Bitte um Einschätzung: Wieviel Zeit Gartenarbeit wird es in Anspruch nehmen?

S

Samwise

Neuling
Liebes Forum,
ich habe schon ein wenig gestöbert, aber konnte keine 1:1 übertragbare Antwort finden.
Folgende Situation:
Wir haben die Möglichkeit einen ca. 2500 qm2 Garten inkl. Teich, die an unser Haus angrenzen zu übernehmen. Da wir selber gar keinen Garten haben, finden wir das zwar ganz toll, aber können nicht so recht abschätzen, wieviel Zeit die Instandhaltung benötigt.
hier im Forum habe ich eine Rechnung von 1h pro qm2 pro Jahr gefunden. Ziehe ich 500 qm2 für den Teich ab, liegen wir rein rechnerisch immer noch bei ca 38,5h pro Woche (2000 qm2 : 52 Wochen) - also einem Vollzeitjob. Das schreckt uns ungemein ab.
Der Garten ist allerdings in sehr gutem Zustand, ein Großteil ist Wiese, teilweise in leichter Schräglage, ein Teil Hecke, sonst überwiegend Sträucher, die am Rand liegen. Es gibt ein paar hohe Bäume, die könnten aber zum Nachbargarten gehören. Der Teich ist wohl so angelegt, dass er keine bis wenig Arbeit macht. Laub von umliegenden Bäumen fällt nur bei Wind hinein.
Ich scheue mich nicht vor dem Rasenmähen und würde selber gerne ein paar Beeren (für uns) und Pflanzen für Insekten (und für uns) pflanzen, aber dann eher anstelle von ein paar Sträuchern, so dass weitestgehend eine große Wiese erhalten bleibt.
Wie schätzt ihr Profis den Zeitaufwand ein?
Vielen Dank an alle, die bis hier gelesen haben :)
 
  • V

    Veannon

    Neuling
    Ich bin kein Profi, aber der Zeitaufwand ist doch immer relativ zu dem, was du mit dem Garten vor hast. Ein Garten nach englischem Vorbild frisst sicher Unmengen an Zeit. Ein wilder Garten beinahe nichts. Dann gäbe es auch noch die Möglichkeit den Garten abzutrennen, also einen Teil (direkt am Haus) sehr schön zu gestalten und den anderen Teil sich selbst zu überlassen – sofern es mit geltendem Recht vereinbar ist.
    Die meisten, die hier sind, finden Gartenarbeit zumindest nicht so abstoßend, dass sie von einem Garten abraten würden. Von daher wird das Urteil am Ende dieses Threads wohl lauten „Auf jeden Fall zuschlagen und den Garten so machen, dass man es als Zugewinn und nicht als Last empfindet.“
     
    S

    Samwise

    Neuling
    Danke schonmal für eine erste Einschätzung, aber so einfach ist es leider nicht. Der Teich ist im hinteren Teil, so dass wir davor natürlich nichts einfach sich selbst überlassen möchten. Daher eben auch die Frage nach dem Zeitaufwand. Die Formel aus meinem Eingangstext fand ich zwar hilfreich, aber doch sehr erschreckend. Hat man Obstbäume im Garten glaube ich sofort, dass das mehr Arbeit macht als Sträucher. Vielleicht suche ich einfach nach einer Formel für die Dauer von Rasenmähen und rechne mich anhand dessen weiter hoch :)

    Wenn aber irgendwer noch Tipps hat, gerne her damit!
     
    Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    Hallo Samwise,

    Profi bin ich auch nicht, aber wir haben als Familie auch einen nicht gerade kleinen Garten.
    Wieviel Arbeit so ein Garten macht, da stimme ich mit Veannon überein, liegt daran, was du mit dem Stück vorhast.

    Rasenmähen und es sonst lassen wie es ist, sollte nicht viel Zeit fressen, jedenfalls, wenn es kein perfekter Rasen ohne Unkraut sein muss, sondern eher eine gemähte Wiese mit diversen Kräutern drin sein darf.

