Hecke für Garten Trennung / Sichtschutz

M

mygarden22

Neuling
Hallo liebe Community,

meine Nachbarn und ich möchten demnächst unsere alte Hecke gegen eine immergrüne Alternative ersetzen. Wir haben uns nun mehr oder weniger auf Kirschlorbeer geeinigt.

Hat jemand Erfahrungen mit solch einer Hecke aus Kirschlorbeer (Langlebigkeit, Blüte, Pflegeaufwand etc.)?

LG Maren
 
  • C

    Chrisel

    Guest
    Also das wäre meine letzte Wahl.

    Rot- oder Hainbuche wären mir als heimische Pflanzen lieber.
     
    Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    Muss das mit dem Kirschlorbeer sein?

    Rot- oder Hainbuche, wie Chrisel vorschlägt, wäre auch meine Wahl, sonst würde ich noch Weißdorn oder Liguster vorschlagen, oder, wenn es langsam wachsend und immergrün werden soll, Ilex.
     
    G

    Galileo

    Foren-Urgestein
    Hallo Tina und willkommen hier im Forum.

    Ich will mal nur auf Deine direkten Fragen zur Kirschlorbeer-Hecke eingehen.

    Kirschlorbeer als Heckenpflanzung ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden, ist sie doch recht pflegeleicht, genügsam und frostverträglich bis ca. -18°, je nach Sorte auch etwas mehr ...und wintergrün, wohl der Hauptgrund Eurer Wahl ;)

    Ein jährlicher Schnitt ist ratsam, denn einmal angewachsen, treibt der Kirschlorbeer kräftig und dauerhaft.
    Zu große Hecken muss man auch schon 2x jährlich schneiden.
    Das 1. Mal nach der Blüte. Damit vermeidet man die Reifung der Früchte, die nicht nur giftig sind, wie alle Teile des Kirschlorbeers, sondern auch häßliche blauschwarze Flecken auf Gehweg und Terrasse hinterlassen, falls diese bis an die Hecke reichen.
    Zumindest wird verhindert, dass die runtergefallenen Beeren zu Sämlingen werden.

    Bei Bedarf sollte der 2. Schnitt direkt nach dem Johannistrieb erfolgen, also Ende Juni Anfang July, um der Pflanze Kraft zu nehmen.
    Wenn Deiner zukünftigen Hecke, keine besonderen Umstände den „Gar ausmachen“, dann wird sie Dich wohl überdauern.
    Die frühe weiße Blüte bietet erste Nahrung für Bienen und Hummeln.
    Der dichte Wuchs lädt Vögel zum Nestbau ein.
    Und der gefurchte Dickmaulrüssler hat das Laub zum Fressen gern (zu erkennen am "Buchtenfraß") ebenso, wie das von Rhododendren.
    Nur die Larven des Käfers, die sich an den Wurzeln zu schaffen machen, kann man mit Nematoden bekämpfen.

    Galileo grüsst
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Rentner

    Rentner

    Foren-Urgestein
    Ich mag konstruktive Beiträge und möchte hier vielleicht noch den Hinweis geben, möglichst den Portugiesischen Lorbeer in Betracht zu ziehen.
     
  • Rentner

    Rentner

    Foren-Urgestein
    ...Leider wird der Kirschlorbeer pauschal verteufelt. Prunus laurocerasus ist ein invasiver Neophyt, das ist Fakt.
    Dass er das geworden ist, liegt in erster Linie daran, dass gedankenlose Gartenbesitzer den Heckenschnitt dieser Pflanze verbotenerweise regelmäßig in der freien Natur entsorgen.

    Hier ist aber nicht von Prunus laurocerasus die Rede, sondern vom Portugiesischen Kirschlorbeer (Prunus lusitanica).
    Wenn man sich, bevor man den Kirschlorbeer pauschal verteufelt, mal die Mühe macht und recherchiert, stellt man schnell fest, dass der Portugiese ein relativ harmloser Geselle ist.

    Dieser wird sogar vom Institut für Integrative Biologie, ETH Zürich, als nicht einheimische Ersatzpflanzung für den invasiven Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) vorgeschlagen.

    So gesehen, passt das mit dem Portugiesischen Kirschlorbeer.

    Anstelle von invasiven Neophyten wähle man ...
     
