2019: Der kleine Zaubergarten und die grosse Magie

JardinEnchante

JardinEnchante

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Herzlich willkommen im kleinen Zaubergarten, der sich an die grosse Magie im Sommer 2019 trauen wird!

2017 haben wir hier ganz klein angefangen, ganz bescheiden, noch recht unsicher. Wie oft habe ich euch den Bauch mit allenmöglichen Fragen gelöchert (und stets nette Antworten erhalten), wie unsicher war ich mit der Aufzucht. Und was für ein Nervenbündel wegen dem Gartenwettbewerb :augenrollen: - und was für ein Erfolg war es dann!

2018 war etwas besser, zumindest wollte ich nicht alle Tomatenzöglinge wegen Nekrosen in die Tonne werfen :LOL:. Der Zaubergarten wurde erweitert, schliesslich sollte er sich von der besten Seite zeigen, wenn schon die lokale Botanikgesellschaft zur Fürhung vorbei kam. Und der Nachwuchs ist definitiv mit dem Gartenvirus angesteckt worden, hat sehr erfolgreich am Gartenwettbewerb teilgenommen (ja ja, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm :zwinkern:)

Und was wird euch, meine lieben Besucher, 2019 erwarten?

Wir werden weiter expandieren:

- grössere Aufzucht, grösserer Garagenverkauf
-zwei zusätzliche Beete im Zaubergarten - irgendwo müssen ja meine geliebten Linzer Delikatess hin!
-Tomaten-paprikabalkon, der bisher ungenutzt leer stand
-ein klein wenig mehr Töpfe, die kann man schliesslich immer irgendwo dazwischen schieben
-Dekobeete vor dem Haus gehören der Vergangenheit an, da soll ein Mischmasch aus essbaren und medizinischen Blumen wachsen

Und mit grosser Magie wird unser Zaubergarten erneut in voller Schönheit erblühen. Bis dahin ist es aber noch ganz lang, wie gewohnt werden wir vor anfang Mai nur Schnee sehen. So hat auch das neue Jahr begonnen, mit 15cm Neuschnee. Der Nachwuchs hat seinen Garten zu einer Händlerstation für Diamanten (=Eiszapfen) umfunktioniert, freut mich, so wird dieses Stück Garten selbst im tiefsten Winter genützt.

Und einen Vorsatz habe ich auch fürs neue Jahr: mir an zwei Tagen die Woche mehr Zeit fürs Forum zu nehmen. :paar:

Zum Schluss ein paar Bilder von der Schneemasse und vom Gewächshaus, das frisch entstaubt in den Startlöchern steht. Am Donnerstag solllen die ersten Chilis und Begonia an den Start gehen:verrueckt:

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  • Orangina

    Orangina

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    Jardin, ich merke grad, dass ich wieder ewig lange nicht bei Dir in den Zaubergarten geschaut habe.:oops: Siehste mal, da musst Du den erst neu eröffnen, damit ich das mitkriege. :geek:
    Ui, das klingt alles sehr interessant, was Du Dir vorgenommen hast. Pass mal auf, über kurz oder lang wirst Du DIE kanadische Gartenexpertin sein, gefragt in den Medien und überall.
    Schön, dass Du uns auf dem Weg dahin mitnehmen willst...:lachend:


    Also, liebe Jardin, ein gutes und gesundes neues Jahr für Dich und Deine Familie und ganz viel Erfolg für Deine Gartenpläne.
    Schön sieht's übrigens bei Dir aus, so mit dem Schnee - aber bis Mai - das wär mir zu lang...o_O
     
    JardinEnchante

    JardinEnchante

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    Orangina, mach dir keinen Kopf, ich war in letzter Zeit auch nicht haeufig hier, es war einfach zu viel zu tun :paar:

    Ich bin auch schon neugierig was sich so in deinem Garten (und den anderen) getan hat, muss gleich stoebern gehen!

    Zu DER Gartenexpertin ist es noch ein ganz ganz langer Weg, mir wuerde schon reichen, wenn ich genug Tomaten zusammen bekaeme, damit ich das ganze darauffolgende Jahr mit eigenen Saucen auskomme (was im Moment schwierig ist, weil erstens der Appetit der Kids mitwaechst und ich zweitens meine Eltern mit Saucen mitversorge).

    Auf jeden Fall sollen meine Vorhaben Spass machen, auch wenn ich an einem gewissen Punkt wieder ueber die viele Arbeit "fluchen" werde :lachend:
     
    Supernovae

    Supernovae

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    Jardin, ein neues Jahr, ein neues Spiel!
    Ich kann es fast nicht glauben, dass du den Zaubergarten in die Magie führen möchtest.
    Du hast letztes Jahr schon so viel angebaut- und übernimm dich nicht mit Vorsätzen.
    Mach wie du kannst und möchtest.
     
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  • JardinEnchante

    JardinEnchante

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    Moechten tue ich ganz viel - die Zeit haben ist eine andere Sache :rolleyes:

    Ich denke das wird die "letzte" Expansion sein, denn das wird schaffenstechnisch wohl mein Limit sein. Aber ich bin ja nicht ganz alleine. Kiddies nehmen immer mehr am Gartenleben teil, und meine Eltern werden fast den ganzen Sommer bei uns verbringen, so werde ich zumindest Hilfe beim giessen haben.

