck und Durchfluss bin ich natürlich Flexibler was die Regner angeht. Das Setup war ja nur wegen der kleinen vorhandenen Mengen so ausgelegt.

    Danke und Grüße
    Mario


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    AW: Gartenbewässerung

    #5
    Hallo Mario,
    nein das reicht in Deutschland leider nicht aus. Und wenn wir ehrlich sind ist das auch gut so, sonst gäbe es mit unserem Trinkwasser viel mehr Probleme und viel öfter Phasen in denen das Wasser abgekocht werden müsste.

    Ich Denke wer ne Zisterne hat sollte diese für eine sinnvolle Gartenbewässerung auch nutzen und alles darum herum aufbauen.

    Kleiner tip für die Einstellung der Nachspeisung ab wann sie füllt und bis wohin. Da du ja im Prinzip maximal viel Regenwasser nutzen möchtest und die Nachspeisung nur zur konstanten Bewässerung dienen soll schaust du später bei der fertigen Anlage wie viel Wasser du pro Durchgang auf den Rasen bringen willst.
    willst du z.b. 30min lang wässern und deine Beregnungsanlage schafft in dieser Zeit 2,5m³ Wasser zu verteilen und die Nachspeisung schafft 550L in 30min nachzufüllen so musst du die Nachspeisung so einstellen das sie bei weniger als 2500L anfängt zu füllen bis etwa 2800L. Man sollte die Zisterne nie ganz leer ziehen damit nicht zuviel Dreck mit angesaugt wird.

    Hinter die Kreiselpumpe sollte dann in jedemfall ein Feinfilter gesetzt werden um Regner vor sand und co zu schützen.

    Melde dich doch nochmal wenn die Wasserversorgung mit ner kräftigen Kreiselpumpe und Nachspeisung steht.
    Dann kannst du mal einen Eimer Test machen und schauen wieviel Fließdruck die Pumpe am Ausgang bringt.

    Diese beiden Werte sind die wichtigste Grundlage um weiter Planen zu können.

    Lieben Gruß
    Torsten


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    AW: Gartenbewässerung

    #6
    Huhu,
    Das ist ja wie im Chat hier :P

    Stimmt schon, ist halt manchmal ein wenig komplizierter als mann vorher gedacht hat

    Ja muss mir erstmal überlegen wie ich das am besten mit der Nachspeisung mache. Da ich keine möglichkeit habe aus dem Haus ne leitung zur Zisterne zu bekommen. Sprich ich muss das Ventil im Außenbereich, am besten im Zisternenschacht unterbringen und die Zuleitung vom Außenwasserhahn kommen lassen.
    Wäre ein einfaches Schwimmerventil auch eine lösung? Gibt es da welche wo der "Arm" so Flexibel einstellbar ist? hat damit jemande erfahrungen?
    Naja muss ich mir heute Abend mal in Ruhe gedanken machen ...

    Grüße


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    AW: Gartenbewässerung

    #7
    Hallo DerKaiser,
    es gibt diverse Lösungen dafür. Eine ganz simple Lösung wäre ein Schwimmerschalter (füllen) der eine Steckdose schaltet und an diese hängst du ein 230v magnetventil. Aber sowas würde ich tendenziell in einem trockenem Raum installieren und nicht im Zisternenschacht.

    Ich würde das aber im Keller per Abzweig lösen. Der Aussenwasserhahn kommt ja aus dem Keller. Dort wo es durch Wand geht innen einen Abzweig rein und dort das Magnetventil dazwischen das durch den Schwimmerschalter gesteuert wird und eine Leitung mit nem 3/4" PE Rohr bis in das Fallrohr das in die Zisterne führt. So brauchst du keine langen Wege verlegen sondern nur in das Fallrohr das eh zur Zisterne führt und sehr wahrscheinlich an ner Hausecke entlang läuft.
    Da es ja schon sauberes Wasser ist kann der Anschluss ja nach dem Regensammler erfolgen. So hast du auch gleich den bruhigten Einlauf mitbenutzt falls du einen in der Zisterne hast.

    Du kannst normale schwimmerschalter benutzen oder so ein gerät hier:
    -i862824.1-wasserpegelschalter-h-tronic-wps-1000-230-v.jpg

    Einfach mal ein wenig googeln

    Lieben Gruß
    Torsten


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    AW: Gartenbewässerung

    #8
    Hallo Torsten,
    danke erstmal für deine Hilfreichen Tipps.
    Wir haben ein Haus ohne Keller, wo der Außenwasserhahn aus dem HWR kommt. Dir Rohre sind alle unter Putz verlegt und somit komm ich da ohne großen Aufwand nicht dran :P das ist mir dann doch zu viel.
    Aber ein PCV T-Stück mit verschraubung an den AWH und dann von da mit 32 Leitung ins Fallrohr ist definitv machbar. Guter tipp mit dem Fallrohr, daran hatte ich noch garnicht gedacht, das spart wirklich nen bissel buddeln. Denke der Rest wird auch klappen.
    Gibt es ein Grund, warum du eine Kreiselpumpe anstatt einer Tauchpumpe verwenden würdest? Der zusätlich benötigte platz macht dies nich grade komfortabler ...
    Beste Grüße
    Mario


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    AW: Gartenbewässerung

    #9
    Hallo Mario,
    nun der Grund für die Kreiselpumpe ist schlicht das diese einfach ein Top Preisleistungsverhältnis haben für rund 150€ incl Druckwächter bekommst du kaum ne Tauchpumpe die gleiches leistet. so ne Kreiselpumpe schafft etwa 5500l/h bei 4-5bar druck je nach Saughöhe.

