Dahlien 2018

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#1
Im letzten Frühjahr hat meine einzige rote Dahlie gemickert und wurde trotz guter Pflege nur 30 cm hoch, bevor sie sich endgültig verabschiedete.
Jetzt sind wieder die Zwiebel- und Knollenangebote in den Läden und ich habe mir gleich zwei Dahlien "Burning Love", meiner Ansicht nach ein Zwischending von Kaktus- und Schmuckdahlie, in einem schönen Rot zugelegt.
Nachdem ich Arme nur Platz für vier Dahlien habe, mußte das Rot unbedingt her, damit ich im Sommer und Herbst schöne Sträuße schneiden kann.
 
  • Yukichan

    Yukichan

    Mitglied
    #2
    Hallo Hero, ich habe gestern auch gerade meine Überwinterten (so gut es ging etikettierten) im Keller gesichtet, finde komischerweise die orangefarbenen momentan nicht in meinem Durcheinander, wobei die immer am robustesten waren. So eine schöne kräftig rote habe ich glaub ich nur bei einer kl. Mischung Balldahlien dabei, aber die "Burning Love" ist mal eine schöne Anregung, da ihr Farbe so schön leuchtet. Ja, steht in der Dahliendatenbank als Semi-Kaktusdahlie, was ich auch sehr attraktiv finde. Seit Jahr und Tag blüht bei uns u.a. im Garten die Kaktusdahlie Nuit d'Été, allerdings in Burgunderrot (schwarzrot).

    Das Platzproblem kommt mir irgendwie bekannt vor, daher hab ich vorletztes Jahr mitten in der Rasenfläche ein eigenes Beet nur für Dahlien geschaffen, was auch schon aus allen Nähten platzt, sodass ich bei Auspflanzbeginn diverse Knollen immer noch irgendwo dazwischen"schmuggeln" muss. Die Kerlchen werden mit den Jahren einfach immer riesiger, wenn man nicht regelmäßig teilt.
    Ich merke schon, wie es wieder kribbelt, noch weitere interessante Sorten zu erwerben, obwohl ich da echt einen Knall haben muss, aber ich gebe Dir Recht: Dahlien sind (neben Rosen) einfach sehr sehr dankbare Blumen, draußen wie drinnen.
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

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    #3
    Ich trau mich noch gar nicht, meine Dahlienknollen im Keller zu checken ... die sind alle in Zeitungspapier verpackt und mit Etikett versehen, aber da noch nichts nach Schimmel riecht, fand ich noch keinen Grund, mal so ein Packerl zu öffnen. Sollte ich?

    Eine rote Mickerdahlie hatte ich letztes Jahr auch, aber die ist von der geradezu wuchernden großen orangenen, die direkt daneben stand, einfach gemein unterdrückt worden und kriegte kein Licht mehr ab. Dieses Jahr muss ich die beiden Sorten geschickter pflanzen, zumal meine rote eine Zwergdahlie ist. Ich glaube, die wird diesmal einen Terrassentopf beziehen.

    Die 'Burning Love' knallt ja richtig, wenn man den Bilden glauben darf. Tolle Sorte!
     
    Pyromella

    Pyromella

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    #4
    Ob sich so eine kleine Babydahlie wohl zu Füßen einer Tomate im 30-Liter-Topf wohlfühlt? Ich liebe Dahlien, aber für die großen Pflanzen reicht der Platz auf meinem Winzbalkon definitiv nicht.

    Und wenn eine Dahlie mit einer Tomate in einem Topf geht, wann würdet ihr mit dem Vortreiben anfangen? Ende März?
     
  • Yukichan

    Yukichan

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    #5
    @Pyromella...Mmmhhh, ob Tomaten mit Dahlien direkt in einem Gefäß so gut harmonieren, hab ich noch nie ausprobiert, aber wenn du nicht so viel Platz hast, wäre es den Versuch wert. Beide sind schon recht unterschiedlich in ihren Bedürfnissen (auch bei Bewässerung), vor allem auch, wenns um das Düngen geht. Bei den großen Dahlienknollen werf ich höchstens etwas Hornspäne mit ins Pflanzloch, das tuts in der Regel für die gesamte Saison. Tomaten wollen ja ständig Aufmerksamkeit ---(die bekommen viel mehr Kompost und weiteren Dünger in der Saison, da Starkzehrer) - Allerdings hab ich letzte Saison 2-3 Tomaten zwischen die Dahlien gepfercht, was ich vom Ergebnis her nicht berauschend fand, aber funktioniert hat es.
    --- Babydahlien sind aber viel leichter mitten in der Saison zu ersetzen, wenn dir was eingehen sollte.

    Mir ist das Vortreiben der ganzen Dahlien im Haus zu mühselig bis unmöglich (ich habe zig Knollen...), aber eine Babydahlie kannst du ja im Prinzip schon bald (würde ich so ab Anf. März) in ein Töpfchen zum Vortreiben auf die Fensterbank stellen. Umso schneller hast du eine Blüte. Ich gebe mich -aus oben genannten Gründen - mit einer viel viel später beginnenden Blüte zufrieden.
     
  • Pyromella

    Pyromella

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    #6
    Wenn die Dalien nicht so viel Dünger mögen, dann sollten sie vielleicht doch lieber in einen der Blumen/Kräuterkästen. Danke für den Hinweis.

