Befestigter Weg im Gemüsebeet - wie machen?

A

Amethyst

Mitglied
Hallo zusammen!

Ich möchte in meinem Gemüsebeet einen Weg machen, der mit verschiedenen Steinen ausgelegt wird. Zum einen habe ich alte Reichsziegel, und einige Terracotta-Platten von 30x30cm.

Prinzipiell weiß ich das man das auf Splitt legt und ansich den untergrund verdichten sollte.

Der Plan ist bis jetzt: Wege ausheben, mit Handstapfer möglichst fest verdichten, dann, und jetzt kommt die eigentliche frage: ein Bändchengewege auslegen, darauf den Splitt füllen und dann die Platten/Steine drauf.

Geht das?? Oder nimmt das Bändchengewebe die festigkeit, weil der Splitt ja dann nicht mit dem Untergrund verbunden ist...?

(Bändchengewebe deshalb, weil wenn ich den Slpitt irgendwann wieder rausnehme wegen umbau oder so, dann vermischt er sich nicht so mit dem Gartenboden)

Es handelt sich übrigens nur um einen Weg von 70cm breite und insgesamt etwa 7m länge, und dieser wird nur mit Schubkarre befahren.

Danke fürs Lesen und auch fürs eventuelle Anworten! :)
 
  • Hero

    Hero

    Foren-Urgestein
    Feiner Split läßt sich, soviel ich weiß, nicht verdichten. Auf meinem neuen Weg wurde grober Schotter - Bezeichnung Mineralbeton? - 10 cm hoch verdichtet und erst darauf eine Schicht feiner Split ausgebracht, auf die die Steine gelegt wurden.
    Das Bändchengewebe unter dem Schotter müßte funktionieren, weil ja der Schotter verdichtet wird.
     
    A

    Amethyst

    Mitglied
    Ja, der Splitt wird ja auch nicht verdichtet. Er dient ja pratisch nur als Bett und darf ja auch nicht verdichtet werden, wird bzw. durchs einklopfen und anpassen der steine. Ich hab irgendwie nur die befürchtung, das durch das Gewebe unter dem Splitt der halt irgendwie flöten geht? Schon mal jemand ausprobiert vielleicht?
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Nimm Sand statt Kies, da macht es wenig aus, wenn du umbaust.

    So ein Gartenweg muss auch nicht perfekt sein.
    Als ich früher noch den großen Garten hatte, habe ich mich gegen befestigte Wege entschieden, sondern stattdessen die Weg nur mit Häcksel gemacht.
    Grund: Ich konnte dann im Herbst mit den schweren MAschinen besser arbeiten.

    Ferner überlege Dir ob du einen durchgängigen Weg verlegen willst oder nur einzelne Platten. Durchgänige Wege sind mehr Arbeit bei der Pflege weil man aufwendig dazwischen das Unkraut entfernen muss.
    Aber auch Eizelplatten können stören.

    Als bei uns extreme Regenfälle waren konnte fast niemand im Garten arbeiten - außer mir und meinen Häckselwegen.
     
  • scheinfeld

    scheinfeld

    Foren-Urgestein
    Hi,
    wir haben die Platten nur lose auf den Boden gelegt.Vorher die Erde ein bisserl plattgeklopft...
    Für uns hat das den Vorteil, dass wir sie immer wieder verändern können. Jährlich werden die Beete verändert. Mal in Längs-, mal in Querrichtung angeordnet.

    Gruß Sigi
     
  • T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Bei Lehmboden ist das nicht so einfach. Da hilft dann mein Tipp mit einer dünnen Sandschicht zum Ausgleichen.
     
  • Shantay

    Shantay

    Foren-Urgestein
    Bei Lehmboden ist das nicht so einfach. Da hilft dann mein Tipp mit einer dünnen Sandschicht zum Ausgleichen.
    Stimmt. Ich habe auch lehmigen Boden und einzelne Trittplatten im Rasen verlegt. Grasnarbe abgestochen und mit Split (oder Sand) Bodenfläche ebnen, mit dem Gummihammer etwas festgeklopft und gut ist. In dem Fall hat Lehmboden sogar den Vorteil, daß er fest ist und die Platten nicht weiter einsinken.

