aggressive Elster- was kann ich tun?

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
M

mariposa7

Neuling
#1
Hallo, wir wohnen jetzt im zweiten Jahr in unserem neuen Haus mit Garten. An das Grundstück grenzt ein grosses wild belassenes Naturstück mit vielen Bäumen an. Dort hat sich diesen Sommer ein Elsterpäarchen niedergelassen. Fanden wir erst sehr toll. Die Elstern zeigten wenig scheu und landeten oft nur einen Meterentfernt und frassen das Katzenfutter eines Nachbarn. Seit ca 2-3 Wochen ist deren Verhalten allerdings sehr aggressiv geworden. Sie beobachten uns mit Warnrufen, greifen uns an. Den Nachbarn haben sie schon in den Nacken gehackt, er konnte sie dann mit einem Handschlag abwehren. Bei jeder Tätigkeit im Garten müssen wir jetzt aufpassen, es kam zu mehrmaligen versuchten Attacken (greifen vor allem meinen Mann an, fliegen schatf auf ihn zu), die wir mit einem Wasserstrahl abwehren konnten. Die Elstern beobachten uns auch im Haus, wenn ein Fenster/ Verandatür offen steht. Was können wir tun? Ich wäre für Tipps wirklich dankbar, es soll für beide Seiten wieder entspannt zugehen. Mit hoffnungsvollen Grüßen Jacci
 
  • Marmande

    Marmande

    Foren-Urgestein
    #3
    Ich würde mich an den Jagdpächter wenden. Die wissen was man tun kann.
     
  • Frau Spatz

    Frau Spatz

    Foren-Urgestein
    #5
    Nachtrag zu meinem obigen Post:

    Sobald die Küken ausgeflogen sind, sollte sich die Lage beruhigen.
    Elstern bebrüten das Gelege um die 19 Tage, die Küken verlassen um den 25. Tag das Nest.
    Solange werden die Eltern auch "aggressiv" gegen "Eindringlinge" in ihrem Revier sein.

    Danach sollte es sich beruhigen - bis zu nächsten Brut.
     
  • W

    wilde Gärtnerin

    Mitglied
    #6
    Wir haben hier eine andere Konstellation, die menschliche Gartenbewohner nicht tangiert (außer durch Geschrei). Hier kämpfen Elstern gegen Rabenkrähen, die GElege sind so um die 100 m auseinander.

    wilde Gärtnerin
     
  • Baby Hübner

    Baby Hübner

    Foren-Urgestein
    #9
    Eben. Bis 01.08 ist nix zu machen.
     
    Marmande

    Marmande

    Foren-Urgestein
    #10
    Vielleicht gibt es bei Gefährdung von Menschen eine Ausnahme. Der zuständige Jagdpächter kennt ganz sicher die Regelungen und eventuelle Ausnahmen.
     
  • Joes

    Joes

    Foren-Urgestein
    #11
    Mit "interessant" meinte ich, dass die Elstern nicht mit den Eiern
    zufrieden sind, sondern noch warten, bis die Kleinen etwas
    Fleisch angesetzt haben. .... eigentlich wirtschaftlich :rolleyes:

    Was anderes würde ich hier nie meinen:D
     
    Marmande

    Marmande

    Foren-Urgestein
    #12
    Ich mag diese Viecher nicht.
    Sie sind, wie Krähen, eine echte Plage.
    Leider haben wir in der Stadt ganze Kollonien. In naher Zukunft muß das Jagdrecht geändert werden.
     
    F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    #13
    Vielleicht gibt es bei Gefährdung von Menschen eine Ausnahme. Der zuständige Jagdpächter kennt ganz sicher die Regelungen und eventuelle Ausnahmen.
    Siehe oben (ok, Du natürlich nicht...)

    Ich mag diese Viecher nicht.
    Sie sind, wie Krähen, eine echte Plage.
    Leider haben wir in der Stadt ganze Kollonien. In naher Zukunft muß das Jagdrecht geändert werden.
    Ich glaube nicht, dass Deine Aversion gegen Elstern ausreicht um ein (Jagd)Gesetz zu ändern...
     