    Deine Tauchpumpe schafft nur 2 Bar damit bekommst du keine gescheite Beregnungsanlage hin da kur vor dem Regner am ende vielleicht noch 1,3-1,5bar ankommen. Wieviel Durchfluss du mit der Tauchpumpe hast wurde glaube ich nicht erwähnt oder ich habs überlesen.

    UM eine Saubere bewässerung der von dir genannten Fläche hinzubekommen brauchst du meiner Einschätzung nach mindestens 3-4bar druck am Ventilkasten und mindestens 3500l/h Durchflussvolumen.

    Das schafft ne kreiselpumpe mit druckwächter für 150€ locker.
    Wenn du ähnliche Zahlen mit einer Tauchpumpe erreichen möchtest kommst du ne ganze Ecke teurer hätte aber den vorteil das die Pumpe nahezu nicht zu höhren ist weil sie ja draussen in der Zisterne sitzt.

    Das musst du entscheiden
    Schau mal in Top_Gun's Tagebuch Thread seine Pumpe wäre das richtige.

    Lieben Gruß
    Torsten


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    AW: Gartenbewässerung

    #10
    Also, ich muss das mal hier kurz aufbröseln. Eine Tauchpumpe hat erst mal überhaupt nix mit Bewässerung zu tun. Bedeutet : Aus der Pumpe kommt so ein geringer Druck ( es wird ja auch keiner aufgebaut) , dass jegliche Art von Beregnungsanlagen damit nicht funktionieren. Es ist schlicht weg eine Entwässerungspumpe. Allerdings gibt es , und dies wird oft verwechselt, Tauchdruckpumpen. Dies sind Bewässerungspumpen ( haben auch nix mit Entwässerung zu tun)und diese haben ein Top Verhälniss von Druck/Liter , da diese mit mehrstufigen Laufrädern arbeiten. Zum anderen haben Sie nicht den Leistungsverlust der Oberirdischen Pumpen. Bei Betrieb von Saugschlauch musst Du beachten , dass die Herstellerangabe der Literleistung von einer Saughöhe von 0,5 m ausgehen. Bei einer realistischen Ansaughöhe von 3 Meter ziehe mal locker 20 %ab. Bedeutet bei der 5000 er Pumpe sind es ,,nur,, noch 4000 Liter. Hast Du einen tiefen Brunnen , sagen wir mal 7 Meter bis zur Wasseroberfläche, darfst Du die 4000 Liter halbieren, also 2000 Liter . Und jetzt kommt es diese Angabe und dies ist immer so beziehen sich bei einer Druckleistung von 0 Meter ( 0 Bar) , also wenn Du an der Ausgangsseite nichts angeschlossen hast. Das Wasser sprüht einfach so raus. Wenn Du jetzt einen Anschluss und Rohr befestigt , geht der Druck in die Höhe , bis zum Auschaltdruck. Das ist der Druck welcher auf der Pumpe angegeben wird. Genau hat nix mit Betriebdruck/Fleissdruck zu tun. Dies bewirkt wiede das , wie unserem Beispiel 2000 Liter , noch mal reduziert werden.
    Falls dies jetzt zu viel Text ist , schau einfach auf die Pumpenkennlinie. Dort siehst Du genau wieviel Liter bei welchem Druck erzeugt werden. Die meisten Hersteller haben eine Tabelle , für den Eimertest und dies auch für unterschiedliche Saughöhen.
    Du wirst sehen dass die Tauchdruckpumpe die beste Leistung hat.


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    AW: Gartenbewässerung

    #11
    Hallo T.Tomberg,
    Danke für die Ausführliche erklärung.
    Ja das war bei mir, wie scheinbar öfters, auch nur ein verwechseln oder besser zusammenschmeißen der unterschiedlichen typen.
    Ich denke das ich mir ne ca 4Bar Tauchdruckpumpe zulegen werde. Diese sollte bei meiner Flachzisterne und dem kurzen weg bis zur Ventilstation insgesamt ca 5m, noch genug Druck bringen und ich habe kein Läarm und Platzproblem.
    Grüße
    Geändert von DerKaiser (16.08.2018 um 08:29 Uhr)


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    AW: Gartenbewässerung

    #12
    Huhu,
    ich melde mich mal wieder ...
    gebaut ist noch nix weiter, aber die Planung ist weiter Fortgeschritten.

