Für sein Kind die Freunde aussuchen?

Nordmann Kris

Nordmann Kris

Mitglied
#1
Vor einige Tagen waren wir mit unser klein Sohn auf ein Spielplatz.
Wir habe dort mit ein fremde Mutter bischen unterhalten, wenn die Kinder hatten mit spiellen beschäftigt sein.
Bei das die Frau hat gesagt, das sie sehr aufpasst, mit welche Kinder ihr eigen Kind tut spielen. Sie möchte kein schlechter Umgang für ihr Kind haben.
Wenn da sind Kinder was tun ihr nicht gefallen, dann sie holt ihr eigen weg von die. Wenn sie aber von ein fremde Kind denk es ist gut oder veileicht schlau, dann sie schickt ihr eigen Kind zu das zum spielen hin.

Was denkt ihr über dieses? Ist das richtig und gut?
Ich denke ein Kind soll sein Freunde selber suchen. Wenn es ein andere Kind nicht mag oder es komisch findet, dann will es sicher von selber nicht mehr mit das spielen wolle.

Gut, wenn in unser Nachbarschaft ein Familie wäre sein, wo das Vater ist zu den dritten mal in ein Knast, das Mutter ist eine Säuferin und das älteste Kind ist ein Junkie, dann ich würde unser Sohn auch verbot geben, mit ein Kind von da ein Freundschaft zu anfangen...
Aber bei "normale" Leuten ich finde, soll ein Kind sein Freunde selber suche dürfen.
 
  • Elkevogel

    Elkevogel

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    #3
    Hallo Kristoffer,

    wie alt ist Dein Kind?

    Diese Aussage der "Spielplatzmutter" ist horrible!!!!
    Deine Meinung ist absolut OK - die Kinder finden selber die "richtigen" Spielkameraden.
    Und auch wenn sie Dir nicht gefallen - lass sie erstmal machen.
    Meine Tochter ist 9 und hat nach 4 Jahren endlich gemerkt, das ihre angeblich "zweitbeste" Freundin "a stupid sod is"
    Ist das wirklich die korrekte Übersetzung von "falsch/link..." wie es auf deutsch gemeint ist?
    Wichtig für die Kids ist gemeinsam spielen und lernen - der Rest kommt von alleine oder kann von den Eltern auch leicht gesteuert werden.


    Viele Grüße
    Elkevogel
     
    Nordmann Kris

    Nordmann Kris

    Mitglied
    #4
    Unser Sohn ist noch klein, erst 2 Jahren und 4 Monaten alt.
    Seit kurzes Zeit er geht morgens in ein Hort/Krippe.
    Da sind so viel andere Kinder und er kan selber wählen, mit wen von das er spielen will. Das finde ich gut.
    Später, wenn er wird sein in ein Kindergarten, es ist gleich. Dort sind auch Mama und Papa nicht da, und er muss selber heraus finde, wer von die anderen ist nett oder blöd, und mit wen er kann gut spielen und mit wen nicht.
    Wenn ich war ein Kind, meine Eltern hat mich auch einfach mache lasse und es hat gut klappt.

    Ein Kind will irgendwann merken, wenn ein freund ist falsch oder link, wie du hast geschreiben.
    btw: "stupid sod" ist etwas mehr heftig als "link" oder "falsch". Es ist mehr bedeuten was wie "blöde kuh" oder "dumme Sau"...;)
    Ich glaube "backstabber" ist besser passen für die freundin von dein Tochter.
    -> http://www.dict.cc/englisch-deutsch/backstabber.html
     
  • villadoluca

    villadoluca

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    #5
    hallo kristoffer,
    lass sohnemann mal machen,die kids haben ihr
    eigenes gespür wer gut ist und nicht.
    mein sohn wird 11 jahre alt und entscheidet sich
    schon recht gut wer für ihn gut ist.
    die spielplatzmutter wird sich wahrscheinlich
    irgendwann mal wundern in welche gesellschaft
    ihr kind gerät,muß nicht sein kann aber passieren.
     