    Pepino

    Pepino

    Foren-Urgestein
    #14
    Wir hatten letztes Jahr auch ein Elsternnest, vl 20 m von unserer Terrasse entfernt. Uns gegenüber waren die Elstern friedlich, wenn auch das Gezeter den ganzen Tag nervig war. Und was mich traurig gemacht hat...... es gab fast keine anderen Vögel in unserer Umgebung. Als die Jungen ausgeflogen waren, kehrte wieder Ruhe ein. Zum Glück sind die Elstern dieses Jahr nicht wiedergekommen und überall fiept und piept es, weil es überall Nachwuchs bei den Vögeln gibt.
     
    Marmande

    Marmande

    Foren-Urgestein
    #15
    Wir haben welche in der Nähe. Wenn sie im Garten sind, verscheuche uch sie durch lautes Klatschen. Bisher hilft das.
     
    Jazz Brazil

    Jazz Brazil

    Foren-Urgestein
    #16
    Was aggressives Verhalten in der Welt heißt, das zeigt doch der Mensch am allerbesten, warum also nicht auch die Elster?
    Da ist mal der Bestand einer Vogelart gesichert, ganz bestimmt sogar basierend auf ihrem Verhalten, und dann ist das auch nicht richtig.
    Wir haben hier mindestens 3 brütende Elsternpaare, eins nach vorne raus auf der Straße, und zwei im Innenpark. Keines greift Menschen an, wir haben hier auch lärmende Kinder im Innenpark, auf dem Sandspielplatz, und die Elstern sind nur dann genervt, wenn jemand irgendwo schlimm am renovieren ist. Sie mögen wohl kein Metall auf Metall Geräusch.

    Das Rabenvolk ist sicher eines der interessantesten in der Vogelwelt, ganz erstaunlich intelligent, und ich mag sie.
    Und sag ihnen auch jedesmal: Elstern können doch nicht singen....dann hör ich jedesmal ein beschämtes Grummeln.
    Sie reagieren sehr entspannt auf beruhigendes Vor-sich-her-Pfeifen, etwas Singen, ganz normale Geräusche.

    Mariposa, eure sind schon auf euch getriggert, alles was ihr macht ist unter deren Beobachtung. Verscheuchen geht nicht mehr, ein Arrangieren und deren Revier akzeptieren ist wohl eher drin.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    M

    mariposa7

    Neuling
    #17
    vielen Dank für die vielen Antworten :). Wir hoffen, dass sie sich wieder beruhigen. Heute gab es nur 2 Scheinangriffe, gestern waren sie viel hartnäckiger. Sie sind ja sehr intelligent, vielleicht merken sie, dass wir auf unserem Grundstück bleiben und akzeptieren uns. Ansonsten würde ich mich an den Jagdpächter wenden.
     
    Baby Hübner

    Baby Hübner

    Foren-Urgestein
    #18
    So du denn in einer Stadt wohnst, kannst du dich an die untere Jagdbehörde oder Umweltbehörde wenden. Die vermitteln dir den Kontakt.
    Bei uns in der Stadt sind die Pachten gut aufgeteilt, da gibt es nicht "den Jagdpächter". Ansonsten ist es so, dass in der Stadt die Jagd ruht. Da wird außer von einem besonders geschulten Stadtjäger, der durch das Amt besondere Privilegien besitzt, gar nix bejagt.
    Ich drücke dir die Daumen, dass ihr und die Elstern euch arrangieren könnt.:)
     
    Swenny

    Swenny

    Mitglied
    #20
    Holt euch ein Turmfalkenpärchen? 😉 Hier haben die Falken die Elstern aus ihrem jahrelangen Nest gejagt, was die Elstern zwar nicht lustig fanden, aber hinnehmen mussten.

    Ich fand Elstern auch mal interessant, aber wenn man merkt, was für einen Schaden sie in der Vogelwelt anrichten...
     
    F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    #21
    citroenchen

    citroenchen

    Gesperrt
    #22
    Elstern sind Rabenvögel. Wenn es erforderlich ist, können Schonzeiten während der Legung oder Aufzucht ausgesetzt werden. D.h. sie können auch ganzjährig gejagd und beschossen werden, wenn sie Junge haben. Das ist eines der grossen Ausnahmen, die im Bereich Schutz, Erhaltung und Pflege eines Bestandes getroffen werden. Wie wenige anderer Ausnahmen in der Natur, gilt bei diesen Vögeln, dass sie nicht so recht in die Nahrungskette passen wollen. Der Mensch wägt ja gerne in Nutzen und Schaden ab. Zecken, Flöhe und Läuse gehören in eine dieser Sparten. Rabenvögel und ganz speziell Elstern, richten mehr Schaden an als sie Nutzen stiften.
     
