Blühstreifen zwischen Feldern, Versuch in der Schweiz

Scarlet

Scarlet

Foren-Urgestein
#1
Meine Lieben, dieser Artikel ist mir eben auf Facebook untergekommen und da wir hier ja auch in diese Richtung diskutieren immer wieder mal, möchte ich euch den gerne zeigen. Ich finde das richtig gut und die Ergebnisse deuten auch auf die richtige Richtung hin. Es wäre ein Schritt, der ein Umdenken in der Landwirtschaft auch ankommen sollte.

http://www.tierwelt.ch/?rub=4499&id=41426
 
  • Stupsi

    Stupsi

    Foren-Urgestein
    #2
    Viele Versuche bei Weinbauern laufen hier dazu auch schon.

    Man versucht den Mehltau durch Kräuter und Wildblumenanbau in den Griff zu bekommen um keine Pestizide mehr spritzen zu müssen und es funktioniert.

    Gute Sache, leider verbreitet sich das zu wenig so das die meisten immer noch spritzen aber vielleicht kommt das ja noch....die Hoffnung stirbt zuletzt :grins:
     
    Katzenfee

    Katzenfee

    Foren-Urgestein
    #3
    Finde ich sehr gut!
    Hoffentlich gibt es da viele Nachahmer!

    Eigentlich wäre das doch auch für den Garten
    eine super Idee. Muß ja nicht ein drei Meter breiter Streifen
    sein, aber irgendein Eckchen findet sich doch sicher, wo man
    solche Mischungen ausbringen könnte.


    LG Katzenfee
     
    Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    #4
    Danke für den Hinweis auf diesen Artikel, Helga.

    Ein schöner Versuch, der hoffendlich auch jenseits der schweizer Grenzen Nachahmer finden wird. :)


    In meiner alten Heimatstadt verkauft der örtliche Umweltschutzverein Saatguttütchen mit geeigneten Blumenmischungen und hatte selbst auf einem Stück, das dem Verein gehört, einen breiten Feldstreifen ausgesät. Ich bin leider nicht zur Hauptblütezeit dort gewesen, (und zum Beginn nur ohne Fotoapparat) aber mein Vater erzählte, dass es faszinierend gewesen sei, was man an dem Streifen alles an Schmetterlingen und Insekten beobachten konnte.
     
  • Scarlet

    Scarlet

    Foren-Urgestein
    #5
    Dachte ich mir doch, dass Euch dieser Artikel auch gefällt. Ich finde das richtig gut und vor allem auch wir in unseren Gärten und Balkonien können da einen Teil mittragen. Klar wäre es auch sehr sehr wichtig in der Landwirtschaft.

    Wenn es denn klappt mit meinem Hauskauf, dann habe ich ja eine sehr große Grundfläche und der hintere Teil des großen Gartens wird eben eine solche Insektenwiese werden. Eine entsprechende Saatmischung ist mir heuer im Frühling mal so in den Einkaufwagen gehüpft, die wollte unbedingt mit mir nach Hause und so habe ich mich erbarmt und sie mitgenommen. Die wird dann dort ausgebracht. Spart einerseits auch eine Menge an Mäharbeiten und ist außerdem noch schön und sehr nützlich.
     
  • Stupsi

    Stupsi

    Foren-Urgestein
    #6
    Eine Blumenwiese musst du aber auch pflegen, sonst wird da schnell ein Strauch und Baumwiese raus :grins:

    Finde es aber toll das du so was vor hast :pa:
     
  • Scarlet

    Scarlet

    Foren-Urgestein
    #7
    Klar muss man da auch dahinter sein, und das mit Verbuschung hält sich in Grenzen, wenn man zweimal jährlich mäht. Einmal im Frühling und einmal im Herbst. So wird das hier mit den zu erhaltenden Trockenrasenwiesen gemacht und auch mit den Brachfeldern. Die werden meist nur einmal jährlich gemäht, damit das nicht verbuscht und das reicht vollkommen aus.
     
    Beates-Garten

    Beates-Garten

    Foren-Urgestein
    #8
    In unserem Urlaub am Bodensee haben wir viele Flächen gesehen, wo man Blumenmischungen am Straßenrand gesäht hatte, es war nicht nur nützlich, es sah auch herrlich bunt aus.

    Aber hier fängt auch schon das Umdenken im eigenen Garten an. Warum muss es immer eine gepflegte, kurzgeschnittene Rasenfläche sein. Ich habe eine Fläche, da wachsen Margariten, Klee, Mohn, Nachtkerzen, Gänseblümchen und diese Fläche mähe ich auch nur 2 x im Jahr.
    Diese Fläche hab ich in diesem Jahr noch mit sehr vielen Krokussen, Wildtulpen, Hasenglöckchen ausgestattet. Mal sehen, wie sich das im Frühjahr entwickelt.
    Darum sollte vielleicht jeder mal überlegen, ob es nicht ein Eckchen im Garten gibt, wo man der Natur ihren Willen lässt, auch wenn es nicht dem Ordnungsdenken der Gärtner entspricht.
     
    Stupsi

    Stupsi

    Foren-Urgestein
    #9
    .....Wildblumen und Wildkräuter sind soooooo schön, weiß gar nicht wie da einige zu dem Namen Unkraut gekommen sind.
    Die Unkräuter breiteten sich nämlich auch nur da vermehrt aus wo nix anderes wächst.
    Wenn man viele verschiedene Arten auf einer kleinen oder großen Fläche hat sieht selbst das blühend schön aus.
     
    Scarlet

    Scarlet

    Foren-Urgestein
    #10
    Stupsi ich denke mal, der Unterschied liegt darin, wenn div. Krautzeugs in unseren Gemüsebeeten wächst und wuchert, dann haben wir es mit Unkraut zu tun. Wächst das allerdings auf div. anderen Flächen, wo es uns nicht stört, dann sind es Wildblumen und Wildkräuter.


    So nett eine Ackerwinde auch aussehen mag, doch ich hatte genügend zu tun damit, diese am Pflanzsteig zu eliminieren und es war ja ein ständiger Kampf dagegen, weil grade die Winde dann alles andere so ziemlich unterdrückt und überwuchert.
     
  • Stupsi

    Stupsi

    Foren-Urgestein
    #11
    Die Ackerwinde ist wirklich schlimm, da gebe ich dir Recht aber vieles andere wie Giersch hab ich gemerkt breitet sich wirklich nur da aus wo es auch Platz hat oder Löwenzahn die Saat muss ja auch immer ein freies Fleckchen Erde finden damit da eine neue Pusteblume wachsen kann.

    Ein Gemüsebeet ist halt etwas was ja wild auch nicht vorkommt, also vom Menschen gemacht, da müssen wir wohl mit leben das wir da dann regelmäßig rupfen müssen wenn wir so was anlegen , eine Zeit unbepflanzt lassen und sich da Wildkräuter ausbreiten :grins:
     
  • Verwandte Themen


    Top Bottom