Bei opitzel im Garten

jolantha

jolantha

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Die Quellen in und um meine Heimatstadt begannen wieder zu sprudeln.
Das Grundwasser funktioniert wieder.
Sieht Du, was des einen Freud, ist des anderen Leid :sneaky:
Hier ist es schon wieder so nass, daß mein Entwässerungsgraben es schon nicht mehr schafft, das Wasser
meines Grundstücks aufzunehmen. Wenn ich über meinen Rasen gehe, quatscht es schon wieder
unter den Schuhen .
Aber das geht ja auch wieder vorbei , ändern können wir ja sowieso nichts. (y)
 
  • Scarlet

    Scarlet

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    Oh... ich glaube, ich muss meinen Freund morgen mal bitten, in den Brunnen zu schauen, ob man schon sehen kann, dass der Grundwasserspiegel am Steigen ist.
     
    elis

    elis

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    Hallo !

    Ich habe jetzt mal einen Radiobericht gehört von einem Bodenkundler. Der sagte, es müßte 8 Wochen durchgehend sanft regnen, damit der Grundwasserspiegel da wäre wie vor dem heißen Sommer. Da war ich schon sehr geschockt. Das hätte ich nicht gedacht, das es so schlimm ist. Wenn man bedenkt wenn es 200 l regnet pro qm, dann sind das im Boden erst 20 cm Feuchtigkeit. Das wird ja sofort weggesaugt, da kann ja nichts nach ganz unten kommen. Es ist ja eigentlich logisch.

    lg elis
     
    Stupsi

    Stupsi

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    Hier sind die Flüsse wieder gut voll und der Boden matscht auch mittlerweile, hat hier viel geregnet die letzten Wochen, ich denke das war sehr gut für die Natur auch wenn es mich pers. genervt hat.
     
  • Opitzel

    Opitzel

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    Fünf Wochen steht unsere kegelförmige Azalee nun schon in unserer Wohnküche unter recht unterschiedlichen Temperaturbedingungen, zunächst als "Mini- Weihnachtsbäumchen" und jetzt als stimmungshebender neutraler "Freudenspender".
    Die Blühfreude der Azaleen werden wir uns mit weiteren Pflanzen genießbar machen!
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  • Opitzel

    Opitzel

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    Das finden wir auch, Christa.
    Und deshalb schauen wir in der kommenden Woche nach weiteren Formen und Farben der Azaleen aus.
    Unsere Möglichkeiten für blühende Zimmerpflanzen in dieser Jahreszeit sind leider bemessen.
    Warm/trocken oder kühl, normale Luftfeuchtigkeit, jedoch nicht am Fenster. Daher umfasst unser "Sortiment" außer den Azaleen nur Amaryllis und Clivien.
    Anthurien und die geläufigen Phalaenopsis mögen wir beide nicht allzusehr.
    Christusdorn u.a. stachlige Euphorbien scheiden auch aus wegen unseres lebhaften Urenkelchens.
    Habt Ihr einen heißen Tipp ??
     
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    Opitzel

    Opitzel

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    Heute ist laut GP- Kalender "St. Pauli Bekehrung". Hierzulande sind die Kirchenheiligen relativ wenig populär, aber der Tag gilt als Lostag:
    "Pauli Bekehr - der halbe Winter hin, der halbe her."
    Die Hälfte der kalten Jahreszeit soll damit vorbei sein.
    Klingt das nicht gut???
     
  • Steingartenfan

    Steingartenfan

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    @ Chrisel,
    schön wär´s, aber da kommt schon noch einiges!
    @ Opitzel
    Halbzeit, man siehts am Wetter, Tagsüber Plus Grade und Nachts Minusgrade, :poop: Wetter für meine Freilandsukkulenten und Alpine Pflanzen ! Lieber gleich leichten Dauerfrost und/oder geschlossene Schneedecke!
    Das momentane Wetter ist sehr Pflanzenunfreundlich, aber sehen wir es positiv, der nächste Frühling kommt bestimmt :zwinkern:
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Voriges Jahr hatte ich die Gefäße mit den Succulenten meist unter die Dachkante des Wäschedachs gestellt, wo im Sommer auch die Tomatenkübel stehen.
    Heuer stehen sie im Freien, und das tut ihnen offensichtlich auch nicht gut.
    Warten wir es ab.
    Ich will im Frühjahr ohnehin einiges neu arrangieren.
     