    Also die Nachfüllung der Zisterne erfolgt wie geplant über ein Anschluss am Aussenwasserhahn(mit T-Stück) und einem Magnetventil. Die Regulierung werde ich über ein ProJet Sensor und ein Magnetventil regeln.
    Pumpe wird eine 4Bar Drucktauchpumpe mit Automatik und Max 6000L. Laut Diagramm müsste sie dann noch so ca 4000L bringen, aber das wird sich zeigen wenn sie da ist.
    Einen überarbeiteten Plan hab ich auch schonmal entworfen, da inzwischen der Schuppen steht und ich die genauen Abstände kenne. Denke werde Morgen alles für die Nachfüllung und den Ventilkasten bestellen, dann seh ich auch was wirklich hinter den Ventilen noch ankommt.

    -regner5.png
    Das ist so ziemlich die beste Variante von der Verteilung her die ich hinbekommen habe. Die großen Flächen sind alles 3 oder 4-Fach beregnet. Die 4 Großen Halbkreise sollen Getrieberegner werden die kleinen allessamt Rotatoren.
    Für anmerkungen oder Vorschläge bin ich natürlich weiterhin zu haben.
    Beste Grüße
    Mario
    Geändert von DerKaiser (20.08.2018 um 13:35 Uhr)


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    AW: Gartenbewässerung

    #13
    Hallo,
    ich hab mal noch ne kurze Verständnisfrage zu den Niederschlagsmengen.
    Beispiel in meiner Zeichnung unten Rechts,
    In der Liste steht bei dem Radius x 12mm/h bei Viereck für eine Rotationsdüse.
    Nun habe ich da ja in de Mitte die 4-Fach beregnung, entspricht dies dann den angegebenen 12mm?
    Und in den kleineren flächen hab ich so 2 oder 3-Fache beregnung. das wären dann also 8 bzw 6mm/h ? im schnitt?
    oder kann man dies durch die unterschiedliche Verteilung der Wassermenge so einfach nicht rechnen?
    Dann noch bei Getrieberegnern:
    Da sind die Werte ja für 180° beschrieben bei 360°halbieren. Muss ich diese dann für 90° Verdoppeln?
    Danke für die Aufklärung.
    Grüße
    Geändert von DerKaiser (21.08.2018 um 15:14 Uhr)


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    AW: Gartenbewässerung

    #14
    Hallo,
    zu meinen fragen,
    hab einfach mal selber nachgerechnet, ist ja garnicht so schwer
    Beispiel am PGP-Ultra mit Grauer 2,5 Düse :
    180° Reichweite r=8,8m = 121,64m² bei 530l/h = 4,36 l/m²/h.
    Also scheinen die angegebenen Werte von 14 bzw 16mm/h Mittelwerte bei bei den Angaben zu sein. Da ja Teilweise bei guter Verteilung der Regner Große Flächen 4-Fach und kleine Fläche 2 oder 3 Fach beregnet werden kommt das schon hin.

    Der Großteil für meine Nachfüllung und den Ventilkasten ist schon da. Mal schauen ob ich am Wochenente Zeit zum Basteln finde.

    Grüße


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    AW: Gartenbewässerung

    #15
    Hallo Der Kaiser,
    sorry hab die Frage wohl irgendwie übersehen.
    Die Niederschlagsangaben viereck und dreieck sind Angaben für Beregnung im Verbund.

    Beim Viereck stehen meines Wissens 4 Regner in den Ecken verteilt und und die Angabe beim Viereck ist dann der gemittelte Niederschlag
    der durch die 3-4Fach Beregnung entsteht:
    Ich nehme mal ein Bild Von Parzival aus einem anderen Thread
    -546962d1490309441-planung-bewaesserungsanlage-privatgarten-quadratische-anordnung.jpg
    Achtung: heute gilt aber Kopf zu Kopf Bewässerung

    Bei der Dreieckanordnung nimmt man die Regner auch Kopf zu Kopf aber auf der gegeüberliegenden Seite steht der Regner nicht auf gleicher Höhe wie die anderen sondern in den Zwischenräumen. Dadurch entsteht maximal eine Dreifachüberlappung. Auch hier ist die Angabe wieder der gemittelte Wert.
    -546961d1490309405-planung-bewaesserungsanlage-privatgarten-dreiecksanordnung.jpg

    Aber ich habe es auch so gemacht das ich schlicht den angegebenen Wasserverbrauch auf die beregnete Fläche umgerechnen habe.