    Swenny

    Swenny

    Mitglied
    #23
    Der Mensch richtet durch die bedingslose Ausrottung von Insekten (durch Herbizide und Pestizide) viel mehr Schaden an als es ein paar Elsternpaare je könnten..
    Das Argument ist so sinnvoll wie: "Wir in Deutschland können doch mit unseren Windrädern gar nichts gegen den weltweiten Klimawandel machen. Wozu also was unternehmen?"

    Und selbst wenn das Kleinvogelpaar dann die fünfte Ersatzbrut durchbringt - wird die dann von der Katze gefressen. Das ist wie mit den Bienen: Ja klar, die sterben nicht gleich an den Neonikotinoiden. Und mit der Varroa kommen sie auch meist klar. Und die einseitige Pollennahrung in Monokulturen halten sie auch aus. Aber alles zusammen sorgt halt für Stress und dafür, dass sie anfälliger werden - und letztlich der Stock draufgeht.

    Elstern-Populationen werden (genau wie die rein künstlichen Katzen-Populationen) durch den Menschen auf einem hohen Niveau gehalten. Größere Kleinvögel-Verluste sollten also dort auftreten, wo die Elster weitere gute Futterquellen wie Komposthäufen etc. findet, so daß es zu dichten Elstern-Populationen kommen kann.
    So hab ich das in der Stadt beobachten können: Da rennen die Elstern gezielt die Dachrinnen ab und suchen nach Vogelnestern unterm Dach. Und das machen die den ganzen Sommer über, warum sollten die das auf ihre eigene Brutzeit beschränken?
     
    F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    #25
    citroenchen

    citroenchen

    Gesperrt
    #26
    Wir sprechen nicht von irgend einer Regel, einem Paragraph oder einer anderen theoretischen -weil Praxisfernen- Verordnung.
    Wenn sich ein Verhältnis zu Ungusten von Singvögeln verschiebt, treten Ausnahmen in Kraft. Und das ist gut so.
    Wir hatten hier über lange Jahre immer mehrere Paare Nachtigallen. Keine mehr da. Selbst Amseln sind nur noch wenige zu sehen.
    Elster sieht man an jeder Ecke. Ihr Gegacker ist aus jedem Grundstück zu hören. In einem angrenzenden Waldstück, liefern sich Krähen und Elstern regelrechte Schlachten. Respekt allen Sachverständigen da draussen, die Situationen einzuschätzen wissen und auch mal eigenverantwortlich handeln.
     
    verbus

    verbus

    Mitglied
    #27
    Wir haben auch eine Elster-Gang im Garten und ja, sie nerven und wenn es um die Brut geht, ist nicht mit ihnen zu spaßen. Dennoch käme ich nicht auf die Idee, sie zu töten?! :d

    Jetzt ist bald Fußball-WM, holt Euch eine laute Ratsche / Knatter (klingt ähnlich) oder Vuvuzela. Das vertreibt selbst hartnäckigste Elstern. Laut klatschen tut es bei uns auch, aber Deine scheinen etwas angriffslustiger zu sein.
     
    F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    #28
    Wir sprechen nicht von irgend einer Regel, einem Paragraph oder einer anderen theoretischen -weil Praxisfernen- Verordnung.
    Wenn sich ein Verhältnis zu Ungusten von Singvögeln verschiebt, treten Ausnahmen in Kraft. (...) Respekt allen Sachverständigen da draussen, die Situationen einzuschätzen wissen und auch mal eigenverantwortlich handeln.
    Über diese "Ausnahmen" entscheidet aber der Gesetzgeber und nicht der Gartenbesitzer.

    Jetzt ist bald Fußball-WM, holt Euch eine laute Ratsche / Knatter (klingt ähnlich) oder Vuvuzela
    ... und Eure Nachbarn reden bald kein Wort mehr mit Euch... ;)
     
    Swenny

    Swenny

    Mitglied
    #29
    Dennoch käme ich nicht auf die Idee, sie zu töten?!
    Nachdem sie jetzt die fünf fast flüggen Rotschwanzjungen aus dem Briefkasten gezogen haben: Doch, schon. Scheissviecher! Einen Flügel und ein Bein haben sie noch liegenlassen.