    Aber mit dem später Nachpflanzen bringst du mich auf eine Idee. Bei uns gibt es im Sommer immer Babydahlien auf dem Wochenmarkt - schon blühend. Vielleicht schlage ich da erst zu, denn noch habe ich keine Knollen. Ich finde sie immer wunderschön, aber es stimmt schon, dass es jetzt im Vorfrühling mit den Anzuchten eh schon sehr eng wird. Und mehr als maximal drei Stück werde ich nie unterbringen, da wird das auch finanziell nicht so schlimm werden.
     
  • N

    n8elf

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    #7
    Kurze Frage an die Dahlien Profis:
    Ich hab' im Herbst vergessen, die Dahlien auszugraben. Ihr wisst ja wie relativ mild der deutsche Winter sich bisher gezeigt hat - kein Dauerfrost.

    Lohnt es sich noch sie vor dem kommenden Dauerfrost zu sichern? Oder ist es eh schon zu spät?
     
    Yukichan

    Yukichan

    Mitglied
    #8
    Naja Profi bin ich keiner, aber JETZT noch die Dahlien auszubuddeln (Menge?)... Ich würde mal vermuten, dass die auch so schon eingegangen sind. Jetzt würde ich mir die Mühe nun auch nicht mehr machen (ich kann deinen Bestand natürlich nicht beurteilen) und stattdessen (ähnlich wie bei Rosen) direkt draußen noch einen Winterschutz improvisieren - mit Laubschicht (aus Beet oder Komposthaufen) und auch einem Vliess. Spontan /zusätzlich kann auch ein umgestülpter Baueimer helfen.
    Wir leben hier im Weinbaugebiet und ja, ein Winter war auch mal so mild, dass ich mich fast geärgert habe, dass ich alles ausgebuddelt hatte. Aber Saison 17/18 war es jetzt doch schon immer mal wieder sooo kalt, dass der Boden durchgefroren war. Richtigen Dauerfrost hatten wir auch nicht, aber ich bin froh, dass alles gut im Keller gelagert ist. (Und bei mir sind es etliche Knollen, teilweise 4-5 Jahre alt) Meine wären sicherlich schon längst hinüber, wenn ich sie draußen gelassen hätte. Dafür war es hier dann doch immer mal saukalt und gab Bodenfrost. - In all den Jahren hatte mal eine Dahlie draußen überwintert, die ich vergessen hatte, als es auch nicht so kalt war. Andere vergessene Knollen haben es nach meiner Erfahrung nie geschafft, aber klar: hängt schon sehr vom individuellen Standort ab.
     
    Elkevogel

    Elkevogel

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    #10
    Hallo Pyro,

    vielleicht kannst Du auch eine kleine Dahlie Topf in Topf unterbringen: großer Tomatentopf und kleiner Dahlientopf eingebettet.
    Dann würde die Dahlie nicht so viel Dünger abbekommen und beide könnten gedeihen.
    Das ginge ja auch bei späterer Pflanzung einer schon blühenden Dahlie, wenn Du bei der Tomatenpflanzung gleich einen Platzhalter mit einsetzt.
    Aber selber vorgezogen ist doch viel spannender.
    Die Knolle würde ich dann allerdings im Fachhandel kaufen - da wärst Du einigermaßen sicher, dass es auch wirklich eine kleine Dahlie ist.
    Oder Du fragst mal im Tauschfred.

    @Yuki
    Ein eigenes Dahlienbeet?
    Das ist ja mal eine Idee, die ich bedenken werde.
    Hier gibt es so viele Meter hässliche Mauer und Maschendrahtzaun, die ich nicht alle mit Sträuchern verstecken kann (ist ja nur gemietet).
    Aber Dahlien + Sommerblümchen....

    @n8elf
    Spätestens jetzt hat sich das mit dem Ausgraben erledigt.
    Auch in Nürnberg ist es kalt und wird noch kälter.

    LG
    Elkevogel
     
  • Tubirubi

    Tubirubi

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    #11
    Kurze Frage an die Dahlien Profis:
    Ich hab' im Herbst vergessen, die Dahlien auszugraben. Ihr wisst ja wie relativ mild der deutsche Winter sich bisher gezeigt hat - kein Dauerfrost.

    Lohnt es sich noch sie vor dem kommenden Dauerfrost zu sichern? Oder ist es eh schon zu spät?
    Wahrscheinlich sind sie aber ersoffen. Aber gab es bei Euch nicht viel Regen?
    Wenn es besondere Exemplare waren, würde ich nach ihnen sehen und sie rausnehmen.
    Bei uns würde es nicht mehr gehen, der Boden ist schon zugefroren.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    N

    n8elf

    Mitglied
    #12
    Nein, waren auch günstige Exemplare, allerdings schon 3 oder 4 Jahre alt.
    Leider war ein Hund schneller als ich und hat auf der Suche nach Mäusen die Knollen komplett freigelegt.
    Da is sicher kein Leben mehr drin :'(

    Aber Danke für deine Mühe!! :)
     
    Tubirubi

    Tubirubi

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    #13
    Hauptsach er hat die Mäuse vertrieben. Wenn der Hund da nicht gewühlt hätte, wären die Knollen jetzt (vermutlich) von den Wühlmäusen gefressen worden.
     
