Würde als Wurzelsperre eigendlich so ein Maurerkübel reichen oder drückt es den auseinander was ich mir eigendlich nicht vorstellen kann!?
Als ich meinen Phyllostachys Nigra mit einer Höhe von 2,5 m gekauft habe, war er in einem Kübel, der um die 40cm Durchmesser hatte und vom Material her mit einem Maurerkübel vergleichbar ist.
Die Wurzeln haben den Kübel aber komplett gesprengt und es war mehr als schwierig und nur nach Abschneiden der Wurzeln mögich, den Bambus aus dem Topf zu befreien.
Maurerkübel als Wurzelsperre geht nicht, da du unten ein Loch für die Entwässerung brauchst und von dort aus die Wurzeln den Kübel sprengen.
Ich kenne einen Bekannten, dem beim Brunnenbau Schachtringe übriggeblieben sind und diese als Wurzelsperre für seinen Bambus verwendet hat. Zwei Stück, jeweils mit 1 m Durchmesser. Der eine Ring 25 cm hoch, der zweite 50cm. Den kleineren (150kg) hat er unten reingesetzt, den großen (305 kg) oben drauf. Nach einiger Zeit haben die Wurzeln den oberen Ring angehoben und sind durchgewachsen.
Ich kenne zwar auch einige Beispiele, bei denen die Wurzelsperre funktioniert hat, jedoch wäre ich sehr vorsichtig. Ich persönlich löse die Situation so, dass meine Phyllostachys in Töpfen bleiben, während die Fargesia bedenkenlos raus in den Garten dürfen.