    Und nix mit: Das ist Natur. Das ist genauso einen Plage wie Nachbars verwilderte räudige Katzen.
     
    citroenchen

    citroenchen

    Gesperrt
    #30
    Über diese "Ausnahmen" entscheidet aber der Gesetzgeber und nicht der Gartenbesitzer.
    Das war nicht der Präsens. Die Rede war vom Gesetzgeber. Und es ging um Ausnahmen. Die dann vom Gesetzgeber ausgegeben werden.
    Ich habe Frau Merkel in einem Interview sagen hören, dass bei ihnen zuhause auch zuviele Elstern sind.
    Ich kenne einige Leute aus der hegenden und pflegenden Forst- und Jagdwirtschaft. Ich weiss was Realität da draussen ist.
    Wenn da mal 2 oder 3 dieser fliegenden Plage plötzlich fehlen, merkt das kein Mensch. Im Revier entscheidet der Förster/Jäger und kein Gesetzgeber.
     
    Pepino

    Pepino

    Foren-Urgestein
    #31
    Der Mensch greift tagtäglich extrem in die Natur ein, durch Straßenbau, Häuserbau, Bestellung der Felder, Verkehr, etc.. Dann möchte er in kleinen Inseln, dass die Natur selbst so sein darf wie sie will und denkt, es wird sich ein Gleichgewicht einrichten. Das wird nie möglich sein und ist in meinen Augen extrem naiv gedacht und gehandelt. So wie wir Menschen uns einrichten und beherrschen, richten sich nämlich dann z.B. die Rabenvögel, Wölfe oder auch Raupen, Insekten gut ein,wo es passt und werden in diesem Gebiet dominieren und überhand nehmen, so dass andere Spezies leiden.
     
    Schluesselblume

    Schluesselblume

    Mitglied
    #32
    Dann möchte er in kleinen Inseln, dass die Natur selbst so sein darf wie sie will und denkt, es wird sich ein Gleichgewicht einrichten. Das wird nie möglich sein und ist in meinen Augen extrem naiv gedacht und gehandelt.
    Ich geb' dir in allem Recht Pepino, bis auf obigem Punkt- ich wünschte, ich könnte in dieser Illusion leben, das würde es mir wesentlich einfacher machen :grins: :( ich kann auch nur ein paar Brummer, Pieper etc. mitfüttern. Dass das niemals ein Ausgleich für die Schäden an der Natur ist, die der Mensch anrichtet, weiß ich leider (schmerzhaft) selbst. Aber lieber ein paar Gärten mehr, in dem ein paar Spatzen, Hummeln, Bienen... etwas Lebensraum finden, als nackter Beton. Viel mehr kann man meist auch nicht tun, leider.
     
    Pepino

    Pepino

    Foren-Urgestein
    #33
    Dem widerspreche ich in keinster Weise. Auch ich versuche viel in meinen Gärten, um den Tieren zu helfen. Aber ich lebe nicht in der Illusion, dass dann daneben alles ok ist.
     
    citroenchen

    citroenchen

    Gesperrt
    #34
    Da hast du völlig Recht. Der kleinste Eingriff, die kleinste Veränderung hat dramatische Folgen. Das macht sich dann zuerst bei den Kulturfolger bemerkbar. Wenn es mehr natürliche Lebensräume gäbe, hätten auch Elstern und Krähen öfter natürliche Feinde zu fürchten. Sperber und Habicht wurden unter dem Kroppzeug schon aufräumen. Nistmöglichkeiten für sie sind seltener geworden. Gibt es welche, verwaisen sie weil zu viel Volk rumläuft und stört. Eier kommen nicht bis zum schlüpfen, weil sie wegen zu dünner Schalen zerbrechen.
    Umwelteinflüsse verhindern gar schon das entwickeln im Ei. Kommen dann noch "natürliche Faktoren" wie Nesträuberei, Sturm und Wetterschläge, sowie der Konkurenzkampf der Jungen im Horst hinzu, bleibt so manches Jahr der Nachwuchs komplett aus.
    Die Reihe, Umstände und Beispiele liessen sich nahezu beliebig fortsetzen
     
    F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    #35
    Im Revier entscheidet der Förster/Jäger und kein Gesetzgeber.
    Falsch!
    Auch der ist an Recht und Gesetz gebunden und wird bestimmt nicht wegen einer oder zwei Elstern seinen Jagd-/ Waffenschein riskieren.

    @Pepino, vollste Zustimmung.