    Lieben Gruß
    Torsten


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    AW: Gartenbewässerung

    #16
    Morgen Torsten,

    ja das mit den Verschiednen beregnungssystemen war mir ja schon klar. Nun war ich mir nur nicht sicher Ob siuch die Angeaben in den Tabellen dann auf einen Regner oder den Verbund beziehen. Und da der Wasserverbrauch ja Pro Regner angegeben ist, war ich mir nicht ganz sicher. Danke
    Projekt muss jetzt erstmal 2 Wochen warten. Vorher wird erstmal neuer Oberboden verteilt und dann Durchgefräst. Mal schaun evtl mach ich die NAchspeisung schon vorher.
    Grüße
    Mario


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    AW: Gartenbewässerung

    #17
    Na dann ran ans Werk

    Lieben Gruß
    Torsten


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    #18
    Huhu,
    melde mich auch mal wieder.
    Der neue Oberbodn ist verteilt und durchgefräst.
    Die Nachspeisung steht schon fast komplett. Muss nur noch das Ventil einbauen.
    Ist jetzt eine Ultraschallmessung von ProJet geworden um die Menge zu Steuern.
    Neue Pumpe und der Filter sind schon Installiert.
    Ventilverteilung ist soweit fertig aufgebaut.
    Als nächstes wird dann die Ventilbox eingesetzt und alles verkabelt.
    Die Tage müssten die restlichen Sprenger und Anschlüsse kommen. Dann kommt erstmal ein Oberirdischer Test ob ich mit allem so hinkomme wie ich mir das Vorgestellt habe.

    Hat irgendwer ne Ahnung ob, wenn ich, die PGP-Ultra mit der Störschraube für die Reichweite reduziere, auch die Burchflussmenge reduziere? Oder ist dann nur die "Verteilung " der Menge anders? Könnte sonst mit meinem einen Kreis relativ eng werden wenn ich die Großen düsen nehmen will...
    -img_20180907_183850_resized_20180910_025154420.jpg
    -regner6.png
    auch da kommt wieder Ordnung rein

    Naja mal schaun wie weit mich das Wochenende bringt.

    Grüße und bis Bald


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    AW: Gartenbewässerung

    #19
    Für die Zukunft doch noch eine Überlegung: Wenn Du ohnehin schon eine Zisterne hast, dann ist auch ein einfacher und kostengünstiger "Rammbrunnen" mit schwacher Pumpe ausreichend um eine Bewässerung ohne Leitungswasser durchzuführen. Ein Rammbrunnen sollte üblicherweise etwa 700-800l/h liefern können, und mit deiner großen Zisterne als Puffer ist das ja für die Bewässerung ausreichend. Wenn die Brunnenpumpe zusammen mit der Bewässerung gestartet wird, kann sie einfach einige Stunden laufen und die Zisterne ist wieder gefüllt.

    In Brandenburg scheint ähnliches Recht wie in Nds zu gelten: Du musst die Bohrung einen Monat vor der Bohrung anzeigen, und kannst bohren lassen wenn binnen eines Monates keine Untersagung kommt. Genehmigungen sind für Brunnen zur Gartenbewässerung nicht nötig. Hier in Nds war es so, dass ich meinen Brunnenbau rechtzeitig angezeigt habe, und danach nie wieder etwas von der Maßnahme hörte. Bei einer Rasenfläche von 500qm habe ich eine durchschnittliche Entnahme von 7,5cbm pro Woche avisiert, d.h. im Schnitt ein cbm pro Tag. Das dürfte für unsere untere Wasserbehörde nur Tagesrauschen sein - nur der oberste Grundwasserleiter angezapft, keine Bohrung in tiefergehende "wichtige" Schichten, und auch noch eher geringe Entnahmemengen.


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    AW: Gartenbewässerung

    #20
    wenn ich die PGP-Ultra mit der Störschraube für die Reichweite reduziere, auch die Durchflussmenge reduziere?
    Theoretisch ja – Du machst es ja dem Wasser schwerer, aus der Düse zu flutschen.
    Ob das jetzt signifikante Mengen sind? Eher nicht (denke ich - wobei es darauf ankommt, wie weit die Schraube eingedreht wird), aber man kann alles messen…

    -messbecher.jpg

    Über die Jahre habe ich feststellen müssen, dass mein „Augenmaß“ recht trügerische Ergebnisse liefert. Sechs solcher Behältnisse bringen Gewissheit. Es gehen auch leere Erdnussbüchsen, nur hat man als Direktor eines virtuellen Rasensprengermuseums eben seine Ansprüche.


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    #21
    Hi,
    top_gun_de
    Ja mit dem Recht hast du recht :P ist nur eine art "Anzeige" notwendig. Nun haben zwei meiner Nachbarn Brunnen, bei dem einen sind es glaub ich sogar 12m(wo ja meines wissens nach ein Rammbrunnen ausfallen würde). Das Wasser ist aber so Eisenhaltig, dass ich davon erst einmal abgesehen habe.

    Parzival
    Hm ja stimmt schon das es auf den einen Regner nicht viel ist. Aber nehem wir mal von bei einem Kreis von 2000l/h, 15% die ich reduziere sind das halt schnell 300l. Ja dann werd ich das wohl mal vorher mit nem Regner und nem eimer Testen, ob die Stellschraube einfluss auf den Auswurf hat. Wäre halt blöd wenn ich alles auslege und dann die menge grade so nicht reicht
    Ja sowas hab ich natürlich nicht da.