    Yukichan

    Yukichan

    Mitglied
    #14
    @n8elf: Ja, ich glaube, das ist dann einfach stressfreier. Das empfehle ich auch immer allen, die mich eindringlich (bis genervt) fragen, ob sie die Dahlien denn unbedingt ausbuddeln müssten...:p Heute ist/war hier jetzt aber bei uns auch ein hammerharter Frost, herrliche Sonne bei Eiseskälte, wir hatten auch einen nicht ganz unwichtigen Frostschutz vergessen (kl. Wasserfläche: Miniteich mit Pumpe) und haben heute Abend noch im Dunkel gewerkelt, damit kein Schaden entsteht: kein Spaß bei den Temperaturen, da hab ich kurz an deine Knollen gedacht...So musst du dir nun überhaupt keinen Kopf machen und kommst garantiert auch wieder zu einer schönen Blüte. Das ist das Gute, dass Dahlien ja vergleichsweise günstig zu haben sind.
    LG
     
    Yukichan

    Yukichan

    Mitglied
    #15
    @Yuki
    Ein eigenes Dahlienbeet?
    Das ist ja mal eine Idee, die ich bedenken werde.
    Hier gibt es so viele Meter hässliche Mauer und Maschendrahtzaun, die ich nicht alle mit Sträuchern verstecken kann (ist ja nur gemietet).
    Aber Dahlien + Sommerblümchen....

    LG
    Elkevogel
    Ja, ich poste mal ein Bild aus einer vorherigen Saison: so in etwa sieht das dann aus, mal geordneter (wie hier) oder kunterbunter durcheinander, je nachdem, wie sorgfältig ich etikettiert hatte oder gerade Lust auf Misch-Masch habe. Es geht auch mal was ein, aber die Meisten kommen durch, daher mach ich persönlich mir schon die Mühe mit dem Ausbuddeln. Bei 2-3 Expl. ist es ja kein Weltuntergang, wenn es nicht wiederkommt, wobei es natürlich blöd ist, wenn man gerade die Sorte mochte und nicht mehr bekommt. Ich finde aber die Auswahl in den Läden mittlerweile super. Und wie bei den Rosen gibt es ja hier und da große Ähnlichkeiten in Farbton/Form.

    Ich war es irgendwann Leid, die Dahlien einzeln irgendwo in den Beeten zu verbuddeln, und seitdem ich dieses Wechselbeet reserviert habe (also ohne sonstige Stauden, es gibt nur Frühlingsblüher in fertigen Pflanzkörben, die im Sommer in der Garage "warten" und im Herbst wieder in dieses Beet kommen, sobald ich die Dahlien rausgeholt habe...wenn die Frühlingsblüher durch sind, verteile ich sie in den Beeten zur Restblüte (da sehen sie dann schon nicht mehr so toll aus, irgendwann nehm ich sie dann ganz weg) - und parallel kommen im April schon langsam die Dahlien wieder in dieses Wechselbeet. War am Anfang etwas mühsam, aber so ist es jetzt eingespielt und bringt Freude durch Farbe bzw. Abwechslung! LG -Yuki

     
    Zuletzt bearbeitet:
    Elkevogel

    Elkevogel

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    #16
    Hallo Yuki,

    vielen lieben Dank für das Bild. Das sieht toll aus und hat was von dem prachtvollen Dahlienbeet unserer Nachbarn, das in diesem Jahr leider dem Haus-und Garagenbau der Enkelin zum Opfer fallen wird.
    Vielleicht bekomme ich sowas auch als Zaunbeet hin.
    Bestimmt bekomme ich von Nachbars nochmal ein paar Teilstücke ab, wenn ich lieb frage und ansonsten sind die Knollen ja auch wirklich nicht mehr teuer. Zumindest dann, wenn man keine Ansprüche an die Sorten stellt und auch Überraschungen in Kauf nimmt.
    Meine Knollen von 2017 (von den Nachbarn bekommen) liegen im kalten, frostfreiem, leicht feuchten Keller auf Zeitung und sahen von ein paar Tagen noch ganz gut aus - weder schrumpelig noch schimmlig - und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
    Das mit den Frühlingsblühern klingt auch gut und machbar.
    Und ein paar Jungfern oder Ringelblumen zwischen den Dahlien im Sommer wird sicher auch gehen.

    Hier ist es aktuell richtig kalt und an Gartenarbeit - wie z.B. Rasenverkleinerung für Dahlienbeet - ist nicht zu denken.
    Ich müsste auch noch ein paar Sträucher schneiden. Aber die sind alle noch so klein, dass da eh keine Vögel drin nisten werden und so kann ich das auch noch bei angenehmeren Temperaturen nach dem 1.März erledigen.

    Liebe Grüße
    Elkevogel
     
    Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    #18
    Hallo n8elf,
    ich denke, so ab Ende März/Anfang April werde ich die Knollen topfen und ins GWH stellen. Hängt von den Temperaturen ab.
    Ist es zu kalt (mit Frost im GWH) wird es später.

    Und wenn Du mit pinzieren das abknipsen der ersten stabilen Austriebe meinst: ja, ich mache das zugunsten der Verzweigung und hoffentlich reicheren Blüte.
    Aber ich bin Dahlienanfängerin und gehe das eher nach Gefühl als nach Wissen an.
    Am besten warten wir noch gemeinsam auf sachkundigere Informationen:pa:

    LG
    Elkevogel (bei der es heute wieder geschneit hat)
     
    N

    n8elf

    Mitglied
    #19
    Und wenn Du mit pinzieren das abknipsen der ersten stabilen Austriebe meinst: ja, ich mache das zugunsten der Verzweigung und hoffentlich reicheren Blüte.
    [/SIZE]
    Genau das meine ich. Hatte bis jetzt immer Hemmungen, aber probier das dieses Jahr mal aus.
    Unser Gewächshaus hat immer Temperaturen über 10 °C - dann fange ich vielleicht schon Mitte März an.

