Beetplanung - bitte um eure erfahrenen Kommentare

S

Schwabe12345

Mitglied
#1
Hallo zusammen,

man soll die kalte Jahreszeit ja für die Beetplanung nutzen, Das habe ich gestern gemacht. Nun wollte ich diese euch vorstellen und gerne Eure Meinung dazu hören.
Meine Beete sind jeweils 1,2 mal 10 Meter groß.
1. Beet: Vergangenes Jahr war dieses unbenutzt. Ich würde hier gerne als Hauptkultur Kartoffeln (Saatkartoffeln Laura)und etwas Beetgurken (am linken Rand) und Kürbis (am rechten Rand, Jungpflanzen) einsetzen. Da dies erst alles ab Mai eingesetzt werden soll, würde ich hier als Vorkultur Spinat (Samensaat) ab Februar und als Nachkultur Feldsalat (Saatband) setzen.
2. Beet: Vergangenes Jahr waren hier die Starkzehrer (Kartoffel und Kürbis) drin. Hier würde ich zu je einem Viertel Kopfsalat (entweder Jungpflanzen oder Saatband), Kohlrabi (Jungplfanzen), Zwiebel (Steckzwiebel) und Möhren (Saatband) einsetzen. Sobald ich die Kohlrabi abgeerntet habe würde ich hier späten Kopfsalat (Saatbad oder Jungpflanzen) als Nachkultur einsetzen. Beim Kopfsalat entsprechend in der Nachkultur ein Wechsel auf Kohlrabi (Jungpflanzen).
3. Beet: hier waren letztes Jahr die Zwiebeln, Möhren, Pastinaken und Spinat drin. Hier würde ich als Hauptkulturen Buschbohnen (Samen), Radieschen (Saatband), Zuckererbsen (Samen) und Pflücksalat (Saatband)setzen. Als Nachkultur würde ich hier nach den Ernten auch Spinat (Saatband) und Feldsalat (Jungpflanzen) einsetzen.

Dies wird mein erstes Jahr, in dem ich Haupt- und Vor- bzw. Nachkulturen anbauen will. Bisher habe ich lediglich eine Frucht im Beet gesetzt bis sie abgeerntet war und das Beet dann brach liegen lassen.

Für eure Rückmeldungen jetzt schon vielen Dank!
 
  • Pyromella

    Pyromella

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    #2
    Hallo Schwabe,

    mir klingt deine Planung gut. Ob alles von den Zeiten passt, wird dein örtliches Klima entscheiden.

    Hat das einen Grund, dass du so häufig Saatbänder verwendest? Ich habe keine eigene Erfahrung mit den Dingern, mir sehen die im Saatgutregal nur immer ein bischen teuer dafür, dass einem jemand die Samen auf Abstand hält. Möhren kann man beispielsweise sehr gut verziehen, wenn sie zu eng stehen. sobald die kleinen Möhrchen, die man zwischendurch wegzieht die Dicke von einem Kinderfinger haben, sind sie auch schon sehr lecker. :)
    Gibt es Feldsalat wirklich als Jungpflanzen? Ich kenne ihn bisher nur als Saatgut, es ist auch kein Problem, wenn man ihn relativ eng sät. (Feldsalat ist wirklich unkompliziert.

    Ach ja, Radieschen machen im Sommer schon mal Probleme, die mögen es nicht so arg warm. Wie wäre es mit einem Rettich stattdessen? Radischen kannst du dafür relativ früh im Jahr säen.

    Liebe Grüße, Pyromella
     
    Pyromella

    Pyromella

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    #4
    Meinst du Christa? Da gibt es für die Kartoffeln doch diesen Spruch: Setz mich im April, komm ich, wann ich will. Setz mich im Mai, komm ich glei(ch) .
    Frost im Kartoffelaustrieb durch die Eisheiligen braucht auch keiner. Mein Vater treibt seine Kartoffeln immer im Keller vor, so dass die Knollen schon mit ordentlichen Trieben in die Erde kommen.
     
  • Chrisel

    Chrisel

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    #5
    Ja, das meine ich.
    Meine Kartoffeln kommen Anfang April in den Boden.
    Genau wie bei meinem Bauern und früher bei meiner Mutter.
     
