Der Kläffer

Roy Bär

Roy Bär

Mitglied
#1
hallo zusammen,

in der Nachbarschaft ist vor ungefähr 3 monaten ein kleiner welpe und
zwar ein dackelmischling eingezogen.

was soll ich sagen, er kläfft, heult, jault und das immer sobald er im garten ist.
und er ist viel im garten, immer wenn sie nicht gerade gassi mit ihm sind,
oder es spät am abend ist.

die nachbarn sind sehr nette leute, haben einen gut erzogenen 14 jährigen sohn
und wir hatten bisher nie probleme.

meine frau hat der nachbarin gegenüber schon mal angedeutet, dass uns
das gebelle stört, sie meinte drauf hin nur, der kleine hund würde sich halt freuen
wenn er uns sieht.
aber er freut sich auch über jeden vogel, jede ameise und jeden grashalm der
wackelt.

gut, jetzt geht es auf den winter zu und man ist nicht mehr so viel draußen, man
hört ihn aber auch drinnen gut, so fern man keine radio oder fernseher an hat,
und der nächste frühling kommt bestimmt, und was wird dann?
da kann man sich nicht im garten aufhalten, wenn der andauernd kläfft.

wir wollen keinen streit mit den leuten, aber dem hund fehlt es an erziehung.


was würdet ihr mir raten? es kann ja nicht unsere aufgabe sein, dem kleinen das bellen abzugewöhnen.

freu mich auf eure ratschläge.


gruß roy
 
  • Katzenfee

    Katzenfee

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    #2
    Versucht doch mal in einer zwanglosen Unterhaltung nachzufragen,
    ob sie vorhaben, mit dem Kleinen in eine Hundeschule zu gehen.
    Wenn dies verneint wird, würde vielleicht ein Hinweis helfen, daß
    Dackel sehr eigensinnig sein können und dies deshalb sicherlich von
    Nutzen wäre.



    LG Katzenfee
     
    jolantha

    jolantha

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    #3
    Roy,
    das kann ich gut nachempfinden, meine Nachbarin hat 3 Yorkshire,
    die sich gegenseitig anstacheln mit dieser Kläfferei.
    Ich hab ihr gesagt, irgendwann erwürg ich diese kleinen Biester eigenhändig,
    da lacht sie nur drüber.
    Ebenfalls keinerlei Erziehung vorhanden.
    Das ertrage ich schon 10 Jahre, seitdem die da eingezogen sind.:(
    Also kein Rat und Tip von mir, sondern nur mitfühlendes Verständnis.
     
    Roy Bär

    Roy Bär

    Mitglied
    #4
    danke katzenfee für deine antwort.

    darüber haben wir schon gesprochen und sie hat mir erzählt, dass sie in die
    welpenschule gehen.

    das ist ja schön und gut, aber da muss man zuhause halt auch was machen.

    jetzt ist grad mal ruhe, aber das ging jetzt gut und gerne über eine stunde,
    das der hund im garten gejault und gekläfft hat. und niemand hat nach ihm
    geschaut oder mal versucht es mit einem "aus" oder sonstigem zu unterbinden.



    wir sind gerade ziemlich ratlos.
    früher hatten wir selbst mal einen hund, also wir mögen hunde gerne
    aber so geht es halt nicht.
     
  • F

    feiveline

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    #5
    Wenn die Nachbarn jetzt schon sagen, dass er sich doch "nur" freut, kannst Du Dich ab dem Frühjahr nur entscheiden ob Du Dir Oropax kaufst bzw. Deine Nerven irgendwann den Bach runtergehen, oder ob Du Lärmprotokolle schreibst, Zeugen suchst, Anwälte einschaltest und klagst.

    Leider gibt es dazwischen so gut wie keinen Weg... :(
     
  • Roy Bär

    Roy Bär

    Mitglied
    #8
    Wenn die Nachbarn jetzt schon sagen, dass er sich doch "nur" freut, kannst Du Dich ab dem Frühjahr nur entscheiden ob Du Dir Oropax kaufst bzw. Deine Nerven irgendwann den Bach runtergehen, oder ob Du Lärmprotokolle schreibst, Zeugen suchst, Anwälte einschaltest und klagst.

