Energie einsparen Haus, PV und Holzvergaser?

O

ogghi

Neuling
Hi,
da Heizöl ja nicht gerade billiger wird, und auch Strom bei mir ab Oktober wohl aufschlägt muss etwas her um bei beidem zu sparen.

Gedanke: Holz selber machen und heizen ginge, Holzvergaser und grosser Pufferspeicher?
Platz um Holz zu lagern ist da, Bewegung braucht man eh mehr!

Viele Warmwasser Panelen damit da auch unterstützt wird? Auch im Winter kann die Sonne ja viel bringen?

Dann Photovoltaik. Stromverbrauch bei ca 9000 KWh im Jahr, also 20-25 KWh pro Tag (Server, IT Leute im Haus), ersichtlich dank EmonPI ;-)

Ich habe ein Angebot bekommen für das Dach der Scheune (halb Ost halb West) mit einer 17KWp Anlage plus Speicher. Alles nicht schnell lieferbar, logisch aktuell...

Was denkt das Forum so dazu?

Viele Grüße
David
 
  • O

    ogghi

    Neuling
    @Gartentomate
    Meinst du? Dacht das passt da auch rein bei Haus/Technik...?
     
    A

    Ashley

    Mitglied
    Bin da ehrlich gesagt etwas zwiegespalten, haben uns für eine 14,22 KWP Anlage mit Speicher auch ein Angebot machen lassen ca. 32.000€.

    Ob sich das auf Dauer lohnen wird, bleibt abzuwarten.
     
  • O

    ogghi

    Neuling
    Bei mir geht der KW/h Preis vermutlich von den aktuellen 33 Cent auf ca 47 hoch...
     
  • S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    Im Moment sind die Speicherpreise noch zu hoch. Eine weitere Problematik ist im Winter ganz einfach. Erst Recht mit Ost/West Ausrichtung. Du hast einfach nicht genug vom Dach um den Akku zu laden.

    Ich habe 18,8kwp Ost West. Wolkig einen Ertrag von teilweise 0,3kw Leistung. Das Frist das Haus fast komplett.
    Echte Süd Ausrichtung wäre besser.

    Die Problematik bei ST ist zusätzlich noch anders. Auch da im Winter kaum Ertrag. Einen Überschuss im Sommer verpufft allerdings.

    Sinnvoll wäre den kompletten Energie verbrauch zu senken. Im gleichen Zug muss die Vorlauf Temperatur runter. Heizkörper Maximum, typ33. Oder besser Fußbodenheizung oder Wandheizung.
    Dann Wärmepumpe. Zwingend unter 40 Grad Vorlauf.
    Eine WP immer direkt in den heizkreislauf Speisen lassen. ST oder Holzofen immer nur im Rücklauf. Dann springt die WP auch nur an, wenn der Speicher kaum Temperatur hat.
     
  • Gartentomate

    Gartentomate

    Mitglied
    Klar, das passt auch hierher, aber ich vermute die Fachleute halt woanders. Hier haben wir z.B. einen sehr engagierten Selbermacher :D
     
    O

    ogghi

    Neuling
    Klar, das passt auch hierher, aber ich vermute die Fachleute halt woanders. hier haben wir z.B. einen sehr engagierten Selbermacher :D
    Cool, powerwall selber bauen! 🙃

    Dann sollte ich doch eher das Süd-Dach vom Haus nehmen? Die Dachziegel sind da wohl nicht so gut wie auf den O/W Dachflächen...

    Nunja. Bin noch nicht richtig schlau.
    Grad noch das Video gesehen: youtube video: BvI7A3NmY08

    Auch spannend, WP aka Split Klima, warum nicht...?
     
    S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    Split Klimaanlage ist eine WP nach Luft Luft Prinzip. Zum Heizen nicht perfekt. Als Übergangslösung in Ferienhäusern machbar
     
    O

    ogghi

    Neuling
    Alte Heizkörper und lange Leitungen sind aber auch nicht wirklich geeignet um WP zentral zu haben...?
     
  • M

    mahatari

    Foren-Urgestein
    Bei uns gibt es ein Solarzentrum....die sagen Dir z.B. auch, Deine Prognose für Deine Lebenserwartung sieht einfach so aus, daß Du nur wenige Zeit den + Bereich erreichen kannst....
    Ich meine damit, eine ehrliche Einschätzung ist Gold wert....
     
