Gartenbewässerungsrohre und Gefahr durch Heckenwurzeln

A

anubisTURBO

Neuling
#1
Guten Tag an alle Forenmitglieder,

ich bin der Neue und komme jetzt vermutlich öfter :) Das viele Mitlesen und die daraus resultierenden vielen Tipps aus anderen Beiträgen haben mich jetzt überzeugt, mich doch zu registrieren, denn auf eine Frage habe ich keine Antwort gefunden.

Ich plane eine einfache automatische Gartenbewässerung für mein Grundstück. Da ich gerade dabei bin einen Graben für eine neu zu pflanzende Ligusterhecke zu ziehen habe ich mir gedacht, dass ich diesen Graben ja auch nutzen könnte für die drei Hauptleitungen der Rasensprenger.

Der Graben ist aufgrund des Lehmanteils im Boden im Schnitt 50cm tief und es müssten 3 Gardena PE-Rohre da rein verlegt werden. Mein Plan war es, dass ganz unten zu verlegen, anschließend den neuen Mutterboden aufzufüllen und oben dann die Ligusterhecke zu pflanzen.

Meine Frage an die Profis:

1. Ist das realisierbar aufgrund der Gefahr der Durchwurzelung der PE-Rohre?
2. Wurzelt Liguster eher breit, oder tief?
3. Ist aus Erfahrung davon auszugehen, dass man an die Rohre nochmal dran muss im Laufe der Jahre?
4. Wenn ich nicht den Graben der Hecke nutzen kann, hat jemand eine andere kreative Idee wie ich möglichst ohne mein ganzes Grundstück mit neuen Gräben zu durchziehen in die Ecken komme für die Gardena Rasensprenger (hier z.B. T380)? Im Zweifel sind diese ja immer in unmittelbarer Nähe zur Hecke...

Vielen Dank für eure Unterstützung :)
 
  • Parzival

    Parzival

    Foren-Urgestein
    #2
    AW: Gartenbewässerungsrohre und Gefahr durch Heckenwurz

    Lieber Anubis

    Offenbar hat hier niemand einen Tipp für Dich.

    Ob es clever ist, seine PE Rohre im Pflanzgraben der Hecke zu platzieren? Wenn es drei 25 mm Rohre sind, werden das die Heckenpflanzen schon verkraften.

    Ich würde denken: Liguster wurzelt nach Wasserangebot. Wie tief das geht, kann ich nicht sagen, aber ein Stück in die Breite wird es schon gehen.

    Durchwurzeln einer PE Leitung? Das würde ich ausschließen. Das passiert nur bei Tonrohren, deren Dichtungen mürbe sind. Ich habe noch nicht erlebt, dass sich Wurzeln in eine PE Verschraubung gefressen haben. Du wirst also mit diesen PE Rohren in den nächsten 80 Jahren nichts mehr zu tun haben.

    Ob man seine Leitungen in 50 cm Tiefe verlegen muss? Das macht ein Deutscher Ingenieur, der beim TÜV arbeitet. Kalifornier ziehen das mit Hand Wire Trenching in 15cm Tiefe durch.

    Ob ein T380 wirklich eine gute Wahl ist? Da wirst Du sicher Deine Erfahrungen machen. Stand der Technik wäre aus heutiger Sicht ein HUNTER PGP Ultra.

    Standort: In der Nähe der Hecke? Lieber nicht! Eine Ligusterhecke mit einer Höhe um die 1,80 wird wahrscheinlich (um stabil zu sein) auf 70 bis 80 cm Breite getrimmt. Die solltest Du schon heute berücksichtigen. Sonst spritzt Dein heute platzierter Regner in fünf Jahren aus der Hecke.

    Viel Glück
     
    merls

    merls

    Mitglied
    #3
    AW: Gartenbewässerungsrohre und Gefahr durch Heckenwurz

    Hallo Anubis,
    das einzige was mir dazu einfall würde wäre eventuell das die dicker werdenen Wurzeln das PE Rohr über die Jahre eindrücken könnten.
    Ob das wirklich passieren kann entzieht sich jedoch meiner Kenntnis.

    Das aus der Hecke spritzen hat ein nachbar von mir. Der müsste nun seinen Busch bis ins Braune Holz zurückschneiden um dem Regner wieder freie Bahn zu verschaffen. Ganz schön häßlich. Daher solltest du denke ich locker 60cm von der Heckenmitte wegbleiben.
    Du willst ja sicherlich nicht 3mal im Jahr Hecke schneiden um noch mit dem mäher nach genug ran zu kommen. Lieber bissl mehr Platz lassen und später mit ner Rasenkante arbeiten und bissl Rindenmulch unter die Hecke und Platz für den Rasenmäher haben.

    Lieben Gruß
    Torsten
     
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