    Danke!
     
    Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    #20
    Hallo n8elf,

    beim abknipsen warte ich immer ab, bis mind. 2 Paar Blattaustriebe deutlich sichtbar sind. Dann wird oberhalb des ersten gekappt.
    Die erste Blüte wird damit etwas verzögert, aber sie wird dafür reichlicher.
    Aber dennoch, warten wir mal ab, was die Dahlienprofis dazu noch beitragen werden. Ist ja noch ein bisschen Zeit bevor es losgeht.

    LG
    Ellevogel
     
    Yukichan

    Yukichan

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    #21
    Das Pinzieren, wie ihr es hier wohl meint, fällt bei mir aus den besagten Gründen aus. Wenn man aber nur so 3-4 schöne Expl. (noch dazu, wenn gerade frisch gekauft) drinnen im Haus vorziehen möchte, halte ich es für durchaus sinnvoll, so wie Elkevogel vorzugehen, um den gewünschten Wuchs mit Blüte zu forcieren. Ich selbst hab das jetzt gerade mit einem gut angegangenen Hibiskussteckling so gemacht, der mir zu stakselig straff nach oben wächst und gehe davon aus, das er nun besser in die Breite austreibt. Bin da aber auch noch nicht so erfahren...Ich hab das nur so verstanden, dass das Prinzip zur besseren Verzweigung bei sehr vielen Pflanzen und auch genauso bei austreibenden Dahlienknollen funktioniert, wie Elkevogel hier ja bestätigt. (In irgendeinem Video hatte das auch mal jemand so erklärt...)

    Mir ist mal aus Versehen ein früher Dahlienaustrieb abgebrochen. War überhaupt keine Katastrophe: Folge war, dass das augenscheinlich die schlafenden Knospen, die man manchmal recht gut im Knollenwurzelbereich seitlich erkennen kann (aber auch nicht immer) zum stärkeren Austrieb angeregt hat.

    Ich selbst gehe später so vor, wie sie es hier im Video zeigen bzw. bislang schneide ich dann eigentlich nur alle 1-2 Wochen mal die stark verblühten Blüten heraus. So hab ich wirklich bis spät in den Herbst hinein meine Freude. Hier in dem Video fand ich noch interessant, wie kleinere Seitenblüten entfernt werden, um einen kräftigen Einzelstengel mit Blüte zu bekommen. Das werde ich auch mal in der Saison ausprobieren, weil ich da manchmal eher brachial einen ganzen buschigen Stengel für einen Strauß geschnitten habe, was aber älteren Expl. überhaupt nicht schadet. -- Bislang hab ich die Dahlien einfach genau wie die Rosen in der Saison behandelt (also regelmäßig Verblühtes ausputzen u. Stützenhilfe geben) und mehr nicht. https://www.youtube.com/watch?v=6PFDL1us3ww
    Das Tolle an Dahlien ist ja, dass sie auch ohne besonderes Zutun in der Regel zuverlässig austreiben und eine lange Augenweide bieten (mit erheblich weniger Aufwand, als man so z.B. um Rosen betreiben muss...)

    LG - Yuki
     
    Yukichan

    Yukichan

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    #22
    Genau das meine ich. Hatte bis jetzt immer Hemmungen, aber probier das dieses Jahr mal aus.
    Unser Gewächshaus hat immer Temperaturen über 10 °C - dann fange ich vielleicht schon Mitte März an.

    Danke!
    Ah ja, mit Gewächshaus ist das Vorziehen natürlich super möglich. Ich tue das nur aufgrund der ganzen Knollenmenge bei uns nicht extra. Wir haben zwar sehr geeignete helle Fensterbänke, aber da reserviere ich den meisten Platz für Tomatensamen im Minigewächshaus. Bei deinen idealen Bedingungen kannst du natürlich ab jetzt schon prima loslegen.
     
    Marmande

    Marmande

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    #23
    Meine Dahlien sind draußen in der Erde. Mal gespannt, ob es Überlebende gibt.
     
    Yukichan

    Yukichan

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    #24
    Ich hatte aufgrund deiner Beschreibung, Marmande, jetzt auch schon zaghaft die ersten 3-5 Knollen im Gartenbeet (und eine treibende Canna im Kübel) eingepflanzt, weil die sowieso gerade so lose "herumlagen". Das hab ich noch nie so früh gemacht, und es war offensichtlich doch zu voreilig.

    Ehrlich gesagt habe ich die gestern alle im Eiltempo wieder rausgeholt und im Eimer in die geschützte Garage gestellt, als sich der angedrohte nochmalige Wintereinbruch deutlich abzeichnete. Diese Temperaturen waren mir jetzt doch zu heikel. Heute morgen war alles zugeschneit, und es ist nochmal saukalt geworden. Für Di sind bei uns -7 Grad angesagt. Die Knollen setz ich frühestens kommenden Freitag wieder draußen in der Erde ein. Und der große Rest folgt dann wohl doch erst nach Ostern, wenn die Temp. etwas zuverlässiger werden.
     
    Tubirubi

    Tubirubi

    Foren-Urgestein
    #26
    Ich pflanze meine erst im April. Ich bin ganz stolz, dass ich bisher standgehalten habe und keine weiteren gekauft habe.
    Da haben mich so viele in den Geschäften angelacht. Aber inzwischen finde ich Phlox auch sehr schön und viel pflegeleichter.
     