    S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    Bei uns gibt es ein Solarzentrum....die sagen Dir z.B. auch, Deine Prognose für Deine Lebenserwartung sieht einfach so aus, daß Du nur wenige Zeit den + Bereich erreichen kannst....
    Ich meine damit, eine ehrliche Einschätzung ist Gold wert....
    Das kann dir eine gute Seite im Netz auch. Das werten sollte auch Laien möglich sein ..
     
    M

    mahatari

    Foren-Urgestein
    Das kann dir eine gute Seite im Netz auch. Das werten sollte auch Laien möglich sein ..
    Natürlich, aber schön ist es doch mal jemandem gegenüber zu sitzen, der Dir alle Aspekte erklärt...
    Wir sind so wie so raus, unser Haus ist mehr als 100 Jahre alt , hat keine bodentiefen Fenster, ein solides zweischaliges Mauerwerk, normalen Außenputz, gedämmte Geschoßdecken anstatt Dachisolierung.
    Das Highlight wäre eine vorgemauerte Klinkerfassade...aber als die Fassade gemacht wurde, waren Klinker noch Goldstaub bei uns...
     
    Frau B aus C

    Frau B aus C

    Foren-Urgestein
    Habe mich in den letzten Tagen mit einem Heizungsfachmann unterhalten.
    Der hat mir im Vertrauen gesagt: Die Leute werden jetzt abgezockt! Den werden Lösungen vorgeschlagen, die niemals funktionieren und sehr, sehr teuer werden.
     
    Frau B aus C

    Frau B aus C

    Foren-Urgestein
    In jeder Hinsicht, die mit heizen und Strom sparen zu tun hat!

    Kannst ja z.B. mal die Preise für Wärmepumpe von 2010 und jetzt vergleichen.
    Diese Vergleiche lassen sich beliebig fortsetzen.

    Wenn Beratung, dann bitte von unabhängigen Beratern. Aber auch die haben Erfolgsdruck!.
    Eine richtige unabhängige Beratung wird es z.Z. nicht geben. Schon von der Notwendigkeit her, dass auf erneuerbare Energie gesetzt werden sollte, geht ein Druck aus.

    Was für ein Heizsystem kann denn z.B. für ein 100 Jahre altes Haus empfohlen werden, wenn der Hausbesitzer kein Waldeigentümer ist? ....
     
    O

    ogghi

    Neuling
    Genau das fragt sich bei meinem Haus...
    Ca 150 Jahre alt, renoviert, 2Fach Verglasung. Aber trotzdem nicht sehr effizient würde ich sagen.

    Wald besitzen muss man evtl gar nicht? Wenn man Meterstücke kauft ist das sicher noch relativ günstig.
     
    C

    Cepha

    Mitglied
    Wenn Du eine große PV Anlage baust (was sinnvoll ist), dann kannst Du Dir die Solarthermie sparen. 1kWh Solarstrom ist heute idR billiger als 1kWh Wärme aus Solarthermie.
    Die solare Deckungsrate ist außerdem höher, da PV-Strom reine Exergie ist und damit das Temperaturniveau keine Rolle spielt. (PV kann an einem trüben kalten Wintertag problemlos 60°C heißen Brauchwarmwasser machen, nur die Menge ist begrenzt, ein Flachkollektor kann das nicht)

    Ein Batteriespeicher zur Erhöhung des Eigenverbrauchs wird gerne verkauft (weil es guten Umsatz für wenig Arbeit bringt), macht aber nur sehr selten wirtschaftlich Sinn.
    Auslegung auf den Sommerlichen Nachtbedarf, dann sind 250 Zyklen pro Jahr möglich.
    FALLS(!) der Speicher tatsächlich 16 Jahre lebt wären das dann 4.000 Zyklen.
    Wenn 1kWh Nutzkapazität 1000€ kostet (stets zwei Angebote einholen, eins mit, eins ohne Speicher!) kostet alleine die Speicherung 25ct/kWh. Plus Verlust der Einspeisevergütung plus Speicherverluste plus ggf. Kapitalkosten.
    Ich selber würde das nicht tun.

    Für die Energiewende bringen die Heimspeicher exakt garnichts. 96,6% von EinsMan (Drosselung von EEG Anlagen) in 2021 war Windstrom und der wird idR nachts gekappt, wenn die Nachfrage geringer ist. Dann wenn die Batteriespeicher Strom abgeben und nicht aufnehmen, die Heimspeicher sind also überwiegend sogar netzschädlich.

