Haus hat sich gesenkt - hat jemand Erfahrungen?

J

Jusy

Neuling
Hallo Zusammen

Unser Haus ist nun fast 11 Jahre alt. Es ist ein Holzelementhaus, welches teilweise unterkellert ist. Nun ist es so, dass sich der vordere Teil (welcher nicht unterkellert ist) sich um ca. 5cm gesenkt hat.

Kennt das jemand? Was gibt es für Optionen beziehungsweise Möglichkeiten?

Unser Architekt und Ingenieur waren heute da - aber diese haben beide keine Erfahrungen damit und müssen sich auch noch schlau machen...

Danke für eure ersten Rückmeldungen.
 
  • Taxus Baccata

    Taxus Baccata

    Foren-Urgestein
    Ich würde sofort einen Statiker zu Rate ziehen, um erst einmal herauszufinden wie sicher das Gebäude noch ist. Rieten der Architekt und Ingenieur nicht dazu..? Man möchte heute nur noch den Kopf schütteln.
     
    H

    hofergarten

    Mitglied
    ATV Sendung - Pfusch am Bau - würde ich in Österreich sagen.

    Die werden dir jetzt lustige Reparaturmaßnahmen vorschlagen aber am Ende wird es zum abtragen und neu zu bauen, je nach Bauherr würde der in Österreich überlegen ob er in Konkurs geht und mit neuem Namen neue Firma gründet.
    Bin schon lange Fan von Pfusch am Bau, da waren schon ein paar Häuser die sich gesenkt haben zu sehen.
     
    Fini

    Fini

    Foren-Urgestein
    also wenn der Architekt und Ingenieur sich erst schlau machen müssen, würde ich sofort andere zurate ziehen.

    was haben die für einen Abschluss gemacht? :eek:
     
  • Fini

    Fini

    Foren-Urgestein
    naja, ich mag die nicht ...
     
    Fini

    Fini

    Foren-Urgestein
    Bei einer Serie z.B. ... da hat jemand ein Haus gekauft und danach!!!! Den Gutachter geholt ...
    na den hol ich doch bevor ich was kaufe .. mach ich doch bei einem Auto auch
     
    Taxus Baccata

    Taxus Baccata

    Foren-Urgestein
    Fini, wir hatten vor dem Kauf einen staatlich vereidigten und TÜV zertifizierten Gutachter zur Besichtigung und Beratung dabei. Hat uns auch nichts genützt.

    Ich hoffe der Threadsteller schaut nochmal rein bevor seine Bude zusammenbricht...
    Nach Einsturz: Familie steht vor Ruin
     
  • Fini

    Fini

    Foren-Urgestein
    Son Mist! Wie kann jemand nur so einen Beruf ausüben und dann denen Leuten was Falsches raten ... da hängen ja Existenzen mit dran .... die gehörn mit dem nassen Fetzen gejagt!

    Ich bin froh, dass wir bei unserem Hausbau die ganze Zeit mit am Bau waren ... einiges an Pfusch haben wir so abgewehrt. GG kennt sich zum Glück da gut aus und wir haben uns immer noch zusätzlich bei mehreren Leuten erkundigt. Was haben wir mit dem Baumeister gestritten ... aber alles durchgesetzt und jetzt hatten wir noch nicht ein einziges Problem in 20 Jahren. Kein Riss keine Feuchte ... sogar den Jahrhundertsturm hats fast unbeschadet überstanden (wenn nicht das Nachbarhaus die Ziegel hergeworfen hätte) *dreimalaufholzklopf*
     
    Taxus Baccata

    Taxus Baccata

    Foren-Urgestein
    Son Mist! Wie kann jemand nur so einen Beruf ausüben und dann denen Leuten was Falsches rate
    Aus Unwissenheit und Inkompetenz, denke ich. Absicht... würde ich nicht unterstellen. Unwissenheit reicht aber schon, um jemandem im schlimmsten Fall die Existenz zu zerstören.

    Wir haben nach unseren anfänglichen Erlebnissen auch aufgepasst wie Schießhunde und ich hoffe, dass unser Haus auch noch sehr lange halten wird.
    Dennoch - wir kennen sehr viele, die neu gebaut oder saniert haben: Pfusch am Bau ist heute leider alles andere als eine Seltenheit. Sagen leider auch die meisten Handwerker, mit denen man ins Gespräch kommt.

    Hoffentlich kann dem Theadsteller noch geholfen werden.
     
