Beiträge Staßenausbau von der Steuer absetzen.

E

Eidechse

Neuling
#1
Guten Tag,
vielleicht ein ungewöhniches Thema hier, aber vielleicht kann uns jemand weiterhelfen.
Wir haben 2017 eine riesen Rechnung für Straßenausbau in 5stelligem Bereich erhalten. :-( Diese haben wir bei der Einkommensteuer geltend gemacht und sie wurde erwartungsgemäß abgelehnt. Mit der Begründung: "Strassen- und Ausbaubeiträge sind nicht begünstigt und somit nicht abzugsfähig".
In diversen Beiträgen im Internet wird immer empfohlen Einspruch gegen den Bescheid einzulegen und das Ruhen des Verfahrens zu beantragen, Hinweise aud div. laufende Verfahrenz.B. VIR 18/16 oder VI 50/17.
Da die Hinweise irgendwie alle von letzem Jahr bzw Anfang diesen Jahres sind, müssten wir dringend wissen welche Verfahren aktuell noch laufen und auf welche wir uns beziehen können.
Vielen Dank schon mal.
 
  • Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    #3
    Eidechse, aus welchem Bundesland schreibst du? Ich weiß nur, dass in NRW gerade überlegt wird, diese Regelung abzuschaffen, dass die Anlieger zahlen müssen, entschieden ist da aber noch nichts, soweit ich weiß.

    Liebe Grüße, Pyromella - die damit als Mieterin nicht direkt betroffen ist.
     
  • Marmande

    Marmande

    Foren-Urgestein
    #5
    Anliegergebühren gibt es auch im Saarland.
    Bei neuen Wohngebieten sind die in den Erschließungskosten drin, bei Sanierung bekommt man von der Gemeinde eine meist heftige Rechnung. Nur gut, daß wir an einer Landstraße wohnen. Da fällt es bisher nicht an.
     
  • jolantha

    jolantha

    Foren-Urgestein
    #6
    Zuletzt bearbeitet:
  • Marmande

    Marmande

    Foren-Urgestein
    #9
    Von solchen Summen habe ich hier auch schon gehört. Selbst der ortsansässige Millionär hatte damit ein Problem. Der hat zwar Vermögen, aber auch nicht eben mal so viel cash in de Täsch.
     
  • E

    Eidechse

    Neuling
    #11
    Wir wohnen in RLP und da sind die Beiträge zum Straßenbau leider noch nicht abgeschafft worden :confused:Der Gemeinde steht es frei ob sie diese erheben. Und natürlich tut sie es dann auch! Unsere Bürgermeisterin war der Meinung da schon die meisten der Straßen erneuert und "verschönert" wurden, müssten nun die Letzten auch noch dran glauben:mad: sie muss es ja nicht bezahlen. Und das, wo unsere Straße absolut in Ordnung war. Wenn ich jetzt noch länger darüber schreibe platze ich und das wollen wir doch doch nicht so kurz vor Weihnachteno_O
    Danke aber für das Interesse. Wegen der Steuer werde ich mich auf das eine noch laufende Verfahren VI 50/17 berufen. Das sollte reichen. Wenn es auch wenig Hoffnung auf Erfolg gibt.
    Schöne Feiertage allen
     
    Swenny

    Swenny

    Mitglied
    #12
    Bei uns umgekehrt: Die Gemeinde wollte den Strassenausbau der Dorfstrasse nicht umlegen, da gerade die alten Bauernhöfe, wo noch Omma und Oppa vor sich hinwurschteln davon stark betroffen gewesen wären.

    Jahre später kam dann die Kommunalaufsicht: Ihr habt damals keine Straßenausbaugebühren erhoben, holt das nach, sonst kommt ihr unter Zwangsverwaltung. Also musst die Gemeinde nachträglich die Gebühren eintreiben, hat das dann auf 500 Eur begrenzt.
     
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