Brunnen-Sand

B

Bazi13

Neuling
Ich habe im Garten einen Brunnen der mit 160 kg Rohren und einer Tiefe von 12 Metern hergestellt wurde..Mit der Zeit hat sich unten ca 1.5 Meter Sand angesammelt so das nicht genug Wasser zb für den Sprenger nachläuft. Meine Frage wäre gibt es eine Pumpe die den Sand raus fördert oder hilft nur Plunschen..Danke
 
  • merls

    merls

    Foren-Urgestein
    Es gibt sehr sandverträgliche Pumpen. ibo sdm von dambat 3,5" Tiefbrunnenpumpe.
    Aber auch die mag nur maximal 5% Sandanteil was schon sehr sehr viel ist. Aber zum Sand absaugen ist das alles nicht geeignet.

    Ich würde soviel Sand mit nem Plunscher rausholen. Die kosten nur rund 60€ gebraucht noch günstiger in kleinanzeigen oder bei ebay.

    Aber wenn du sooo viel Sand da drin hast würde ich fast behaupten das der Brunnen nicht gut gebaut wurde.
    Bei einer sehr sandigen wasserführenden Schicht sollte um das eigentliche Filterrohr herum eine Schicht aus Filterkies 3-5mm sein die den Sand abhält.

    Mir wäre auch keine Schmutzwasserpumpe mit max 6zoll bekannt die 12m Höhe schaffen würde.

    Daher also Plunscher besorgen und damit sauber machen.

    Lieben Gruß
    Torsten
     
    merls

    merls

    Foren-Urgestein
    Hallo Moister,
    das ist nicht gesagt, nur weil es Brunnenrohr gibt das Verschraubungen hat, aber ansonsten weder besser noch schlechter als ein KG-Rohr mit Muffen ist, dass man auch verschrauben oder verkleben kann, so sagt das alleine doch überhaupt nichts über den Aufbau des Brunnens aus.

    Mein Großonkel hat in den 90er Jahren Brunnen mit KG Rohr gebaut die laufen bis heute.
    Aber da wurde halt ein 300er Loch gebohrt und ein 300er Stahlblechrohr abgelassen. Dann ein 100er KG mit Filterstrecke (glaube 2-3mm Löcher gebohrt) in die Mitte gesetzt und dann den Zwischenraum mit 3-5mm Filterkies aufgefüllt und dabei das 300er Rohr langsam wieder rausgezogen. Mehrere dieser Brunnen laufen seit fast 30 Jahren problemlos.
    Da gibts auch mit Sand keine Probleme. Haben letztens mal einen mit seinem Bohrer bis zum Grund gereinigt.
    Da war nicht mal ein Marmeladenglas voll Sand rauszuholen .-)

    Lieben Gruß
    Torsten
     
  • M

    Moister

    Mitglied
    Das kannst du verteidigen wie du willst. KG-Rohr ist Murks!
    Und weil Brunnenbohren zum Volkssport wird muß man jeden davor warnen die braune Pest in den Boden zu stecken!
    Vielleicht gabs früher kein vernünftiges Brunnenrohr samt Filterstrecke oder mangels Internet war es einfach nicht verfügbar. Da wurde dann genommen was am Bauhof verfügbar war und es wurde geklebt und genietet und gebohrt, geflext, gesägt.
    KG-Brunnen-Altbestand, der heute noch problemlos und sandfrei läuft kannst du mit der Lupe suchen.

    Wenn Jemand von seinem Sandproblemen mit einem KG-Rohr-Brunnen schreibt... an was wird es denn liegen?

    Der Bazi hat 1,5m Sand im Rohr... und er hat eigentlich keine Chance dauerhaft etwas daran zu ändern.

    ... und ich würde drauf wetten dass da keine Filterschicht um die handgeschnitzten Filterrohre ist. Wenn der überhaupt irgendwie unten zu ist.
     
  • merls

    merls

    Foren-Urgestein
    Moin Moister,
    ich weiss was du meinst, aber auch wenn er ein vernüftiges Brunnenrohr genommen hätte, es hätte am Aufbau des Brunnen nichts geändert. In sandigem Boden hätte er ohne Filterkiesschicht um das blaue Filterohr genauso das Sandproblem gehabt. Trotz tollem Brunnenrohr.

    Naja der Threadersteller wird sich schon was ausdenken :) vielleicht denkt er irgendwann mal wieder an den Thread und bohrt nochmal nach und macht es dann richtig.