    Lycell

    Lycell

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    #27
    Darf ich euch Dahlienfreunde mal kurz "nerven"?
    Ich habe noch nie Dahlien gekauft oder gepflanzt, aber vor einigen Wochen hat mich die Packung einer Mini-Dahlie (Mignon-Sorte?) überrumpelt und nun wächst das Zeug auch noch.

    . .

    Es heißt ja, dass man die Pinzieren müsse für eine reichhaltige Blüte. Also müsste ich das oberste Blattpaar abknipsen. Stimmt das so? Und wann macht man das? Ist diese Beispielpflanze groß genug oder warte ich damit und wenn ja, wie lange? Bin für jeden Tipp dankbar.
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

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    #28
    Hm, ich hab meine Dahlien noch nie pinziert, die sind auch ohne das bisher immer gut gewachsen und blühfreudig gewesen.

    Bin allerdings kein Dahlienexperte, also mal abwarten, was die anderen sagen.
     
    Yukichan

    Yukichan

    Mitglied
    #29
    Also der Vollprofi bin ich auch nicht, aber das Pinzieren an sich halte ich gerade bei Dahlien (oben hab ich es für einen Hibiskussteckling beschrieben, da ist es sinnvoll) für eher unwichtig bis "Quatsch", wenn ich so drüber nachdenke (was dennoch keine Kritik an Elkevogels Verfahren sein soll). Hier ist zwar ein schönes Beispielvideo zur Vorgehensweise bei Dahlien https://www.youtube.com/watch?v=bRanfGwR9Mw, aber das ist ja eigentlich schon nicht mehr das klassische Entspitzen, wie man es bei jungen Sämlingen/Stecklingen versteht, denn hier ist es ja auch schon ein sehr später Zeitpunkt. Meiner Meinung nach treiben Dahlien aus ihrer jeweiligen Knolle heraus sowieso in der Regel "buschig" aus. Ich hab das in all den Jahren noch nie erlebt, dass ich vor einer im Beet oder im Kübel stehe und bedauere, dass sie so "vergreist" nach oben wächst, wie das evtl. bei anderen Pflanzen der Fall sein kann.

    Ich meine, dass du das NICHT zwingend tun musst. Was sich in der Saison bewährt hat, ist regelmäßiges Rausschneiden aller verblühten Knospen (wie bei den Rosen) oder - wie es hier auch gezeigt wird, das Entfernen zu vieler Seitenstängel, um an einem "Haupt"stängel eine größere/prächtigere Blüte zu erhalten. Selbst das hab ich so gezielt eigentlich noch nie gemacht.
    https://www.youtube.com/watch?v=5LEk0rWoUeI Hier wird entspitzt, aber auch wohl nur zum Zwecke der Vermehrung, was ich auch nie tue, da meine mehrjährigen Knollen von selbst überhand nehmen und ich um deren regelmäßige Teilung nicht umhinkomme. Wenn du natürlich z.B. eine sehr seltene Sorte hast und nur ein kl. Expl., kann man die so vielleicht schneller vermehren, als wenn man 2-3 Saisonen abwartet, aber das war ja nicht deine Frage. Eine gesunde Dahlienknolle treibt jedes Jahr zuverlässig neu aus und hat in der Regel einen sehr schönen Habitus. Da muss man m. E. gar nichts forcieren, außer eben ihre Kraft durch regelmäßiges Ausputzen zu erhalten, um sich bis zum Frost dran zu erfreuen. Am schönsten wachsen die Dahlien im Freiland oder im ausreichend großen Kübel (ohne Staunässe)...Man muss sie noch nicht mal groß düngen in der Saison... - Meine Sicht hierzu, falls das weiterhilft. Deine kommen doch schon sehr schön. Du wirst sehen, dass Dahlien süchtig machen, hihi.:pa:
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Lycell

    Lycell

    Foren-Urgestein
    #30
    Vielen Dank, Yukichan, das hilft mir doch sehr. Es hätte mich ziemlich Überwindung gekostet, da rumzuschnippeln. Und wenn das nicht wirklich nötig ist, lasse ich es gerne bleiben.
    Nur die "Drohung", dass Dahlien süchtig machen, erschreckt mich ;-)
    Ich hab doch nur einen Balkon.
     
    Yukichan

    Yukichan

    Mitglied
    #31
    Gerne...ich habe mit meinen ersten Dahlien damals auch im Topf auf dem Balkon angefangen und seitdem keine Saison ohne Dahlien "ausgehalten"...:D
     
    Kläusschen

    Kläusschen

    Gesperrt
    #32
    Gerne...ich habe mit meinen ersten Dahlien damals auch im Topf auf dem Balkon angefangen und seitdem keine Saison ohne Dahlien "ausgehalten"...:D
    Dahlen gehören doch irgendwie dazu. Einmal angefangen, hört man nicht auf. Habe nach einem Jahr Pause auch wieder neue Dahlien bei mir. Und zur Diskussion, habe meine auch noch nie pinziert, und trotzdem lief alles immer super :)
     
    A

    Amarena

    Mitglied
    #33
    Also ich bin großer Dahlienfan und habe sie seit mehreren Jahren in meinem Schrebergarten. Ich habe noch nie irgendwelche Blätter bzw. Stängel abgeschnitten, alle Dahlien sind bisher schön buschig gewachsen mit prächtigen und zahlreichen Blüten. Ich pflanz sie überall ein, wo etwas Platz ist und weiß später gar nicht mehr, wo ich irgendwas gepflanzt habe. Dann kommen auf einmal die Blätter und ich freue mich!
     