    Eisenkraut

    Eisenkraut

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    An Opitzel!
    Da ab 15. Januar die Sonne im Steinbock (kälteste Region des Tierkreises) steht bis zum 14. Feb., ist es kalt u. könnte auch noch Schnee geben.
    Ab 15. Feb. geht die Sonne in den Wassermann (Lichtsternbild) u. da kann man mit viel Sonnenschein rechnen u. es wird wärmer. Das ist alljährlich so mit geringfügigen Abweichungen. . Davor war die Sonne im Schützen, das ist ein Feuer-Sternbild, was Wärme bedeutet. Und deshab habe wir an Weihnachten meist keinen Schnee.
    Allso: noch etwas Geduld mit dem Frühling. Winterliche Grüße!
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Deine astronomischen Schlüsse finde ich sehr interessant, und ich werde mich auf diesem Gebiet schlauer machen, Eisenkraut?
    Du sagst, dass diese Kausalitäten alljährlich mit geringfügigen Abweichungen wirken - bedeutet das, dass diese Konstellationen auch in größerem kosmischen Rahmen nicht gegeneinander verschoben werden??
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Die Kübelinhalte sind sehr durchlässig, Pyromella. Da passiert wenig.
    Das heißt, Du hast mich an einen Kübel mit Hauswurzen erinnert, bei dem das tatsächlich geschehen könnte.
    Ich hatte beim Pflanzen keinen groben Sand zur Hand und habe Spielsand verwendet.
    Ja, da werde ich morgen retten, was zu retten ist, und ihn unter Dach stellen.
     
    Eisenkraut

    Eisenkraut

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    Lieber Opitzel!-( bedeutet das, dass diese Konstellationen auch in größerem kosmischen Rahmen nicht gegeneinander verschoben werden??-Zitat-)
    Ich kaufe alljährlich den "Aussattagekalender von Maria Thun", darin ist alles erklärt. Ich gebe auch zu diesem Thema "Nachhilfe-Stunden.".Letzte Nacht hat es wieder geschneit 30 cm. Fals Du dabei ewtas nicht verstehst, kannst Du mich jederzeit fragen.
    Winterliche Grüsse von Eisenkraut
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Herzlichen Dank,Eisenkraut,
    und diesen Aussaattagekalender werde ich mir beschaffen.
    Leider ist der Wert der Volksweisheit Bauernregeln bereits im 19 Jahrhundert stark gemindert worden, indem sich die Verleger der damals populären "Almanache" einen Teufel darum scherten, in welcher Region die jeweiligen Bauernregeln durch langjährige Wetterbeobachtungen entstanden waren. Da wurden spezielle Zusammenhänge aus dem Rheinischen Tiefland eben kess auch auf den Bayerischen Wald übertragen. Der Umsatz war dabei das Einzige, was stimmte.
    Dort konnten sie aber kaum zutreffen, denn universelle Aussagen gibt es nur wenige, wie etwa zum Siebenschläfer.
    Da hilft bestimmt der Hintergrund Deines Kalenders weiter.
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Eisenkraut, ich bekomme am Donnerstag die Broschüre zu den Konstellationen von Maria Thun. Da ich nur noch Kräuter und Tomaten ziehe, ist mir "der Hintergrund" wichtiger sls der Kalender.
    Schönen Dank für den Tipp, ich brauche das Bekanntwerden mit für mich Neuem so nötig wie meine Herztabletten!!:D
     
    elis

    elis

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    Hallo Opitzel !