    Lieben Gruß
    Torsten
     
  • M

    Moister

    Mitglied
    Du schneidest aber keine 0,3mm Löcher in ein KG-Rohr. Meiner steht auch im Sand, ich hatte kein gutes Gefühl und bei größerer Filterweite wäre es vielleicht trotz blauem Rohr nicht gut ausgegangen. Zumindest hätte ich dann eine schöne Rohrtour weiterverkaufen können.

    Torsten, ich weiss ja auch was du meinst! Und du hast recht, dem Bazi wird nur eine neue Bohrung helfen. Zumindest weiss er das es Wasser gibt und wo der Grundwasserstand ist. Und dass es möglich ist ein Rohr nach unten zu bekommen.
     
    merls

    merls

    Foren-Urgestein
    Exakt :)
    Wir hören aber wohl eher nicht mehr von Ihm so wie ich unser Forum kenne...
     
    T

    top_gun_de

    Guest
    Mein Brunnen hat 2m Filter mit 0,5 und 2m Filter mit 0,3mm Schlitzweite. Für optimal halte ich das nicht, allerdings ist der hiesige Boden so dass das tatsächlich aufgeht. Anfänglich kam Sand, aber weil das Wasser ein Gemenge aus feinem und grobem Sand ist, bilden sich im Sand vor den Filterschlitzen über die ersten Kubikmeter schon grobe Strukturen aus, die jetzt wie ein Filter wirken. Man darf solch einen Brunnen zu Beginn nicht mit voller Kapazität laufen lassen, sondern muss ein paar Kubikmeter langsam fördern. Heutzutage hole ich aus dem 130-Mikron-Filter nur noch Tonpartikel raus. Auch das ist im zweiten Jahr so wenig geworden dass ich seit Saisonbeginn den Filter noch nicht wieder reinigen musste.

    Bei der Bauweise mit Rohr und 160kg Gewicht habe ich eher eine andere Befürchtung: Er konnte ja kein abgeschlossenes Sumpfrohr einziehen, sondern hätte am Schluss das Rohr nach unten mit einer guten Füllung quellenden Materiales abdichten müssen. Wenn er das nicht wusste, dann zieht es ihm den Dreck jetzt senkrecht von unten aus dem Rohrende hoch.
     
    S

    SebDob

    Mitglied
    Lotze Feinsandfilter Brunnenrohr rein und dort die pumpe rein. Vorher Sand ausspülen.

    Pumpe dann unten in den Sumpf hängen.
     
  • S

    sidi

    Neuling
    mit einer Membranpumpe, wie die Aqua Marthon, bekommt man den Sand raus.
     
    S

    SebDob

    Mitglied
    Und wenn er immer wieder nachkommt?
     
    T

    top_gun_de

    Guest
    Wir reden hier von zwei Dingen:

    a) Jeder Brunnen hat nach dem Aufbau kräftig Sand im Sumpfrohr, und durch die Schlitze im Filter kommt auch noch welcher nach. Für das erstmalige Abpumpen ist eine Membranpumpe eine gute Lösung, denn sie geht vom Sand nicht kaputt.

    b) Ein gut gemachter Brunnen führt am Anfang mehr Sand. Die gröberen Körner die nicht durch die Schlitze passen bleiben hängen und vergrößern die Filterschicht immer weiter nach draußen, der feine Sand kommt dann nicht mehr nach. Der wenige Sand der dann noch kommt ist für die Pumpe unschädlich, und bleibt im Filter hängen, den man alle paar Monate leeren muss.

    In der Anfangsphase soll man definitiv mit wenig Wassermenge fördern, das nennt man "Einfahren" und es führt zu einem besseren Schichtaufbau. Ich habe in der Anfangsphase einfach einen Impulsregner mit 800l/h angeschlossen und mehrere Tage jeweils mehrere Stunden laufen lassen. Der Sand wurde immer weniger. Für kleinere Brunnen sollte man dann z.B. einen Viereckregner nehmen, die liegen meist bei 500 Litern/h. Oder man dreht den Hahn etwas zu.

    Wenn der Sand nicht nachlässt, ist der Brunnen schlecht gemacht, entweder schlechte Ausführung oder fehlende Berücksichtigung der Bodenverhältnisse. Dann hat man ein Problem. Der Lotze-Feinfilter kann dann eine aufwändige Nachrüstung sein, ebenso eine Reduzierung der Fördermenge - mit weniger Fließgeschwindigkeit sinkt der Sandanteil.

    Kannst Du schätzen wieviel dein Brunnen schon gefördert hat?
     
    M

    Moister

    Mitglied
    Da kam doch nix mehr!
    Das Kind ist in den eigenen Brunnen gefallen! Wahrscheinlich weder Endstopfen noch Brunnenkopf... gabs in KG nicht.
     
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