    Wir haben den größten Teil unseres Gartens als Wildwiese gestalltet, die ein bis zweimal pro Jahr mit Sense oder Freischneider gemäht wird.
    Dazu kommt eine hohe, breite Wildhecke, die einmal im Jahr gestutzt wird, ein paar Obstbäume, Haselsträucher - die je nach Witterung dann auch mal Ertrag bringen. (Und natürlich möchte die Ernte dann verarbeitet werden.)
    Auch die Ernte der Beerensträucher will verarbeitet werden, ansonsten müssen die Sträucher einmal jährlich geschnitten werden, und von Zeit zu Zeit vom gröbsten Beikrautwuchs befreit werden.

    Einen Teich haben wir auch, da wird, wenn alles Laub gefallen ist, das Gröbste mit dem Käscher rausgefischt und die Uferpflanzen mal geschnitten. Ansonsten macht er als Naturteich ohne Fische kaum Arbeit.

    Zeitintensiv sind Blumenbeete, Gemüsebeet und Hochbeet (ebenfalls für Gemüse genutzt.) Solche Beete sollte sich nur anlegen, wer Freude an der Gartenarbeit hat. Das kann man also recht gut dosieren, wie groß die Flächen sind, die man zu Beeten macht. Bei Gemüse- und Blumenbeet reicht eine Stunde im Jahr pro m² bestimmt nicht aus. Dafür wirst du mit der Wiesenfläche mit sehr viel weniger auskommen.

    Wenn dein Stück noch keine Beete vom Vorbesitzer aufweist, dann kannst du dich da langsam rantasten, wieviel du möchtest und auch, ob du Freude an Blumen oder an Gemüse hast.

    Also, ich würde an deiner Stelle zugreifen, jedenfalls, wenn dein/e Partner/in mitmacht.

    Liebe Grüße, Pyromella
     
  • Orangina

    Orangina

    Foren-Urgestein
    Hallo Samwise, zuerst einmal herzlich willkommen hier im Forum.
    :cool:2500 qm ist schon ein ordentliches Stückchen und je größer das Grundstück, desto mehr Arbeit fällt an. Wieviel Zeit und Aufwand man investieren möchte, hängt von verschiedenen Aspekten ab: Ist man berufstätig in Vollzeit, eigenes Alter, Interesse und Freude am Garten, hat man auch mal Helfer oder muss man alles allein bewältigen u.s.w. Die arbeitsintensivsten Jahreszeiten sind Frühjahr und Herbst, aber auch dazwischen gibt es immer was zu tun.
    Andererseits - wenn der Garten schon angelegt und gepflegt ist, könnte das auch zum neuen Hobby werden. Man wird dafür auch belohnt vom Leben im Garten, sowohl fauna- und floramäßig als auch mit eigenem Entspannen draußen in der warmen Jahreszeit ... Ihr müsst nur akzeptieren, dass ein Garten niemals fertig wird. Also - nicht stressen lassen!
     
  • karlh

    karlh

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    Deine Angabe von 1h/qm trifft wohl eher für intensiv bewirtschaftete Gärten zu. Aber selbst Wiese macht Arbeit. Büsche muss man ab und zu formen. Im Herbst hast du Laub. Der Teich macht auch Arbeit. Ich würde mal von einem ganzen Tag Arbeit pro Woche ausgehen, außer vielleicht im Winter. Es ist natürlich wunderbar, so ein großes Grundstück zu haben, aber du musst auch ein ordentliches Maß Lust an Gartenarbeit mitbringen. Die Last hast du ewig. Wenn du da nicht bereit für bist, würde ich es lassen. Denk ans Alter, wenn nicht mehr alles leicht von der Hand geht. Verwildern lassen geht eine Weile gut. Dann hättest du oder dein Nachfolger aber ein Mehrfaches an Arbeit.
     