    Und ganz ehrlich? Gartenarbeit ist fuer mich besser als Mediation. Ich freue mich, dass mich meine Eltern besuchen kommen, denn dann kann ich meiner Mama die Kueche uebergeben, mein Papa bespasst die Kinder, und ich kann stundenlang im Zaubergarten wuehlen :love:
     
  • Supernovae

    Supernovae

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    Ich kenne das sehr gut, mit der Meditation Gartenarbeit, aber bei aller Entspannung und dem Abschalten hat man ja auch immer den Wunsch im Kopf, dass man das Möglichste rausholen will- so zumindest bei mir...

    Will meinen: übernimm dich nicht, selbst wenn du Hilfe hast...
     
  • aurinko

    aurinko

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    Hallo Jardin, da bin ich schon auf die Umsetzung deiner Pläne gespannt. Expansion klingt ja immer gut.
    Wie aber wirst du das mit der Anzucht machen? Das Haus war doch in den letzten Jahren schon ein richtiger Dschungel - kriegst du da noch mehr Pflanzen unter?

    Und welche medizinischen Blümchen willst du anbauen?
     
    JardinEnchante

    JardinEnchante

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    Ich werde aufpassen, Supernovae:paar:

    Schön dass du hier reinschaust Aurinko! Mehr Pflanzen gehen immer, ich belege einfach das gesamte Wohnzimmer. Wird ja nur in der "Endphase" kritisch... Bei den Blümchen sind dabei: Echinaccea (lila), Woll-Ziest, japanische Chrysantheme (finde den genauen Namen nicht), Kamille, Melisse, Königskerze und Red Shiso. Wobei da noch eine Liste an Kräutern folgt, die ja genauso heilsame Wirkung haben ;)
     
    Lauren_

    Lauren_

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    Jardin, du startest mit großen Plänen (y) - wie schön, dass es bei dir bald wieder losgeht! :giggle:
    Ich freue mich schon auf viele Anzuchtberichte + Fotos (wenn du die Zeit dafür findest, das reale Leben geht natürlich vor...)
    Supernovae hat Recht, lieber mit den Kräften haushalten, auch wenn es manchmal schwer fällt... aber ich weiß, was du meinst, Gartenarbeit ist wirklich meditativ und heilsam (wenn man die Zeit dazu findet...)
    Schön, dass die Jugend auch schon mit dem Gartenvirus infiziert ist :grinsend:so ist für eifrige Helferlein gesorgt.

    Ich bin sehr gespannt wie sich deine im letzten Jahr gesetzten Obstbäumchen entwickeln werden :)
    und natürlich auf die neuen Beete, etc.
    (Der rote Sonnenhut gehört zu meinen Lieblingsblumen :paar: - sehr schön, dass er bei dir im Vorgarten einziehen darf! :love: )
     
    Lycell

    Lycell

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    Ich freue mich auch auf dein zum Gewächshaus gewandelten Wohnzimmer.
    Solange noch andere Zimmer für die Familie da sind, geht es doch ;)
     
  • JardinEnchante

    JardinEnchante

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    Zimmer sind noch genug da, das wird kein Problem sein. Die Kinder bestehen dann eh drauf, dass jeder Zöglinge in seinem Zimmer hat :verrueckt: Sind halt genauso begeistert wie die Mama. Mein Mann nannte uns die "grüne Mafia" :augenrollen:

    So, 19 Sorten Chilis sind heute an den Start gegangen, und zwei Sorten Begonia. Wobei die Begonia doch nicht so einfach in der Aufzucht ist, bin gespannt, ob ich mehr rausholen kann als letztes Jahr (bis zur Blüte draussen haben es dann letztendlich nur zwei geschafft, aber ich war auch recht spät mit der Anzucht).
     
    JardinEnchante

    JardinEnchante

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    Nein, bei weitem nicht. Im Zaubergarten bleiben 10 Sorten, der Rest ist für den Garagenverkauf ;)

    Wobei ich von jeder Sorte mindestens zwei Körnchen versenkt habe. Und von den "Selbstläufern" gleich vier (wie zum Bespiel die Explosive Ember, die ist sehr beliebt, immer als erste ausverkauft. Peter Pepper dürfte auch zu den Hits zählen, wegen der "speziellen" Fruchtform) Da kommt dann was zusammen an Pflanzen.

    Aber habe ich nicht gesagt, dass ich wieder einen grossen Indoordschungel will? Und es steht in den Sternen geschrieben, ob jedes Korn auch keimen wird...
     
    Frau Spatz

    Frau Spatz

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    Wie schön, ein neuer Thread für 2019.
    Es wird wieder spannend und aufregend.
    Freue mich schon auf Deine Berichte und Fotos!

