Es gibt im Handel "Bitterfreie" Sorten Saatgut, damit hab ich sehr gute Erfahrungen gemacht und bis auf 1 Jahre nie bittere Gurken gehabt.
Das Schälen von Blüte zu Strunk wurde oben bereits erwähnt, wird von vielen Köchen praktiziert und ist ein alter Hausfrauentipp aus Zeiten als es noch häufiger bittere Gurken gab.
Es gibt auch noch viele andere "Märchen" rund um die Gurke.
So soll
- ein verkreuzen mit Zuchini
- Temperaturen unter 10 bzw. sogasr unter 15 Grad
zu bitteren Gurken führen
Aus meiner Erfahrung kann ich aber keines davon bestätigen.
Evt pflanzt du aber sicherheitshalber Zuchini doch lieber weiter weg und schützt die evt empfindlichere Sorte vor zu viel Kälte.
Bei mir kommen Vor ENDE MAI keine Gurken ins Freiland. Ende Mai könnte evt noch einmal die Schafskälte zuschlagen, die zwar selten PFlanzen vernichten kann aber doch zumindest einen Wachstumsstop auslösen kann.
Also auf der Tüte steht bitterfrei drauf, das ist ja schonmal gut

Das schälen von Blüte zum Strunk, hab ich noch nie beachtet, ich schäle einfach drauf los und hatte mit meinen Freilandgurken letztes Jahr auch keinerlei Probleme, aber es waren halt andere Sorten. Die chin. Gurke habe ich in diesem Jahr zum ersten Mal.
Zucchinis habe ich eh ganz woanders stehen, gar nicht im Garten, sondern in der Pferdewiese habe ich ein Eckstück eingezäunt im letzten Jahr und dort kommen die auch im Mai wieder hin. Das Pony hat den Winter über gut vorgedüngt

Das mit der Kälte kann ich auch nicht bestätigen, hatte sie im letzten Jahr auch schon vor den Eisheiligen draussen und bei Temperaturen unter 10 Gras nur ein Vliestuch drüber gelegt. Bitter war da auch nix.
Mich haben halt nur einige Aussagen im Netz stutzig gemacht, wo halt einige schrieben, dass sie nie wieder die chin. Gurke anbauen würden, weil die so bitter ist. Ich werde es einfach testen.
Vielen Dank für Eure Antworten und Tipps.