  • S

    Samwise

    Neuling
    Danke, das war sehr hilfreich. Wie gesagt, ein Großteil ist einfach Wiese - zugegebenermaßen sehr schöne Wiese - aber wir wollen die ja auch nutzen und bespielen und da wird sie natürlich irgendwann nicht mehr so perfekt aussehen. Aber eine Wildwiese wird es eher nicht, zumindest nicht solange die Kinder darauf rumtrampeln. Ich würde dann lieber gezielt einen Flieder hier und einen Lavendel da einpflanzen, damit es nicht all zu Trist für Insekten wird. Der Teich ist auch ohne Fische - uns wurde gesagt, dass man da wirklich nur die Blätter rausfischen muss. Blumenbeete und Gemüse gibt es da dann wohl aus gutem Grund bislang keine. Das mit den Blumen finde ich aber schade - da würde ich dann vielleicht doch Stück für Stück was anpflanzen und schauen, wie aufwendig es wird.
    aber das heißt, wenn ich einmal errechnet habe, wie lange man mit einem handelsüblichen Rasenmäher braucht die gesamte Fläche zu mähen, habe ich einen realistischen Richtwert und kann mich dann von da aus weiterentwickeln. :)

    nochmal danke!
     
    jolantha

    jolantha

    Foren-Urgestein
    Hallo Samwise,
    auf jeden Fall würde ich mir einen Aufsitzmäher besorgen . Ich habe auch einen, für meine
    2000 m ² , und rödel damit gerne auf meiner Wiese rum . Das dauert so im Schnitt 1 Stunde.
    Das mache ich so 2 x in der Woche, und ich nenne es eher " Unkraut jagen " , damit es sich nicht
    noch mehr aussamen kann .
    Wenn Du dann, überall wo sich nicht bepflanzter Mutterboden zeigt, noch Rindenmulch verwendest, hält sich die
    Arbeit mit Unkraut vernichten, auch noch in Grenzen.
     
    Orangina

    Orangina

    Foren-Urgestein
    Wenn Ihr Euch für den Garten entscheidet, könntest Du ja auch über die Investition in einen Mähroboter nachdenken. Über die Jahre werden sich die Kosten bestimmt schnell amortisieren; außerdem mäht der ja ständig, so dass diese Arbeit für das zweibeinige Personal schon mal wegfiele.
    Wenn Du die Wiese mit Blühpflanzen auflockern willst, würd ich nicht so viel Klein-Klein setzen, sondern etwas größere Blumeninseln (je nach Platz) mit pflegeleichten Stauden anlegen. Bedenken sollte man auch, wo die Kinder vielleicht mal Fußball spielen.
    Und den Teich unbedingt fischlos lassen, man spart sich eine Menge Arbeit und es siedelt sich bei optimalen Verhältnissen bestimmt bald anderes Getier an, was man auch gut beobachten kann: Molche, Libellenlarven, Wasserläufer...
     
  • S

    Samwise

    Neuling
    Wenn Ihr Euch für den Garten entscheidet, könntest Du ja auch über die Investition in einen Mähroboter nachdenken. Über die Jahre werden sich die Kosten bestimmt schnell amortisieren; außerdem mäht der ja ständig, so dass diese Arbeit für das zweibeinige Personal schon mal wegfiele.
    Das hatte ich auch schon überlegt, war aber unsicher ob es bei so viel Quadratmetern geht. Aber die kosten inzwischen auch ‚nur‘ noch 300-600€, wenn ich das in Stundenlohn umrechne und davon ausgehend, dass der länger als einen Sommer hält, lohnt sich das auf jeden Fall.
    Und ja, ein Stück Fussballwiese muss auf jeden Fall sein, daher würde ich die Pflanzen eher am Rand einplanen.
     