    Die Auslegung auf den sommerlichen Nachtbedraf ist aber der Idealfall. Die meisten bauen Speicher viel zu groß. Ich weiß das gut, ich habe die letzten Jahre hunderter solcher Systeme ausgewertet.

    Statt des Batteriespeichers kann man über eine Luft-Wärmepumpe nachdenken im bivalenten Betreib mit der Holzheizung. 2/3 der Heizwärme in Deutschland (lokal natürlich abweichend) fällt heute bei Außentemperaturen über 0°C an, da sind die Dinger selbst bei höheren Vorlauftemperaturen effizient.

    In Relation zum Holz ist das aber auch eine sehr individuelle Entscheidung, wieviel Mühe man sich geben möchte.

    Schlauer wäre natürlich gewesen, das alles vor 6 Monaten zu machen, jetzt wollen es alle und jetzt wird es teuer. Die Erkenntnis hilft Dir jetzt auch nicht weiter.

    PV wird aber wohl eher noch teurer werden in Zukunft, da die Ausbaupläne im EEG 2023 eine ca. verdrei- bis vervierfachung des Neuzubaus vorsehen

    MfG
     
    C

    Cepha

    Mitglied
    Eine richtige unabhängige Beratung wird es z.Z. nicht geben. Schon von der Notwendigkeit her, dass auf erneuerbare Energie gesetzt werden sollte, geht ein Druck aus.
    Die Vorgaben von Gesetzen als Grundlage zu nehmen mindert doch nicht die Unabhängigkeit?!


    Was für ein Heizsystem kann denn z.B. für ein 100 Jahre altes Haus empfohlen werden, wenn der Hausbesitzer kein Waldeigentümer ist? ....
    Prioritäre Fragen sind:

    1. Wie hoch ist der Heizwärmebedarf?

    2. Welche Möglichkeiten zur Senkung der Vorlauftemperaturen sind möglich:

    a) Dämmung (z.B. Geschossdecke, Kellerdecke)
    b) hydraulischer Abgleich
    c) korrekte Einstellung auf den tatsächlichen Bedarf in Abhängigkeit von der Außentemperatur
    d) Ermittlung von Schwachpunkten (z.B. Tausch der problematischsten 1-3 Heizkörper)

    In den allermeisten Fällen bekommt man die Vorlauftemperatur wesentlich weiter runter als so "allgemeines Wissen" ist.

    man kann sich auch die Frage stellen, was denn die Alternative sein soll, wenn man bei Gas und Öl bleiben möchte.

    Das geht dann langfristig nur mit synthetischen Kraftstoffen, bei denen nicht nur die Energie CO2 neutral erzeugt wird, sondern auch noch die C-Quelle im Kreis geführt werden muss, also CO2 aus der Luft entnommen werden wird.

    Solche Kraftstoffe wird es in Zukunft geben, viele Flugzeuge, Hubschrauber, Panzer, etc werden auch in Zukunft mit flüssigen Kohlenwasserstoffen betrieben werden.

    Mit diesen Verbrauchern wird man dann eben preislich konkurrieren müssen.

    3€ für 1l synthetischer Kraftstoffe ist für einen Oldtimerbesitzer sicher okay und auch der ein oder andere Sportwagenfahrer wird sich das leisten mögen und beim Militär ist es eh egal.

    Ob man in einer solchen Zukunft selber 3€ für die Liter synthetisches Heizöl zahlen möchte muss man halt selber überlegen.

    Man muss das jetzt auch nicht überstürzen, das Verbot droht uns nicht bis morgen, wenn dann wird eher die Gasfrage für den nächsten Winter an sich spannend, aber diese Themen sind auch alle nicht neu. Es ist nicht so, dass man das die letzten 10 Jahre noch nicht gewusst hätte.
    Von daher hat die aktuelle Energiepreiskrise auch gute Seiten, denn bei spottbilligen Öl und Gas hat das die Leute einfach nicht wirklich interessiert. wozu mühsam und teuer was ändern, wenn doch alles gut für mich läuft?
    (was ja auch verständlich ist)