    G

    Galileo

    Foren-Urgestein
    Diese Aussage von Sönke Hofmann 2012 wird gern und immerwieder zitiert, obwohl er sie inzwischen selbst, als "reisserisch" relativiert hat.
     
    Bernd Ka.

    Bernd Ka.

    Mitglied
    Und wieder mal wird der Liguster vergessen,
    kostengünstig, leicht zu schneiden, auch wurzelnackte Pflanzen gehen gut an,
    salzverträglich. Ein Darübernachdenken lohnt sich...
     
  • G

    _grünerdaumen_

    Neuling
    Wir hatten 20 Jahre eine Kirschlorbeerhecke in unserem Garten, haben sie aber vor nun 2 Jahren durch eine Steinmauer ersetzt, an der Efeu, Wein und anderes hochrankt.
    Die Kirschlorbeerhecke sah wirklich toll aussah und dadurch, dass sie wirklich üppig war, war sie sehr blickdicht und daher super als Trennung zwischen Gärten geeignet.
    Der Nachteil war allerdings das Heckeschneiden. Ich bin wirklich gerne im Garten und kümmere mich um die Beete etc., aber das Heckeschneiden hat doch immer 2 volle Wochenenden in Anspruch genommen und es ist sooo viel Abfall entstanden, den wir in mehreren Anhängern zum Wertstoffhof fahren mussten.

    Man sollte sich also bewusst sein, dass so eine Kirschlorbeerhecke doch etwas Arbeit macht, die jetzt vielleicht nicht so viel Spaß bringt, wie andere Gartenangelegenheit, die man gerne macht. Aber toll sieht sie auf jeden Fall aus! :)
     
    wilde Gärtnerin

    wilde Gärtnerin

    Foren-Urgestein
    Beim Kirschlorbeer - egal ob protugiesisch oder nicht - möchte ich auch an das oft ziemlich unschöne Erscheinungsbild nach winterlichem Trockenfrost erinnern - und an die Schrotschuss-Krankheit, die hier auch den Portugiesen befallen hat; hab ihn dann bis auf Stock gesetzt, nun treibt er wieder gesund aus.

    Ich würde mir nicht noch einmal Kirschlorbeer in den Garten holen; hab ihn nicht als Hecke sondern nur als Einzelsträucher, da kann man einen Radikalschnitt noch verschmerzen;)
     
    Jana Grün

    Jana Grün

    Mitglied
    Ich habe seit Jahren schon Hainbuche und bin sehr zufrieden. Ich habe mal gehört, Kirschlorbeer sei für Tiere und Kinder giftig?
     
    Taxus Baccata

    Taxus Baccata

    Foren-Urgestein
    Wir haben Rotbuche. Sieht optisch sehr ähnlich aus wie die Hainbuche, hat aber den Vorteil, dass sie im Winter das (trockene) Laub behält und blickdicht ist.
    Hecke schneiden ist nicht viel Aufwand, 50m Hecke sind in eineinhalb Stunden geschnitten. Das Häckselgut kann man gut in den Kompost oder ins Hochbeet geben.
    Leider blüht sie im Frühjahr nicht wie der portugiesische Kirschlorbeer, dafür ist sie aber für Kinder und Haustiere ungiftig.
    (Wobei ich noch kein Kind gesehen habe, das sich über Kirschlorbeer hergemacht hätte.)
     
    jola

    jola

    Foren-Urgestein
    Ist es in diesem Forum denn nicht mehr möglich, einfach mal eine Frage zu beantworten ?
    Hat jemand Erfahrungen mit solch einer Hecke aus Kirschlorbeer (Langlebigkeit, Blüte, Pflegeaufwand etc.)?
    Und wieder mal wird der Liguster vergessen,
    Ich würde mir nicht noch einmal Kirschlorbeer in den Garten holen;
    Ich habe seit Jahren schon Hainbuche und bin sehr zufrieden
    Wie wäre es mit Glanzmispel, Red Robin z.B..
     
    Taxus Baccata

    Taxus Baccata

    Foren-Urgestein
    Galileo hatte doch sehr ausführlich und themenbezogen geantwortet, und wilde Gärtnerin mit ihren Erfahrungen ergänzt.