    S

    Samwise

    Neuling
    Deine Angabe von 1h/qm trifft wohl eher für intensiv bewirtschaftete Gärten zu. Aber selbst Wiese macht Arbeit. Büsche muss man ab und zu formen. Im Herbst hast du Laub. Der Teich macht auch Arbeit. Ich würde mal von einem ganzen Tag Arbeit pro Woche ausgehen, außer vielleicht im Winter.
    Das beruhigt mich ungemein. Denn ich kenne niemanden, der 40h die Woche in seinen Garten investiert. Wir wollten ja auch Zeit haben das ganze dann noch genießen zu können. Aber so ein Mähroboter könnte wirklich eine gute Unterstützung sein, dann würde unsere Arbeitszeit eher in die restlichen Aufgaben fließen.
    danke!
     
    S

    Samwise

    Neuling
    Liebes Forum,

    habt herzlichen Dank für eure vielen Antworten und Einschätzungen! Da war einiges sehr brauchbares dabei :)
    Inzwischen glaube ich, dass der Garten bewusst so angelegt wurde, um möglichst wenig Arbeit zu machen. Zusammen mit Rasenmäher-Unterstützung (wir werden wohl noch ausdiskutieren ob das nur ein kleiner Helfer wird oder ein Spielzeug für den Rest der Familie :) ) können wir erstmal antraten wieviel Ar wir es ist und dann Stück für Stück ergänzen.
    Ein riesen Danke an alle! Ich war erst so geschockt, aber inzwischen glaube ich, dass wir das auch tatsächlich so hinkriegen können, dass es auch viel Freude bringen wird :)
     
    Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    Hallo,
    mir fällt zur schon erwähnten Wildhecke (Pyromella) noch was ein:
    Ich habe 2 davon: eine kurze, die jährlich mit Holzhäckseln gemulcht wird.
    Da wächst kaum Wildkraut drunter und die paar Brennesseln dürfen bleiben.
    Die andere Hecke ist länger, erst wenige Jahre alt (also noch durchlässig) und an einem Hang.
    Dort geht GöGa alle 2 - 4 Wochen mit der Motorsense dran her und mäht das Unkraut nieder.
    Geschnitten wurde diese Hecke noch nie wirklich. Nur wenn mal ein Ast zu sehr rausragt, wird er gekappt.
    Und an den Holunder musste ich einmal dran.
    Plan ist, dass - wenn sie mal zu groß wird, alles auf den Stock zu setzen und der Spaß beginnt von vorne.

    Von Vorteil ist auf jeden Fall ein Häcksler, der das Schnittgut von Bäumen, Sträuchern und auch Stauden auf ein minimales Volumen verkleinert und somit die Kompostierung bzw. die Mulchung ermöglicht.

    LG
    Elkevogel
     
    Wasserlinse

    Wasserlinse

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    Wie ist denn die Umgebung? Sehr ländlich oder eher städtisch?
     
    S

    Samwise

    Neuling
    Eher ländlich. Macht das einen Unterschied?
     
    Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    Hallo Linserich,
    2500qm städtisch ist in D wohl kaum noch zu bekommen und wenn doch, dann fast unbezahlbar.:(

    Da sollte die - durchaus berechtigte und bisher nicht gestellte - Frage an @Samwise vielleicht eher lauten:
    größeres Dorf/dörflicher Stadtrand oder am Popo der Welt wie wir hier (120 Einwohner mit nichts als Landschaft drumrum).
    Bei ersterem wird es sicherlich Einschränkungen geben.
    Bei uns im Dorf hingegen schert sich kaum einer drum, wie die Wiese nebenan aussieht.
    Ich bin tatsächlich die "kaum einer"- weil die Wiese neben dem Gemüsegarten jemandem gehört, der nicht hier wohnt und sich niemals nicht drum kümmert :(
    Und ich die Einzige im Dorf bin, die so eine fast nie gemähte Wiese direkt neben dem Gemüseacker hat.
    Alle anderen mähen einigermaßen regelmäßig, so dass Samenflug eingedämmt wird.
    GöGa mäht einen Teil, der direkt angrenzt. Der Rest wird nach Lust und Laune von einem Nachbarn mit dem Balkenmäher gemacht. Aber der hat leider oft keine Lust. Und so sieht es im Gemüseacker auch aus. Es ist so schlimm, dass ich die Aufgabe in Betracht ziehe.
    Da wäre also der Hinweis an Samwise:
    gibt es Nachbarn mit gepflegten Blumen-/Gemüsebeeten?
    Damit stiege der Pflegeaufwand, wenn man ein gutes Nachbarschaftsverhältnis behalten/bekommen will.
    Und das ist wirklich nicht zu unterschätzen :paar:
    Liebe Grüße
    Elkevogel
     
