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casi242
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- 11. März 2011
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Hallo!
Ich musste mich notgedrungen mit den Gartenschläuchen und dessen Querschnitte auseinandersetzen.
Grund war der Betrieb von zwei Rasensprengern mit 1/2" Gartenschlauch gleichzeitig. Der Schlauch bestand aus zwei 12 m lange Teilstücke.
Der Betrieb war mit einer Gardena Gartenpumpe mit 4,4 bar so nicht möglich.
Dabei bin ich auf Diverses gestossen:
Quelle Wikipedia:
Zitat daraus:
Also habe ich 25 m 3/4" Schlauch gekauft und direkt an die Pumpe angeschlossen. Am anderen Ende ist ein Adapter 3/4" auf 1/2". An dem Adapter ist ein 1/2" Y-Verteiler, an dem die beiden Sprenger mit je 12 m 1/2" Schlauch angeschlossen sind. Und siehe da, es geht!
Warum es vorher nicht ging ist mir schleierhaft.
Die vielen Verteiler? Der Anfangsquerschnitt von 1/2"?
Vorher waren die ersten 12 m 1/2" direkt per Adapter an der Gartenpumpe angeschlossen. Am anderen Ende kam der Y-Verteiler mit einem 50 cm Schlauchstück zum ersten Sprenger und das zweite 12 m 1/2" Stück zum zweiten Sprenger. Im Grunde die gleiche Konstellation, nur das der Zulauf zum Y-Verteiler jetzt 3/4" ist.
Dann stellt sich mir noch die Frage, was so ein Sprenger eigentlich braucht?
Ist es der Druck oder die Durchflussmenge?
Durch den kleineren Schlauch kommt lt. den Aussagen weniger Druck und mehr Wasser (höhere Fließgeschwindigkeit).
Dann ist es wohl mehr die Wassermenge, als der Druck.
Ich kann das alles noch nicht so ganz glauben, also werde ich die beiden Sprenger nochmal direkt an die Pumpe anschliessen. Gleiche Konstellation, nur mit 25 m 3/4" Schlauch weniger dazwischen...
Erfahrungen, Hinweise und Anregungen sind willkommen!
Gruß und Dank
Carsten
Ich musste mich notgedrungen mit den Gartenschläuchen und dessen Querschnitte auseinandersetzen.
Grund war der Betrieb von zwei Rasensprengern mit 1/2" Gartenschlauch gleichzeitig. Der Schlauch bestand aus zwei 12 m lange Teilstücke.
Der Betrieb war mit einer Gardena Gartenpumpe mit 4,4 bar so nicht möglich.
Dabei bin ich auf Diverses gestossen:
Quelle Wikipedia:
Auch hier ist eine gute Beschreibung mit Berechnung.Der Italiener Giovanni Battista Venturi entdeckte, dass sich die Fließgeschwindigkeit eines durch ein Rohr strömenden inkompressiblen Fluids zu einem sich verändernden Rohrquerschnitt umgekehrt proportional verhält. Das heißt, die Geschwindigkeit des Fluids ist dort am größten, wo der Querschnitt des Rohres am engsten ist.
Nach dem Kontinuitätsgesetz für inkompressible Fluide tritt aus jedem beliebigen Rohrabschnitt dieselbe Fluidmenge aus, die in ihn eingeführt worden ist. Das Fluid muss die Engstelle also mit dem gleichen Durchfluss (Menge/Zeit) passieren, wie den Rest des Rohres. Deshalb muss sich die Geschwindigkeit des Fluids (Gas oder Flüssigkeit) zwingend erhöhen.
Daniel Bernoulli entdeckte die Beziehung zwischen der Fließgeschwindigkeit eines Fluides und dessen Druck. Er fand heraus, dass in einem strömenden Fluid (Gas oder Flüssigkeit) ein Geschwindigkeitsanstieg von einem Druckabfall begleitet ist.
Zitat daraus:
Woanders habe ich gelesen, dass man bei solchen Berechnung die "Reibungsverluste" überhaupt nicht mit einbezieht, weil sie vernachlässigbar gering sind. Keine Ahnung, was nun richtig ist.Bei einem größeren Durchmesser ist der verlustfreie Querschnitt deutlich größer. Das Fördermedium (Wasser) kann dort ungehindert fließen.
Also habe ich 25 m 3/4" Schlauch gekauft und direkt an die Pumpe angeschlossen. Am anderen Ende ist ein Adapter 3/4" auf 1/2". An dem Adapter ist ein 1/2" Y-Verteiler, an dem die beiden Sprenger mit je 12 m 1/2" Schlauch angeschlossen sind. Und siehe da, es geht!
Warum es vorher nicht ging ist mir schleierhaft.
Die vielen Verteiler? Der Anfangsquerschnitt von 1/2"?
Vorher waren die ersten 12 m 1/2" direkt per Adapter an der Gartenpumpe angeschlossen. Am anderen Ende kam der Y-Verteiler mit einem 50 cm Schlauchstück zum ersten Sprenger und das zweite 12 m 1/2" Stück zum zweiten Sprenger. Im Grunde die gleiche Konstellation, nur das der Zulauf zum Y-Verteiler jetzt 3/4" ist.
Dann stellt sich mir noch die Frage, was so ein Sprenger eigentlich braucht?
Ist es der Druck oder die Durchflussmenge?
Durch den kleineren Schlauch kommt lt. den Aussagen weniger Druck und mehr Wasser (höhere Fließgeschwindigkeit).
Dann ist es wohl mehr die Wassermenge, als der Druck.
Ich kann das alles noch nicht so ganz glauben, also werde ich die beiden Sprenger nochmal direkt an die Pumpe anschliessen. Gleiche Konstellation, nur mit 25 m 3/4" Schlauch weniger dazwischen...
Erfahrungen, Hinweise und Anregungen sind willkommen!
Gruß und Dank
Carsten