    In dem Fall können doch - wenn der Threadtitel so allgemein gehalten ist - auch noch andere Erfahrungen berichtet werden, da die Hecke noch nicht gepflanzt ist.

    Manchmal sagt man ja hinterher "hätte ich gewusst, dass... hätte ich mich doch anders entschieden".
     
    J

    Juliette

    Neuling
    Ich habe mal gehört, dass Kirchlorbeer für Tiere und Kinder giftig sind, Kann das sein?
     
    Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    Ich habe mal gehört, dass Kirchlorbeer für Tiere und Kinder giftig sind, Kann das sein?
    Ja, das stimmt. Obwohl ich noch nie ein Kind gesehen habe, dass das Laub einer Hecke abknabbert. (Für Erwachsene ist es auch giftig, nur mal so nebenbei.)

    Und wo wir wieder beim Kirschlorbeer sind: Es dauert ewig lange, bis das Laub auf dem Kompost verrottet.
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

    Moderatrix
    Mitarbeiter
    Hat jemand Erfahrungen mit solch einer Hecke aus Kirschlorbeer (Langlebigkeit, Blüte, Pflegeaufwand etc.)?
    Bei uns ist der Kirschlorbeer nicht in seiner Funktion als Hecke gepflanzt worden, sondern einfach als eine etwa 12 m lange Reihe Sträucher vor der Hauswand. (Eine sehr blöde Idee, aber ich war's nicht. Das war schon so, als ich hierher zog.)

    Daher zur Langlebigkeit: die Pflanzen sind ca. 40 bis 50 Jahre alt und haben unglaublich dicke Äste. Wenn man die schneiden wollte, bräuchte man schon eine Säge. Man kann die aber auch gut so lassen und nur den jährlichen Austrieb zurückschneiden, was ich jetzt die letzten 10 Jahre hier gemacht habe. Nicht systematisch, sondern immer dann, wenn die Sträucher wieder mal zu hoch waren und die Fenster verdunkelten, das war etwa 2mal im Jahr der Fall.

    Soll heißen: eine Kirschlorbeerhecke darf mit einer langen Lebensdauer rechnen. Zwei Schnitte pro Jahr sind auch bei anderen Heckenarten üblich.

    Pflegeaufwand: Besagten Schnitt hab ich per Hand mit Rosenschere und Astschere erledigt, war völlig normaler Aufwand und weniger als bei unserer Hainbuchenhecke an der Straße. Man kann das natürlich auch elektrisch machen, aber das sieht dann eine Zeitlang zerrauft aus. Gefiel mit im Vorgarten nicht. Für eine Hecke wäre ich da je nach Länge aber weniger zimperlich und nähme sicher doch die elektrische Schere. ;)

    Blüte: ist sortenabhängig. Mit portugiesischem Lorbeer kenn ich mich nicht aus und kann dazu nichts sagen. Aber hier wachsen - ich weiß nicht warum - 2 verschiedene Kirschlorbeersorten: die eine davon blüht im Frühjahr schön & fleißig und duftend und liefert Insektenfutter. Im Sommer macht sie auch diese schwarzen Früchte, die von Vögeln geschätzt werden, aber auch dazu führen, dass sich im Garten neue Kirschlorbeeren ansiedeln, wo man sie eventuell nicht haben möchte.

    Die andere Sorte hier im Garten blüht so gut wie gar nicht, macht dementsprechend keine Beeren und ist langweilig, aber als Hecke sicher besser geeignet, weil sie nicht überall neue Pflanzen hervorbringt. Leider weiß ich keine Sortennamen, weil ich die Sträucher nicht selbst gepflanzt habe.

    Giftig: ja. Ich kann sie aber ohne Handschuhe schneiden und reagiere nicht empfindlich darauf. Muss jedoch nicht bei jedermann/frau so sein. (Die blühfreudige Sorte riecht übrigens beim Schneiden zart und angenehm nach Marzipan. :giggle: )

    Kompostieren: stimmt, das Laub ist zäh und zersetzt sich nur sehr langsam. Wenn man aber das Schnittgut durch den Gartenhäcksler jagt und das Ergebnis mit Rasenschnitt und Laubkompost etc. mischt, ist das Zeug im Garten sehr sinnvoll verwendbar.