  • Nordmann Kris

    Nordmann Kris

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    #6
    Hehe :D. Als Antwort auf das aussage von die Frau wir hätte unser Sohn weg hole sollen und bei das laut sagen: "Komm, wir müsse gehen, das Kind dort hat ein seltsam Mutter, wir wolle nicht das du mit es spielest!" ;)

    Vieleicht das arme Kind von die Frau wird mal Verhaltensstörung erhalten...
     
  • villadoluca

    villadoluca

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    #7
    das arme kind der frau hat ja jetzt schon einen schaden,
    es darf nicht das was es machen will.
    es liegt auch an den eltern ihren kids zu erklären was gut und schlecht ist.
    ich scheine es ganz gut gemacht zu haben weil mein zwerg
    ist bedacht mit seiner auswahl und hat auch die wertigkeit
    zu sagen der iss doof oder kindersprache ein psycho oder
    verhaltensgestört.
    ich denke die kids merken es besser wie wir erwachsenen.
     
    Fini

    Fini

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    #8
    Kindchen wird sich seine eigenen Freunde aussuchen, ob es den Eltern nunmal passt oder nicht...
     
    F

    Fischis

    Mitglied
    #9
    Ich würde am liebsten auch manchmal meine Älteste von ihrer sehr guten Freundin weg hohlen, weil die so hinterfo.... ist! Und das schon mit 6 Jahren. Aber sie merkt langsam selber, das sie nicht so das Gelbe vom Ei ist. Eigentlich lass ich immer meine Kinder entscheiden mit wem sie spielen. Nur zu wem sie nach Hause gehen, entscheid ich noch. Da sie noch so "klein" sind (3 und 5) und auch die Eltern von einigen Kindern in der Wohnung rauchen. Meine Meinung ist, es sollte nicht in der Wohnung geraucht werden, erst recht nicht, wenn Kinder dort leben.
     
    gabi67

    gabi67

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    #10
    Kindchen wird sich seine eigenen Freunde aussuchen, ob es den Eltern nunmal passt oder nicht...
    Jep, ist so. Aber mal ganz ehrlich: Wenn die Freundschaftswahl auch zu den elterlichen Ansichten passt .........Wer freut sich da nicht?

    Mein Junior hatte sich im KiGa mal einen Spezie als Liebling ausgeguckt.. Weija, das ging (für mich) gar nicht. Ich habe es ausgesessen, es war echt schwer, aber irgendwann ging auch meinem Sohn auf, dass dieser Kamerad es nicht wirklich sein kann...:rolleyes: Damit war das Thema beendet.

    Jetzt, auf der weiterführenden Schule = 6. Klasse, ist eine intensive Freundschaft meines Sohnes einfach Knall auf Fall vorbei. Ohne das irgendetwas Gravierendes passiert wäre. Dem ehemaligen besten Freund (fast täglich gesehen) ist mein Sohn ad hoc einfach zu "uncool". Mein Sohn (12) nimmt dem ehemals beste Freund (12) übel, dass er nun raucht und versucht obercool zu sein....

    Machste nix dran. Isso.

    Ich habe aber nichts desto trotz die Hoffnung, tja wie soll ich es sagen, bei "härteren Vergehen" dennoch Einfluss nehmen zu können. Geht es doch um mein Herzblut...:eek:

    LG von
    Gabi, hält sich aber meist erst im Hintergrund und schaut mal abwartend...
     
  • Citrusandi

    Citrusandi

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    #11
    Hallo,


    ich würd sagen im Grundschulalter und etwas darüber sollen die Kinder selbst entscheiden.
    Danach wirds schon schwieriger.

    Unser Großer hatte sich mit 15 einen Freundeskreis ausgesucht, der nicht akzeptabel war. Alle schon weit über 18, schwarze Klamotten, Rauchen, Alkohol und Weggehen.

    Gottseidank wohnen wir auf dem Land und haben eine äusserst schlechte Busverbindung. So war er auf unsere Fahrdienste angewiesen, die wir da natürlich verweigerten.

