Benjamini verliert erst gelbe und jetzt auch grüne Blät

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Winni123

Neuling
Guten Abend,
Da ich leider nirgendwo eine passende Antwort auf mein Problem gefunden habe hoffe ich ihn könnt mir helfen 😓

Ich habe seit fast 10 Jahren einen Benjamini, seit 2 Jahren steht er jetzt am diesem Platz. Er war prächtig und von heute auf morgen hat er erst gelbe und später dann auch grüne Blätter verloren (seit gestern grüne) die Blätter sind komisch gefärbt und verändert, das ist aber auch erst seit ein paar Tagen so. Standort ist sonnig und warm ohne Zugluft.

Am Stamm schälen sich so kleine feine Rinden-röllchen ab. Parasiten kann man, zumindest mit dem blossen Auge, nicht sehen.

Steht in Hydro wird nach Wasserstandsanzeiger gegossen und mit Spezial dünger für Hydro und benjamini gedüngt.

Das einzige was auffällt sind diese wachs artigen Tropfen unten am Blattansatz zum Stiel.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Nicht das der gute das zeitliche segnet. Er ist mein ganzer Stolz 😬

Vielen Dank und einen schönen Abend noch

Carina

PS: gerade habe ich noch wassertröpfen an den zweigen entdeckt.. Relativ viele... Sowas hatte ich auch noch nie vorher
 

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  • *Mirjam*

    *Mirjam*

    Mitglied
    Hi Winnie,

    ooch der Arme; sieht schon ein bissi elendig aus. Der tut mir leid und du auch. Ich tät ja mal zuerst auf meine *Lieblings*Schädlinge, die Spinnmilben tippen. Aber dann hättest du sicher Gespinste entdeckt. Zumindest ein bißchen.

    Tja, da du den Benjamini schon so lange hast, dann hast du ihn ganz bestimmt auch gut gepflegt.

    Vielleicht sitzt er schon zu lange in diesem Hydrozeugs? Muss man das nicht auch so alle paar Jahre mal erneuern/ bzw. umtopfen?

    Drück dir mal die Daumen, dass noch ein guter Diagnostiker kommt!

    LG :cool:
    Tilda
     
    Rentner

    Rentner

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    ...Am Stamm schälen sich so kleine feine Rinden-röllchen ab...

    ...Das einzige was auffällt sind diese wachs artigen Tropfen unten am Blattansatz zum Stiel...

    ...gerade habe ich noch wassertröpfen an den zweigen entdeckt...

    Hallo,

    das Schälen der Rinde ist durchaus normal.

    Bei den wachsartigen Tröpchen am Blattstiel/-grund und den Tröpfchen an den Zweigen handelt es sich um Guttation.

    Bei den Tröpfchen am Blatt handelt es sich um eine wachsähnliche kristalline Form der Guttation.

    Diese Guttation kann vielschichtige Ursachen haben.

    Guttation beschreibt die aktive Ausscheidung von Wasser über spezielle Drüsen (Hydathoden).
    Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann dieser Vorgang eine Rolle spielen, um den mangelnden Transpirationssog zu kompensieren und so das Blattgewebe weiterhin mit Nährstoffen zu versorgen.

    Eine andere Möglichkeit ist eine zu hohe Wassersättigung im Wurzelbereich (evtl. Staunässe -Hydro-Wasserstandsanzeiger funktionieren manchmal nicht zuverlässig) oder die Tatsache, dass das Substrat relativ feucht und die Substrattemperatur wärmer ist als die Umgebungstemperatur. etc. etc.

    Nachdem dein Ficus benjamina die Blätter wirft und darüberhinaus auch sehr eigenartige Zellschädigungen zeigt, würde ich mir mal die Wurzeln etwas näher anschauen.

    Gruß,
    Pit
     
    billymoppel

    billymoppel

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    funktioniert der auslaß der fbh im boden auch als klimaanlage? (von wegen zug)
    in welche richtung sind die fenster ausgerichtet?
    ich könnte mir nämlich vorstellen, dass es dem ficus einfach zu heiß ist.
    sicher, es hat viel geregnet diesen sommer, aber es war im großen und ganzen doch auch viel warm und oft sehr sonnig.
    diese volle sonne ist nicht so das richtige für einen benjamini - der schon sehr sehr hell stehen mag, aber eben nicht in voller julisonne.
    ich fühle mit dir, ich habe ein ähnliches exemplar und als der vor zwei jahren in der krise war, gings mir auch nicht gut.
    ich habe meinen allerdings nicht in hydro stehen.
     