    LG Shantay
     
    karlh

    karlh

    Foren-Urgestein
    Für Wege, die dauerhaft bleiben sollen, würde ich es so machen.

    Ich würde innerhalb des Gemüsegartens keinen Sand, Splitt oder sonstige Steine ausbringen. Das verschlechtert auf längere Sicht den Gartenboden.

    Einfach Platten auf die Erde legen und gut ist. Die kann man jederzeit wieder hochnehmen und anders legen. Allerdings, je größer die Platten sind, desto besser liegen sie.

    Gruß Karl
     
    M

    marsusmar

    Guest
    Der Gedanke mit Vlies zum trennen von Erde und Kies/Splitt ist Sinnvoll. Wenn man den Aufwand machen will.
    Wir konnten damit unsere Eisenbahn Anlage problemlos nach 8 Jahren wieder aus dem Vorgarten rausholen. Die lag auf 8 cm Splitt. Darunter das Schwarze Gartenvlies.


    Im Brandenburger Sandboden war eine Weg Befestigung nicht notwendig. Bei Lehm stimme ich einer Befestigung bei Offenen Boden aber voll zu. Wobei Grober RM voll und ganz ausreicht.
    Alternativ: Wir haben mal 1 m³, 3 cm großen Kiesel geschenkt bekommen, der funktioniert in einer feuchten Lehmstelle (weil keine Sonne daher keine Wiese) auch perfekt als Befestigung.
    Oder zuwachsen lassen und Kräuter an den Wegrand.
    Biologischer geht's nicht


    Suse
     
    A

    Amethyst

    Mitglied
    Hallo, vielen Dank für eure Antworten!

    Was ich jetzt so als Fazit für mich entnommen habe, ist, das es Bautechnisch egal ist wenn ein Flies dazwischen liegt. Find ich gut.

    Was ich jetzt allerdings überlege ist, ob ich mir die Arbeit mache mit dem Splitt, oder ob ich das einfach alles in die Erde legen soll und mit einfachem Sand nur die Fugen zu kehren soll.

    Ich hab schwere Ziegel mit 16x30cm, dann alte Eisenbahnbohlen (zumindest sehen sie so aus, sind ziemlich verwittert schon, die hab ich gebraucht bekommen) mit 20x17x80cm und Terracottaplatten mit 30x30 cm. Für die Löcher die dazwischen entstehen, werde ich Granitkleinstein verwenden.
     
  • Shantay

    Shantay

    Foren-Urgestein
    Wenn Du den Boden unter den Platten so eben bekommst, dass sie nicht kippeln, brauchst keinen Sand oder Split. Sand oder Split dient ja nur dazu, den Boden zu ebnen, da reicht eine dünne Schicht dann aus. Falls die Allerdings Sand oder Split verwendest, würde ich ein Unkrautvlies zwischen Erde und Split/Sand legen, damit sich beides nicht vermischt. Vorteil: kein Gras oder Unkräuter zwischen den Platten.

    LG Shantay
     
    Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    dann alte Eisenbahnbohlen (zumindest sehen sie so aus, sind ziemlich verwittert schon, die hab ich gebraucht bekommen) mit 20x17x80cm
    Sind das wirklich Eisenbahnbohlen, also Bahnschwellen? Wenn sie gebraucht sind, lagen sie schon eine Weile in einem anderen Garten oder an einem ähnlich ungefährlichen Ort, oder sind sie direkt von der Bahn?
    Ich frage deshalb, weil wir vor mehreren Jahrzehnten als Beetbegrenzung im väterlichen Garten auch Bahnschwellen eingebaut haben. Die Schwellen müssen mit allen möglichen Pflanzengiften getränkt gewesen sein, es hat einige Jahre gedauert, bis daneben etwas wachsen mochte. Ich weiß ja nicht, was deine Eisenbahnbohlen schon abbekommen haben, aber falls sie eigentümlich riechen, wäre ich an deiner Stelle vorsichtig.