    Hat sich dann nach einiger Zeit gelegt und alle weiteren Freunde sind echt klasse.

    War halt eine Trotzphase, die die Jugendlichen wahrscheinlich mal brauchen.

    lg
    Andi
     
    Mama-von-Annina

    Mama-von-Annina

    Mitglied
    #12
    Ich habe ja zwei Kinder und kann über die Aussagen dieser Spielplatzmama eigentlich nur milde lächeln. Wie alt war ihr Kind denn?

    Unsere Große ist jetzt 3,5 Jahre alt und es ging schon eine ganze Weile gut, ihr die Spielkameraden vor die Nase zu setzen. Denn etwas Anderes sind Kinder für ein Kind von vielleicht 2 Jahren auch noch nicht, keine Freunde.

    Wir merken bei unserer Tochter in den letzten Monaten einen Wandel. Im Kindergarten ist sie zwar nett und freundlich zu allen Kindern, aber sie spielt nur mit Wenigen ausgiebig. Das sind wohl die ersten "Freundschaften" und tatsächlich bei einem dieser Freunde schon die erste ganz klitzekleine Verliebtheit *schmacht - ist ein ganz süßer Bursche*
    Die Spielkameraden von früher sieht sie noch gerne. Es kristalisieren sich nun aber auch einfach Unterschiede heraus. Ein Mädchen im Alter unserer Tochter wird zwar immer noch als Freundin von ihr benannt, aber die Beiden entwickeln sich so völlig unterschiedlich, das sie kaum noch Gemeinsamkeiten beim spielen haben. Ich denke, in einem halben Jahr wird das dann ganz und gar aus sein, ich höre schon die Worte "Nein, da möchte ich nicht hin zum spielen."

    Um das Ganze mal auf den Punkt zu bringen: An meiner großen Tochter sehe und erlebe ich gerade das, was ich mir vorher in der Theorie schon denken konnte. Kinder lassen sich irgendwann keine Freundschaften mehr aufdrücken oder Freunde aussuchen, ganz einfach. Das geht, wenn die Kinder klein sind und das geht, wenn man seine Kinder zu vollkommen unselbstständigen und willenlosen kleinen Menschen erzieht, was im Sinne der wenigsten Eltern sein dürfte (hoffe ich). Ich finde sowas furchtbar.
    Sicher, ich werde später bestimmt auch die Wahl der Freunde meiner Töchter an der ein oder anderen Stelle furchtbar finden, aber das ist nun mal so im Leben. Meine Eltern fanden meine Freunde auch nicht immer so toll und haben nichts weiter gesagt. Erfahrungen sind ja schließlich dazu da, um gemacht zu werden!
     
    marlis

    marlis

    Mitglied
    #13
    Hallo,

    hier auch noch eine Mädelsmama (5 1/2 J. und fast 3 J.) :)
    Ne, das kann man früher oder später (vor allem später) eh nicht mehr beeinflussen, welche Freunde sich unsere Kinder suchen, manchmal ist man ja doch echt erstaunt und fragt sich was sein Kind an diesem Menschen so toll findet, lol.

    Ein bisschen Einfluss haben wir bei unserer Grossen allerdings schon genommen. Denn leider leben wir in einem brenzligen Viertel (hoffentlich können wir irgendwann dort wegziehen) und ich hab mich somit bewusst gegen den hier ortsansässigen staatl. KiGa entschieden, klar, hab ich mir ihn vorher noch angeschaut, war aber nie wirklich eine Option für uns. Und somit geht unsere Grosse in einen Privaten, ab Sept. kommt sie in die dort angeschlossene Grundschule und unsere Kleine kommt in denselben KiGa.
    Ihr Freundeskreis beschränkt sich nur auf KiGa Freundschaften, hier die Nachbarskinder kennt sie eigentlich nur vom Sehen, und darüber bin ich ehrlich gesagt auch sehr erleichtert:p

    LG, Marlis
     
    K

    Kapha

    Guest
    #14
    Im Kleinkindalter sollte man ruhig mal machen lassen , auch in den ersten Schuljahren gehts noch . Obwohl auch da schon die ersten "schlechten " Bekanntschaften entstehen können.