  • billymoppel

    billymoppel

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    ich möchte dem nicht widersprechen :p
    ich hatte meinen an genauso einer massiven bodentiefen fensterfront in westrichtung stehen, wo es eben auch zur krise gekommen ist. danach habe ich ihn ins eck verfrachtet, wo er nicht mehr ganz so frontal die sonne hinter den scheiben abbekommt und auf seiner rechten seite durch eine bodentiefes fenster gen nord belichtet wird - und er ist schöner als je.
    vielleicht bist du ja nicht "besitzer" einer solchen fensterfront gen süd oder west und hast nicht recht die vorstellung, welche hölle im juni/juli/august dort hinter den den scheiben herrschen kann...
    in den kritischen wochen ab anfang juli muss ich sogar meinen hibiskus sinensis - nun wirklich eine pflanze der subtropen und damit kummer gewohnt - da weg stellen, weil auch der das persönlich nimmt. nur die buntnesseln freuen sich, saufen aber wie blöd :d
    sorry fürs gegenlicht, dient nur zur verdeutlichung.
    früher stand meiner frontal hinter der front, jetzt steht auf einem blumetisch in der ecke, links die fenster sind west, rechts ist nord, wo aber zumindest im sommer am späten nachmittag die sonne etwas um die ecke lugt
     

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  • billymoppel

    billymoppel

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    und noch am rande: benjamini ist eine pflanze der tropen, freut sich also über einen gelgentlichen feuchten nebel, ich habe den eindruck, dass er dann immer regelrecht aufatmet (ich rede ja mit meinen pflanzen :grins:), nach meinen erfahrungen mag er auch keine eingestaubten blätter.
    was er auch nicht so toll findet, ist von mir als adventsstrauß mißbraucht zu werden (er kriegt ne lichterkette und klöppelanhänger). vermutlich einfach, weil es natürlich mit der lichtarmen zeit zusammenhängt und als pflanze der tropen möchte er natürlich ganzjährig gleichbleibende lichtverhältnisse, wenn es denn ginge...
    um weihnachten herum stelle ich ihn daher an ein südfenster in einem nur mäßig beheizten nebenraum, mit dem umzug hat er nie probleme, bekommt dann aber dort wesentlich weniger gelbe blätter. lichterkette und anhänger muss er aber behalten :D an seiner stelle steht dann unser weihnachtsbaum.
     
    Rentner

    Rentner

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    ...vielleicht bist du ja nicht "besitzer" einer solchen fensterfront gen süd oder west...

    Das stimmt, ich mute meinen Fici benjamina während des Frühlings/Sommers/Herbstes keine Zimmerhaft zu.
    Sobald es die Temperaturen zulassen, stehen meine 7 Birkenfeigen vollsonnig im Freien. Dort stehen sie auch, wenn es wie in den letzten Wochen Temperaturen knapp unter 40°C hat.
    Ficus b. wird übrigens in sehr heißen Ländern als Sraßen- und Parkbaum gepflanzt (Fotos gibt es zuhauf im Netz).

    Bei deinem benjamina fallen mir die relativ großen Blätter in Verbindung mit entsprechend langen Internodien auf. Außerdem sieht man sehr deutlich, dass sich die Wuchsrichtung nach links und rechts zu den Fensterfronten hin orientiert.
    Davor und dahinter fehlt deinem Schützling eine gehörige Portion Licht.
    Etwas mehr davon (Sonne) würde ihn kompakter wachsen lassen.

    Hier mal einer meiner Schützlinge, der vor Jahren ebenfalls in einer Zimmerecke wohnen musste. Seitdem er in die Sonne darf, wächst er so, wie es sein soll.



    An seinem Standort wird er übrigens regelmäßig in der prallen Sonne überbraust.

    Hier habe ich übrigens ein paar Bilder einiger anderer Birkenfeigen gezeigt.
    Sie sind derzeit etwas ungepflegt, ein baldiger Schnitt ist aber geplant.

    Es handelt sich ausnahmslos um Pflanzen, die von ihren ehemaligen Besitzern entsorgt werden sollten bzw. aus ihrer einstigen Dunkelhaft befreit werden konnten.
    Ich habe bei Interesse von den Pflanzen auch noch Bilder, die ihren damaligen erbärmlichen Zustand dokumentieren.

    Gruß,
    Pit
     
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