Gründüngung

B

Beregner

Mitglied
#1
Ich möchte zum ersten mal in meinem Garten sandig/lehmiger Boden Gründüngung zur Bodenverbesserung und Stickstoffversorgung jetzt im Herbst aussäen.

Was wäre hier am besten geeignet (Senf, Ölrettich, Phacellia,....) Oder geht man auf eine Saatgutmischung?

Ich muss auch noch bedenken das direkt nebenan Rasen steht der durch aussamen nicht zum Wildwuchs werden darf.
 
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  • Rumbleteazer

    Rumbleteazer

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    #2
    Ich möchte zum ersten mal in meinem Garten sandig/lehmiger Boden Gründüngung zur Bodenverbesserung und Stickstoffversorgung jetzt im Herbst aussäen.

    Was wäre hier am besten geeignet (Senf, Ölrettich, Phacellia,....) Oder geht man auf eine Saatgutmischung?

    Ich muss auch noch bedenken das direkt nebenan Rasen steht der durch aussamen nicht zum Wildwuchs werden darf.
    Für Lehmböden nimmt man in der Regel Lupinen. Zusätzlich kann man Erbsen setzen und die Wurzeln nach der Ernte im Boden als zusätzlichen Stickstoffdünger belassen. Klee als Lückenfüller ist auch immer gerne gesehen.

    Erfolg gewünscht, Dirk
     
    Pyromella

    Pyromella

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    #3
    Auf den Klee würde ich an deiner Stelle wegen des Rasens verzichten. Ansonsten sind die von Rumbleteazer genannten Leguminosen bestimmt eine gute Wahl.
     
    B

    Beregner

    Mitglied
    #4
    Danke.
    Würde Senf theoretisch auch funktionieren?
    Habe beides noch nicht angebaut.
     
  • Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    #5
    Senf lockert dir auch den Boden, sorgt auch dafür, dass der Boden nicht offen liegt und Anflugstelle für alle Wildkräuter ist, kann aber keinen Luftstickstoff binden, wie das die Leguminosen (Lupinie usw) mit ihren Knöllchenbakterien können.
     
  • B

    Beregner

    Mitglied
    #6
    Werde mir die Düngelupinen Blaue Süßlupinen von Kiepenkerl bestellen.

    Kann dann Fotos machen wenn was zu sehen ist :)
     
  • D

    Desperado

    Mitglied
    #10
    Mitte September braucht man keinen Klee und auch keine Körnerleguminosen (Erbsen Ackerbohnen, Lupinen, Wicken) mehr säen, weil die Vegetationszeit für sie einfach zu kurz ist.
    Da kann man bestenfalls noch etwas Senf streuen.

    Neben Gelbsenf und Ölrettich haben sich auch Phacelia und Ramtillkraut als Gründüngung bewährt. Allerdings muss man Letztere als Dunkelkeimer mit etwas Erde abdecken. Auch der Ölrettich keimt besser, wenn er etwas abgedeckt ist.
    Lupinen machen zwar optisch was her, aber für kalkhaltige Böden sind sie weniger geeignet, weshalb sie auf unseren Muschelkalkböden auch überhaupt keine Rolle spielen. Da ist die Ackerbohne sehr viel besser geeignet.
    Auf sandigen Böden, wo der pH-Wert selten höher als 5,5 ist, kann man natürlich genauso gut Lupinen anbauen.
    Aber Körnerleguminosen sollte man spätestens Mitte Juli säen, damit sich noch große, stattliche Pflanzen mit einer tiefreichenden Pfahlwurzel mit den entsprechenden Knöllchenbakterien entwickeln. Diese Bakterien brauchen Wärme und ausreichend Bodenfeuchte
    Insofern verstehe ich auch das Gequatsche mit den nicht ganz billigen Lupinen nicht.
     
  • Frau B aus C

    Frau B aus C

    Mitglied
    #11
    Desperado, Du sprichst mir aus dem Herzen. Aber das sind alles keine Landwirte, wollen aber etwas Gutes für Ihren Boden tun, beherrschen aber die Grundlagen nicht. Aber sie können lernen.
     
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