    @Citroenchen, die dünnen Schalen waren bedingt durch DDT und das ist lange verboten. Und Habichte und Sperber gibt es hier im tiefsten Hamburg zur Genüge.... allerdings halten sie sich eher an den Tauben gütlich.
     
    verbus

    verbus

    Mitglied
    #36
    verbus

    verbus

    Mitglied
    #37
    Nachdem sie jetzt die fünf fast flüggen Rotschwanzjungen aus dem Briefkasten gezogen haben: Doch, schon. Scheissviecher! Einen Flügel und ein Bein haben sie noch liegenlassen.
    Puh, grausam ... :/ Ich bin halt anders gestrickt, töten kommt für mich nicht in Frage. Da versuche ich lieber, auf anderem Weg den Singvögeln zu helfen. Ich füttere sie, baue Nistkästen / Schutzzonen, setze kein Gift ein (statt spritzen lieber Larven einsetzen o.Ä.) ... Bisher bin ich ganz gut damit gefahren, in unserem früheren Garten konnte ich - trotz Katzen und Rabenvögel - ein Hort für viele Tiere schaffen (der Bestand ist deutlich in der Zeit gewachsen) und hier würde ich es gerne auch tun. Klingt vielleicht "blümchen-haitaitai-mäßig", aber damit kann ich leben.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Jazz Brazil

    Jazz Brazil

    Foren-Urgestein
    #39
    Nachdem sie jetzt die fünf fast flüggen Rotschwanzjungen aus dem Briefkasten gezogen haben: Doch, schon. Scheissviecher! Einen Flügel und ein Bein haben sie noch liegenlassen.

    Und nix mit: Das ist Natur. Das ist genauso einen Plage wie Nachbars verwilderte räudige Katzen.

    Der Eisbär (ja egal welcher Großbär) frißt in den fetten Zeiten nur das beste vom Lachs. Der Rest ist Dünger. Isso.

    Der Mensch schnibbelt nur die Flosse vom Hai, um ne schaale Suppe wegzuschlürfen. Der Rest ist unverkennbar, weil wohlwissentlich!, Grausamkeit. Isso.....

    Es gibt jetzt im Internetz so schöne Compentitive eaters zu schauen. Mukbangs. Verschwendungssucht, feinstes Futter wird in UNMENGEN in sich hereingeschaufelt, obwohl es nicht zum Überleben gebraucht wird. The biggest Whopper, 5 Kilo Steaks, in Dimensionen, die keiner braucht. Und woanders verreckt das kleine menschliche Balg mit Fliegen in den Augenwinkeln.
    DAS nenn ich brutal, eine Elster oder nen Krokodil mit nem Huf zwischen den Zähnchen eher nicht.

    Ich maße mir nicht an, zu behaupten, es gäbe keine Plagen. Ich sags aber mal so, meist ist der Mensch dran schuld, daß eingeschleppte Tiere überhand nehmen, und starke Tierarten zu echten Opportunisten mutieren, die mit ihrem Verhalten ihr Überleben eben in der Stadt, neben dem Mensch, in eingepferchten Lebensräumen sichern.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    citroenchen

    citroenchen

    Gesperrt
    #40
    Falsch!
    Auch der ist an Recht und Gesetz gebunden und wird bestimmt nicht wegen einer oder zwei Elstern seinen Jagd-/ Waffenschein riskieren.

    @Pepino, vollste Zustimmung.

    @Citroenchen, die dünnen Schalen waren bedingt durch DDT und das ist lange verboten. Und Habichte und Sperber gibt es hier im tiefsten Hamburg zur Genüge.... allerdings halten sie sich eher an den Tauben gütlich.

    Dann versuche ich es mal so: Der Wolf ist/war/galt sehr lange als nahezu ausgerottet. Nach erstmaligem Auftreten, wurden sie -bei Strafe- unter Schutz gestellt. Trotzdem wurden mehrfach Wölfe geschossen. Das waren nicht irgendwelche Zivilisten. :D Schon verstanden?

    Es gibt nicht bloss ddt. Schick mal ein paar Habichte und Sperber hier runter. Im Gegenzug schicke ich Heringe.
     
    Baby Hübner

    Baby Hübner

    Foren-Urgestein
    #41
    Ah, schießen, schaufeln, schweigen.
    Jetzt verstehe ich.
     