    S

    Samwise

    Neuling
    Oh! Daran habe ich tatsächlich noch gar nicht gedacht. Bei dem einen Nachbarn ist der Garten sehr gepflegt, bei dem anderen nicht direkt einsehbar, aber das heißt dann ja auch, dass wenig ‚durchkommen‘ kann.
     
    Wasserlinse

    Wasserlinse

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    asta

    asta

    Foren-Urgestein
    Samwise ist der Garten in unmittelbarer Nähe von eurem Haus oder Wohnung oder müsst ihr dorthin fahren?
    Gibt es eine Möglichkeit für die Unterbringung der Gartengeräte ?
    Der Zeitaufwand richtet sich sicher nach dem ,was man machen will. Das unbedingte "Muß" wie Mähen, Sträucher schneiden ist nicht so enorm.
    Doch ich kenne Leute die 40 Stunden im Garten arbeiten, wäre bei dieser Größe sicher möglich.
    Den Vorschlag vom Sitzmäher finde ich gut.
    Habe einen Garten mit 3500qm........mit normalem Mäher = 6 Stunden
    mit dem Sitzmäher =2 Stunden nur so als Beispiel.
    Ein Problem könnte sein, dass ihr nur am Wochenende Zeit für den Garten habt, passt das Wetter nicht dann wird die Arbeit in 14 Tagen mehr sein. Man muß schon irgendwie immer "dahinter sein".

    Im Falle, dass Gartenarbeit Freude macht nur los, der Rest ist Einteilung.
     
    S

    Samwise

    Neuling
    Der Garten ist direkt am Haus, daher auch so attraktiv. Es gibt auch eine Hütte für Gartengeräte, aber der Aufsitzrasenmäher benötigt dann ja sicherlich einen Unterstellplatz... Allerdings mag ich den Gedanken, dass man damit im Winter den Schnee vor dem Haus auch wegschieben kann - da gibt’s wohl austauschbare Aufsätze oder Vorsätze :)
     
    asta

    asta

    Foren-Urgestein
    Direkt am Haus, da gibt es eigentlich nicht mehr viel zu überlegen.(y)
    Ja haben auch so einen "Aufsatz" für den Schnee, funktioniert prima.
     
    S

    Samwise

    Neuling
    Das klingt ja nach etlichen Daumen hoch. Ich glaube die meisten Bedenken sind ausgeräumt :) Vielen Dank ihr Lieben! Ich hätte nicht gewusst, wie man sich so einem Thema anders nähert als mit Erfahrung.
    demnächst dann also mit der Feier mit konkreteren Fragen zum Garten :)
    DANKE!
     
    Frau B aus C

    Frau B aus C

    Mitglied
    Über eines solltet Ihr Euch aber im Klaren sein: Ihr müsst als Ehepaar beide die Entscheidung treffen! Und auch beide bereit sein, Eure Freizeit zu investieren. Es darf nicht sein, dass nur ein Partner für den Garten allein zuständig ist. Der schafft es garantiert nicht. Und es wird zu Diskussionen kommen.
    2.500 m² sind viel Arbeit, wenn die Fläche nicht gar so verwildern soll.
     