    :paar:
     
    Stupsi

    Stupsi

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    Hab dich gefunden :freundlich:
    Schwarze :devilish: oder weiße Magie??? :grinsend:
     
    JardinEnchante

    JardinEnchante

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    Jolantha - naja, das grosse Geld mache ich nicht, will mir nur meine Samen- und Materialkosten (zum Teil) finanzieren. Den meisten Spass macht der Garagenverkauf eh, weil man jede Menge Gartenverrückte trifft und so die Nachbarschaft besser kennen lernt. Mittlerweile gibt es schon Gärtner, die auf den Verkauf warten, um sich auszustatten :freundlich:
     
    Frau Spatz

    Frau Spatz

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    Das liest sich prima, @JardinEnchante.
    Du bist mit Deinen Pflanzen gut angesehen bei den Gärtnern.
    Wenn es so weiter geht, musst Du noch mehr anpflanzen, damit alle Interessenten versorgt sind.
     
    Knofilinchen

    Knofilinchen

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    Du hast immer schöne Titel für deine Threads. Der nächste wird dann bestimmt irgendwas mit "Der kleine Zaubergarten führt in den Wahnsinn" - wenn ich deine Pläne für dieses Jahr so betrachte und mit dem Chaos im letzten abgleiche. :) Wollen wir mal hoffen, dass es 2019 nicht gar so trubelig drumherum wird und du genug Zeit für deinen Garten findest.

    Ich freue mich, dass mich meine Eltern besuchen kommen, denn dann kann ich meiner Mama die Kueche uebergeben, mein Papa bespasst die Kinder, und ich kann stundenlang im Zaubergarten wuehlen
    So zumindest die graue Theorie. Ich zweifle ja sehr, dass das so klappen wird. ;-)
     
    JardinEnchante

    JardinEnchante

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    Für den Wahnsinn brauche ich gar nicht meinen Zaubergarten, dafür sorgen meine beiden Wirbelwinde :LOL:

    Es wird immer anders, als man plant, aber zumindest helfen einem die Pläne, sich auf etwas zu freuen und ungefähr in die Richtung zu gehen. Selbst bei meinem Anbauplan weiche ich hier und da ab, weil ich spontan "vor Ort" doch eine andere Sorte will.
     
    Lycell

    Lycell

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    Pläne sind dafür da, die Vorfreude zu pflegen. Die sind ja nicht in Stein gemeißelt und natürlich kommt es anders. Aber ungeplant geht es wohl gar nicht, wüßte zumindest nicht, wie.
     
    JardinEnchante

    JardinEnchante

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    Obwohl der Himmel heute grau ist, scheint für mich die Sonne: die ersten Chilis sind da. Zwei an der Zahl, eine Protokolova Fifironka und eine Starfish Yellow.

    War schon ganz hibbeling, weil sich am 6.Tag noch immer nichts getan hat, wollte schon die Brut ausgraben. Naja, Geduld ist nicht immer meine Stärke. Es sind noch einige die folgen sollten, hoffe alles keimt wie geplant ;)P1090005.JPGP1090006.JPG
     
    Stupsi

    Stupsi

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    Schön warm stellen zum keimen, Chili brauchen mehr wärme als anderes Saatgut.
     
    Knofilinchen

    Knofilinchen

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    Glückwunsch. Und eine Portion Geduld. *platsch* Nicht jeder ist nach drei Tagen da. ;-)
     
    Lauren_

    Lauren_

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    Chili- und Paprikababies wohin man auch schaut... :grinsend: - sehr schön, Jardin, gratuliere zu den ersten Neuzugängen! :)

    Man merkt hier langsam an allen Ecken und Enden, dass die neue Saison begonnen hat. ;) (y)
     
    Lycell

    Lycell

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    Der Anblick der ersten Baby-Schlaufen ist doch immer wieder beglückend.
     
    JardinEnchante

    JardinEnchante

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    Sie haben es schön warm, keine Sorge! Ja es ist immer wieder eine Freude, wenn die ersten Schlaufen durchbrechen. Heute sind einige nachgezogen, also passt es. Bin gespannt, wieviele sich in den nächsten Tagen dazugesellen. Wenn es nach mir ginge, dann gleich alle :lachend:
     
    Lauren_

    Lauren_

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    Jardin, ich muss in den letzten Tagen häufig an euch denken... wir haben hier zum ersten Mal seit langem wieder "klein-Kanadische" Winterverhältnisse :wunderlich: - starker Schneefall (in Richtung deiner alten Heimat sogar extrem für unsere Verhältnisse), mehrere Tote, Verletzte, schneefrei in mehreren Landkreisen (hat es schon lange nicht mehr gegeben), Orte, die von der Außenwelt abgeschnitten sind... es sind bereits hunderte Soldaten im Einsatz, um zu helfen. Schrecklicherweise sind sogar schon Kinder zu Tode gekommen. :cry:

    Ich hoffe, bei euch verhält sich der Winter soweit "manierlich" - schade dass ihr so weit weg seid (als Land, meine ich), und in solchen Fällen nicht ein paar Experten rüberschicken könnt, die in so einer Situation mit ihrer Erfahrung aushelfen. (Wobei ich überzeugt bin, dass die Einsatzleiter und Einsatzkräfte vor Ort ihr allerbestes geben...)
     
    JardinEnchante

    JardinEnchante

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    Och, das hört sich aber nicht gut an Lauren...Ich hoffe es kommen keine anderen Opfer hinzu.

