Jain.
Das zusätzliche Sammeln von Stickstoff findet nur bei starkem Mangel statt. Ist der Boden einigermaßen versorgt, so kommt das Sammeln von Luftstickstoff gar nicht erst in relevantem Umfang zu Stande. Die Leguminosen bedienen sich dann bei den Nährstoffen, die der Gärtner für die Tomaten bestimmt hatte. In der Masse der Gründüngungspflanze ist dann der Stickstoff gebunden, den sie vorher aus dem Boden geholt hat (also der Tomate weggeschnappt).
Die Nährstoffe, die man vorher an Dünger ausgebracht hat bzw. aus Humus während der Saison mineralisiert wurden, sind dann im Aufwuchs gebunden und werden mit dem verrotten des organischen Materials wieder zu Humus.
Man kann - die Fruchtbarkeit erhöhen, aber der "Symbioseknaller" bleibt ungenutzt, da die Tomaten in nährstoffreicher Erde stehen - also
-den Gehalt organischer Substanz erhöhen (und damit u.a. die Stickstoff-Nachlieferung in den kommenden Jahren)
-überschüssige Nährstoffe zumindest teilweise vor dem auswaschen schützen
-Den Boden während der Vegetationsperiode bedecken
Oder etwas überspitzt: Aus '
bösem' Blaukorn wurde '
guter' Humus

Du hast einen Teil der mineralischen Nährstoffe an organische Reste gekettet, die erst wieder von Mikroorganismen geknackt werden müssen.