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An einem Sonntag im September war herrliches Wetter und es war eine Führung auf der Burgruine Kollmitz in meiner Heimat angekündigt. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen und so bin ich nach dem Mittagessen mit Mutter und Schwester dort hingefahren. Leider hatte ich meine Spiegelreflex nicht mit, sondern nur das Handy mit dabei. Ich finde die Bilder aber trotzdem ganz gut gelungen, das Wetter war natürlich auch herrlich.

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Und hier muss ich was dazu schreiben, denn da habe ich mich selbst besiegt.
Es ist so, dass ich seit meinen Depris und Burnout Probleme hatte über Untergründe zu gehen, wo nicht fest sind bzw. nicht geschlossen. Teilweise war es so arg, dass ich nicht mal richtig große Brücken rübergehen konnte. Damals noch in Wien, wenn ich mit Hund auf die Donauinsel rüber wollte, hab ich Panik geschoben, wenn ich über die Brigittenauer oder Reichtsbrücke rüber auf die Insel bin. Das hat zwar mit den Jahren etwas nachgelassen, doch ganz weg war es nie. Zuletzt an meiner Arbeitsstelle gab es im Archiv diese Gitterböden, da konnte ich immer noch nicht drüberlaufen.

Dann steh ich da und die Führung geht auf den Turm rauf. Erst wollte ich kneifen, doch dann hab ich mich überwunden und bin mit und dachte, wenns brenzlig wird, kann ich eh umdrehen. Ich bin bis rauf gekommen und selbst diese außenliegende Lauffläche mit Treppen, wo man echt fast nichts unter den Füßen hat, hab ich bravourös geschafft. Was war ich stolz auf mich selbst an dem Tag.

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