    Fini

    Fini

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    ja hoff ich auch ... aber 5 cm sind schon heftig ...
     
    G

    GerdOtto

    Mitglied
    Glauben Sie im Ernst, dass Sie in einem Gartenforum, fundierte Aussagen zu solch einem Problem bekommen?
    Aber egal wo Sie Rat suchen, ohne Aussagen über Fundamente, Bodenbeschaffenheit, Trainage, etc, kann man nichts darüber sagen warum sich etwas abgesenkt hat.

    Zuerst muss man feststellen, warum es sich abgesenkt hat und dann kann man überlegen, was man dagegen machen kann, oder nicht.

    Unser Architekt und Ingenieur waren heute da - aber diese haben beide keine Erfahrungen damit und müssen sich auch noch schlau machen...
    Das ist normal, denke ich. Wenn es so offensichtlich wäre, hätte man es ja wahrscheinlich anders gemacht. Normalerweise senkt sich ja ein Haus nicht ab.

    Das ist Detektivarbeit, das wichtigste ist festzustellen warum es sich teilweise abgesenkt hat. Das kann ein längerer Prozess sein. Erst dann kann man überlegen, wie man das Problem angeht, oder wen man dafür haftbar machen kann.

    Eine zweite Meinung, ist da eigentlich unerlässlich. Lassen Sie sich nicht entmutigen.
    Viel Glück
     
    G

    Galileo

    Foren-Urgestein
    Kennt das jemand? Was gibt es für Optionen beziehungsweise Möglichkeiten?
    Hi @Jusy

    bei einem Neubau mit Teil-Unterkellerung gibt es immer Unterschiede in den Setzungen - ein guter Bauleiter sorgt aber für entsprechende Gegenmaßnahmen z. B. ausreichend hohe Verdichtung der nicht unterkellerten Flächen.

    Denke auch Deine "Fachleute" kannst Du abschreiben.

    Falls nicht besondere Umstände eine Rolle spielen, wie erhöhte Niederschlagsmengen, Rohrbrüche in der der Nähe, aufgeschütteter Baugrund, so genügt es an den kritischen Punkten Säulenfundamente einzubauen.
    Falls notwendig den abgesackten Gebäudeteil wieder hydraulich anheben.

    Wo bist Du zu Hause - hört sich nach einer interessanten Aufgabe an ;)
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Frau B aus C

    Frau B aus C

    Mitglied
    Hat die Baufirma Garantie übernommen?
    Wenn ja , für wie lange?
     
    J

    Jusy

    Neuling
    Hi @Jusy

    bei einem Neubau mit Teil-Unterkellerung gibt es immer Unterschiede in den Setzungen - ein guter Bauleiter sorgt aber für entsprechende Gegenmaßnahmen z. B. ausreichend hohe Verdichtung der nicht unterkellerten Flächen.

    Denke auch Deine "Fachleute" kannst Du abschreiben.

    Falls nicht besondere Umstände eine Rolle spielen, wie erhöhte Niederschlagsmengen, Rohrbrüche in der der Nähe, aufgeschütteter Baugrund, so genügt es an den kritischen Punkten Säulenfundamente einzubauen.
    Falls notwendig den abgesackten Gebäudeteil wieder hydraulich anheben.

    Wo bist Du zu Hause - hört sich nach einer interessanten Aufgabe an ;)

    Ich bin in aus der Schweiz aus Fribourg.

    Zu weit weg?
     
    J

    Jusy

    Neuling
    Danke euch für eure ersten Antworten. Aktuell klären wir die Bodenbeschaffenheit ab und versuchen die Ursache zuklären.
     
    Wachtlerhof

    Wachtlerhof

    Mitglied
    @Jusy hatte Dir eine PN geschickt.

    Will dem Hausgarten.net ja wirklich keine Qualifikation absprechen oder gar User weg-werben. Aber bei Deinem Problem bin ich der Meinung, bist in einem Bauexpertenforum deutlich besser aufgehoben.
     
    M

    mahatari

    Foren-Urgestein
    Zu einer Ingenieur-Ausbildung gehört auch Statik...und nicht wenig...aber um dem Bauherren an Ort und Stelle zu erklären, warum sein Haus absackt..da hält man sich sicher erst mal bedeckt, auch wenn man eine Vermutung hat.
    Es kann da zu gewaltigen Schadensersatzforderungen kommen... Es müssen unabhängige Gutachter und Bausachverständige zu Rate gezogen werden...es können ja die verschiedensten Ursachen sein....
    Niemals würde ich mich hier auf den Architekten (und Ingenieur) verlassen, der das Haus gebaut hat...
    Ich würde sofort anfangen, alles zu dokumentieren...kann ja sein, es sackt noch weiter ab....und ein Rechtsstreit kann dauern...
     