    Der Winter ist hier wie immer. Sehr kalt, und zwischendurch Blizzards. Der letzte kam am Dienstag, und trotz 20cm Neuschnee hatten die Schulen offen. War wohl kein zu starker Schneesturm, also ab in den Bus. War witzig, wir mussten uns den Weg erstmal freikämpfen... Der Unterschied zur alten Welt wird wohl sein, dass man hier anders ausgestattet ist, und vor allem organisiert ist. Es werden über den Winter ganze "Armeen" an Leuten beschäftigt, die dann mit Trackern und LKWs die Strassen freiräumen, und sobald eine Wetterwarnung raus ist, wird prophylaktisch gestreut (Salz wo es erlaubt ist, ansonsten Schotter). Selbst wir im entlegenen Eck sind eigentlich selten mehr als ein paar Stunden von der Aussenwelt abgeschnitten, bis halt dann die Strasse geräumt ist. Ob man im Blizzard raus will ist eine andere Sache, aber theoretisch ist es möglich. Ich habe den Eindruck, dass man bei euch erst wartet, bis die Sauce runterkommt, und dann herrscht Chaos.

    Ich kann verstehen, dass es für die meisten Städte oder Bundesländer zu teuer wäre, solch einen Service im Winter zu bezahlen, da in der Regel bei euch nicht so viel Schnee fällt. Hier ist es eben normal, also muss selbst die kleinste Gemeinde eine Abteilung haben, die sich immer um die Strassen kümmert. Sonst würde der Alltag hier komplett zusammenbrechen. Ich meine wir leben hier 6 Monate im Jahr im Winter :verrueckt:
     
    Stupsi

    Stupsi

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    Ich denke man kann das nicht vergleichen, was gerade in Bayern und Österreich runter kommt hat ja nichts mehr mit normalem Winter zu tun.

    War ja viele Jahre da im Winterurlaub, viel Schnee ist da normal sogar das Dächer mal freigeschaufelt werden müssen aber da fällt dann mal 1-2 Tage viel Schnee und dann haben die auch wieder sonnige Tage wo man das machen kann, Räumdienste sind da super und selbst auf Schnee mit Splitt konnte man super fahren, diesmal ist aber die ganze Schneemasse in nur 5 Tagen runter gekommen und es hört nicht auf das ist das Problem!!!

    Nun taut es etwas am WE weshalb ja die Bundeswehr hilft damit die Dächer nicht einstürzen da nasser Schnee sau schwer wird und dann soll es weiter gehen mit Schnee.

    Ich hab da mal Bilder gesehen und von Einheimischen gehört das sie mal einen Winter hatten wo Dörfer komplett unter Schnee begraben waren, die haben dann Gänge von Haus zu Haus gegraben um sich noch gegenseitig helfen zu können mit Lebensmitteln und Ärzten etc., das sah aus als wenn du in einem riesen Iglu warst, unheimlich.

    Ich hoffe für Euch das wird nicht so ein Jahrhundert Winter!!!

    Würde mich vorsichtshalber mal mit ein paar Lebensmittel/Windeln eindecken Lauren denn es soll noch weiter gehen.......und wer weiß wie nachher rationiert wird wenn auch die Lkws nicht mehr durchkommen um neue Ware zu bringen in alle Städte.
    Ist ja kein verschwendetes Geld , brauchste halt bis zum Sommer nichts nachkaufen.
     
    JardinEnchante

    JardinEnchante

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    Nichts für ungut Stupsi, aber euren "Jahrhundertwinter" haben wir jedes Jahr.

    Ich kenne österreichische Winterverhältnisse sehr gut, bin ja eine Alpenländerin. Und ich kann mich noch gut erinnern, wie "schlecht" organisiert das Ganze war. Meine Eltern wohnen am Berg, und jedesmal wenn Schnee fiel, mussten sich die Bauern untereinander organiseren, um mit Traktor und Pflug die Strasse halbwegs passierbar zu machen. Einmal fielen 20cm an einem Tag, und alles hatte zu, die Schulen (was für uns Kinder natürlich super war), sogar die Bahn hatte Probleme.

    Der einzige Unterschied sind die Berge, Lavinen haben wir hier nicht. Das macht das Ganze etwas kompliziert bei euch. Ansonsten leben wir ganz gut damit. Klar, man muss Dächer vom Schnee befreien, wenn der Dachwinkel nicht entsprechend gebaut ist. Ja, manchmal kann der Schnee so hoch sein, dass man sich bildlich aus dem Haus freischaufeln muss. Es gibt viele Ecken hier, wo der Schnee bis Juni anhält, gibt dann ganz witzige Bilder, wo Leute in T-Shirt und Shorts Schneeberge schaufeln, damit das weisse Zeug schmilzt.

    Die meisten hier haben sowieso Alternativheizquellen, denn ohne Strom (wenn er ausfällt) würde man bei minus 30 und mehr erbärmlich frieren. Viele haben eigene Stromquellen im Haus (Motor), das ist dann angenehm, weil du damit zumindest die Wasserpumpe betreiben kannst.