    Ich arbeite schon seit vielen Jahren nach den Mondkalender von Maria Thun. Die hat dieses Wissen wissenschaftlich begleitet bewiesen. Du brauchst selber nur mal Zwiebeln zum falschen Zeitpunkt ernten, Du wirst Dich wundern, wie schnell die auswachsen. Oder Salat zum falschen Zeitpunkt setzen. Der macht keinen Kopf. Ich habe eine Freundin (eine Ärztin), die schulmedizinisch ausgebildet wurde. Wir kauften zusammen Salatpflanzen, diesselbe Sorte. Sie pflanzte ihn gleich, ich sagte "ich pflanze ihn erst am Sonntag, da ist Blatttag", sie machte sich über mich lustig. Dann kam sie eines Tages, wollte meinen Salat sehen, der war schön gewachsen, hatte herrliche Köpfe. Sie stand da mit großen Augen, erzählte mir, ihrer ist schon ausgewachsen. Ich sagte ihr "weißt noch wie du mich ausgelacht hast, wie ich von Blatttag geredet habe".... Hinterher hat sie mich immer gefragt, wann ist Salattag.... Ich denke da immer an die Holzhäuser, die es schon Hunderte von Jahren gibt, die haben das Holz immer nach dem Mond geschlagen, das alte Wissen ist leider stark verloren gegangen. Der moderne Mensch denkt immer die Alten waren blöd.....

    lg elis
     
    Opitzel

    Opitzel

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    elis, vielleicht bringt es gerade mein Alter mit sich, dass ich jedem neu erreichbaren Wissenserwerb offen gegenüberstehe.
    Deine bemerkenswerten Erfahrungen mit der Terta preta und Eisenkrauts Berücksichtigung astronomischer Konstellationen fordern mich gegen die Tendenzen, sich auch geistig " zur Ruhe zu brgeben", heraus.
    Und darüber bin ich sehr froh, besonders wenn mich meine Physis begrenzt.
     
    Opitzel

    Opitzel

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    PS: Elis, ein lieber langjähriger Nachbar in meinem langjährigen Wohnort Brotterode auf dem Kamm des Zhüringer Waldes war ein selbständiger Klempnermeister, der sich intensiv mit der handwerklichen Struktur seines historischen Fachwerkhauses befasst hatte. Das Haus war knapp 500 Jahre alt und war das älteste, das den historischen "Großen Brand" von Brotterode 1896 überdauert hatte.
    Er war der einzige weit und breit, der durch profunde Fachkenntnisse die sachgemäße Demontage und den originalgetreuen Wiederaufbau historischer Fachwerkhäuser begleiten konnte. Ein Klempnermeister!
    Soviel zu meiner verhaltenen Haltung gehenüber in den Medien hochgejubelten und sehr oft selbsternannten "Experten".
    Und ja, ich bin ein Fan der Eisenkrautschen Wissensoffensive!
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Das ging aber schnell, Eisenkraut!
    Heute halte ich die Broschüre von Maria und Matthias Thun bereits in der Hand.
    Die Lektüre für das angekündigte unangenehme Wetter ist gesichert.
    Ich habe mir das Heft zur Konstellationsforschung ausgewählt, weil ich die Zusammenhänge kennenlernen möchte. Ich habe ja schon gesagt, dass der Nutzpflanzenbau bei mir auf dem Schmalspurgleis steht.
     
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    Rosabelverde

    Rosabelverde

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    Jetzt bin ich aber gespannt, lieber Opitzel, welche Formen dein Gärtnern demnächst annehmen wird. Ich bin da ja nicht frei von Vorurteilen ... ;)
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Ich "erforsche" zunächst ein mir nur vom Hörensagen bekanntes Terrain, Rosabelverde.
    Ich ziehe ja an Nutzpflanzen nur noch Tomaten und meist mediterrane Kräuter, sodass Du wohl nur wenige praktischen Auswirkungen registrieren könntest.
    Mich interessiert halt das Thema, und die Tatsache, dass unsere Eisenkraut das seit langer Zeit praktiziert, lässt es mir in neuem Licht erscheinen. Da muss doch "was dran" sein.
    Zunächst also: Schlechtwetter- Lektüre und mentale Einstellung auf den Frühling.:)
     