    Liebe Grüße, Pyromella
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    Thomash, meinst du mich? Ich habe keine Ahnung, wie die Rechtslage vor ca 30 Jahren war, bin mir aber recht sicher, dass meine Eltern, als sie die Bohlen eingegraben haben, nicht auf die Idee verfallen sind, dass da etwas Schädliches dran sein könnte. Das haben wir erst im Nachhinein gemerkt. Ich war da übrigens noch ein Kind, ich habe in der Sache nichts entschieden.:)
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    ok sorry ich dachte du hättest diese neu.

    Früher war dies totschick und keiner hat sich darum Gedanken gemacht und auch keiner Sorgen, daher kannst du deinen Eltern auch keinen Vorwurf machen.
    Hab selber viele Gärten gesehen mit solchen Bohlen.
     
    A

    Amethyst

    Mitglied
    Also die die ich bekommen habe sind in der mitte halbiert und auch schon an den Enden ein wenig Morsch. Sie wurden vorher als Weg im Garten verwendet, wie alt sie tatsächlich sind vermag ich nicht zu sagen, aber schon a weng. Riechen tun sie wie altes Holz, nix auffälliges.
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Halte sie fern vom Gemüse/Nutzbeet.

    Ansonsten kann man schon davon ausgehen, dass sich die Gifte weit gehend ausgewaschen haben aber vermutlich nicht komplett.

    WAs man auch gerne sieht sind Autoreifen im Beet. Nicht ganz so gefährlich aber auch Nichts was in meinem Garten sein dürfte.
     
    Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    Also die die ich bekommen habe sind in der mitte halbiert und auch schon an den Enden ein wenig Morsch. Sie wurden vorher als Weg im Garten verwendet, wie alt sie tatsächlich sind vermag ich nicht zu sagen, aber schon a weng. Riechen tun sie wie altes Holz, nix auffälliges.
    Wenn sie an den Enden morsch werden und auch in einem anderen Garten lagen, dann sollte es nicht mehr so problematisch sein. Unsere alten Balken haben ihre wuchshemmenden Eigenschaften über die Jahrzehnte auch irgendwann verloren. Da könnten deine Balken jetzt schon so weit sein, wenn sie nicht mehr komisch riechen. Viel Glück!

    Liebe Grüße, Pyromella
     
    M

    marsusmar

    Guest
    Da auf nicht befahrenden Eisenbahnstrecken ruckzuck, meist schon im nächsten Jahr, wieder Birken und anders "Grünzeug" wächst. Würde ich auch sagen, das raus genommen Eisenbahnschwellen ihre Gifte längst in der Bahnanlage gelassen haben. Ausgewaschen vom zusätzlichen Ablassen des Wasserdrucks auf die seitlichen Schwellen, beim Druckluft Bremsen. Daher sind auch immer die Enden morsch.


    Nur ob die Bahnschwellen Notwendig sind, um einen simplen Gartenweg zu stabilisieren, du hast doch keine tonnenschwere Lok. Oder habt ihr einen Moorgarten?


    Zumal das verfüllen mit Kiesel oder Splitt der Freiräume dann zu grausem Hoch runter Effekten führt, was bei voller Karre definitiv uneffektiv wird. Lose Erde würde raushopsen. Dann lieber die Schwellen längst, alles was morsch ist weggeschnitten, als Spur gelegt.


    Suse
     
    A

    Amethyst

    Mitglied
    Also, ich benutze jetzt zwei kurze stücke, etwa 70 + 90cm je als kleine Treppe. Es grenzt jetzt da kein direktes Gemüsebeet an.
     
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