    Es schneit auch öfters über mehrere Tage. Diese Woche war so eine. Von Montag auf Dienstag 20cm, und bis gestern jeden Tag Schnee, zwischen 1-5cm. "Nasse" Strassen sind Luxus, das gibt es fast nur auf der Autobahn. Wir fahren auf Eis, Schnee und Schneematsch wenn es mal etwas wärmer (so um die minus 4 oder minus 5) wird.

    Ganz hartgesottene Gesellen lassen manchmal das Auto stehen und fahren mit ihren Skidoo ins Dorf.Ich bevorzuge allerdings das gute "alte" Auto (alt ist es ja nicht). Und jeder weiss, dass wenn sich so ein Blizzard anbahnt, dass man seine Vorräte auf Vordermann bringt (Wasser, Holzbriquette, Dosen- oder "Trockenfutter").

    Vor zwei Jahren waren wir mehrere Tage im tiefsten Winter ohne Strom. Haben mit Holzofen geheizt, darauf Essen warm gemacht, haben uns im "Zuber" gewaschen, und die Schneemassen draussen wurden zum Kühlschrank umfunktioniert. Passierte uns auch mal im Sommer, da waren wegen eines schweren Gewitters viele Teile Québecs ohne Strom. Teilweise 4 Tage, bei uns waren es nur 3 Tage. Dann gabs jeden Tag Essen vom Grill, statt Badewanne gabs Pool, Toilette wurde mit Seewasser gespült und der Garten damit gegossen. Und es ging alles. Kein Ding, kein Drama. Ist zwar nicht unbedingt angenehm oder konfortabel, aber verhungert ist hier noch niemand.

    Ist also alles eine Frage der Gewohnheit, und wie man sich für solche Winter ausstattet (Stadt und Mensch). Ich bin nach wie vor der Meinung, dass das der Knackpunkt in Europa ist.
     
    Lauren_

    Lauren_

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    Jardin, ihr habt andere Winter und seid besser ausgestattet, aber Stupsi hat trotzdem Recht - momentan geht es nicht um Panik wegen 20cm Schnee.
    Zum einen ist ganz im Süden mehr als das doppelte runtegekommen (und kein Ende in Sicht) und das Hauptproblem ist gerade wie Stupsi sagt, dass es parallel immer wieder taut - das ist bei euch wahrscheinlich angesichts der extrem niedrigen Temperaturen eher nicht so (?) ganz so schlecht organisiert sind sie hier auch nicht, normalerweise ist hier bei 20cm Schnee wirklich kein Ausnahmezustand, und es gibt auch nicht mehrere Todesfälle. :(

    Das mit den Bergen wollte ich dich auch fragen - momentan sind ja ganze Täler von der Außenwelt abgeschnitten, die Pässe und Straßen unpassierbar. Das ist ja auch nicht die Frage von regelmäßig Räumen, diese schmalen Bergstraßen, wo es steil bergab geht, sind so oder so eine Nummer für sich... (da fühle ich mich nicht einmal bei trockenem Wetter zu 100% wohl)... furchtbar.

    Ich denke man muss ja auch keinen Wettbewerb daraus machen, welcher Winter schlimmer und welcher Räumdienst schlechter ist :fragend: fakt ist ja nur, dass wir hier gerade einen sehr unschönen Winter mit vielen Todesfällen haben... mehr wollte ich ja nicht sagen. (Und das ist zum Glück sonst auch nicht die Norm, wenn es ein paar Zentimeter Schnee gibt.)
     
    JardinEnchante

    JardinEnchante

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    Es geht hier auf keinen Fall um irgendeinen Wettbewerb. Ich finde es schlimm, dass es euch so erwischt hat, und wünsche euch vom ganzen Herzen dass es bald aufwärts geht.

    Berge machen das Ganze wirklich komplizierter, allerdings würde ich dann, wie ich schon geschrieben habe, vorsorgen. Alternativquellen für Heizung und Strom, entsprechende Fahrzeuge (Allrad und geländetauglich), und darauf vorbereitet sein, dass man ein paar Tage abgeschnitten sein kann.

    Hilft jetzt den Menschen, die in der schlimmen Lage sind nicht, das ist mir klar, aber man muss halt mit dem Eckchen Natur, wo man sich niedergelassen hat, leben lernen...
     
    Supernovae

    Supernovae

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    Jardin! Du bist so toll abgeklärt!
    Das ist aber aufgrund deiner "Lage" auch verständlich- du hast das jedes Jahr und das ist ja schon Routine.
    Nur weißte...hier haben die Leute nicht jedes Jahr "diesen strengen Winter" und ich glaube auch, dass sich viele in Sicherheit gewogen haben, weil es so ein Jahrhundertsommer war.
    (Ich habe ja da so eine Ahnung, dass der Jetstream sich etwas verändert hat, aber das nur am Rande)
     
    JardinEnchante

    JardinEnchante

    Mitglied
    Es stimmt schon Supernovae, wenn man "ständig" in Extrembedingungen was den Winter anbelangt lebt, wird man abgehärtet und es wird Routine. Das darf ich klarerweise nicht vergessen und nicht so hart urteilen...
     
    Supernovae

    Supernovae

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    Ich, für meinen Teil, finde nicht, dass du hart geurteilt hast.