    Leider gibt es dazwischen so gut wie keinen Weg... :(

    danke feiveline,

    wir werden natürlich nochmal versuchen mit den leuten zu reden.

    ich hab sowieso nicht verstanden wieso sie sich einen hund angeschafft haben.
    brauch doch keinen hund, wenn ich ihn nicht im haus haben will und ihn dauernd
    in der garten sperre.
    hund ist ein rudeltier und will bei seinem rudel sein und sein rudel ist halt jetzt
    die familie.

    ach die ruhe ist schon wieder vorbei, das gebelle geht wieder weiter :mad:
     
    Tinchenfurz

    Tinchenfurz

    Foren-Urgestein
    #9
    Dann besteht ja bald Hoffnung auf Ruhe durch den normalen Lebenszyklus.... :rolleyes:
    Vertu dich nicht Feive. Dackel und Terrier (ebenfalls Kläffer, wenn man sie lässt) werden in der Regel steinalt...... und ohne Erziehung nie handelbar. Die brauchen eine total konsequente Hand und versuchen doch immer wieder die Chefposition einzunehmen.

    Wenn es die Nachbarn nicht stört und sie keinen Handlungsbedarf sehen, sehe ich persönlich schwarz. Der Kleine ist doch sooo süß und will doch nur spielen.

    Roy, ich kann nur raten, ein ernsthaftes Gespräch mit den Nachbarn zu führen.
     
    Katzenfee

    Katzenfee

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    #10
    .... brauch doch keinen hund, wenn ich ihn nicht im haus haben will und ihn dauernd
    in der garten sperre.
    hund ist ein rudeltier und will bei seinem rudel sein und sein rudel ist halt jetzt
    die familie.

    Wenn der Kleine nicht ins Haus darf, könntest du evtl. über den
    Tierschutz etwas machen.
    Gerade ein Welpe braucht Fürsorge und Anschluß.
    Frag dort vielleicht mal nach.



    LG Katzenfee
     
  • F

    feiveline

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    #11
    scheinfeld

    scheinfeld

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    #13
    Kenne das Problem ebenfalls...
    Die sehr nette Gartennachbarin hatte eine bellende Hündin und nach deren Tod einen Welpen...der auch bellt, sobald jemand am Garten vorbeikommt....Und in der Gartenanlage kommen halt mal ständig Menschen vorbei.
    Hund geht in die Hundeschule, ist manchmal tagsüber in einer Hundepension und da klappt es 1a!!

    Ihr ist vollkommen klar dass sie inkonsequent handelt, aber....der Geist ist willig , und das Fleisch schwach:mad:

    Ich habe wenig Hoffnung, dass es nächsten Sommer besser wird.....
     
    Healthfan

    Healthfan

    Mitglied
    #14
    Ein dezenter Hinweis auf die Hundeschule wäre auch mein Vorschlag. Dabei aber immer freundlich bleiben. Hilft bei solchen Themen oft sehr ;)
     
    Roy Bär

    Roy Bär

    Mitglied
    #15
    darüber haben wir schon gesprochen und sie hat mir erzählt, dass sie in die
    welpenschule gehen.

    das ist ja schön und gut, aber da muss man zuhause halt auch was machen.


    Ein dezenter Hinweis auf die Hundeschule wäre auch mein Vorschlag. Dabei aber immer freundlich bleiben. Hilft bei solchen Themen oft sehr ;)

    sie gehen doch in die welpenschule, habe ich schon geschrieben.




    Hallo roy,
    da gibt es doch so Antibellhalsbänder mit Wasserspritze.
    Das wär eventuell ein nettes Weihnachtsgeschenk.
    Was meinst du?