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    Eisenkraut

    Eisenkraut

    Mitglied
    Lieber Opitzel! Ich freue mich., dass Du den richtigen Kalender bereits in Händen hältst.
    Zum Lesen ein paar Tipps:
    1) Wie sieht es am Himnel aus, u. auf was kommt es in Bezug auf die Pflanzenwelt, u. gleichwermassen auch auf das Wetter an? Dazu braucht man nicht unbedingt viele Pflanzen anziehen. Wetter beobachten u. vorhandene Pflanzen beobachten, Insekten beobachten, genügt.
    2.) Stelle Dir unsere Glaxie vor u.wo befindet sich unser Sonnensystem? Was machen die Planeten,
    was ist der Tierkreis? Was sind die 4 Elemente? Dazu eventuell noch Bücher ausleihen aus der Bücherei.
    3.)Eventuell die Bezeichnungen u. Namen der Planeten , Tierkreisbilder u. Elemente einprägen. Wenn man oft in den Kalender schaut, geht das automatisch. Das gehört eigentlich alles zur Allgemeinbildung,- aber leider lernt man das nicht in der Schule.
    4.) Warum gibt es verschiedene Himmnelskalender, die datumsmäßig voneinander abweichen?
    5.) Feinheiten im Kalender, was sind Trigone, Opossitionen u. was bedeuten die sonstigen Zeichen?
    6.) Immer wieder in den nächtlichen Himmnel schauen, eventuell mit einer drehbaren Himmelskarte.

    Wenn Du das alles Punkt für Punkt nacheinander bearbeitest un d niemals alles auf einmal wissen willst,
    dann macht das Beobachten Freude, u. Du bekommst so langsam ein Gespür, was Sache ist. Man muß sich dieses Wissen wirklich erarbeiten. Laß Dich nicht verwirrern von der Vielfalt unseres Sternenhimmnels!
    Dieses Thema könnte Dir ein Lebenlang gefallen.

    Ich wünsche Dir viel Spaß dabei. Eisenkraut
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Liebe Eisenkraut, ich bin Dir für die methodischen Hinweise sehr dankbar.
    Eine solche drehbare Himmelskarte aus starker tranparenter Folie besitze ich noch aus früheren Zeiten, jetzt wird sie sich bei mir bedanken, dass ich sie so lange aufgehoben habe.:LOL:
    Ohne Zweifel werde ich bei Dir und Elis, die auch "nach dem Mond" gärtnert noch des öfteren mit Fragen vorstellig werden.
    Ich freue mich über Eure freundlichen Angebote.
     
    Opitzel

    Opitzel

    Foren-Urgestein
    Eisenkraut, das miserable nasskalte Wetter des Wochenendes hat mir geholfen, mich bei Maria Thun ein Bisschen einzulesen, so dass ich etwas grobe Übersicht gewonnen habe.
    Zum Verständnis fehlen mir allerdings noch die Definitionen etlicher Fachbegriffe, was ja Dank Tante Google heutzutage kein Problem ist. Die Aussagen über die Konstellationen mit meiner alten Sternkarte zu verbinden, fällt mir vorerst auch nicht leicht.
    Jedenfalls verlasse ich mich jetzt auf Euch beiden honorigen Praktiker, gehe davon aus, dass da "etwas dran ist" und werde Frau Thuns Empfehlungen so gut ich es vermag anwenden.
    "Versuch macht kluch"!!:D
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Das unfreundliche nasskalte Wetter habe ich gern überbrückt auch durch das Studium der ersten eingegangenen Frühjahrskataloge.
    Eine der ersten Reaktionen: Sichtung und erste Pflegemaßnahmen an meinen bejahrten Gartengeräten.
    Die Preisvorstellungen populärer Versender sind in den letzten Jahren derart abenteuerlich gewachsen, dass ich vor der Neuanschaffung einfacher, handbetriebener Gartengeräte zurückscheue. Meine mittlerweile über Generationen benutzten Spaten und Grabegabel sind nach 1/2 Stunde Gartenarbeit auch so blank wie Edelstahl. Und für einen Grubber bin ich nicht bereit, 40 € auszugeben.
     