    Hier ist vieles im argen, aber die Menschen sind da einfach nicht so richtig drauf gefasst gewesen.
    Das war ja wie Geburtstag und Weihnachten zusammen-das kommt immer ganz plötzlich!:cool:
     
    Lauren_

    Lauren_

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    Ich habe gerade noch einmal nachgeguckt, da ich selbst auch nicht in den Krisengebieten lebe und die Schneemenge an meinem Wohnort durchaus überschaubar ist (hier herrscht auch kein Ausnahmezustand, man fährt halt etwas vorsichtiger und gut ist).
    Weiter südlich liegen allerdings vielerorts mittlerweile bis zu zwei Meter hoch Schnee. :oops:
    Das reicht sicherlich noch nicht an kanadische Verhältnisse heran - aber für hiesige Verhältnisse (im Normalfall 30-50cm Schnee) ist es tatsächlich eine sehr ungewöhnliche Situation.
    Noch dazu, wenn die Massen zu tauen anfangen und das Gewicht kaum noch zu stemmen ist (dafür ist momentan die Bundeswehr im Einsatz).

    Dass hier manches im argen liegt, mag stimmen (wie überall), aber dass die ganzen fleißigen und mutigen Einsatzkräfte alle nur eine Bananetruppe wären, dem kann ich nicht zustimmen.
    Ich kenne Leute bei der freiwilligen Feuerwehr und beim Bund. Sehr mutige Leute, die wirklich was drauf haben - und speziell hier bei uns in Bayern laufen Einsätze wirklich sehr gut organisiert ab. (Über den Rest des Landes vermag ich nicht zu urteilen, da ich nicht dort lebe oder gelebt habe).
    Dass es hier allerdings wenig Equipment gibt, um mit zwei Meter hoch Schnee zurechtzukommen und dass die Expertise fehlt, die diejenigen haben, die jedes Jahr mit solchen Gegebenheiten zurechtkommen müssen, möchte ich keineswegs bestreiten! Wann haben wir hier schon solche Schneemassen. :confused:
     
    JardinEnchante

    JardinEnchante

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    Als ich mich aus dem Fenster gelehnt habe und einen Mangel an Organisation und Vorbereitung sprach, meinte ich sicher nicht das Engagement vom Heer und all den freiwilligen Helfern, das war wirklich nicht so gemeint.

    Es ist normal, dass ein Land in einen Ausnahme oder Katastrophenzustand versetzt wird, wenn so eine Schneemasse runter kommt, und wenn es dies in diesem Land nur alle paar Jahre oder Jahrzehnte gibt. Es rentiert sich da nun mal nicht, den ganzen schweren Maschineriepark zu finanzieren, der zum Beispiel hier aufgefahren wird (das Heer kam in den letzten 10 Jahren, die ich hier lebe, noch nie zum Einsatz). Und daher ist man einfach weniger vorbereitet. Angefangen vom Privatmann, der in seinem Haus nicht vorgesorgt hat (Flachdächer in einer Ecke zu bauen, wo du jeden Winter gut 2m Schnee oder mehr haben kannst, ist etwas abenteuerlich. Es geht, aber diejenigen zahlen sich meist einen regelmässigen Dachräumdienst). Bis hin zu Gemeinden, die genug Personal und genug Fuhrwerk bereit stehen haben müssen, die schlimmstenfalls in 24 Stunden oder mehr im Einsatz sind.

    Ich denke die skandinavischen Länder gehen auch ganz anders mit soetwas um, die sind es auch gewohnt.

    Und ja, zum Mangel an Vorbereitung gehört natürlich auch das Equipment, das einen Einsatz effizienter und schneller machen lässt. Ich kann es verstehen, dass ihr das nicht habt, das würde sich einfach nicht rentieren. Wer kauft sich schon in Bayern eine Schneefräse, wenn die alle zehn Jahre aus dem Schuppen geholt wird? Wer würde sich einen Schneeräumdienst zahlen, wenn der einmal pro Winter zum Einsatz kommt? (hier mindestens einmal die Woche).

    Man passt sich halt an, und da ich nunmal in einem Land der wettermässigen Extreme lebe, muss ich das so nehmen. Fällt Strom aus, wird je nach Saison schon fast automatisch ein "Notfallprogramm" abgespult. Zunächst gucken, welches Dorf noch Strom hat. Dort stockt man Vorräte auf, holt sich im Sommer Eisblöcke, um den Kühlschrank funktional zu machen. Und dann halt das übliche: Heizen oder Wasser aus dem See holen, Nahrumgsmittel entsprechend verstauen, Zweibeiner und Vierbeiner versorgen. Glaub mir, es ist alles andere als angenehm, mit viel Arbeit verbunden, aber es geht. Zumindest herrscht keine totale Panik, man ist es irgendwie gewohnt.

    Dadurch kann man sicher auch die Perspektive verlieren, dass es für andere Menschen, die mit so etwas nicht konfrontiert sind oder nur sehr selten, eben schlimm sein kann. Der Winter ist auch sicher ein Grund, warum es nicht jeder hier aushalten mag oder kann.

