Erde selber mischen

S

speedy 1.0

Mitglied
Hallo,
eine ganz blöde Frage:
Ich will mir meine Erde für Pelargonien selber mischen und hätte je ein Drittel Gartenerde, Kompost und Sand genommen. Nur was für ein Drittel? Vom Gewicht her oder vom Volumen? Das macht bei Kompost doch einen gewaltigen Unterschied..

Und wie würdet ihr Anzuchterde für Tomaten und Chili mischen? Ich hab da gelesen, dass man den Kompost weglassen soll, da die frischen Wurzeln das noch nicht vertragen. Stimmt das?


Vielen Dank und
LG
 
  • Hero

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    Das Mischungsverhältnis würde ich nach Menge nehmen. Einfach mit einem Eimer die "Zutaten" abmessen. Zusätzlich würde ich noch Hornspäne oder Langzeitdünger untermischen.
    Kompost für Erdmischungen muß unbedingt ganz verrottet sein. Fachleute machen den Kressetest. In den reinen Kompost Kresse aussäen; das geht auch auf dem Fenstersims. Wenn die Kresse keimt, ist der Kompost verwendbar.
    LG von Hero
     
    S

    speedy 1.0

    Mitglied
    Hallo,
    okay danke :)
    Also nach der Menge (meinst du Volumen oder Gewicht ?^^).
    Und wieviel Hornspäne würdest du nehmen?

    Und zum Kressetest: Einfach einwenig Kompost nehmen und Kresse im Wohnzimmer aussäen?

    Vielen Dank und
    LG
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Büchermammut

    Büchermammut

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    ich verstehe das so

    1 eimer kompost

    1 eimer sand

    1 eimer gartenerde
     
  • zitronennarr

    zitronennarr

    Gesperrt
    Anteile für Topf, Kübel oder Kasten, immer von der Gesamtmenge - dem Gesamt Volumen ausgehend
     
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    Hornspäne: Eine Handvoll auf 3 Eimer - der Kompost hat auch Düngewirkung.

    LG von Hero
     
    S

    speedy 1.0

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    Okay Super Danke!
    Und wie siehts aus mit Anzuchterde? Würdet ihr da genau dieselbe Erde nehmen?

    Vielen Dank und
    LG
     
    ralph12345

    ralph12345

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    Manche samen packt man in Anzuchterde, weil das Wurzelwachstum da besser laufen soll, weil die Pflanze sich Nährstoffe erschliessen will. Was sie nun allerdings mit den Wurzeln macht, wenn doch keine Nährstoffe da sind, ist mir nicht klar.

    Ich hab Tomaten 2014 in Anzuchterde angezogen, konnte da keinen Unterschied zur Anzucht in Blumenerde feststellen. Anzuchterde ist meist krümeliger und schimmelt nicht so leicht, weil nährstoffarm. Aber das bekommt man mit guter Wasserhaltung auch hin.

    Chilizüchter machen teils eine Wissenschaft aus Erde. Anzuchterde, später Erde mit Perliten. Andere Chiliprofis verweisen darauf, daß das Zeug in der Natur in jedem Dreck wächst.

    Ich glaube nicht, daß Blumenerde oder Kübelerde oder was immer so stark gedüngt sind, daß die Pflanzen da Schaden nehmen. Im Gegenteil. In Anzuchterde gibts schnell mal Mangelerscheinungen.

    Sand würde ich in meine Töpfe nicht rein mischen. Hinterher kommt das auf den Kompost und dann ins Beet und irgendwann hat man da einen signifikanten Sandanteil in der Erde. Wozu?
     
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    Anzuchterde ist ungedüngt oder nur ganz leicht gedüngt. Erst wenn die Sämlinge richtig wachsen sollen, wird moderat flüssig gedüngt. Außerdem ist Anzuchterde sterilisiert - deshalb auch der Preis.
    LG von Hero
     
  • ralph12345

    ralph12345

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    Alternative: Alte verbrauchte Erde nehmen, die ist auch quasi ungedüngt.
    Sterilisieren bei 70° im Backofen. Man braucht je selten grosse Mengen davon.
     
    Büchermammut

    Büchermammut

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    im backofen ? na ja ?

    und wie lange ?

    riecht das nicht ?

    hast du es schon mal probiert ?
     
    tihei

    tihei

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    Es stinkt. Eine Elektroherdplatte in der Garage oder eine alte Mikrowelle ist definitiv sozialverträglicher.
     
    Stupsi

    Stupsi

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    Bei Perlagonien /Geranien würde ich gar keinen Sand nehmen da Sand keine Nährstoffe hat oder speichern kann, er dient nur zur Lockerung von dichten Böden.
    Diese Pflanzen blühen vom Frühling bis zum ersten Frost und brauchen deshalb viele Nährstoffe also ein Gemisch aus Kompost und guter Blumenerde(die ist nie verdichtet und hat auch kaum Holzstücke oder anderes drin als die billige Erde)wäre ausreichend.

    Anzuchterde nutze ich immer für ganz feine Saatkörnchen die wachsen da irgendwie besser drin, wie Erdbeeren z.Bsp oder einige Kräuter.
    Für Tomaten u.a. gerade die Starkzehrer nehme ich auch ganz normale Blumenerde zum aussäen da die die vorhandenen Nährstoffe direkt gut verwerten und meiner Meinung nach sogar brauchen.
     
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