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    Knofilinchen

    Knofilinchen

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    Das m. E. große Problem ist schlicht auch: Das Zeug hält nicht mehr so lange wie früher. Die Sachen sind auf baldigen Neukauf ausgerichtet. Wenn ich an die geerbten Sachen von meiner Oma denke, Besen, Schaufeln usw. - heute muss man schon suchen, bis man mal keinen Plastikmist findet, der ist dann teuer und trotzdem relativ schnell nicht mehr gut. Ich kann dir entsprechend sowieso nur raten, deine guten alten Dinge so lange wie möglich zu behalten.
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Vollkommen richtig, Knofilinchen.
    Ich benutz heute noch eine Grabegabel, einen eisernen Rechen, einen Grubber, zwei Spaten ..., die schon MEINEN Großeltern dienten, freilich meist neu eingestielt, aber in Esche.
    Spaten haben bei mir nun zwar eine geringere Bedeutung, die Grabegabel aber umso mehr. Daher habe ich nebenbei auch eine moderne neue, deren Stiellänge ich verstellen kann. Gute Qualität, aber preismäßig nun auch schon total "überholt".
    Nachhaltigkeit?
    Der Witz war bei mir ein attraktiver Edelstahlspaten, vor Jahren auch schon nicht wirklich preiswert, aber: Ein Stich- ein Hub - ein Fiasko!!:lachend::lachend:
     
    Stupsi

    Stupsi

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    Ich habe schon billige aus dem Baumarkt gekauft die aber robuster verarbeitet waren als die ganzen teuren Markengeräte.

    Ja die ´Qualität läßt meiner Meinung nach überall zu wünschen übrig, von dem neuen Toaster der die Toastscheiben regelrecht nach dem toasten durch die Küche schießt rede ich ja schon gar nicht mehr, mit etwas Geschick schafft man dann die irgendwann aufzufangen :lachend:aber hab mir gestern eine neue Badewanneneinlage gekauft und hab sie heute weggeschmissen :sauer:, ich weiß nicht aus welchem billigem Chemieplastik die hergestellt war, ich dachte ich ersticke als ich ins Bad kam, auch einweichen in Waschpulver und Badeöl hat den Gestank nicht gemildert, da setzt ich meinen alten aber noch gesunden Hintern bestimmt nicht drauf :devilish:

    Es ärgert mich nur wenn man dann dafür Geld ausgibt wovon man auch nur wenig hat, umsonst ist das alles ja auch nicht und ich bin nicht bereit das andere sich an mir ne goldene Nase verdienen in dem sie nur noch Wegwerfprodukte herstellen, sehe auch zu das ich alte Sachen so lange wie möglich pflege oder repariere.
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Volle Unterstützung für Deine weisen Worte, Stupsi. Ja, der Begriff "Deutsche Wertarbeit" ist wohlfeil (gemacht) geworden und die Moralfigur des "ehrsamen deutschen Kaufmanns" musste sich gar ins Reich der Legenden und der Sagen zurückziehen. Nur die Preise wachsen exorbitant, über die krampfhaften Bemühungen, den Menschen einzuhämmern, die Preisexplosionen seien "nur gefühlt", kann ich nur grimmig grinsen. Soviel "ehrsamer deutscher Kaufmann" steckt noch in dem Rentner Opitzel.
     
    Marmande

    Marmande

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    Unser Toaster wurde von meiner Großmutter mutmaßlich in den frühen 60er Jahren gekauft und ist ein Modell von Siemens. Nachhaltigkeit war damals noch nicht erfunden.
     