    Marmande

    Marmande

    Foren-Urgestein
    Der Garten ist direkt am Haus, daher auch so attraktiv. Es gibt auch eine Hütte für Gartengeräte, aber der Aufsitzrasenmäher benötigt dann ja sicherlich einen Unterstellplatz... Allerdings mag ich den Gedanken, dass man damit im Winter den Schnee vor dem Haus auch wegschieben kann - da gibt’s wohl austauschbare Aufsätze oder Vorsätze :)

    Männerspielzeug :D

    Hätte ich die Möglichkeit und die Mittel rund um unser Haus Grund zu erwerben, ich würde keine Minute zögern. Man weiß nie, ob man vielleicht noch ein Haus zusätzlich bauen könnte oder einen Pool oder ein großes Gewächshaus oder man hat einfach nur richtig viel Platz.
     
    S

    Samwise

    Neuling
    Über eines solltet Ihr Euch aber im Klaren sein: Ihr müsst als Ehepaar beide die Entscheidung treffen! Und auch beide bereit sein, Eure Freizeit zu investieren. Es darf nicht sein, dass nur ein Partner für den Garten allein zuständig ist. Der schafft es garantiert nicht. Und es wird zu Diskussionen kommen.
    2.500 m² sind viel Arbeit, wenn die Fläche nicht gar so verwildern soll.
    Ja, natürlich haben wir uns das gemeinsam als Aufgabe gesetzt. Trotzdem hatten wir nicht vor, unsere Wochenenden allein in den Garten zu investieren. Die Kinder wollen ja auch mal was erleben - das geht zwar auch mit Garten besser, aber es soll ja auch mal was anderes unternommen werden. Aber trotzdem ein wichtiger Hinweis für alle, die eben nicht dran denken das vorab zu klären :).
     
    S

    Samwise

    Neuling
    Männerspielzeug :D

    Hätte ich die Möglichkeit und die Mittel rund um unser Haus Grund zu erwerben, ich würde keine Minute zögern. Man weiß nie, ob man vielleicht noch ein Haus zusätzlich bauen könnte oder einen Pool oder ein großes Gewächshaus oder man hat einfach nur richtig viel Platz.
    Baugrund wird das wohl eher nicht werden, aber grundsätzlich dachte ich auch direkt, dass das für die Kinder super wäre. Und ein Teich ist ja auch toll um mal Bötchen drauf fahren zu lassen oder Insekten zu beobachten oder einfach nur schön anzuschauen. Aber dann kam uns der Gedanke mit dem Arbeitsaufwand. Wenn man halt nie nen Garten hatte, um den man sich kümmern musste, dann weiß man auch nicht, was da ggf. auf einen zukommt.
    Die Tipps zum Rasenmähen werden wir auf jeden Fall aufgreifen. Natürlich denkt man immer auch an Blumen und vielleicht auch das ein oder andere Gemüse, aber erst mal lassen wir es wie es ist und wir tasten uns da langsam ran. Dann kommen auch keine böse Überraschung !
     
    Frau B aus C

    Frau B aus C

    Mitglied
    Also an Gemüse solltest Du unbedingt denken.
    Es gibt nichts schöneres als in den Garten zu gehen um z.B. Salat für das Abendessen zu ernten. Oder junges Zwiebellauch oder....
    Ich habe eine große Gemüsefläche, versorge uns damit den ganzen Sommer über. Auch zeitige Kartoffeln sind schön.....
    Und für die Kinder eine schöne Fussballfläche ist auch nicht zu verachten.

    Und wenn Ihr in den Urlaub fahrt, gebt Ihr den Eltern einen Schlüssel..... Eine Urlaubsvertretung im Hinterkopf kann nicht schaden.
    So ist es bei unseren Kindern. Und solange wir es gesundheitlich schaffen, machen wir das auch gerne.
    Es ist auf jeden Fall besser als aus dem Urlaub zurückzukommen und die Natur hat die Oberhand. Auch daran sollte man denken.
     
