Geiztrieb?

  • Ersteller des Themas jeannett85
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jeannett85

jeannett85

Mitglied
Ich wüsste gern, ob das mit dem roten Pfeil markierte auf dem Foto ein Geiztrieb ist?!
Bin mir unsicher, weil er praktisch ganz oben ist, und die Tomi sich auch nach der anderen Seite verzweigt. Vor allem sind alle anderen Geiztriebe noch gar nicht so groß, vielleicht nen cm, dieser hier ist um einiges größer. Möchte nix abkappen, was sich dann doch als eigentlicher Trieb herausstellt...
Danke schon mal für eure Hilfe!
 

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  • P

    pere

    Guest
    Ja, das ist ein Geiztrieb, kannste kappen...

    Liebe Grüße
    Petra, die auch manchmal zweimal schauen muss, obs einer ist
     
    Sunfreak

    Sunfreak

    Moderator
    Mitarbeiter
    Der Vollständigkeitshalber:

    Geiztriebe sind quasi mit dem Haupttrieb vergleichbar. Das bedeutet: Sollte die Triebspitze abgeknickt, verkümmert oder sonst irgendwie nichtmehr vorhanden sein, so kann man einen Geiztrieb wachsen lassen und erhält einen wirklich vollwertigen Ersatz. Alternativ sind Geiztriebe ideale Stecklinge. Lässt man den Geiztrieb einige cm wachsen, bricht ihn aus und setzt ihn in Wasser wird er bald Wurzeln schlagen. Man erhält so eine vollwertige, vegetativ vermehrte Tomatenpflanze. Stecklingsvermehrte Tomaten blühen erheblich früher als gesäte. Nicht selten muss man Stroh unterlegen, da die Früchte sonst auf dem Boden aufliegen. Es würde sich deshalb selbst Mitte Juni noch lohnen Stecklinge zu gewinnen, wenn man bemerkt, dass man zuwenig Tomaten im Anbau hat.

    Das Ausgeizen ist abhängig von der Sorte: Busch-, Topf-, Ampel- und Wildtomaten geizt man nicht aus. Mit Ausnahme natürlich, wenn das Blattwerk zu dicht werden sollte. Sonst fördert man u.a. die Braunfäule ganz erheblich. Wildtomaten erzieht man am effektivsten am Spalier. Ansonsten werden konsequent alle Geiztriebe entfernt.

    Grüßle, Michi :oops:
     
  • Annie001

    Annie001

    Mitglied
    Der Vollständigkeitshalber:

    Geiztriebe sind quasi mit dem Haupttrieb vergleichbar. Das bedeutet: Sollte die Triebspitze abgeknickt, verkümmert oder sonst irgendwie nichtmehr vorhanden sein, so kann man einen Geiztrieb wachsen lassen und erhält einen wirklich vollwertigen Ersatz. Alternativ sind Geiztriebe ideale Stecklinge. Lässt man den Geiztrieb einige cm wachsen, bricht ihn aus und setzt ihn in Wasser wird er bald Wurzeln schlagen. Man erhält so eine vollwertige, vegetativ vermehrte Tomatenpflanze. Stecklingsvermehrte Tomaten blühen erheblich früher als gesäte. Nicht selten muss man Stroh unterlegen, da die Früchte sonst auf dem Boden aufliegen. Es würde sich deshalb selbst Mitte Juni noch lohnen Stecklinge zu gewinnen, wenn man bemerkt, dass man zuwenig Tomaten im Anbau hat.

    Das Ausgeizen ist abhängig von der Sorte: Busch-, Topf-, Ampel- und Wildtomaten geizt man nicht aus. Mit Ausnahme natürlich, wenn das Blattwerk zu dicht werden sollte. Sonst fördert man u.a. die Braunfäule ganz erheblich. Wildtomaten erzieht man am effektivsten am Spalier. Ansonsten werden konsequent alle Geiztriebe entfernt.

    Grüßle, Michi :oops:
    Da bringst du mich auf eine gute Idee! Ich könnte nächstes Jahr weniger Tomatenpflanzen aussäen und dann von jeder Pflanze ein oder zwei Geiztriebe bewurzeln. Das spart mir jede Menge Platz. D.h. für mich mehr Licht und gesündere Pflanzen. Meine diesjährigen Tomatenpflanzen sind nämlich ganz schön in die Höhe geschossen...
     
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