    Bevor ich gelyncht werde ...........Nein es ist selten die schuld der Kinder in diesem Alter , sondern oft die der Eltern.
    Ich liess meinen Sohn gewähren was seine Freunde anging , hielt aber ein wachsames Auge auf so manches.
    Als Mutter sollte man es fertig bringen dem Kind seine eigenen Erfahrungen zu lassen , aber trotzdem Aufzupassen ohne es zu bedrängen.
     
    Jazz Brazil

    Jazz Brazil

    Foren-Urgestein
    #15
    Ganz schlechter Einfluß, Satanisten allesamt! :d
    Früher waren es die langhaaringen Hippies, heute sind es die Schwarz-Kutten.

    Die Mum eines Freundes hat es so gemacht: Als Oberschwester eines Krankenhauses hat sie jede löchrige Punksohle zum Lüften rausgestellt und den Besitzer der Klampfen zum Füßewaschen verdonnert.
    Man kümmert sich ja um sein Kind...:grins::grins:

    Beste Grüße
    Doro
     
    MamyBlue

    MamyBlue

    Mitglied
    #16
    Meine ist 16...

    Sobald sie ihre Nachmittage auch schon mal alleine wandernd verbringen, ist leider leider nicht mehr viel mit Einfluss/beschützen vor der großen bösen Welt und den "falschen" Leuten...

    Außer, Muttern/Vattern liegen dauernd heimlich auf der Lauer (latschen "inkognito" hinterher), ob das Kind wirklich dahingeht, wo es angeblich hinwill oder nicht doch wanders...?

    Und: auch Junkies können nette (wenngleich auch arme) Kinder haben - Sollten diese Kinder in "Sippenhaft" genommen werden? Sie können doch nichts für ihre Eltern...

    Meine hat eine Freundin, bei der das Zuhause - äh - nicht einfach ist...
    Sie darf, wenn es hoch hergeht, auch hier pennen (soll ich die Freundin meiner Tochter unter einer Brücke schlafen lassen?), wobei natürlich die "Erziehungsberechtigten" informiert werden - denen das meistens eh egal ist... (nur nachts um drei möchte ich ja nicht von der Polizei geweckt werden, die einen Teenie sucht)

    Und das Madel ist wirklich eine ganz nette - ich vertraue auf die Menschenkenntnis meiner Tochter.

    Eure Sandra
     
    Jazz Brazil

    Jazz Brazil

    Foren-Urgestein
    #18
    äh...ja, das war ein Witz.
    Vielleicht mal den Kontext beachten, Petra.

    Beste Grüße
    Doro (for ever Punk!)
     
    M

    Mutts

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    #19
    gelöscht
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Lavendula

    Lavendula

    Foren-Urgestein
    #21


    Hi Kris,

    diese Mutter finde ich persönlich echt unmöglich, :schimpf:!
    Das geht doch schon im Kindergartenalter los, die Kinder
    haben ganz genau ihre Vorstellungen mit wem sie spielen wollen,
    und mit wem nicht, das ist einfach völlig normal.
    Das arme Kind, kann ich da nur sagen, die Mutter gibt sicher weiter,
    was sie in ihrer Kindheit erfahren hat und bis heute nicht
    vergessen konnte, und genau da kommen wir auf den Punkt.
    Das Verhalten ist einfach nicht normal. Es gibt Kinder, die nicht
    auf dem Spielplatz spielen dürfen, sie könnten sich ja evtl.
    schmutzig machen, was für ein Schwachsinn ist das denn,
    oder sie werden mitten aus der Spielgruppe herausgerissen,
    sie könnten versäumen 10 Minuten später zum Mittagessen
    zu kommen, und so kommt eins zum anderen.
    Mir tut die Mutter nur leid, aber das Kind noch mehr,
    später gibt es mit Sicherheit Probleme, meistens werden
    solche Kiddys zum Außenseiter abgestempelt!!
     
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