    F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    #34
    Nachdem im vorletzten Winter meine Dahlien alle das Zeitliche gesegnet hatten.... :( und ich mir geschworen hatte, dass mir das mit der Überwinterung und dem Schneckenschutz doch immer etwas zu aufwändig ist, sind dieses Jahr doch wieder drei bzw. fünf neue Dahlien eingezogen... :rolleyes:

    Allerdings, wie alles bei mir, nur in ungefüllt für die verschiedenen Brummsels.... alle haben auch jetzt schön ausgetrieben, jetzt muss ich nur noch überlegen wie ich sie am besten dann im Beet gegen tausende von gefräßigen Schnecken schütze... :(

    Vielleicht klappt es zu Herbst ja mit ein bisschen tauschen... im Dahlienthread 2017 hab ich welche gesehen, da läuft mir der Sabber aus den Mundwinkeln so schön sind die...
     
    Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    #35
    Hallo,
    alle meine Topfdahlien (16) haben im GWH ausgetrieben, was mich wirklich sehr freut (3 sind überwintert - und es ist das erste Mal, dass ich das geschafft habe. Endlich einen Platz gefunden, wo es klappt).

    Aber ein paar davon sind schon im Austrieb an- bis abgeknabbert gewesen.
    Nachdem ich diese Triebe abgeknipst (Zwangspinzierung - grins) hatte, kamen die Seitentriebe gesund und kräftig.
    Mittlerweile haben aber auch ein paar andere, ältere Austriebe Fraslöcher und angeknabberte Blätter.
    Ich kann auch mit Lupe keine Raupen o.ä. finden.

    Was könnte das sein?

    Schnecken fallen aus - die sind radikaler und im GWH konnte ich keine finden.

    Wer hat Ideen und/oder was könnte ich tun?

    2017 war eine der Knollen den ganzen Sommer über immer angeknabbert und hat daher auch nicht geblüht.
    Sie sah ansonsten gesund und kräftig aus - eigentlich die schönste Dahlie von allen, was Austrieb und Größe anging.
    Ich hatte Schnecken im Verdacht - aber mittlerweile denke ich, dass es etwas anderes gewesen sein muss.
    Und genau diese Knolle ist bisher nicht betroffen von der Knabberei.

    Vielen lieben Dank und herzliche Grüße

    Elkevogel
     
    Marmande

    Marmande

    Foren-Urgestein
    #36
    Ich habe heute mit großem Erstaunen festgestellt , daß eine Dahlie den dritten Winter in Folge im Garten überlebt hat und erste Triebe schiebt. Ein bißchen Schneckenkorn soll sie dabei beschützen.
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

    Foren-Urgestein
    #37
    Elkevogel, ganz sicher keine Schnecken? Nicht diese sehr kleinen, die eher wie Schleimhaufen aussehen, sich aber auch lang und dünn machen können, wenn es ihnen einfällt? Die verstecken sich meist sehr gut, ich sehe sie auch nur, wenn ich mal einen Blumentopf auseinandernehme, um den Inhalt zu entsorgen, wie vorgestern zB. Was anderes fällt mir nicht ein.

    Meine Dahlien haben im Keller überwintert, jede für sich in 2 Lagen Zeitungspapier. Vorgestern hab ich sie raufgeholt und ausgepackt und mich gefreut: nichts verschimmelt, nichts vertrocknet, alle haben kleine Austriebe, aber noch nichts Grünes. Da ich erstmals Dahlien planvoll überwintert habe (statt sie einfach in irgend einem Eimer zu vergessen), bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

    Morgen großer Pflanztag! :D

    Aber wie war das jetzt mit dem richtigen Düngen? Von "brauchen viel Futter" bis "möglichst wenig bzw. nicht düngen" hab ich hier schon alles gefunden. Ich wollten ihnen Hornspäne und etwas Staudendünger mit ins Pflanzloch geben (sie werden ja in die Beete verteilt). Wie macht ihr das?
     
    Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    #38
    Hallo,

    hier jetzt mal Bilder der Fraßschäden:




    Schnecken halte ich für unwahrscheinlich - dann wären die Löcher nicht, oder?
    Und finden kann ich immer noch keine Viecher - egal welche. Nicht mal Läuse, wie sie im Freiland schon fleißig unterwegs sind.

    @Rosa
    unter völliger Ignoranz irgendwelcher Pflanzhinweise (ich habe einfach vorher nicht nachgelesen, sondern einfach gemacht):
    Oberste, ausgelaugte Lage vom GWH-Tomatenbeet - die sowieso weg musste - pro Kübel mit einer Kinderspielzeug-Schaufel voll Bio-Gartenvolldünger gemixt und noch einen Esslöffel Hornspäne dabei gemixt.
    Das war am 31.03. und die Dahlien sind mittlerweile schon recht groß ohne dabei ins Kraut zu schießen.



    Und ich denke, Dahlien sind eher Fresser. Wie sonst sollten sie die Blütenpracht bis zum Herbst durchhalten.