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    #22
    @Parzival: Hier präsentiere ich mal einen ausreichend genauen Niederschlagsmesser Marke Tamara, den kann jeder Aldi in großer Stückzahl und verschieden vorbefüllt liefern. Nicht diabetikergeeignet und wahrscheinlich nicht vegan. Dieses Modell ist preislich mit jedem Budget verträglich und fällt häufig unter „ehda“-Kosten.

    -f154d53c-7327-4737-942f-052b15562a0d.jpg

    @DerKaiser: diese Tiefe schreit in der Tat nach einem Bohr- oder Spülbrunnen, ideal 4“. Das kostet in der Tat deutlich mehr. Das Eisen spricht für eine geänderte Filtertiefe, dann änderte sich bei mir und Parzival der Eisengehalt auf dem gleichen Grundstück. Bei deiner Fläche und der allgemein erwarteten Klimaänderung denke ich aber, dass Du die Trinkwasserbewässerzng nur ein paar Jahre durchhältst, dann wird es entweder prohibitiv teuer oder verboten. Und wenn Du den Brunnen später nachholst war das ganze Trinkwasser rausgeschmissenes Geld. Eine andere Sicht ist es natürlich wenn man frisch gebaut oder gekauft hat, dann ist schieben halt die einzige Möglichkeit.


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    #23
    Lieber Mario, dieser umtriebige Top-Gun war schneller… hier mein Statement in der Sache:

    Für Deine Zisternennachspeisung brauchst Du ja nur einen ganz schlanken Brunnen. Rede mit einem Brunnenbauer, ob 9 Meter (gespült) nicht reichen und wie eisenhaltig das Wasser in dieser Tiefe ist. Bei mir waren es die magischen vier Meter erster Brunnen 9 m / zweiter Brunnen 13 m, die mich von der kristallklaren „Heilquelle“ in den Eisensumpf brachten.

    Der Eimertest für reduzierte Wassermengen durch eingedrehte Strahlstörschrauben hört sich spannend an. Da bin ich auf Resultate gespannt.

    Was die Niederschlagsmessung angeht, hatte ich ja auch die Erdußdosenvariante für den preisbewussten Planer erwähnt.

    Hier ein Proband von Feinkost Albrecht (Aldi Nord) - jedes Gefäß eignet sich, dessen Oberfläche bestimmbar ist.

    -niederschlagsmessung-fuer-sparfuechse.jpg

    Die Dose hat einen Durchmesser von 8 cm (das ist cool, weil die mit dem Regenmesser korrespondiert und man sich einen Meßbecher kauft, oder etwas in der Küche requiriert).

    Man braucht das, um das Gleichmaß in der Fläche und die Beregnungsdauer für eine entsprechende Niederschlagsmenge zu bestimmen. Kleine Hilfestellung: 8 cm Durchmesser bedeuten 50cm² Fläche.

    Finde ich nach einer Stunde 0,1 Liter in der Dose habe ich 0,1l/0,005m²=20 mm an dieser Stelle verregnet. Usw. usf.


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    #24
    Ein bischen skeptisch bin ich übrigens bei diesem Angebot aus Polen, eine Firma die über die Grenze in Brandenburg Brunnenbau anbietet:

    http://brunnenauspolen.de/oferta/

    Grundsätzlich bin ich der Meinung dass in Polen kompetente Menschen sitzen. Meine Brunnenpumpe von Dambat ist ein polnisches Fabrikat das am Markt sogar Alleinstellungsmerkmale hat.

    Wenn dort aber Formulierungen auftauchen wie:

    Absenkung der Brunnenrohr mit einem Filter, der mit einer hoher Genauigkeit handgefertigt ist

    Handgefertigt ist hier kein Qualitätsmerkmal. Bei "handgefertigt" erwarte ich, dass die Firma nicht mit hochwertigen Brunnenrohren ( dickes Material, belastbar, schlanke Muffenkonstruktion mit Innengewinde) sondern mit KG-Abwasserrohren arbeiten, die dann bei den Muffen zusammengeklebt oder mit Metallschrauben verbunden werden. Damit wird am falschen Ende gespart, der Brunnen wird mehr Sand führen als wünschenswert, und der Rohrquerschnitt durch reinragende Schrauben beeinträchtigt. Hier in 10 Jahren mal eine alte Pumpe rauszuholen wird spannend. Manchmal ist Industriequalität einfach besser. Zudem hat ein optimaler Brunnenfilter 0,3 oder 0,5mm dicke Schlitze, angepasst an die Bodenbeschaffenheit - in Sandboden 0,3mm, bei Grobkies 0,5mm. Handarbeit heißt: Handgeflext, und da kommen Schlitze von 1-2mm Dicke raus. Die lassen viel Sand durch, gerade in Sandböden.

    Zur Erdnussdose: Mit dem Marmeladenglas habe ich es mir ein wenig einfacher gemacht. Ich will 15l/qm, also 15mm Niederschlag haben. Mit dem Zollstock habe ich einfach bei 1,5cm einen Eddingstrich angebracht, und wenn das Wasser bis dahin steht, ist es genug. Das Auslitern schenke ich mir so. Für vergleichende Messungen zur Prüfung der Niederschlagsverteilung ist "Auslitern" natürlich die genauere Methode.

