Gelbe Halme/kahle Stellen

A

AndiSH

Neuling
Hallo Zusammen,

Ihr denkt euch bestimmt:"nicht schon wieder gelbe Halme" :D
Habe hier schon einige Berichte dazu gefunden, kann aber keinen so richtig auf meinen Rasen münzen... Der Rasen wurde im November letzten Jahres vom Landschaftsgärtner angelegt. Da ist natürlich bis zum Frühjahr nichts passiert. Dann ging es aber los und der Rasen ist schön gekommen. Nach den ersten paar mal mähen habe ich dann im April den Rasen das erste Mal gedüngt, dann wieder Anfang Juli und zuletzt Ende September. Als Dünger habe ich einen NPK (Compo Langzeit Dünger) Die Rasensorte kenne ich leider bis heute nicht. (Wohnanlage, Mehrfamilienhaus, Kommunikation über Bauträger etc.) Ich mähe aktuell mit einem Gardena Spindelmäher mit Fangkorb auf 42mm. Höher kann der nicht. Im Anschluss gehe ich noch mit dem Rasenrechen durch und hole den Verschnitt raus. Seit ca. 3 Wochen habe ich das Gefühl, dass der Rasen abstirbt. Beim Rechen hole ich jedes Mal unmengen toter Grashalme raus, sodass sich, trotz fast durchgehendem Regen, kahle Stellen bilden. Gleichzeitig hab ich immer mehr gelbe Halme im Rasen. Ich hab langsam Angst, dass bald nichts mehr vom Rasen übrig ist. :rolleyes: Habt ihr mir meine Idee, was hier der Auslöser sein könnte?
PS: Ja, muss die Klinge vom Mäher nachstellen, hat wieder etwas gefranst, aber das kann doch nicht dieses "Massensterben" verursachen, oder?
 

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  • Wasserlinse

    Wasserlinse

    Moderator
    Mitarbeiter
    Spontan würde ich sagen: zuwenig gedüngt. Langzeitdünger halten selten das, was auf ihnen steht. In der Regel düngt man alle 4 - 6 Wochen. Je mehr es regnet, desto öfters sollte man düngen.

    Im Frühling ist ein phosphor- und stickstoffhaltiger Dünger besser, im Herbst dann der sogenannte Herbstdünger mit mehr Kalium. Im Frühling kann man auch einen Starterdünger ausbringen, der hilft auch.

    Zudem würde ich dann im Frühling noch einen Bodenaktivator ausbringen, der hilft nämlich, organische Bestandteile zu verstoffwechseln. Organisch düngen ist sowieso am besten für den Boden.
     
    der allgäuer

    der allgäuer

    Mitglied
    sehe ich wie mein vorschreiber, viel zu viel dünger.
    leihe dir mal einen mulchmäher, und mähe damit.
    wir mähen nur damit, und alles wächst wunderbar, und alles ohne düngung.
     
    Wasserlinse

    Wasserlinse

    Moderator
    Mitarbeiter
    sehe ich wie mein vorschreiber, viel zu viel dünger.
    leihe dir mal einen mulchmäher, und mähe damit.
    wir mähen nur damit, und alles wächst wunderbar, und alles ohne düngung.
    Sorry, du hast meinen Text offenbar nicht gut gelesen: ich meine genau das Gegenteil. Zuwenig gedüngt.

    Wenn du nicht düngen musst, dann hast du offenbar einen sehr guten Boden mit einer intakten Bodenlebewelt. Ausserdem benutzt du einen Mulchmäher, AndiSH recht jeweils noch das Schnittgut weg.
     
  • der allgäuer

    der allgäuer

    Mitglied
    stimmt.
    aber es schon viel, was an dünger in den boden kommt. beim dünger hilft viel nicht viel.
    vielleicht sollte er das mähgut mal liegen lassen.
     
  • A

    AndiSH

    Neuling
    Danke für eure Rückmeldungen. Das Schnittgut hatte ich anfangs liegen lassen, bin dann aber mit dem Mähen nicht mehr hinterher gekommen und die geschnittenen Halme waren zu lang. Da war dann der Rasen zunehmend verfilzt. Seit dem kommt der Rechen zum Einsatz. Allerdings ist das Wachstum inzwischen ja auch deutlich langsamer. Der Mulch Mäher lohnt sich bei mir nicht wirklich, sind nur ca. 50m^2 Fläche, die ich hab. Ich glaub ich versuch es mal mit dem Herbstdünger und dem Neustart im Frühjahr. Der Boden hier ist auch nicht sonderlich nährstoffreich. Zumindest haben auch die Hecke und Sträucher ewig gebraucht, bis sie richtig gekommen sind.
     
  • Wasserlinse

    Wasserlinse

    Moderator
    Mitarbeiter
    Dann empfehle ich dir wirklich einen Bodenaktivator im Frühling auszubringen. Und im Bereich der Hecken und Sträucher etwas mehr zu düngen, aber da lieber organisch.

    Den ersten Dünger im Frühling kannst du aber mineralisch-organisch ausbringen, danach ca. eine Woche später den Bodenaktivator und dann alle drei Wochen organisch düngen.
     
    G

    Galileo

    Mitglied
    Das Schnittgut hatte ich anfangs liegen lassen, bin dann aber mit dem Mähen nicht mehr hinterher gekommen und die geschnittenen Halme waren zu lang. Da war dann der Rasen zunehmend verfilzt. Der Mulch Mäher lohnt sich bei mir nicht wirklich, sind nur ca. 50m^2 Fläche, die ich hab.
    Ich habe auch nur 50 m2 Rasenfläche und keinen Mulchmäher – es geht auch ohne – Ich lass den Fangkorb weg und binde die Klappe hoch, so wird das geschnittene Gras hinten raus geblasen – muss man halt etwas seitlich vom Mäher laufen. Dann ein 2. Mal drübergemäht, so wird alles noch mal zerkleinert und besser verteilt.
    Damit die geschnittenen Halme nicht zu lang werden, mähe ich alle 7-8 Tage, aber das ist in 10 Minuten gemacht.
    Der Schnitt wird von der Bodenfauna zersetzt. Auch Würmer ziehen Halmstücke in den Boden, fressen, verdauen diese und hinterlassen gedüngte Belüftungsgänge unter den Rasensoden.
    Deshalb brauche ich nur wenig Dünger, den aber regelmäßig, wie Wasserlinse schon schreibt.
    Ihr denkt euch bestimmt:"nicht schon wieder gelbe Halme" :D
    Habe hier schon einige Berichte dazu gefunden, kann aber keinen so richtig auf meinen Rasen münzen...
    Das Vergilben kann auch durch Pilze verursacht sein.
    Eine Scharfe Schnittkante am Halm hat nur eine vergleichsmäßig geringe Fläche.
    Eine abgerupfte ausgefranste Schnittkante hat ein vielfaches auf der sich die Pilzsporen ansiedeln können.
    Ein zu frühes Beregnen nach dem Rasenmähen, bevor die Schnittkanten eingetrocknet sind, begünstigt zusätzlich den Pilzebefall.
    Falls die Möglichkeit besteht ist ein Spindelmäher immer dem klassischen Sichelmäher vorzuziehen, denn beim Sichelmäher wird der Grashalm abgeschlagen und beim Spindelmäher, wie beim Scherenprinzip, geschnitten.

    Rechtschreibung
     
    Zuletzt bearbeitet:
    G

    GrünerDaumen12

    Mitglied
    Weniger Dünger ist oft besser!
     
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