    Orangina

    Orangina

    Foren-Urgestein
    Natürlich denkt man immer auch an Blumen und vielleicht auch das ein oder andere Gemüse, aber erst mal lassen wir es wie es ist und wir tasten uns da langsam ran. Dann kommen auch keine böse Überraschung !
    Das macht Ihr schon ganz richtig! Erst mal schauen, wie man selbst klar kommt mit der neuen "Mehrarbeit" und wie gut man es aushält, entspannt die Füße im Garten stillzuhalten und nicht zu seinem Sklaven zu werden. o_O;)
    Mit der Zeit kommt vielleicht vermehrt die Lust, doch mal weitere Projekte anzugehen und auszuprobieren...
     
    S

    Samwise

    Neuling
    Die Lust ist tatsächlich schon da, aber auch ausreichend Respekt. Daher üben wir uns erstmal in Geduld.
     
    Supernovae

    Supernovae

    Foren-Urgestein
    Seid ihr denn jetzt schon soweit, dass ihr den "Park" übernehmen vs. kaufen werdet, ja?

    Ich würde euch gerne "mit an die Hand" geben, dass ihr dann im nächsten Jahr kaum/keine Planung mit dem (sehr großem) Garten macht, außer Rasen mähen, evtl. Beikräuter zupfen und eine provisorische Sitzecke anzulegen.

    Lasst es auf euch wirken, beobachtet den Sonnenlauf und Beschattungen über das Jahr.
    Vielleicht notiert ihr auch verschiedene Dinge, wie z.B. die Hauptwindrichtungen, vorhandenen Bewuchs und was euch gefällt/stört etc.

    Das wird es euch viel einfacher machen, dann im Herbst/Winter 2020 zu planen, was ihr wollt, wie viel Zeit ihr investieren wollt und wie die möglichen Standorte für diverse Dinge in eurem Garten sein könnten.

    Und immer beachten: Ein Garten wird nie fertig 😉

    Lieben Gruß und gutes Gelingen!
     
    S

    Samwise

    Neuling
    Stimmt - gute Idee! Man stellt sich ja immer sonst was vor, was man dann alles wie im Garten machen wird und die Realität sieht dann doch anders aus - im Idealfall nur ein bisschen anders, aber manchmal eben doch ganz anders als gedacht.
    Ja, mein Mann nickt, während ich ihm das vorlese :) So werden wir es machen: erst beobachten und notieren, dann so umsetzen, dass es zu unseren Bedürfnissen passt. Ach, ich bin sehr gespannt! Danke!!!
     
    Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    Lach, träumt weiter:D
    Gute Vorsätze sind da um schnell gebrochen zu werden:rolleyes:
    Im Frühjahr gibt es da schöne Stauden, dort tolle Sträucher und dann noch ein Gartenmarkt...
    und schon sind die Pläne Geschichte.
    Aber das ist ein Virus unter dem hier fast alle Gartenbesitzer leiden und der leider ansteckend ist.
    Ich habe es gestern nach 10 Jahren in diesem Garten erstmals geschafft,an reduzierten Zwiebeln (sowohl Blumen- wie auch Wintersteckzwiebeln) vorbeizugehen und zu denken: NEIN, du hast weder Platz noch Zeit.

    Ich bin nicht sicher, ob ich morgen nochmal in das Gartencenter fahre und doch noch zuschlage. Irre, oder?
    LG
    Elkevogel
     
    Supernovae

    Supernovae

    Foren-Urgestein
    ^^
    Ich kann nur von mir sprechen, aber dieser erste Satz ist für mich sehr befremdlich!

    In meinem ersten Gartenjahr habe ich genau das getan, dass ich weiter oben beschrieben habe.

    Es bringt nichts etwas über das Knie zu brechen, gerade bei einem so großem Grundstück.
    Da lohnt es das ein oder andere Mal nach zudenken.
    (Und ich rede nicht von drei Blumenzwiebeln, sondern von dem Grundkonzept und den einzelnen Gartenräumen!)