    Zuletzt bearbeitet:
    G

    Galileo

    Foren-Urgestein
    aber um dem Bauherren an Ort und Stelle zu erklären, warum sein Haus absackt..da hält man sich sicher erst mal bedeckt, auch wenn man eine Vermutung hat.
    Es kann da zu gewaltigen Schadensersatzforderungen kommen...
    Wenn derjenige in den Baumaßnahmen involviert war, kann ich das grade noch verstehen, trotzdem finde Ich, ist man dem Auftraggeber/Ratsuchenden eine Antwort schuldig, der will ja auch beruhigt werden.
    Keiner verlangt, dass man sich vor Ort festlegt oder anderweitig verbindlich wird, aber ein bisserl Informationen sollten schon sein.
    Ich habe dem Auftraggeber immer mögliche Gründe bzw. Optionen benannt.
     
    M

    mahatari

    Foren-Urgestein
    Wenn derjenige in den Baumaßnahmen involviert war, kann ich das grade noch verstehen, trotzdem finde Ich, ist man dem Auftraggeber/Ratsuchenden eine Antwort schuldig, der will ja auch beruhigt werden.
    Keiner verlangt, dass man sich vor Ort festlegt oder anderweitig verbindlich wird, aber ein bisserl Informationen sollten schon sein.
    Ich habe dem Auftraggeber immer mögliche Gründe bzw. Optionen benannt.
    Ich finde eine Absenkung von 5 cm ist ein Schaden, den man bei einer Besichtigung nicht beurteilen kann( außer man weiß selbst schon, wo man Fehler gemacht haben könnte) ....Wenn ich das Haus gebaut hätte...würde ich zuerst die Ursache herausfinden...ehe ich mich auf Spekulationen einlasse....

    (Ich gehe davon aus, sein Architekt und Ingenieur haben das Haus gebaut haben...denn so ahnungslos könnten sie sich sonst nicht geben.....mögliche Ursachen kennt ja jeder Bauingenieur...das lernt man schon im Studium)
     
    Gartenfreund1985

    Gartenfreund1985

    Mitglied
    Es gibt einige Möglichkeiten wie Galileo schon angesprochen hat.

    Ich denke am wahrscheinlichsten ist es so, das Haus ist teilunterkellert, dort wo der Keller ist sitzt das Haus auf festen Boden, bei den anderen Teil wurde vermutlich zuerst großzügig ausgebaggert, dann Kellerteil zugeschüttet und Boden aufgeschüttet und die Bodenplatte für den Teil erstellt ohne Keller.

    Hier hätten Schalsteine vom festen Boden in die Höhe gesetzt werden müssen welche die Platte die nicht unterkellert trägt wie eine Decke. Jetzt senkt sich der aufgeschüttete Boden um einige cm während der Kellerteil Bombenfest sitzt,....
     
    Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    Glauben Sie im Ernst, dass Sie in einem Gartenforum, fundierte Aussagen zu solch einem Problem bekommen?
    Hallo @GerdOtto
    um fundierte Aussagen geht es doch in der Frage gar nicht.
    Kennt das jemand? Was gibt es für Optionen beziehungsweise Möglichkeiten?
    Eher um allgemeine Infos, was zu tun/zu bedenken/ bei den Verantwortlichen zu fragen ist.
    Und da gibt es hier offensichtlich (leider) reichlich Erfahrungen und entsprechende Anregungen.
    Betrachte es doch einfach als Brainstorming für den nächsten Termin mit dem Architekten.
     
    G

    GerdOtto

    Mitglied
    um fundierte Aussagen geht es doch in der Frage gar nicht.
    Hallo @Elkevogel , genau das ist das Problem. Aber ohne diese wird es nicht gehen. Das wollte ich rüber bringen.
    Das hat offenbar funktioniert. Sieh mich einfach auch als Teil des Brainstormings, mit der Aussage ohne Fakten wird das nichts. Das ist dann eher smalltalk, hilft in diesem Fall aber nicht wirklich.
    Nur eine Meinung :)
     
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