    Um es ein bischen zu überspitzen: Wenn es jenseits der Grenze üblich ist dass man Brunnenfilter mit der Flex selbst schlitzt, dann verstehe ich warum die sandfestesten Turbinenpumpen aus Polen kommen. Der eigene Markt erfordert das dann einfach
    Geändert von top_gun_de (12.09.2018 um 10:42 Uhr)


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    AW: Gartenbewässerung

    #25
    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    Die Dose hat einen Durchmesser von 8 cm (das ist cool, weil die mit dem Regenmesser korrespondiert und man sich einen Meßbecher kauft, oder etwas in der Küche requiriert).

    Man braucht das, um das Gleichmaß in der Fläche und die Beregnungsdauer für eine entsprechende Niederschlagsmenge zu bestimmen. Kleine Hilfestellung: 8 cm Durchmesser bedeuten 50cm² Fläche.

    Finde ich nach einer Stunde 0,1 Liter in der Dose habe ich 0,1l/0,005m²=20 mm an dieser Stelle verregnet. Usw. usf.
    Moin Parzival,

    wie sich die Dinge gleichen. Ich hatte im Frühling ebenfalls die Idee, doch mal die Niederschlagsverteilung auszumessen.

    Ich habe vom gleichen Feinkostladen die leeren Kunststoffeisdosen genommen, weil die bei mir zigfach in der Werkstatt als Aufbewahrungskästchen vorhanden sind.
    Da habe ich auch die Fläche ausgemessen und gerechnet.


    Ich hab die Dinger leer gewogen und nach dem beregnen nochmal gewogen (außenrum aber fein säuberlich abgetrocknet).
    Aus der Massendifferenz konnte ich die Wassermenge auf der Fläche bestimmen.
    Gegengecheckt hab ich's dann mit der Messung per Zollstock, ist aber ungenauer.

    Daraufhin habe ich dann doch ein paar Düsen meiner Regner gewechselt.
    Die Verteilung ist nun immer noch nicht gleich (wird sie aufgrund des Sprühbildes der Regner auch nie werden) , die Schwankungsbreite beträgt ca. 50%, vorher war ich bei 70%.
    Aber für die Einstellung der wöchentlichen Beregnungsdauer nutze ich den ermittelten Wert mit der geringsten Wassermenge, dann bekommen die anderen Flächen eben 50% mehr ab.

    Hat jemand noch eine bessere Idee?


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    #26
    Ich möchte da erst einmal nach deinen Zielen fragen: Was möchtest Du verbessern? Geht es darum, die Beregnung in kürzerer Zeit zu schaffen, oder willst Du insgesamt Wasser sparen? Oder gibt es ein ganz anderes Ziel?

    Gruß,

    Detlev


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    #27
    Was möchtest Du verbessern?
    Das Gleichmaß in der Fläche. Dass möglichst überall die gleiche Menge fällt. Deshalb braucht man auch vier oder sechs Erdnussbüchsen.

    Wenn man das ein bisschen genauer wissen will, ist man mit vierhundert Büchsen am Start.

    Stiftung Warentest hat 1966 mal ein paar Regner getestet…

    https://www.test.de/Historischer-Tes...ass-4676899-0/

    Nicht alles konnte ich mit meinen sechs Meßbehältern nachvollziehen.
    …und ich habe auch den Eindruck, daß die Warentester in der Bewässerungswelt nicht richtig zu Hause sind. Ein Test von 2018 „Bewässerungssysteme“ stellte klar – Gardena ist es!
    Verglichen wurde das Hornbach Sortiment, Regenmeister, Kärcher und Gardena.
    Da sage ich mal nichts…

    Die Tests, die vom Landwirtschaftlichen Institut Potsdam Bornim seit fast 100 Jahren gemacht werden, gefallen mir wesentlich besser. Da gibt es dann, je nach Epoche das Testat: Für den Einsatz in der sozialistischen Landwirtschaft gut geeignet. Schon die Location ist cooler: Schlosspark Sanssouci mit Havelwasser…


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    #28
    mit einem Filter, der mit einer hoher Genauigkeit handgefertigt ist
    Lieber Detlev,
    Du hast jetzt den ersten Brunnenbauer kennengelernt. Sprich mit den nächsten beiden und Du wirst feststellen, Brunnenbau ist auch immer ein bisschen Magie. Jeder hat da sein „Rezept“.

    Wenn Dein Brunnen 100 Jahre hält, kannst Du ein Stück dieser Magie fühlen. Meine Stadtrandecke wurde ca 1910 besiedelt. Da hatte jedes Grundstück einen Brunnen. Ich kenne einen Brunnen, der um 1920 angelegt wurde. Er genügte jetzt nicht mehr den Bewässerungsansprüchen. Aber Du kannst sicher sein, dass ein microfeiner Schlitzfilter nicht in der gleichen Liga spielt.

