Genauigkeit von Wasserzählern

mikaa

mikaa

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#51
Wie jetzt? Zahlst du das an EINE Firma? Bei uns sind das zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
Nein Tina , ich habe einen Versorgungsvertrag mit den ortsansässigen Stadtwerken.

Um eine Richtung zur Suche anzuregen: Vergleiche mal, ob da immernoch 10L angezeigt werden, wenn das Wasser in einzelnen 300ml- oder 500ml-Portionen bei jeweils verschiedenen Öffnungsweiten des Wasserhahns gezapft wird.
Sehr witzig tihei, wenn dir nichts ausmacht lache ich später mal darüber.

ich sprach von üblichen Mengen die in einem "normalem Haushalt" mit normalen Portionen abgenommen werden.
Übrigens ein sehr motivierter Mitarbeiter des Versorgers hatte so einen ähnlichen Vorschlag wie du.

Sein Chef fand das aber gar so lustig. ;)
 
  • billymoppel

    billymoppel

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    #52
    ich glaube, ihr habt nicht ganz verstanden, was tihei euch sagen wollte: es ist völlig wurscht, wieviel wasser ihr verbraucht:
    wasser kostet nix. es gibt es - entgegen anderslautender auffassungen - in rauhen mengen in guter qualität hierzulande.
    was kostet, ist das netz, die verwaltung, die kredite und der betrag x - den stadtwerke nun mal erwirtschaften müssen, weil er im haushalt eingestellt ist und für die kommunen zu quersubvensionierung dringend nötig ist.
    wasser ist eine kommunale einnahmequelle - eine der wenigen, die unaghängig von bundesumverteilung ist und über die sie frei verfügen können.
    du kannst im einzelfall natürlich vielleicht auf genaue zähler bestehen (aber wahrscheinlich steht im kleingedruckten, dass du das nicht kannst) - deren kosten sofort umgelegt würden, weil dann natürlich alle diese zähler bekämen und für die umrüstung sofort ein nötiger betrag in die bilanz gestellt würde.
    du kannst auch wasser sparen - da alle das gleiche tun (man denkt ja immer, man ist allein, aber das ist man nicht), steigt einfach der preis.
    die kommunen planen jahre im voraus - und da muss der wasserversorger jedes jahr den betrag x plus inflation bereit stellen - wie er das macht, ist wurscht, hauptsache das geld fließt.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    mikaa

    mikaa

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    #53
    Ist doch klar , für was am Ende bezahlt wird..aber das Zählwerk auf dem Wasserzähler entscheidet nunmal darüber wie hoch mein Anteil davon ist was zu bezahlen ist.
    Und so lange das Wasser Verbrauchsabhängig abgerechnet wird kann man doch wohl verlangen das der Verbrauch korrekt angegeben wird, oder ist das zu viel verlangt?
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

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    #54
    Ja billymoppel, verstehe Thei. :cool:
    Da spielt z.B. auch die neue gesplittete Abgabe des Niederschlagwassers mit rein ... wenn es auf der einen Seite weniger wird, wird es auf der anderen Seite halt mehr.




    Der Gesamtverbrauch im Haus liegt aktuell bei ~300 m³.

    Ich habe mal gelesen das Wasserzähler bei der Eichung selbst im unteren Bereich (kleinste Abgabemenge) +-5% und im oberen Bereich (max Abgabemenge )+-2% Abweichung haben dürfen um die Eichung zu bestehen.
    Durch Abnutzung können diese Agaben aber im unteren Bereich auf +-10% und im Oberen Bereich +-4% steigen und das ist alles noch innerhalb der Verkehrsfehlergrenze. Jetzt kommt es noch darauf an welche "Größe" an Wasserzähler verbaut worden ist. Je größer der der Wasserzähler dimensioniert ist desto höher ist der untere Abgabebereich angegeben.

    Dies wären ca. 8,3 % Mehrverbrauch und sind nach deinen Angaben in den Toleranzen ... diese nun auch wiederum auf die Wohnparteien aufgeteilt wird.

    Auf dem Amt wirst du dann wohl eh wenig Chancen haben und kannst dies somit zu den Akten legen.
     
  • tina1

    tina1

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    #55
    Bei uns hier scheint einiges in der Luft zu hängen.
    Der alte Versorger hat mir mitgeteilt, daß der Versorgungsvertrag am Jahresende ausgelaufen ist, sich für die freundliche Zusammenarbeit bedankt und eine Schlußrechnung über knappe 10€ erstellt.
    Wo ich jetzt das Trinkwasser beziehe, weiß ich nicht. Es kam von nirgendwoher eine Info. Hoffentlich hocke ich hier nicht bald auf dem Trockenen.

    Und was das Ganze mit Niederschlagswasser zu tun hat, begreife ich eh nicht.
    Soll ich jetzt Regenwasser auffangen, damit ich meine Morgentoilette machen kann?
     
  • Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

    Foren-Urgestein
    #56
    Und was das Ganze mit Niederschlagswasser zu tun hat, begreife ich eh nicht.
    Soll ich jetzt Regenwasser auffangen, damit ich meine Morgentoilette machen kann?

    Es ging um den Beitrag von billymoppel ... und dass das Niederschlagwasser auch ein Beitrag ist, der mit in die Berechnung von Wassers/Abwassersgebühr mit einfließt ... mehr nicht.
     
  • L

    Lillimarlen

    Guest
    #58
    ich glaube, ihr habt nicht ganz verstanden, was tihei euch sagen wollte: es ist völlig wurscht, wieviel wasser ihr verbraucht:
    wasser kostet nix. es gibt es - entgegen anderslautender auffassungen - in rauhen mengen in guter qualität hierzulande.
    was kostet, ist das netz, die verwaltung, die kredite und der betrag x - den stadtwerke nun mal erwirtschaften müssen, weil er im haushalt eingestellt ist und für die kommunen zu quersubvensionierung dringend nötig ist.
    wasser ist eine kommunale einnahmequelle - eine der wenigen, die unaghängig von bundesumverteilung ist und über die sie frei verfügen können.
    du kannst im einzelfall natürlich vielleicht auf genaue zähler bestehen (aber wahrscheinlich steht im kleingedruckten, dass du das nicht kannst) - deren kosten sofort umgelegt würden, weil dann natürlich alle diese zähler bekämen und für die umrüstung sofort ein nötiger betrag in die bilanz gestellt würde.
    du kannst auch wasser sparen - da alle das gleiche tun (man denkt ja immer, man ist allein, aber das ist man nicht), steigt einfach der preis.
    die kommunen planen jahre im voraus - und da muss der wasserversorger jedes jahr den betrag x plus inflation bereit stellen - wie er das macht, ist wurscht, hauptsache das geld fließt.
    Dazu passt dann auch, dass man sich als Wasser- Verbraucher nicht 'zu Tode' sparen soll, obwohl es eigentlich löblich ist, mit wertvollem Trinkwasser ressourcenschonend umzugehen. Dieses Sparen auf Düwel komm raus schädigt die Kanalisation und die Pflege-, Instandhaltungs-, Reparatur- Kosten müssen dann auch wieder auf alle umgelegt werden.
     
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