    F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    #42
    Tja, manche haben eben leider einen etwas begrenzten Horizont... :rolleyes: man sollte sie stillschweigend bedauern und hoffen, dass diese Spezies auf Dauer gesehen irgendwann endgültig ausstirbt.
     
    Jazz Brazil

    Jazz Brazil

    Foren-Urgestein
    #43
    Dann versuche ich es mal so: Der Wolf ist/war/galt sehr lange als nahezu ausgerottet. Nach erstmaligem Auftreten, wurden sie -bei Strafe- unter Schutz gestellt. Trotzdem wurden mehrfach Wölfe geschossen. Das waren nicht irgendwelche Zivilisten. :D Schon verstanden?

    Es gibt nicht bloss ddt. Schick mal ein paar Habichte und Sperber hier runter. Im Gegenzug schicke ich Heringe.
    Weil der doofe Wolf (resp. Eisbär, ebenfalls unter Artenschutz) nicht lesen kann, aber ne ausgezeichnete Nase hat. Wenn da also steht: hier Kindergarten, oder auch "Mein Müll! Meine Schäfchen", dann darf er nicht. Dann wird beschossen.

    Wenn sie doch endlich lesen lernten, die Dösbaddel. :p
     
    citroenchen

    citroenchen

    Gesperrt
    #44
    Siehste. War doch gar nicht so schwer. Ich schaufel den Mist ja auch nicht weiter. Weil nicht bei mir gewachsen. Das ist der Unterschied zwischen Wunsch und Realität, zwischen Wahrheit und Dichtung, zwischen Theorie und Praxis. Gesetz sagt: Schützt die Elster! Gemeint ist ja nur. da, wo es nötig ist. Da, wo zuviel, nicht schützen, sondern verfolgen. Ich bewundere die, die noch immer ihren Glauben bewahrt haben.
    Müllers Schäfchen mit der ausgezeichneten Nase den Wolf unter Artenschutz resp. Eisbär hat den verschlüsselte Artenschutz interpretiert.

    Das ist so eine Sache mit den Baddeln, gell?:D
     
    Jazz Brazil

    Jazz Brazil

    Foren-Urgestein
    #45
    Watt?? Wieviel und warum trinkst Du, gimme some!
    Wenns gemeinhin um Artenschutz ginge, auf daß es niemals ausstörrrrbe (jaaa, so heißt es, man glaubt es wohl, der der die Dichtkunst kennt), dann sollte keines eines Lebewesens geschossen werden, selbst wenn es Menschen reiße.

    Kommen wir jetzt dahinter, na, jetzt, ja?
    Komm, war nicht so schwer, näch?

    Aber zurück zum ungewollt herangezüchteten Futterneid, der Konkurrenz an der Spitze der Evolution. Sobald auch nur einer zeigt, daß er Willens ist, die Herrschaft an sich zu beißen auf dem Erdenball, dann wird geschossen, ob Pest oder nicht.
    Warum nicht wie ein Inder zusammen mit den Ratten leben? Ist dem Europäer zu ekelig, dann lieber die geliebte Hauskatz streicheln und zusehen, wie sie auch nach Jungvögeln hopst, nicht minder ausgeklügelt wie die Rabenvögel.
    Aber da mag keiner die Katze grillen.

    Und ganz weit abseitig vom Thema, verehrte Zitrusfrucht, wo bleibt Ihr Einsatz in der schnackigen Kneipe? War auch nur so ein Etappensieg, was?
     
    verbus

    verbus

    Mitglied
    #47
    Das Rabenvolk ist sicher eines der interessantesten in der Vogelwelt, ganz erstaunlich intelligent, und ich mag sie.
    Da schließe ich mich an! V.a. Raben sind clever und auch amüsant. Ich könnte sie stundenlang beobachten und am liebsten würde ich sie aufnehmen, aber meine sind kamerascheu.
    Nicht wundern, wenn Du bei der nächsten Bahnfahrt einen Raben neben Dir sitzen hast, der Dich freundlich grüßt und Nüsse bestellt ;)
    https://www.youtube.com/watch?v=HfD1E3WzvB4
     
    citroenchen

    citroenchen

    Gesperrt
    #49
    Wir werden mal nicht so anzüglich,OK? Ich bleibe trotzdem dabei: Da wo zuviele einer Art auftreten, wird dezimiert. Ob das Elstern oder Eisbären sind.:pa:
     
  • Status
    Es sind keine weiteren Antworten möglich.

    Verwandte Themen


    Top Bottom