    Knofilinchen

    Knofilinchen

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    Heute kann man insofern nicht mehr von deutscher Wertarbeit sprechen, weil die Deutschen Firmen nur zu gerne ins Ausland verlagern - wo billiger produziert und der "Deutsche Wert" anders interpretiert wird. Aber Geiz ist ja geil (Qualität jedoch uninteressant) und so geschieht es den meisten Deutschen eigentlich auch ganz Recht, wenn ihnen alles um die Ohren zerbricht. Doof nur, dass auch die das Leid tragen müssen, die für Qualität ja sogar angemessen bezahlen würden, sofern möglich.
     
    Stupsi

    Stupsi

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    Das wir Verbraucher selber schuld sind kann man so nicht sagen, viel mehr Menschen müssen rechnen durch die niedrigen Löhne(Billiglohnsektor) und schauen ebend nach günstigen Angeboten aber wenn ich genügend Geld bezahle sollte auch das Produkt noch stimmen, es wird ja überall gemogelt, selbst bei den Lebensmitteln werden gute Zutaten ausgetauscht gegen billige, die Packung kleiner gemacht oder größer aber der Inhalt reduziert und dann teilweise noch der Preis erhöht.

    Die tun so als wären wir alle doof und das regt mich voll auf :sauer: früher hatte man auch mal Phasen wo die Rohstoffe teurer wurden wie Kaffee z.Bsp. aber dann wurde das offen gesagt, man zahlte ebend 1-2 DM mehr für die Zeit und gut.
    Dann konnte ich selber bestimmen was gebe ich dafür aus, reduziere ich meinen Kaffeekonsum für die Zeit usw. aber heute ist das regelrechte Verarschung und Täuschung was die da betreiben.
     
    Knofilinchen

    Knofilinchen

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    Die Leute, die die Verarsche überhaupt bemerken, sind nur wenige, Stupsi. Die meisten kann man problemlos nappen. Und weil das geht, weil die Ware trotzdem verkauft wird, steigert sich das halt. Warum sollte sich die Industrie dieses Geld auch entgehen lassen? Nimm nur mal Fleisch in Deutschland. Hack 2,99 € das Kilo - was will man da für eine Qualität erwarten? Zu welchen Bedingungen kann das denn überhaupt nur gehen? Aber hey, billig, das nehm' ich mit! In Frankreich würde man dem Händler so ein Zeug um die Ohren hauen. Aber die Franzosen sind auch bereit, angemessen für Fleisch zu bezahlen. Und wer es sich nicht jeden Tag leisten kann, kauft es dann eben auch nicht jeden Tag. In Deutschland will jeder alles zu jeder Zeit haben. Und Geiz ist geil, Billich will ich - das wird dann eben auch bedient. Und schmeckt halt nicht oder geht kaputt usw. Und doch, da ist m. E. durchaus der Verbraucher dran Schuld, denn würde er es nicht kaufen, hätte die Industrie an der Stelle keine Chance. Aber viele können gute ja auch gar nicht mehr von schlechter Qualität unterscheiden, mal ganz unabhängig davon, ob sie es sich leisten können oder nicht.
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Ach, Knofilinchen, ich begegne hier immer mehr zumeist älteren Menschen, die am Ende ihres Arbeitslebens und mit Rentenbeginn im Level des Existenzminimums und vielfach auch darunter auskommen müssen.
    Das hat was zu tun mit der unfreiwilligen Unterbrechung ihrer Erwerbsbiographien, mit langjähriger Massenarbeitslosigkeit , mit prekären Lohnpraktiken ausgehend von Hartz IV und zweifelhaften "Renten- reformen".
    Viele können - oft schuldlos - nicht mehr darüber entscheiden, was sie sich kaufen möchten, sondern sind ganz einfach gezwungen, mit dem vorlieb zu nehmen, was sie bezahlen können.
    Angesichts dieser Menschen, und es sind sehr viele, muss ich Deine Aussage einschränken.
    Die "Tafeln" halte ich für eine Geste staatlicher Hilflosigkeit oder auch eine Verlagerung staatlicher Fürsorgepflicht auf das Ehrenamt, die einem führenden Industrieland nicht zur Ehre gereichen.
    Wie postulierte einst Ludwig Erhard?
    "Gutes Geld für gute Arbeit" und "Wohlstand für alle!". Wobei es keineswegs ein Merkmal für Wohlstand ist, täglich Fleisch zu essen.:paar:
     