  • Pyromella

    Pyromella

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    #6
    Wahrscheinlich gibt es wieder verschiedene Lösungen. Unsere später gesetzten Kartoffeln geben auch jedes Jahr eine gute Ernte. :)
     
  • S

    Schwabe12345

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    #8
    Ich habe 2018 öfter Saatbänder verwendet und bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Insbesondere bei kleinen Samen spart man sich echt viel Zeit. Sowas wie große Spinatsamen bekomme ich auch so gut in die Erde aber das Gefitzel mit den Möhrensamen ...
    Das mit den Rettichen im Sommer ist ein super Tipp! Danke!
     
    aurinko

    aurinko

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    #9
    Lauren_

    Lauren_

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    #10
    Ach ja, Radieschen machen im Sommer schon mal Probleme, die mögen es nicht so arg warm. Wie wäre es mit einem Rettich stattdessen?
    Der Radies "Eiszapfen" ist eine sehr gelingsichere, unkomplizierte Sorte. (y) Wächst auch problemlos bei Hitze im Hochsommer und ist in der Pflege völlig anspruchslos. Macht schöne, schneeweiße, rettichartig-längliche Wurzeln, die nicht pelzig werden und sehr gut schmecken.
     
  • Supernovae

    Supernovae

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    #11
    Ich ganz persönlich halte nicht viel von Saatbändern. Zum einen sind die echt überteuert und hier holen die Vögel die Teile immer aus der Erde. Weiterhin hat man einen eingeschränkten Anbauplan, aber das nur am Rande.

    Kleines Saatgut kann man mit Sand mischen, dann geht das mit der Aussat besser.
    Weiterhin keimen z.B. Karotten besser wenn dieser Sand etwas angefeuchtet wird (1-2Tage quellen lassen)
     
    Lauren_

    Lauren_

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    #13
    Ich hatte mir Saatbänder für die fuzzeligen Samen auch immer ganz praktisch vorgestellt und habe es vor vielen Jahren zweimal ausprobiert - aber komischerweise ist bei mir nichts damit gekeimt (und sonst keimt bei mir alles).
    Ich hatte immer das Gefühl, dass die Keimlinge es nicht durchs Band geschafft haben :fragend:... Möhren auszusäen ist aber tatsächlich nicht schwierig, wie Pyromella sagt, einfach verziehen.
    Ich habe tatsächlich auch schon wie Chrisel die Möhrensamen und Radieschensamen mit Sand gemischt und dann bei der Aussat einfach ganz fein mit den Fingerspitzen dosiert... brauchte da nicht einmal viel ausdünnen oder verziehen.
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

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    #14
    Mit Saatbändern habe ich anfangs mittelschlechte, später sehr gute Erfahrungen gemacht. Wieviel keimt, hängt einfach davon ab, dass die Saatbänder ordentlichen Bodenschluss haben und keine Hohlräume unten drunter sind. Wenn man das weiß und die Saatbänder wirklich sorgfältig auslegt, andrückt und zudeckt, kann es eigentlich nicht schiefgehen.

    Schwabe, da ich (noch) nicht der große Gemüsegärtner bin, kann ich deine Beetplanung nicht kompetent beurteilen, sondern in aller Anfängereinfalt nur sagen, dass mir beim Durchlesen deine Planung einleuchtete. Pyromellas Rettichvorschlag möchte ich schon mal unterstützen. Aber ob das mit der Spinat-Vorkultur ab Februar klappt ... also hier wär das (unter klimatisch normalen Umständen, aber gibt's die noch?) zu früh für Spinat.

    Und ob Kohlrabi nach Salat noch gut wird, da hab ich auch ein paar kleine Bedenken. Kommt aber natürlich drauf an, was du jeweils als Bodenverbesserung treibst.

    Als späteste Beetnutzung treibt hier erstmals Grünkohl sein Wesen, klappt prächtig, wär das nicht was als Nachkultur bei dir?
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

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    #15
    P.S. Oh-oh ... du hast um erfahrene Kommentare gebeten, wie ich erst jetzt wahrnehme, da hätte ich besser die nur halbgescheite Klappe gehalten, hm? Sorry! :oops:
     
    S

    Schwabe12345

    Mitglied
    #16
    Danke für eure Ratschläge auch die unerfahrenen von Dir, Rosabelvedere. (Vermutlich bist du viel erfahrener als ich).
    Die Kohlsorten als Nachkultur hätte ich ausgeschlossen, da Kohl zu den Starkzehrern gehört und in dem betroffenen Beet ja Mittelzehrer angesagt sind. Ich lasse mich aber gerne belehren! :)
     
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