    MfG
     
    Zuletzt bearbeitet:
    M

    mahatari

    Foren-Urgestein
    Mein junger neuer Nachbar hat einen wassergeführten Kamin als Heizung und warmes Wasser im Winter. Im Sommer wird elektrisch warmes Wasser gemacht. Da er das Haus saniert hat...hat er das Propangas stillgelegt.
    Jetzt sehe ich, wie morgens vor 6°° Uhr der Kamin brennt...und höre oft Holz abladen, sägen und hacken...er kauft es beim Förster(?) und holt es aus dem Wald...Ich denke, solange er gesund ist...geht es ja...So eine ausschließliche Lösung könnte es für uns nicht geben...
    Gegenüber, schon vor 20 Jahren saniert....häßliches verfärbtes gestrichenes Haus...die Isolierung mag ja gut sein...aber alle die solche Lösung gewählt haben, müßten alle paar Jahre streichen...Dort ist ein 40m tiefes Rohr gebohrt...und besorgt irgendwie Erwärme ...
    Tja daneben neu verklinkertes Haus optisch toll...Heizung weiß ich nicht....
    Unser Haus DDR Kratzputz....unverändert seit 1985...Heizung Fernwärme...teuer, aber pflegeleicht für "alte Leute"...wir wollten nicht gleich nach der Sanierung dann 1990 von Kohle auf Öl umstellen..man mußte Kompromisse eingehen.
    Also ein Patentrezept wird es nicht geben...jede Situation ist anders... Bedingungen ändern sich...da ist eine unabhängige Beratung Gold wert....Viel Erfolg @ogghi
     
    S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    Natürlich, aber schön ist es doch mal jemandem gegenüber zu sitzen, der Dir alle Aspekte erklärt...
    Wir sind so wie so raus, unser Haus ist mehr als 100 Jahre alt , hat keine bodentiefen Fenster, ein solides zweischaliges Mauerwerk, normalen Außenputz, gedämmte Geschoßdecken anstatt Dachisolierung.
    Das Highlight wäre eine vorgemauerte Klinkerfassade...aber als die Fassade gemacht wurde, waren Klinker noch Goldstaub bei uns...
    Wenn du das brauchst, bitte. Ich möchte Unabhängigkeit. Und das kann mir eine Person nicht bieten.

    Deine Sichtweise ist leider so überholt wie dein unverändertes Haus von 1985. Ich habe Wasser und Heizung für 350€ im Jahr. Mit PV auf dem Dach kannst du das halbieren.

    Wie es besser geht hat einer vorgemacht. "Fußbodenheizung" aussen ins Mauerwerk gefräst. Kühlhausplatten U wert 0,09 drüber. Durch mindestabnahmezwang Fernwärme nimmt er nur unter -5 Grad komplett ab, drüber nutzt er Fernwärme und erhöht die Temperatur mit einer Wärmepumpe.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    In jeder Hinsicht, die mit heizen und Strom sparen zu tun hat!

    Kannst ja z.B. mal die Preise für Wärmepumpe von 2010 und jetzt vergleichen.
    Diese Vergleiche lassen sich beliebig fortsetzen.

    Wenn Beratung, dann bitte von unabhängigen Beratern. Aber auch die haben Erfolgsdruck!.
    Eine richtige unabhängige Beratung wird es z.Z. nicht geben. Schon von der Notwendigkeit her, dass auf erneuerbare Energie gesetzt werden sollte, geht ein Druck aus.

    Was für ein Heizsystem kann denn z.B. für ein 100 Jahre altes Haus empfohlen werden, wenn der Hausbesitzer kein Waldeigentümer ist? ....

    Ja geht. Daher lässt man sich nicht von einem einzigen Berater beraten.

    Ein sehr guter Spruch für den Anfang: die beste kWh Wärme ist die, die nicht erzeugt werden muss.

    Der aktuelle Stand ist relativ leicht. Das geht auch mit alten Häuser zum großen Teil. Heizlast minimieren, Wärmeübergabefläche maximieren, Vorlauftemperatur runter.
    Scheitern tut's nicht an den Möglichkeiten, sondern nur am Willen der Bewohner.
    Niemand hat mit Preissteigerungen von 50-70% gerechnet. Alle max mit 2-3%. Jetzt sitzen die die ihre Sanierung Ausgesessen haben auf einer riesen Rechnung die jetzt jedes Jahr ins Haus flattern wird.
    Tja, und selbst Schuld. Ein Haus besitzen bedeutet nicht, dass man nicht investieren muss.

    Ich habe auch gut 20.000€ für meine Solaranlage ausgegeben. Dafür habe ich aktuell ab 7 Uhr bis 18 Uhr Strom im Überfluss für 7,2ct die kWh. Der Überschuss minimiert meine Jahresrechnung.