    Sorry, die Bildquali ist schei.., aber ich denke, man kann erkennen, was ich zeigen will: Fraßschäden und (dennoch) üppige Pflanzen:grins::D
    Nächste Woche wird ausquartiert.
    Und die hellgelben Tomaten in der Bildecke bekommen morgen Dünger und/oder größere Töpfe - bevor da jemand meckert - grins.
    Wer noch Ideen zu den Fraßschäden hat - ich freue mich über jeden Hinweis:pa:

    Vielen Dank und herzliche Grüße

    Elkevogel
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

    Foren-Urgestein
    #39
    Dann sind's vermutlich Raupen, die Löcher sehen mir ganz danach aus, deshalb hab ich eben im Netz nach Raupen und Dahlien gesucht und wurde gleich fündig: von den Raupen von Eulenfaltern ist ein Faible für Dahlien bekannt. Tagsüber halten sie sich in der Erde auf, weshalb sie auch Erdraupen heißen, drum sieht man nichts von ihnen außer den hinterlassenen Fraßschäden.

    Bekämpfung: "nächtliches Absammeln" stand da, wozu du doch garantiert gaaanz viel Lust hast! ;) Ich hab nicht weiter gesucht, vielleicht gibt's woanders leichter realisierbare Ratschläge.

    Ja, intuitiv halte ich Dahlien auch eher für Fresser. Werde noch ein wenig recherchieren.

    Hab heute nur 2 Dahlien einzupflanzen geschafft, weil ich 1. noch viele andere Sachen pflanzen musste und 2. zwei Stellen, die für Dahlien reserviert waren (durch Tulpenkübel), sich beim Abräumen der Kübel als riesige Ameisensiedlungen erwiesen haben. :rolleyes::schimpf: Hat schon mal jemand Dahlien in Ameisennester gepflanzt? Ich fürchte ja keine Fraßschäden, aber Ameisen haben mir schon gelegentlich andere Pflanzen 'ausgehebelt' (Rosen, Tomaten, Gurken), was ihnen nicht gefällt, räumen sie gern um, sie sollen sich aber nicht auch noch an den Dahlien vergreifen!

    Mal abwarten, ob die Ameisen, weil ihnen jetzt das Dach überm Kopf fehlt, freiwillig umziehen ...
     
    Yukichan

    Yukichan

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    #40
    Also ich kann dazu nur beitragen, dass die Mehrzahl meiner bislang gesetzten Dahlien gut ausgetrieben ist, bei wenigen Exemplaren wurde der frische kleine Austrieb direkt "entfernt" (motz! :schimpf:)...vermutlich durch Schnecken, die zu Hauf kamen, als es dauern schwül-gewittrig-regnerisch war...ich denke aber, dass diese Triebe noch wieder nachwachsen werden. Ich hab zwar auch noch altes Ferramol Schneckenkorn stehen, aber eigentlich mag ich sowas überhaupt nicht mehr einsetzen, außerdem ists ja nun eh zu spät..."ein bisschen Schwund ist immer", pflegte ein alter Bekannter zu sagen.
    Meistens hat so eine Knolle ja auch mehrere Augen, wo noch was austreibt. Dauert dann halt nur wesentlich länger, als bei den anderen...Die oben gezeigten Fraßschäden seh ich zum Teil auch bei uns...die finde ich aber jedes Jahr zur gleichen Zeit intensiver an vielen Pflanzen (dürfte teilweise auch der Dickmaulrüssler sein)...Normalerweise legt sich das dann im Laufe des Junis wieder.
    Die Fraßraupen hab ich bei uns eher an den Rosen gefunden, aber momentan ist da jetzt wohl auch Ruhe...das war vor allem bei den ersten Rosenknospen und -blüten zu sehen...Die einzelnen hab ich dann einfach eingesammelt, aber aktuell hab ich für sowas keine Zeit mehr...Es scheint dann auch damit vorbei zu sein...(Eine Population ist gerade durch...hah...)

    Das Problem mit den vielen Ameisennestern haben wir auch...Immer da, wo man gerade jätet o. pflanzen möchte, steht man in einem Ameisennest :eek:rr: // Dieses Jahr "arbeite" ich verstärkt mit Brennnesseljauche und (schneller angesetzter) -brühe, die ich u.a. direkt auf Ameisennester gieße o. auf von Läusen befallenes Blattwerk spritze (die Jauche wird vorwiegend zum Düngen eingesetzt)...das vertreibt die Kerlchen an den Stellen, wo ich sie nicht haben möchte...Klar, die ziehen dann im Prinzip nur weiter, aber ich bilde mir ein, dass es jetzt schon besser geworden ist...Richtigen Ausfall durch Ameisen hatte ich noch nicht zu beklagen, aber bei einer Kübelpflanze knabbern sie wohl schon auch mal das Wurzelwerk an, hat mir jemand berichtet...Da war die Wurzel praktisch irgendwann WEG...es ist aber vor allem einfach so sehr lästig, mittendrin etwas zu pflanzen, da man sie ja dann aufscheucht und sie sich bedroht fühlen...mit dem "Spezialgebräu" (hihi) verschaff ich mir mehr Ruhe, scheints mir...
     
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    Elkevogel

    Elkevogel

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    #41
    Hallo.
    die erste Dahlie im neuen Beet blüht:D:

    Es soll lt. Schild "Noordwijks glorie" sein:


    Ob das stimmt - irgendwie ist sie mit zu rot dafür.
    Aber ich freue mich trotzdem wie Bolle.
    Und ich bin die erste mit einer blühenden Dahlie - juhu:D

    LG
    Elkevogel
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

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    #42
    Das kräftige Rot mit den helleren Blatträndern macht einen tollen Effekt, find ich, sehr schöne Sorte!