    Gruß
    mutabilis

    danke mutabilis.
    das nützt aber auch nur wenn die nachbarn mitmachen.
    ich werde ihnen das mal vorschlagen, aber kaufen sollen sie es doch dann bitte selber
    ist ja nicht mein hund.




    danke euch allen, leider ist der ultimative tipp nicht dabei :D den wird es aber
    auch gar nicht geben.
    es ist eben blöd, wenn man sich wegen sowas das bisher gute nachbarschaftliche
    verhältnis zerstören würde.




    gruß roy
     
    Zuletzt bearbeitet:
    L

    Limonad

    Neuling
    #16
    Ich verstehe deine Situation sehr, sehr gut. Wie ich auch herauslese schlagen hier einige vor, dass du das Gebelle einfach "herunterschluckst" - das kann es aber einfach nicht sein. Hier geht schließlich ein Stück Lebensqualität verloren.

    Deine Nachbarn sind sicherlich keine bösen Menschen und auch muss es keinesfalls wegen des Hundes zum Streit kommen. Aber letzten Endes verlagert sich doch deren Problem lediglich nach draußen. Denn wenn der Hund erstmal im Garten herumtollt, stört er sie wohl drinnen nicht mehr allzusehr, dafür nun jedoch euch. Mir scheint es, als würde es den Nachbarn an dieser Stelle an den notwendigen Druck fehlen, den Hund angemessen zu erziehen.

    Tut euch den Gefallen und wartet nicht bis zum nächsten Frühling, ob das Gebelle wieder von Vorne losgeht. Versucht das Gespräch mit den Nachbarn zu intensivieren, beruft euch auf eure eigene Vergangenheit mit euren Hunden. Wenn ihr eure "Hundephase" hinter euch gelassen habt, kann es wohl kaum in eurem Interesse sein, Tag und Nacht das Gebelle zu hören - und das muss der Nachbar doch einfach verstehen.

    Auf jeden Fall löblich das sie ihn auf eine Welpenschule angemeldet haben - egal kann ihnen das Thema also auf keinen Fall sein. :)
     
    Lehmig

    Lehmig

    Mitglied
    #18
    Hallo !

    Hier helfen keine blumigen Worte. Da muss die knallharte Wahrheit auf den Tisch - Die brauchen Hilfe.

    Ein Hund bellt aus sehr unterschiedlichen Gründen. Er hat Angst, er will Warnen, er ist Frustriert, Verunsichert, es kann eine Aufforderung zu etwas sein, reines Freudengebell...

    Die richtige Ursache muss erkannt und dann mit den erforderlichen Gegemaßnahmen abgestellt werden. Es ist für Anfänger sehr schwer zu erkennen, was sich da gerade entlädt. Handelt es sich z.B. um eine geistige Unterforderung ist es völlig ungeeignet den Hund mit Sanktionen zu korrigieren.

    Der Dackel ist im Moment ein sehr beliebter Hund. Leider unterschätzen viele wie aufwändig seine Erziehung ist.

    Gruß, Markus
     
    Pepino

    Pepino

    Foren-Urgestein
    #19
    Versuch mal bei anderen Nachbarn herauszuhören (ohne schlechte Stimmung zu machen), ob sie sich auch so gestört fühlen. Wenn ja, könnt ihr vereinbaren, dass immer wieder ein anderer Nachbarn die Hundbesitzer darauf anspricht. Dann merken sie, dass sie ein ernstes Problem haben.

    Wir hatten ein ähnliches Problem. Der Hund kläffte ständig, wenn die Besitzer nicht da waren, stundenlang. Wir vereinbarten dann, dass sie die Fenster schlossen oder wenn sie länger fort waren, den Hund auch zu einem Sitter gaben.
    Bei einem anderen Fall half alles nichts. Sie hatten 4 Hunde, die sie wirklich auch mitten in der Nacht oft in den Garten ließen, auch manchmal z.B. 1 Std von Mitternacht an. An Schlaf war da nicht zu denken, denn sie bellten ununterbrochen. Da konnte dann nur noch die Polizei helfen.
     
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