    Ich kenne im übrigen Strompreise bei Akku Nutzung von ca 50ct/kWh.
     
    M

    mahatari

    Foren-Urgestein
    Wenn du das brauchst, bitte. Ich möchte Unabhängigkeit. Und das kann mir eine Person nicht bieten.

    Deine Sichtweise ist leider so überholt wie dein unverändertes Haus von 1985. Ich habe Wasser und Heizung für 350€ im Jahr. Mit PV auf dem Dach kannst du das halbieren.
    Danke für die Einschätzung meiner Sichtweise.....jeder hat so seine...Wenn wir verkaufen, dann wird der neue Eigentümer sich Gedanken machen....und ich bin sicher, er gibt sein Geld lieber für die ihm an vernünftigsten erscheinende Lösung aus, die zu der Zeit auf dem Markt ist...und das ist vielleicht in 10 Jahren nicht Deine...
     
    S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    Die aktuelle Sichtweise war auch vor 10 Jahren gleich. Das Thema ist also nicht erst seit 6 Monaten so. Wer also in den letzten Jahren, oder gar noch länger nichts investiert hat, zählt halt jetzt dafür. Wahrscheinlich mehr als immer wieder mit Invest.
     
    O

    ogghi

    Neuling
    Ich habe auch gut 20.000€ für meine Solaranlage ausgegeben. Dafür habe ich aktuell ab 7 Uhr bis 18 Uhr Strom im Überfluss für 7,2ct die kWh. Der Überschuss minimiert meine Jahresrechnung.

    Ich kenne im übrigen Strompreise bei Akku Nutzung von ca 50ct/kWh.
    Sprich du würdest eher sagen ohne Speicher und dafür 7 c die KWh tagsüber kassieren?

    Dann auch eventuell überschüssige Energie in Wärme umwandeln? Würde sich anbieten mit Split-Anlagen zb? Starten sobald genug Sonne da ist (macht übrigens ein guter Freund in Italien manuell, da er kaum mehr was bekommt bei der Einspeisevergütung).
     
    S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    Die Preise sind aktuell zu hoch. Dazu muss jeder wissen, was er im Winter an Ertrag hat. Ich habe min 3 Monate mit 450-550kwh Monatsverbrauch aufgrund der Wärmepumpe. Der Ertrag in den schlechten Monaten beträgt 90-120kwh im Monat. Davon nutze ich mit einer on Off WP 70%. Rd. 30kwh werden eingespeist. Lohnt das? Rechne selbst. Ich habe aber Ost West. Rein Süd und Raum Stuttgart etwa, da sieht's anders aus.

    Ich habe eine Überschuss Steuerung der PV an die WP. Temperatur Überhöhung... Bringt nur in der Übergangszeit was.

    Den Rest tust du automatisch. Tagsüber Wäsche etc

    Nachtrag: ich habe nachts ohne Heizung einen Verbrauch von 3-4kwh ohne Heizung. Das wäre die Ersparnis bei mir an 220-250 Tagen.
    193€ im Jahr.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    O

    ogghi

    Neuling
    Naja, Standbystrom ist eben auch Nachts relativ hoch bei uns. Eigene Server, schon reduziert inzwischen, aber trotzdem:
    1651207466414-png.707730


    Exemplarisch der Tag vorgestern zb.
    ~7KWh...je nach dem wenn noch spontan ein Heizstrahler im Bad an ist am Abend...
     
    O

    ogghi

    Neuling
    Auf meinem Bild ist auch das Balkonkraftwerk mit Süd Ausrichtung :)
     
    Gartentomate

    Gartentomate

    Mitglied
    Hübsche Diagramme, aber einem Laien (der sich noch nicht groß mit dem Thema befasst hat) sagen sie NICHTS!
    Das Erste Bild von @SebDob lese ich so: "Der Ertrag ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein."
    Sieht bei @ogghi nicht viel anders aus.
    Das zweite Bild von @SebDob sieht nach überdimensionierter Solaranlage aus. Da wäre sicher ein Speicher vorteilhaft, dann wäre man völlig autark?!
     
    S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    Der Tropfen...