    (Für einen Garten mit Hecken und Sträuchern ist ein Häcksler ohnehin eine äußerst nützliche Anschaffung. Fahrten zum Kompostierwerk kann man sich sparen, und für das Häckselzeug gibt es vielfältige Verwendungsmöglichkeiten. Notfalls mulcht man die Hecke selbst damit.)
     
    Hero

    Hero

    Foren-Urgestein
    Meine sämtlichen Kirschlorbeer habe ich entfernt weil sie in meinem rel. kleinen Garten zu breit werden.
    In anderen Gärten habe ich schon mehrmals den prtugiesischen Lorbeer gepflanzt und finde, daß diese Pflanzen viel schöner aussehen. Kleinere Blätter!
    Rein zufällig habe ich eine schmal wachsende Pflanze erwischt . Den Sortennamen weiß ich leider nicht. Die wächst sehr dicht und in 5 Jahren mußte sie noch nie geschnitten werden. Für eine dichte Hecke sind 2,5 Pflanzen pro Meter erforderlich.
    Nachtrag: Prunus lusitanica "Brenelia" ist die schmal wachsende Sorte.
     
    Frau B aus C

    Frau B aus C

    Mitglied
    Grenzbepflanzung. Meine Erfahrungen: nie wieder etwas Gemeinsames mit Nachbarn auf die Grenze! .Geht selten gut.
    Macht einen Zaun. Aber bitte auch keinen gemeinsamen Zaun! Die Menschen sind so was von zänkisch und gemein!. Denkt an die vielen Nachbarschaftsstreitigkeiten, die unsere Gerichte beschäftigen.

    Und wenn Hecke, dann bitte zuerst ein paar grundsätzliche Überlegungen. Z.B. wieviel Platz steht zur Verfügung und wieviel Arbeit macht sie.
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

    Moderatrix
    Mitarbeiter
    Grenzbepflanzung. Meine Erfahrungen: nie wieder etwas Gemeinsames mit Nachbarn auf die Grenze! .Geht selten gut.
    Dann musst du wirklich Pech gehabt haben, @Frau B aus C, oder ich einfach nur Glück. Mit dem Nord-Nachbarn teilen wir uns ein Stück Hecke und ein Stück Maschendrahtzaun, mit dem West-Nachbarn eine weitere Hecke und einen Maschendrahtzaun, alles seit Jahren völlig konfliktfrei. Überhaupt kenne ich in der ganzen Straße hier keinerlei Grenzstreitigkeiten.

    In anderen Gärten habe ich schon mehrmals den prtugiesischen Lorbeer gepflanzt und finde, daß diese Pflanzen viel schöner aussehen. Kleinere Blätter!
    Hero, wie ist denn das Blühverhalten des portugiesischen Lorbeers? Dass er hübsch aussieht mit seinem feineren Blattwerk, hab ich neulich in einem Gartenmarkt wohl gesehen. Aber gibt's an dem auch für die Insekten und später die Vögel was zu futtern? (Ich muss ein paar Gartenecken neu bepflanzen, da könnte eventuell ein solitärer portugiesischer Lorbeer Platz finden, drum die Frage.)
     
    Hero

    Hero

    Foren-Urgestein
    Bei meinem Sohn habe ich zufällig zwei verschiedene Sorten des port. Lorbeers gepflanzt.
    Der normale, breit-buschig wachsende hat geblüht; nach Beeren habe ich nicht geguckt. Deine Fragen kannst du doch im I-net goog.......
    Die Sorte Brenelia hat bisher nicht geblüht, wächst aber sehr dicht und schmal aufrecht. Deshalb meine Empfehlung für Hecken.
     
    Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    Schade, Frau B aus C, dass du so schlechte Erfahrungen gemacht zu haben scheinst.

    Mein Elternhaus steht in einer Reihenhaussiedlung - und seit wir Kinder groß genug waren, dass wir nicht ungefragt rüberhüpften, haben wir Zäune etc komplett entfernt. Ein paar kleine Steine markieren die Grundstücksgrenzen, so dass jede Seite weiß, bis wohin sie Unkraut jäten sollte. Funktioniert jetzt schon mehrere Jahrzehnte gut und friedlich - muss man aber vorher natürlich gut schauen, mit welchen Nachbarn so eine Regelung möglich ist.
     