    Hast du denn die Löcherfresser vom Mai gefunden oder haben sich die Schäden verwachsen?
     
    Elkevogel

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    #43
    Hallo Rosa,

    nee, auf nächtliche Suche bin ich nicht gegangen und ja, die meisten Schäden haben sich nach der Auspflanzung verwachsen.
    Dafür gibt es neue Schäden: heute habe ich 5 Schnecken an einer - wirklich nur einer - Dahlie gefunden (und das ist wieder die, die letztes Jahr immer abgefressen war)
    Abgesammelt, vernichtet und - schäm - vorsichtshalber auch noch ein paar Körnchen Gift verteilt.
    Alle anderen waren schneckenfrei. Gibt es bei den Dahlien noch besonders gut schmeckenden Sorten?:confused:

    Die nächsten Knospen zeigen schon Farbe. Es kann sich nur noch um ein paar Tage bis zur nächsten Blüte handeln (andere Sorte dann)
    Ich freue mich so.

    Lieben Dank an Yuki für den Tipp mit dem Dahlienbeet. Das ist wirklich schon jetzt eine echte Bereicherung im Garten.

    LG
    Elkevogel
     
    Rosabelverde

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    #44
    ja, die meisten Schäden haben sich nach der Auspflanzung verwachsen.
    Das klingt beruhigend. Eulenfalter hab ich hier nämlich auch diverse Arten, die sollen mir aber bitte keine dahlienfressenden Raupen hinterlassen ... bisher ist das jedenfalls nicht vorgekommen.

    Ach ja, Schnecken ... 4 meiner Beet-Dahlien krabbeln jetzt erst aus dem Boden, eine war abgefressen, da hab ich schon mal alle 4 mit einem Kranz gemeiner blauer Körnchen versehen. Die Schnecken sollen sich schämen! Ich finde, die könnten gut auch meinen Giersch fressen.

    Schämen tu ich mich nur dafür, dass ich 2 Dahlien zu pflanzen vergessen habe ... die fand ich heute abend, schöne kleine Austriebe dran ... ob daraus noch was wird? Morgen kriegen sie Töpfe! Vielleicht blühen sie nicht mehr, aber sie bis zum nächsten Jahr dunkel in Zeitungspapier aufzubewahren, dürften sie kaum überleben. Oder ist das schon mal jemandem gelungen?

    Im nächsten Jahr werde ich meine Dahlien wohl doch vorziehen, denn bis ich Blüten habe, wird's dauern, im Nachbargarten dagegen sind auch schon die ersten Knospen offen.
     
    Elkevogel

    Elkevogel

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    #45
    Hallo,
    die schneckengeplagte Dahlie wird trotz Schneckenkorn immer noch von den ollen Nacktschnecken abgefressen - schimpf!
    Und immer noch nur diese eine:eek:rr: (zum Glück)
    Heute habe ich mal eine andere Sorte Schneckenkorn gestreut. Mal abwarten, ob das hilft.

    Alle anderen haben nur immer noch ein paar Blattlöcher durch diese seltsamen Raupen, aber das ist zu verschmerzen.
    Nachts sammeln gehe ich nicht, nein!
    Aber mein Schneckenhass wächst... aber sowas von!

    Neue Blüten gibt es noch nicht. Dauert aber nur noch ein paar Tage.

    LG
    Elkevogel
     
    Yukichan

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    #46
    Hallo alle zusammen. Ähnlich wie bei euch...die Fraßschäden wachsen sich langsam raus, dafür hab ich Schneckenschleimspuren an meinen einzigen 3 Spinnenblumen gefunden, die was geworden sind...wa...ahhhha...naja, sehen trotzdem noch akzeptabel aus. Die 3 Pöttchen wollte ich auch noch in mein zentrales Dahlienbeet pflanzen. Tja, dieses Jahr ist für Schnecken aber wohl echt ein Paradies in den Gärten geboten worden, kann ich nur bestätigen. So günstig für die "Viecher" fand ich die Wetterlage hier bislang nicht...

    Hier mal der aktuelle Zustand meines Dahlienbeets...(Orange Nugget blüht schon fröhlich im Nachbaarbeet, da kann ich noch Bilder posten).
    Aber im Hauptbeet sieht es derzeit so aus, und Radiance blüht bereits am schönsten. Blau daneben blüht der Borretsch, und vorne rechts im Beet kommt auch eine hohe Zinnie, sieht man hier aber nicht richtig. Nuit d'Été (im Hintergrund) startet jetzt so langsam...

     
    Elkevogel

    Elkevogel

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    #47
    Hallo Yuki.
    wenn ich mir Dein - noch übersichtliches - Beet anschaue, ist meins viel zu voll gestopft.
    Aber im Moment denke ich noch, dass es geht.
    Die Knollen haben alle noch Platz um sich herum und die Austriebe stützen sich meistens gegenseitig - einige neigen zum kippen, andere sind sehr standfest.
    Göga fragte auch schon, ob das nicht alles viel zu eng sei.
    Meine Meinung; wird schon passen und nächstes Jahr ist wieder alles neu.
    Der Borretsch gefällt mir zwischen den Dahlien:D - da setze ich noch einen Sämling um und hoffe, dass er noch groß wird.
    Auf jeden Fall mal ganz lieben Dank für die Idee mit dem Dahlienbeet - es ist eine Bereicherung für den Garten und ich bin wirklich happy:pa::D

    LG
    Elkevogel
     
    Okolyt

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    #50
    Bei mir legt die orfeo als erste los.....

     
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