    Um da ein Urteil zu fällen, würde ich so ein handgefertigtes Filterstück erst einmal anschauen wollen.
    Ich kann mich da so aus dem Fenster lehnen, weil ich einen Filter für die Entnahme von Flusswasser selbst basteln mußte.
    Es gab einfach nichts Industrielles, was da gepasst hätte (nicht der eigene Garten).

    Ich glaube schon, dass es Brunnenbauer gibt, die mit eigenen Filtern und sehr speziellem Vorgehen unterwegs sind.
    Anschauen, staunen, vielleicht noch messen und dann urteilen…


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    #29
    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    Das Gleichmaß in der Fläche. Dass möglichst überall die gleiche Menge fällt. Deshalb braucht man auch vier oder sechs Erdnussbüchsen.

    Wenn man das ein bisschen genauer wissen will, ist man mit vierhundert Büchsen am Start.

    Stiftung Warentest hat 1966 mal ein paar Regner getestet…

    https://www.test.de/Historischer-Tes...ass-4676899-0/

    Nicht alles konnte ich mit meinen sechs Meßbehältern nachvollziehen.
    …und ich habe auch den Eindruck, daß die Warentester in der Bewässerungswelt nicht richtig zu Hause sind. Ein Test von 2018 „Bewässerungssysteme“ stellte klar – Gardena ist es!
    Verglichen wurde das Hornbach Sortiment, Regenmeister, Kärcher und Gardena.
    Da sage ich mal nichts…
    So ähnlich war dieses Jahr auch der Test von Mährobotern. Die meistverkauften Geräte von Worx (nicht besonders gut, aber in jedem Baumarkt präsent mit attraktivem Preis) nicht mit getestet, dafür Exoten wie Honda, die selbst mit gutem Willen schlecht zu bekommen sind.

    Gut war es, dieses Jahr die Gerätesicherheit zu bewerten. Durch den simplen Test ergab sich leider keine Differenzierung. Mäher mit 16cm Abstand vom Rand zum Messer und echtem Berührungssensor bekamen die gleiche Notewie Mäher mit 6cm Randabstand die erst anhalten wenn die Hinterräder abheben.

    Schnittqualität wurde unter anderem danach bemessen wie gut Gras über 10cm Höhe gemäht wird - was bei bestimmungsgemäßem Gebrauch nicht auftritt.

    Viel wurde mahnend geschrieben über unbeaufsichtigtes oder nöchtliches Mähen. Welche Möher mit ihren Timereinstellungen einen beaufsichtigten Betrieb oder ein Mähen außerhalb der Spielzeiten unterstützen: Kein Wor, genauso bleibt die Flächenlapazität für die propagierten Zeitfenster ungenannt. Dass manche Mäher nominal 1000qm schaffen, aber nur wenn sie due Nacht durchfahren, während andere zügiger fahren umd ihre kümstlich beschränkten 500qm deshalb in wenigen Stunden abmähen - unbewertet. 1000 gegen 500, auch wenn die praktische Leistung gleich ist.

    Mein Mäher kam dabei sogar gut weg, darunter leide ich nicht. Aber es stört mich, wenn ich einen Test für 4€ kaufe und dann merke dass die Testr nicht verstehen wie die Geräte genutzt werden, und viele richtige Gedanken zur Sicherheit nur zumFüllen der Einleitung, aber nicht für die Bewertung einsetzen.

    Helden...


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    AW: Gartenbewässerung

    #30
    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    Lieber Detlev,
    Du hast jetzt den ersten Brunnenbauer kennengelernt. Sprich mit den nächsten beiden und Du wirst feststellen, Brunnenbau ist auch immer ein bisschen Magie. Jeder hat da sein „Rezept“.

    Wenn Dein Brunnen 100 Jahre hält, kannst Du ein Stück dieser Magie fühlen. Meine Stadtrandecke wurde ca 1910 besiedelt. Da hatte jedes Grundstück einen Brunnen. Ich kenne einen Brunnen, der um 1920 angelegt wurde. Er genügte jetzt nicht mehr den Bewässerungsansprüchen. Aber Du kannst sicher sein, dass ein microfeiner Schlitzfilter nicht in der gleichen Liga spielt.

    Um da ein Urteil zu fällen, würde ich so ein handgefertigtes Filterstück erst einmal anschauen wollen.
    Ich kann mich da so aus dem Fenster lehnen, weil ich einen Filter für die Entnahme von Flusswasser selbst basteln mußte.
    Es gab einfach nichts Industrielles, was da gepasst hätte (nicht der eigene Garten).

    Ich glaube schon, dass es Brunnenbauer gibt, die mit eigenen Filtern und sehr speziellem Vorgehen unterwegs sind.
    Anschauen, staunen, vielleicht noch messen und dann urteilen…
    Es mag sein dass sie Tricks kennen um mit selbstgefertigtem Rohr sandfrei zu bleiben.

    Ich denke aber, dass Dambat sich die Entwicklung exklusiver Tiefbrunnenpumpen mit Sandverträglichkeit bis 5% (Grundfos erlaubt 1/1000 davon) auferlegt hat weil der polnische Markt das nachfragt.