    Frau B aus C

    Frau B aus C

    Mitglied
    Wir haben hier ein Reihenhaus und verträgliche Nachbarn. Trotzdem einen Zaun. Schon wegen der Hunde, die hier durch die Gegend laufen.

    Um meinen Bauerngarten haben wir seit über 40 Jahren Hecken und eine böse Nachbarschaft.
    Die haben sich mit allen verstritten, waren sogar schon vor Gericht, und verloren. Jetzt sind sie alt und werden immer sturer und stinkiger. Die haben immer Recht, egal was ist. Alle anderen sind doof, nur sie halten sich für klug.
    Man kann sie nur mit Verachtung strafen.
    Aber damit muss man leben.

    Meinen Kindern habe ich immer eingetrichtert: Zaun drum, nichts gemeinsam, Abstand halten. Sie haben sich daran gehalten und sind froh darüber.

    Freunde kann man sich aussuchen, Nachbarn nicht.

    Jeder kann sich glücklich schätzen, wenn er verträgliche Nachbarn hat.
     
    Wenigerrasenbitte

    Wenigerrasenbitte

    Neuling
    Zwei Themen sind wichtig beim Kirschlorbeerwahl.

    - Ist nicht viel Platz vorhanden und müssen Sie jedes Jahr oder sogar zweimal im Jahr beschneiden? Dann müssen Sie akzeptieren, dass ab und zu ein wenig Schrotschusskrankheit und/oder Mehltau in die Pflanzen gelangt. Viele Menschen tun sich damit schwer und beschäftigen sich dann regelmäßig mit Gift. Diese Krankheiten sind für die Pflanze gar nicht tödlich, man muss nur tolerieren, dass sie für eine Weile weniger schön aussehen. Doch gut, wenn man das vorher weiß, denn es ist nicht zu vermeiden ;-).
    - heimische oder nicht heimische Pflanze. Obwohl ich selbst ein ziemlich umweltbewusster Mensch bin (manche würden sagen, vielleicht zu fanatisch), finde ich es stark übertrieben, wie negativ in dieser Hinsicht über Kirschlorbeer gesprochen wird. Es wird manchmal fast so gesprochen, als ob Sie ein Öko-Verbrecher wären, wenn Sie einen Lorbeerstrauch besitzen. Kirschlorbeeren vermehren sich spontan nicht (oder kaum), die Blüten sind Insektenmagnete und nicht zu vergessen die Nektarien des Kirschlorbeers, die den ganzen Sommer über Nektar abgeben (weshalb fast immer Bienen darauf sind). Und die Beeren (obwohl oft bestritten) werden tatsächlich von Vögeln gefressen. Sie haben also (mit diesem) genug Material, um sich zu verteidigen, aber Sie müssen es aushalten können;-).

    VG
     
    londoncybercat7

    londoncybercat7

    Foren-Urgestein
    Zur eigentlichen Frage:
    Ich habe eine uralte Kirschlorbeerhecke, die mein Vater vor Ewigkeiten gepflanzt hatte und die nie geschnitten wurde.
    Als ich den Garten übernommen habe, war das Monster bestimmt 6-8 Meter hoch und die ehemaligen Büsche hatten regelrechte Baumstämme im Inneren entwickelt.
    Ich habe die "Hecke" für teuer Geld von einem Landschaftsgärtner auf eine Höhe von ca. 3-4 Meter runtersägen lassen und sie wiederholen dies inzwischen alle 1-2 Jahre.
    Also hier meine Erfahrungen mit Kirschlorbeer: super blickdicht, hatte nie Probleme mit Krankheiten oder Schädlingen, muss unbedingt regelmäßig geschnitten werden, sonst passiert das, was ich oben schon erwähnt habe. Die herabfallenden Samen keimen überall, ich bin im Frühjahr ständig am Jäten oder Ausreißen der Sämlinge.
    In meiner Monsterhecke nisten tatsächlich Vögel, ob Insekten an die Blüten gehen kann ich nicht sagen.
    Ich persönlich würde mir Kirschlorbeer nicht mehr als Hecke pflanzen, aber ich lebe mit der Altlast so gut es geht, habe halt eine kleinere grünere Version der Chinesischen Mauer an der der einen Seite zum Nachbarn, gottseidank nicht auf der vollen Länge, im oberen Bereich gibt es schöne und nützlichere Heckengehölze.
     
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