    Nix für ungut, @Elkevogel
     
    S

    Samwise

    Neuling
    Ich sag es mal so: Natürlich haben wir auch jetzt schon Pflanzen in der Wohnung und auf dem Balkon und ja, es wurden mit der Zeit immer mehr, auch wenn der Balkon nicht mitgewachsen ist :)
    Aber neben der Vorfreude ist auch viel Respekt vor dieser Aufgabe, gepaart mit dem Wunsch es richtig zu machen. Und dazu gehört für uns tatsächlich auch, dass man mindestens so viel Spaß IM Garten hat wie MIT dem Garten. Es soll eben nicht nur in Arbeit ausarten, daher eben auch die Frage hier im Forum, ob wir uns damit nicht vielleicht auch zu viel zumuten. Von daher bin ich optimistisch, dass wir es jetzt erst mal langsam auf uns zukommen lassen. Im Winter zieht es einem ja auch nicht so unaufhörlich nach draußen in den Garten, da können wir uns jetzt wirklich langsam rantasten.
     
    Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    Hallo Supernovae,
    alles gut :paar: .
    Nur mir fällt dieser Vorsatz immer wieder schwer.
    Und ja, es ist besser sich zurückzuhalten, nachzudenken, zu planen....
    Hier entsteht das meiste spontan: Idee, Lösungsweg, machen - jetzt - sofort!.
    So bin ich eben :)

    Das ist ganz sicher nicht immer gut und daher würde ich @Samwise auch davon abraten.
    Aber ich finde es auch wichtig, auf die üblichen Fallstricke hinzuweisen. Eben das dieser "will ich haben"Moment auftauchen kann.
    Und man dem widerstehen sollte.
    LG
    Elkevogel
     
    Supernovae

    Supernovae

    Foren-Urgestein
    Hier entsteht das meiste spontan: Idee, Lösungsweg, machen - jetzt - sofort!.
    So bin ich eben :)
    Das kann ich verstehen!
    Manchmal bin ich auch so, wenn ich ne Idee habe die ich gut finde.
    Man darf dabei aber nicht vergessen: Du hast jetzt schon 10 Jahre Gartenerfahrung Elkevogel und du kennst deinen Garten mittlerweile warscheinlich recht gut.
    Ich habe meinen Garten seid Anfang 2016 und es ist auch nicht "meiner", aber er gibt mir eine Idee davon wie ich es gerne hätte.
    Da musste ich mich aber langsam Rantasten (Okay, meine Eltern hatten Garten) und ich habe nur 150qm.
    Ich weiß ganz sicher, 1000qm könnte ich gut stemmen, trotz Job.

    @Samwise
    Sag mal? Verstehe ich es richtig, dass ihr in einem Mehrfamilienhaus wohnt?
    Ist das Eigentum?
     
    S

    Samwise

    Neuling
    Nein, schon verstanden, wie es gemeint war. Wir sind dankbar für alle Hinweise.
     
    S

    Samwise

    Neuling
    Nein, es ist ein Einzelhaus, aber bisher eben nur mit den nötigsten Mindestabständen zu allen Nachbarn. Die Fläche hinterm Haus gehört Nachbarn, die sich jetzt verkleinern möchten. Da sie direkt hinter unserem Haus liegt, wäre es im wahrsten Sinne des Wortes ‚naheliegend‘ das wir sie übernehmen.
     
    Supernovae

    Supernovae

    Foren-Urgestein
    Stimmt, dass hattest du in deinem Eingangspost ja auch geschrieben-ein Haus.
    Ich war etwas verwirrt davon, weil du einen Balkon erwähntest.

    Habt ihr einen direkten Zugang, vom Haus in den Garten?
     
    S

    Samwise

    Neuling
    Im Grunde ja, wir müssten ein Törchen einbauen oder den Zaun wegnehmen.
     
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