    Es kommt auf den Zeitpunkt der Errichtung an. Ich bekomme noch 8,4ct pro kWh. Dass heißt, mit dem Ertrag erwirtschafte ich einen Beitrag um meine Stromrechnung zu reduzieren. Zur Zeit der Errichtung wäre es fast 1:1. Also der Ertrag deckt den Strompreis. Aber, nicht berücksichtigt ist der Eigenverbrauch. Der gibt den Werten Vorteil der Differenz der Entstehung von 7,2ct zum Strompreis 30ct.
    Überdimensioniert kannst du also nur aus einem bestimmten Betrachtungspunkt sehen. Der wäre der 100%ige Eigenverbrauch.
    Der ist Natürlich umso höher, je kleiner die Anlage ist.

    Ansonsten ist natürlich auch interessant, mit was man heizt. Mit Gas brauchst du nur gering Strom für die Heizung. Meine Wärmepumpe nimmt allerdings 1,5kw im Schnitt.
    Daher für den nutzen im Winter, möglichst groß. Speicher? Funktioniert nicht, der wäre nichtmal für einen heizdurchgang mit 2 Std voll. Der Ertrag auch dafür nicht hoch genug.

    Die 7kwh mit Server etc kaum möglich. Zumindest nicht in meiner Gegend.

    Zusammenfassung also. Die Ziele sind zu betrachten. In Berücksichtigung der Kosten.
    Auch hier, wer jetzt uberlezist mit 30-50% höheren Kosten dabei. Lohnt kaum, nur selbst machen...
     
    Frau B aus C

    Frau B aus C

    Foren-Urgestein
    SebDob, Du hörst Dich an wie mein Sohn.
    Der hat auch alles mögliche verbaut. Von Wärmepumpe bis Votovoltaik. Der zeigt mir dann auf seinem Handy, wieviel Strom seine Anlage produziert usw. Reguliert von unterwegs seine Haustechnik. Er hat von der ganzen Technik Ahnung, wirklich Ahnung. Hat Elektrotechnik studiert.
    Ich bin mal ehrlich: für mich ist das chinesisch!
    Und für sehr, sehr viele andere Verbraucher auch!
    Ich habe meine Zweifel ob das überhaupt alle Heizungsbauer so richtig begreifen. Will ja niemanden Dummheit unterstellen, aber die ganze Technik ist sehr anspruchsvoll.
     
    O

    ogghi

    Neuling
    Das ist eben ein guter Punkt. Ich bin von Ausbildung Elektroniker, seit Jahren aber Informatiker.
    Auch Starkstrom hatte ich in der Schule. Somit könnte ich auch einiges selber machen. Nur grad ne ganze Anlage auf dem Hausdach würde ich nicht machen wollen. Wenn dann eben im Garten, aber keine Ahnung was man darf usw. Das Internet ruft...
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Frau B aus C

    Frau B aus C

    Foren-Urgestein
    Als Elektroniker/Informatiker solltest Du sas hinkriegen. Aber nicht gar so sehr auf das Internet verlassen. Steht auch viel Mist drin.
     
    S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    Ich hab weder noch irgendwas in der Richtung gelernt. Aber ich kann soweit mit zahlen umgehen und kann mich soweit einlesen, dass ich der Firma sagen kann, was ich will. Und ich kann deren Angebote im Anschluss soweit Werten, dass ich seine Punkte wo er schnelles Geld machen will leicht erkenne und streiche.

    An der Photovoltaik kann man nichts einstellen. Ich habe einen simplen Schaltkontakt, der ab xx Strom schaltet. Der steuert die Heizung.

    Mit der Wärmepumpe im Neubau hatte ich Glück, der Betrieb hat das richtige verbaut. Keinen Pufferspeicher. Nur Trinkwasser. Den hätte ich jetzt statt 200 eher mit 300l genommen. Bei den Wärmepumpen hatte ich 2 zu Wahl. Leider beide on Off Versionen. Variable Leistung wäre besser. Ebenso, wenn überhaupt möglich, die Bodenplatte aktivieren. Sprich mit fbh betreiben, statt nur den Estrich. Mehr Masse, gibt mehr Optionen.

    Wenn man will, kann man sich damit beschäftigen. Irgendwelche Planer etc hab ich im anderen Forum schon gelesen, sind immernoch auf dem Stand, ne Heizanlage wie mit Öl oder Gas zu bauen und einfach eine WP davor zu setzen. Das gibt eine sehr sehr schlechte Effizienz. Einfach weil er nicht weiter gebildet ist und sich auf seinem Wissen vom Studium ausruht. Wer zu dem Thema was wissen will, ich helfe gern aus wenn es geht...
     
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