    Passend zum Thema: eben fuhr wieder ein Laster mit Schotter, Salz dürfen die nicht streuen (=Naturschutzgebiet), und durch das Tauen und die sibirische Kälte, die im Anmarsch ist (aktuell minus 22, soll aber noch gut an die minus 30-35 runter gehen) hat sich sowas wie "schwarzes Eis" gebildet, weiss nicht wie man das auf deutsch nennt. Ist nicht gerade das, was man sich auf einer Strasse wünscht...Aber wie sagt man "Jo mei, habn wir eh jedes Jahr"
     
    Lauren_

    Lauren_

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    - 35°C brrr. :wunderlich: Die bräuchte ich nun wirklich nicht... gut, dass ihr es im Haus so warm habt!

    Ich kann es verstehen, dass ihr das nicht habt, das würde sich einfach nicht rentieren. Wer kauft sich schon in Bayern eine Schneefräse, wenn die alle zehn Jahre aus dem Schuppen geholt wird? Wer würde sich einen Schneeräumdienst zahlen, wenn der einmal pro Winter zum Einsatz kommt? (hier mindestens einmal die Woche).
    Das ist wahr.

    Angefangen vom Privatmann, der in seinem Haus nicht vorgesorgt hat (Flachdächer in einer Ecke zu bauen, wo du jeden Winter gut 2m Schnee oder mehr haben kannst, ist etwas abenteuerlich. Es geht, aber diejenigen zahlen sich meist einen regelmässigen Dachräumdienst).
    Genau mit der Problematik machte meine Schwiegermutter gerade Erfahrung :verrueckt: Für ihr Flachdach (Anbau) war die Schneelast nun kein Problem, sie fürchtete aber um das Glasdach ihres Wintergartens und mühte sich redlich ab, es vom Schnee zu befreien.
    Ich muss gestehen, dass ich über diese Problematik auch noch nicht nachgedacht hatte... speziell, dass Flachdächer, die nicht auf große Lasten ausgelegt sind, in so einer Situation zum Problem werden könnten. Ganz klar, dass man solche Dinge bei euch anders auf dem Schirm hat.

    Als ich mich aus dem Fenster gelehnt habe und einen Mangel an Organisation und Vorbereitung sprach, meinte ich sicher nicht das Engagement vom Heer und all den freiwilligen Helfern, das war wirklich nicht so gemeint.
    Bitte entschuldige, dann hatte ich das missverstanden.

    Dass man bei euch mit der ganzen Thematik in jeder Hinsicht anders umgeht, ist gar keine Frage.

    Wobei ich z.B. (bezogen auf die privaten Menschen) nicht denke, dass die meisten hier sofort in blinde Panik ausbrechen (zumindest habe ich es so noch nie mitbekommen), was mir dagegen deutlich auffällt ist, dass die Medien seit einigen Jahren einiges stark überzeichnen - so im Stil der amerikanischen Nachrichten. :wunderlich:
    Als ich jünger war, war die Berichterstattung hier doch deutlich neutraler und sachlicher und weniger emotionsgeladen (- vor Allem auch der Wetterbericht).

    Darf ich dich noch etwas fragen, was ich mich schon öfter gefragt habe, und was mir in Anbetracht der aktuellen Situation wieder ins Bewusstsein gerückt ist...?
    - Wie läuft es eigentlich bei euch, wenn jemand, der eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten ist, einen medizinischen Notfall oder eine Geburt hat...?
    Gibt es bei euch für solche Fälle spezielle Vorkehrungen/"Spezialeinsatzkommandos"?
    Wenn man gesund ist, ist es ja nicht wirklich "schlimm" für ein paar Tage von der Außenwelt abgeschnitten zu sein - zumindest solange es Wasser und Strom gibt.
    (Das ist in den Gebieten, die hier gerade von der Außenwelt abgeschnitten sind, meines Wissens noch der Fall. Hoffe, ich irre nicht.)

    Aber, wie gesagt - was, wenn jemand einen gesundheitlichen Notfall hat? :wunderlich:
    Oder eben eine Geburt...? Unser Gartenzwerg No 2 brauchte z.B. kurz nach der Geburt die Perinatalstation, ohne medizinische Betreuung wäre er heute nicht hier. :wunderlich:Und ich weiß leider von noch mehr aktuellen Fällen, die es ohne medizinische Versorgung nicht gepackt hätten.

    Auf solche Dinge ist man hier sicherlich (da es in der Regel nicht erforderlich ist) sehr schlecht vorbereitet.
    Gibt es bei euch (wo der Zustand ja eben, wie du sagst, nicht Ausnahme sondern Alltag ist) Möglichkeiten, in so einem Fall zu helfen?

    Entschuldige bitte :paar: das ist jetzt natürlich wirklich OT :wunderlich: aber ich habe mich schon öfter gefragt, wie so etwas in Regionen, wo solch extreme Wetterbedingungen die Regel sind, gehandhabt wird...
     
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    JardinEnchante

    JardinEnchante

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    Also, eingeschneit und abgeschnitten von der Aussenwelt ist man eingentlich recht selten hier. Wie gesagt, werden die Strassen selbst bei Blizzards regelmässig geräumt, und die Rettungswagen sind nicht wie in Deutschland, das sind kleine Panzerfahrzeuge, die normalerweise gut durchkommen. Klar, bei schlechtem Wetter dauert es ein wenig länger, aber sie kommen durch.

