Frage zum Hunter Pro-C Controller

T

Tron

Mitglied
Moin,

ich liebäugele ja mit dem Pro-C von Hunter, der scheint alles zu können, was ich brauche. Eine Frage bleibt aber unbeantwortet: kann man im Gerät 24V Wechselstrom abgreifen?

Der Hintergrund ist der: ich will ein Hauptventil einbauen, dies kann der Pro-C ja selbst öffnen. Außerhalb der Bewässerungszeiten möchte ich das Ventil aber auch gerne per Hand öffnen können, diese Funktion sieht der Pro-C aber wohl nicht vor. Daher würde ich einfach die 24VAC im Gerät abgreifen und über einen Handschalter auf die Hauptventilleitung geben. Damit kann ich dann über den Schalter das Ventil öffnen, und der Pro-C kann es über sein Programm ebenfalls.

Gruß,
Tron
 
  • Parzival

    Parzival

    Foren-Urgestein
    Hauptventil? Wie? Zur Sicherheit vor unkontrolliertem Betrieb? Ich denke, Hunter beschreibt das als Pumpenschalter. Will heißen: ein Schütz versorgt die Pumpe nur zur Bewässerungszeit mit Strom.

    Das wäre sicher und sinnvoll, denn wenn Dein Hauptventil versagt (Ventildeckel reißt), ist der ganze Sicherheitsaspekt im Eimer.

    Das Netzteil hat 24 VAC. Man müßte also nur schauen, welches der beiden „Phasen“ als Hin- und Rückleitung genutzt wird. Aber ganz ehrlich: Zum Füllen einer Gießkanne den Schalter an und danach möglichst nicht vergessen, den Schalter wieder „auszumachen“ – wäre das komfortabel?
    Ich weiß nicht, ob das Dein Ziel war.

    Um einem Havariefall im Keller vorzubeugen, ist sicher eine feste Verrohrung (Kupfer oder Edelstahl) ein prüfenswerter Ansatz. Ventile in Rotgußgehäuse wäre dann schon (der fast unbezahlbare) „Gürtel mit Hosenträger“.

    Der (bei längerer Abwesenheit zuschaltbare) Pumpenschalter ist sicher eine Option, die die ganze Sache dann recht sicher machen dürfte.

    Den Aspekt „Hauptventil“ würde ich noch einmal prüfen.

    Viel Glück
     
    T

    Tron

    Mitglied
    Moin,

    die (vom Vorbesitzer) erstellte Speisung der Ringleitung im Garten sieht momentan so aus: Wasserhahn mit GEKA-Kupplung an der Hausaußenseite, darauf folgt ein T-Stück mit Wasserhahn (für die Gießkanne) und dann geht es über ein Stück 1,5"-Schlauch, welches u.A. unter Gehwegplatten verlegt ist, Richtung Garten. Dieser Schlauch macht mir Sorgen. Wenn er platzt, dann steht zwar nicht der Keller unter Wasser, aber in Abwesenheit (3 Wochen Urlaub?) würden dann richtig viele Kubikmeter Wasser verloren gehen und die Wasserrechung massiv erhöhen.

    Vor diesen Schlauch möchte ich genanntes Hauptventil setzen. Dann könnte der Wasserhahn aufgedreht bleiben und der Schlauch wäre drucklos. Klar, ein Versagen des Ventils kann man immer unterstellen, das ist imho aber unwahrscheinlicher als ein Platzen des Schlauchs. Längerfristig werde ich den Schlauch wohl durch ein PE-Rohr ersetzen.

    Zusätzlich würde das Ventil dann auch Tropfleckagen verhindern, die bei einer dauerhaft unter Druck stehenden Ringleitung im Garten ja nicht auszuschließen sind.

    Bei dieser Variante könnte man also jederzeit die Gießkanne füllen, nur für die Benutzung der diversen Wasserzapfstellen im Garten müßte man den Schalter betätigen.

    Gruß,
    Tron
     
    D

    Der Regenmacher

    Mitglied
    Tausch doch einfach gleich den Schlauch gegen ein PE-Rohr. Wenn es gescheit gemacht ist ist es und bleibt es auch dicht.

     
  • Parzival

    Parzival

    Foren-Urgestein
    Moin Tron!

    Ich vergesse immer, daß Du mit Stadtwasser beregnest. Ich verstehe Deine Sorge um Leckagen.

    In drei Wochen können im Havariefall tatsächlich der Inhalt mehrerer Schwimmbäder in Deinem Garten verschwinden. Da ist also ein „Hauptventil“ wirklich sinnvoll.

    Viel Glück
     
  • T

    Tron

    Mitglied
    Moin,
    In drei Wochen können im Havariefall tatsächlich der Inhalt mehrerer Schwimmbäder in Deinem Garten verschwinden. Da ist also ein „Hauptventil“ wirklich sinnvoll.
    Ich glaube auch. Ich werde da einfach eins von den 1"-PGV für die Regner einbauen, besser ist das. Hätte ich einen Brunnen mit Pumpe, dann würde ich ein Hauptventil auch als unsinnig einsehen...

    Gruß,
    Tron
     
  • N

    niwashi

    Guest
    irgendwie verstehe ich das Problem nicht so ganz ... die Pro-C hat genug Kreise, Startzeiten und Programme um ein Hauptventil entsprechen programmmäßig einzubinden ... auch nachträglich;
    die angesprochene Pumpenrelaisschaltung ist ebenfalls denkbar

    nur die Ventile mit 1 1/2"-Anschluß sind, wenn sie ans Stadtwasser geschalten sind und entsprechend Druck bekommen sollen/können, im Bereich von €100,- aufwärts angesiedelt ... also prüfen, ob 10bar ausreichend sind - die nächste Klasse liegt bei €150,- und mehr, wenns aus Messing sein soll ...

    niwashi hat mächtig Druck ...
     
    T

    Tron

    Mitglied
    irgendwie verstehe ich das Problem nicht so ganz ... die Pro-C hat genug Kreise, Startzeiten und Programme um ein Hauptventil entsprechen programmmäßig einzubinden ... auch nachträglich;
    die angesprochene Pumpenrelaisschaltung ist ebenfalls denkbar
    Das schon. Was die Pro-C nicht hat, ist eine Funktion "mach' das Hauptventil auf bzw. die Pumpe an, aber mach' sonst nichts". Die wäre natürlich praktisch, wenn man auch so Wasser im Garten entnehmen will. Aber wenn die Pro-C 24VAC irgendwo dauerhaft anliegen hat (direkt hinter dem Trafo z.B., wovon ich erstmal ausgehe), dann kann ich das Hauptventil ja mit einer Umgehungsleitung samt Schalter betätigen, ohne dass die Pro-C da irgendetwas mit zu tun hat.

    Und bzgl. der Ventile: die Leitung, die vom Haus zum Garten geht hat sowieso nur 3/4", da sollte ein 1"-PGV für 25€ ausreichend sein. Wettergeschützt ist die Stelle auch, von daher...

    Gruß,
    Tron
     
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