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    Marmande

    Marmande

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    Ein noch größeres Problem sehe ich in der Bereicherung einiger Unternehmen durch 450 Euro Jobs. Es werden Abgaben und natürlich auch ordentliche Stundenlöhne vermieden und die wirklichen Kosten zahlen dann wir über Steuern , weil diese armen Menschen ja irgendwie unterstützt werden müssen. Minijobs gehören verboten. Die Arbeit muß gemacht werden, also sollte es auch ordentlich bezahlt werden.
     
    Opitzel

    Opitzel

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    100%, Marmande! Noch schlimmer ist es bei den " Aufstockern", bei denen "der Kollege nebenan" mit seiner Lohnsteuer den Hungerlohn ausgleichen muss, den der "Unternehmer", von der Regierung geduldet, für den Job ausschreibt. Wie tief ist man unter das Level von Ludwig Erhard und seinem Wirtschaftsminister Schiller abgesackt!!
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Aber ich muss nicht grießgrämig ins Wochenende gehen. Ich konnte gestern ein Projekt abschließen, an dem ich 28 Jahre "gekaut" habe. Hat nichts mit der Gärtnerei zu tun, eher mit Landwirtschaft in der Hohen Rhön.
    Allen ein entspanntes Wochenende!!
     
    Knofilinchen

    Knofilinchen

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    Grießgrämig eh nicht, nur eins noch: Optizel: Die Leute, die könnten, wenn sie wollten, um die ging es mir nicht. Und klar, die gibt es auch, auch viele davon. Und das ist dann so ein anderes, negatives Thema.

    Aber während du ein Projekt abschließen konntest (keine Details?), gehe ich jetzt mal über Mittagessen nach "los": Die Berlinale startet, heute Abend ist der erste Film. Das wird wieder eine stressige Woche... :)
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Toll, Knofilinchen,
    wir als ehemalige thüringische Kreisstadt mit 650- jähriger Tradition als Kreisstadt, zumeist in hessischer Hoheit, haben nicht mal mehr ein Kino.
    Dh. die ortsansässige Hochschule betreibt eines auf ihrem Campus.
    Heute hatten wir ein bemerkenswertes Wetter: Sehr heftiger böiger Wind, viel Sonne und bis zu 11°C, und das im Thüringer Wald im Februar!!
    Bedeutet das baldigen Frühling?!?!?
    Der stürmische Wind behinderte uns aber nur beim Bratwurstbraten, denn zur großen Freude meiner GdT konnten wir mit all unseren Lieben ihren Geburtstag in voller "Belegschaftsstärke" nachfeiern.
    Und in Thüringen vollzieht sich das grundsätzlich mit Glut unter dem Rost.
     
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    Opitzel

    Opitzel

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    Angekommen!
    Das Wichtigste in unserem Leben und besonders angesichts des desolaten Zustands der Gesellschaft ist die Familie.
    Deshalb vollen Herzens Dank für Deinen Glückwunsch, Marmande.
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Die so liebevoll Betitelte bedankt sich ganz herzlich, liebe Spätzin.
    Nach einer hektischen Woche mit aufregendem Abschluss ist jetzt Siesta angesagt.
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Hurra, ich habe wieder Regenwasser!!
    Während im benachbarten, aber auf dem Gebirgskamm gelegenen Oberhof der Weltcup im Rennrodeln abläuft, regnet es bei uns wieder ergiebig, so dass ich meine Behälter im Keller auffüllen kann.
    Vorher hatte ich zu diesem Zweck Schnee aufgetaut und gestaunt, wieviel Dreck der aus der Luft gefiltert hatte.
     
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