    Ich habe noch nie gehört, dass hier deswegen jemand ums Leben gekommen wäre. Also nicht so wie in Strassenunfällen, wo junge Hasen meinen, mit ihren dicken Ami-pick-ups gehöre ihnen die Welt (die Kehrseite der Medaille).

    Und sonst der Ratschlag für Kanada? Möglichst kein Kind zeugen, dass zur Blizzardzeit zur Welt kommen kann. Wuslon kam ende März zur Welt, also zur heftigen Zeit, aber damals haben wir noch in der Metropole gewohnt, da siehts wieder anders aus. Tochterkind kam brav ende Juli zur Welt, das ist dann auf dem Land kein Problem mehr :lachend:

    Generell ist man recht ideenreich hier, und du darfst nicht vergessen, dass das ganze System schon seit langem mit den extremen Bedingungen funktioniert. Die Leute haben sich angepasst, man fâhrt entsprechenden Untersatz wenn man weit weg wohnt, und das Ganze läuft geregelt ab. Ja, vielleicht hat der Arzt 20min Verspätung, weil die Strassen nicht mehr hergeben, aber es funktioniert. Sonst wären wir hier schon lange ausgestorben :LOL:

    Das Alles ist also weniger dramatisch, als man denkt. Menschen, die intensive medizinische Betreuung brauchen, ziehen dann automatisch näher zur Grossstadt, wo das Ganze problemlos gewährleistet ist. Das "Land" ist hier eher für problemlosere Fälle geeignet, weil die Distanzen eine ganz andere Dimension sind.
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

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    Das Hauptproblem, soweit ich es aus meinen trüben & lauwarmen Matschgefilden heraus im TV verfolge, sind doch die Berge und die damit verbundenen Lawinen bzw. Lawinengefahren, die ihr so nicht habt, Jardin, seh ich das recht?

    Und ausgerechnet diese Berge werden ja nicht nur von Einheimischen bewohnt, sondern alljährlich von Wintersport-Touristenscharen heimgesucht bis überrannt. Aber wenn dann wegen Lawinengefahr die Straßen gesperrt werden, hängen die Touris halt fest und haben unfreiwillig verlängerte Ferien. Und/oder kriegen nix zu essen mehr in ihren Pensionen, weil die Lieferungen nicht durchkommen. Da stecken ja teilweise sogar die Bundeswehrpanzer fest.

    Nee, da es solche Schneemengen bisher nicht gab, ist man eben auch nur begrenzt darauf eingestellt. Vorsorge geht ja immer vom Durchschnittsfall aus. Das Extrem muss ja erstmal eingetreten sein, damit es kalkulierbar wird. Und grad das ist hier der Fall: ein Extrem kippt die bisherigen Berechnungen/Erwartungen/Planungen um.

    Soweit ich das aus der Ferne beurteilen kann, kriegen sie das momentan in den Schneeländern sogar richtig gut in den Griff, da ist viel Einfallsreichtum und Einsatzfreude am Werk.
     
    JardinEnchante

    JardinEnchante

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    So, Zeit für eine kleine Bilanz. Tag 10 der Aufzucht, und 71,5% der verbuddelten Chilisamen sind aufgegangen. Ich denke da könnte noch was kommen, die einzigen beiden Sorten, die noch gar nicht gekeimt sind, ist die Rocoto Guatemala Orange und die Aribibi Gusano. Aber beide sind Trödler, und nachdem schon eine andere Rocoto nun loslegt, hege ich Hoffnung, dass diese beiden nun auch nachziehen.

    Begonia machen noch immer nichts, aber das war zu erwarten, sie haben eine sehr lange Keimzeit (30-60 Tage).

    Schön, dass es langsam grün im Gewächshaus wird :love:

    P1120001.JPGP1120002.JPG
     
    Knofilinchen

    Knofilinchen

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    Du legst ja schon richtig heftig los. Und in spätestens 2 Monaten weißt du wieder nicht, wohin mit dem ganzen Zeug. ;-)
     
    JardinEnchante

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    Genauso ist es :lachend: Wobei ich mich bei den Chilis eh zurück gehalten habe, und bis auf die altbekannten Favoriten nur zwei Korn pro Sorte versenkt.

    Da wird es bei Paprika und Tomaten schon ganz anders aussehen :oops:
     
    Knofilinchen

    Knofilinchen

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    Nun ja: entweder hast du ewig viel Platz oder du bist verrückt. :giggle:
     
    JardinEnchante

    JardinEnchante

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    So ein bisschen vom Beiden ;)

    Werde mir 60qm Wohnzimmer für den Indoordschungel stehlen, plus Fensterbank vom Wuslon, plus grosses Fenster mit Etage und Kunstlicht bei Tochterkind. Da dürfte einiges gehen. Allerdings muss ich ein zwei Röhrchen zukaufen.
     
    Knofilinchen

    Knofilinchen

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    60 qm Wohnzimmer? Bewohnst du ein kleines Schloss? o_O
     
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