    Es mag sein dass die Firma besondere Ideen hatte, und fände es sehr spannend wenn ein echter Interessent das mal hinterfragt. Ich werde aus Redlichkeitsgründen keine Scheinanfrage starten. Wäre das nicht was für dich? 5cbm bewegen dich doch eigentlich selbst


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    AW: Gartenbewässerung

    #31
    Du wirst zugeben: Wenn Grundfos Pumpen anbietet, die nur wenig Sand vertragen, dann muß es doch auch „Brunnen“ geben, in denen kein Sand vorkommt. Zum „Klarpumpen“ nimmt man vielleicht keine KSB oder Grundfos-Pumpe. Aber in Deinem Brunnen sollte Sand doch inzwischen auch kein Thema mehr sein.

    Ich bin kein guter, potentieller Kunde für diesen polnischen Brunnenbauer. Mein 3m³ Schmalspurkonzept funktioniert einfach zu gut, um über 5 m³ nachzudenken. Meine ganze Peripherie ist auf diese 3 m³ bei 3,5 BAR geeicht. Schon der Gedanke an das Projekt „Drehstrom“ mitten in der Wiese zieht pekuniäre Konsequenzen nach sich, die ich niemandem so richtig gut erklären könnte.

    Aber ich frage gern mal, wo denn das Geheimnis des handgefertigten Filters liegt.


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    #32
    Drehstrom bräuchtest Du nur bei Grundfos. Alle anderen mir bekannten Pumpen in 4“ laufen am ganz normalen 1-phasigen Wechselstrom. Bei Leistungen von typisch 750-1300W finde ich das sehr unproblematisch. Bei Grundfos wird einfach 3“ mit Wechselstrom und 4“ immer mit Drehstrom gedertigt, bei gleichem Leistungsspektrum.


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    #33
    Drehstrom will man, wenn einen dieser Kondensator für die Phasenverschiebung stört.
    An meiner schmucken Ebara Kreiselpumpe werkelt inzwischen der Dritte.

    Meine Ermittlungen hinsichtlich der Vorteile dieser handgefertigten Filterspitze sind beendet.
    Henryk teilte trotz meines Hinweises mit, dass sich verschiedene Brunneninteressenten orientieren wollten und seine Firma da gerade ins Gespräch käme, dafür hätte er keine Zeit.
    Das glaube ich sofort, nicht ohne es zu bedauern


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    #34
    So,
    ich melde mich auch mal wieder.
    Bei mir geht es auch langsam voran.
    Die nachfüllung der Zisterne schein zu laufen, nur ist diese grade voll, wird sich also noch zeigen. Der Kabelsalat und die ganzen Steuergeräte sind ordentlich an die HWR-Wand gebracht.
    Gräben ziehen, die ersten Leitungen sind gezogen und die ersten Sprenger gesezt.
    Man wie ich den Beton an den Kantensteinen inzwischen hasse. Erst gibt man sich mühe alles ordentlich einzufassen, und nu muss ich immer wieder was wegkloppen um den Sprenger nicht auf 25cm Abstand setzen zu müssen .
    Die nächsten Tage werden dann die ersten Flächen wieder schön gemacht. Dann muss ich erstmal auf neues Rohr warten, irgendwie hab ich mich ganz schön verrechnet aber läuft ja alles nicht weg.
    -img_20180915_185822.jpg-img_20180915_185831.jpg-img_20180915_185837.jpg-img_20180919_163922.jpg-img_20180919_163936.jpg
    In diesem Sinne
    Grüße Mario


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    AW: Gartenbewässerung

    #35
    Hm, 30cm von der Kante sind doch empfohlener Standard seitens der Fa. Hunter - also imho kannst Du mit 25cm Abstand nichts grundsätzlich falsch machen?

    Die Gräben wirken sehr breit - mit einem Drainagespaten kannst Du imho ein bischen Buddelarbeit sparen, damit wird es etwas schmaler.

    Ciao,

    Detlev


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    AW: Gartenbewässerung

    #36
    Hm... das mit den 30 cm hatte ich garnicht auf dem Schirm war vom gefühl eher so bei 15cm sind gut .
    Ja hab nen normalen Sparten genommen. Aber so stört der nachrieselnde Sand nicht weiter bei dem Trockenen Boden und den Kindern die da immerwieder vorbei turnen
    Trotzdem Danke für den Tipp
    Grüße


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    #37
    Ach so, zum Buddeln allgemein: Jetzt kommen wir wieder in die feuchtere Jahreszeit, aber trotzdem gibt es Tage wo der Spaten partout nicht in die Erde kommt. Als ich im Mai unser Trampolin eingegraben habe (Robbi lässt grüßen), konnte ich mich hinten auf den Spaten stellen, und musste nach 10s wieder runtersteigen, sonst wäre ich einfach umgefallen. Dann helfen 20l Wasser pro Quadratmeter enorm weiter. Eine Stunde einziehen lassen, und der Boden ist wieder grabbar...

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